Die Qual der Wahl einer Browning BAR

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#17
Selbstladewaffen sagt man nach, dass sie eine gewisse Zeit benötigen, bis die Teile sich aufeinander eingespielt haben. Und der Lauf benötigt halt ein paar Schuss (eigentlich nicht 200), um eventuelle Unebenheiten zu glätten, Poren zu füllen etc.
Wie merkst du, wann sie "eingeritten" ist?
Weniger Störungen? Veränderung des Streukreises?

Guillermo
 
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#18
Wie merkst du, wann sie "eingeritten" ist?
Weniger Störungen? Veränderung des Streukreises?

Guillermo
Bei einer Browning erwarte ich, dass sie ab dem ersten Schuss beim Käufer tadellos funktioniert. Bei Büchsen hat man ja nicht das Problem der Selbstladeflinten, die mit schlecht geladenen 24g-Ladungen bis zu überladenen 56g-Ladungen immer gleich gut funktionieren sollen, die Kugelpatronen bewegen sich ja alle in einem bestimmten Fenster (Wiederladen mal ausgenommen). Bei den SLF günstiger Herkunft ist im mittleren Lebensalter eine gewisse Verbesserung der Funktionalität zu beobachten.
Wie bei jeder Neuwaffe sollte man darüber nachdenken, die Produktionsrückstände (soweit vorhanden) zu entfernen (chemische Reinigung?) und dann mit einigen Schuss Vollmantel den Lauf "glattschiessen".

Das sind aber auch alles Binsenweisheiten :)
 
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#19
@Guillermo
Selbstladewaffen sagt man nach, dass sie eine gewisse Zeit benötigen, bis die Teile sich aufeinander eingespielt haben. Und der Lauf benötigt halt ein paar Schuss (eigentlich nicht 200), um eventuelle Unebenheiten zu glätten, Poren zu füllen etc.
So wie Beowulf sagt und irgendwann schoß die BAR mit Geco und Winchester Munition ziemlich präzise. Wenn man es nicht weiß, ist es allerdings sehr frustrierend
 
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#20
Alternativ gäbees auch noch die Merkel SR1, ähnlich wie bei der BAR auch mir einer vertstellbaren Gasentnahme für den SD Einsatz
 
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#21
Ich weiss nur dass die Bar mich eine Stange Geld gekostet hat und dass ich sie danach mit grossem Verlust bei dem Büchsenmacher eingetauscht habe! Viele schreiben viel im Forum ohne selbst Erfahrungen gesamelt zu haben! Man kann sich gerne meine Schussbilder ansehen. Die sind echt! Gemacht: erster Schuss aus kalter Waffe dann Nachfolgeschüsse innerhalb von ca 5 Min. Schaut sie euch in dem anderen Tread an, dann seht ihr was ich meine!
 
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#22
Ich habe die Browning MK 3 als Linksversion in 30.06.
Die Waffe schoss von Anfang an gut bis sehr gut.
Mit der RWS Hit erziele ich Streukreise von 2-3cm auf 100 m.
Mittlerweile benutze ich die Waffe nicht nur für die Drückjagd sondern auch beim Tagesansitz ausgestattet mit der Dentlerschiene (Nomad) und einem DDopticts-Glas.
 
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#23
Ich weiss nur dass die Bar mich eine Stange Geld gekostet hat und dass ich sie danach mit grossem Verlust bei dem Büchsenmacher eingetauscht habe! Viele schreiben viel im Forum ohne selbst Erfahrungen gesamelt zu haben! Man kann sich gerne meine Schussbilder ansehen. Die sind echt! Gemacht: erster Schuss aus kalter Waffe dann Nachfolgeschüsse innerhalb von ca 5 Min. Schaut sie euch in dem anderen Tread an, dann seht ihr was ich meine!
Das glaube ich dir doch ;) Aber das ist EINE Waffe, ich hatte auch ne schrottige BA13 erwischt, sind deshalb alle schlecht?
Ich kenn gut 5 mit BARs, die alle zufrieden sind...
 
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#24
Das glaube ich dir doch ;) Aber das ist EINE Waffe, ich hatte auch ne schrottige BA13 erwischt, sind deshalb alle schlecht?
Ich kenn gut 5 mit BARs, die alle zufrieden sind...
Hätte ich gewusst, dass der Kauf einer Bar ein Lotteriespiel ist, so hätte ich darauf verzichtet! Wie steht es eigentlich mit der Benelli Argo, wäre die eine Alternative?
 
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#25
Hallo zusammen,

meine Mk3 in .308 Win gehört wohl auch eher zu den unpräziseren Vertretern ihrer Art, für die Drückjagd reicht es aber. Davor hatte ich die gleiche Waffe in .30-06 und diese wies ärgste Präzisionsprobleme auf. Streukreise auf 100 m von über 10 cm und das munitionsunabhängig. Daraufhin wurde die Waffe gegen meine jetzige getauscht.

Da die Mk3, wie bereits oben erwähnt, eine verstellbare Gasentnahme hat, habe ich mir für die Waffe vor etwa einem Jahr einen Schalldämpfer zugelegt. Nach dem Schneiden des Mündungsgewindes ist die Waffe durch den Beschuss gefallen. Die Waffe ging dann zu Browning und wurde in Belgien erneut beschossen. Diesmal erfolgreich. Mir ist nicht bekannt, dass Browning irgendeine Reparatur durchgeführt. Auf den Kosten bin ich dann trotz bestehender Garantie sitzen geblieben.

Inzwischen habe ich von einem BüMa erfahren, dass meine Mk3 bezüglich des Verschlussabstandes kein Einzelfall ist. Falls sich noch jemand zum Anbringen eines Gewindes an die Mk3 entschließen sollte, kann ich nur empfehlen, den Verschlussabstand vorher prüfen zu lassen. Das erspart unter Umständen eine Menge Ärger und den Verzicht auf die Waffe für mehrere Monate.

Insgesamt würde ich mir die Waffe heute nicht mehr kaufen. Da es hier aber auch anscheinend genügend Foristi gibt, bei denen die Mk3 problemlos funktioniert, kann ich nur empfehlen die Waffe zu testen. Eventuell erwischt man ja auch ein tadelloses Exemplar.
 
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#29
Das erspart unter Umständen eine Menge Ärger und den Verzicht auf die Waffe für mehrere Monate.
Das Thema Verschlussabstand höre ich grade öfter, man könnte grade denken nur die deutschen Beschussämter prüfen das.

Was schießt deine 308 als Streukreis ca. auf 100m.
Ich liebäugle mit einer Tracker aber irgendwie liest man doch sehr gemischtes.
 
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#30
uf den Kosten bin ich dann trotz bestehender Garantie sitzen geblieben.
Das ist irgendwie auch verständlich. Du hast von einem Dritten ein Gewinde schneiden lassen.
Mit dem Beschuss ist aber seltsam, denn auch in Belgien gelten die gleichen Toleranzen.

Die C.I.P. ist sogar eine belgische Erfindung. Sogar eines vormaligen Direktors des für Herstal zuständigen Beschussamtes in Lüttich ;)
 
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