Die Schweiz und die Jagd

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#2
Hab es Donnerstag im TV gesehen. Eigentlich mag ich den Moderator Moser nicht besonders. Der kommt mir immer etwas ökohaft rüber. In der o.g. Sendung hat er sich aber, bis auf wenige Punkte, neutral verhalten. Schrotschuss auf Rehe und Jagdaufsicht in Revierjagdkantonen scheint ihn zu stören.
Bei der anschl. Diskussion ging mir die Tierschutztussi auf den Zeiger. Alle Anderen waren diszipliniert, die Tussi musste aber immer dazwischenreden.
 
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#3
Das wollt ich so nicht sagen, aber ich stimme in allen Deinen Punkten mit Dir überein.

Dass es auf lokaler Ebene zu eventuellem Missbrauch kommen kann, wenn Pächter und Jagdschutz ein und dieselbe Person sind, ist klar. Das kanns aber auch, wenn ein eingesetzter WIldhüter in hintersten Zipfel vom Bergell den Jäger kennt.

Schrotschuss kann ich teils nachvollziehen..wenn ich hier sehe, wie manche Jäger auf Flugwild gehen...nach nem 75m Schuss : "das waren niemals mehr als 30 Meter...".

Der Moser hat Recht, wenn er sagt, dass Optimierungsbedarf herrscht, und viel zu lange hat sich Jagd Schweiz dem nicht gestellt. Das reslutierte unter anderem in der (nochmals gut ausgegangenen) Abstimmung.

Da er aber scheinbar nicht wirklich mehr Kritikpunkte gefunden hat, diktiert die Logik einer TV-Produktion, dass er es am Schluss auf die 4 Punkte runterbrechen muss, und da hat er sich dann halt auf die Sachen eingeschossen.

Bei der Dame vom Tierschutz geb ich Dir sowas von recht... mir ging fast das Messer in der Tasche auf, als ich sie schon nur gesehen hab. Die Körpersprache, ihre nicht vorhandenen Argumente, ihr dauerndes reinreden und überhebliches Grinsen.... Populismus pur!
Da ging einiges meiner Sympathien für die Bündner verloren ;)

Aber mal Spaß beiseite..wenn man ein wenig weiss, wie in Graubünden gejagt wird...teilweise kann man vielleicht besser verstehen, woher sie geistig kommt. Und da sie den Calanda als ihr Lieblingsgebiet angegeben hat, wird sie wohl aus Chur oder der Surselva kommen...dann hat sie halt auch keine Ahnung vom Rest des Kantons.
 
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#4
Habe den Bericht selber (noch) nicht gesehen. Ein mir bekannter Wildhüter meinte nur sehr treffend zu der Tierschützerin: genau solche Leute brauchen wir. Die gehen dem jagdlich wenig kundigen Mitmenschen dermassen auf die Nerven, dass die Jagd letztlich davon profitiert...
Finde ich eine maliziöse Sicht der Dinge, unaufgeregt, sachlich, ... :)
 
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#5
Kann die Dokumentation wirklich jedem empfehlen, der sie noch nicht gesehen hat.

Ist für meinen Geschmack stellenweise etwas stark auf die Jagd im Kanton Graubünden fokusiert aber das ist an und für sich nicht weiter tragisch.

Die gehen dem jagdlich wenig kundigen Mitmenschen dermassen auf die Nerven, dass die Jagd letztlich davon profitiert...
Wird wohl stimmen, aber meine Güte!!! Als Jäger musste ich hie und da die Diskusion für einige Sekunden pausieren und mich kurz wieder sammeln. Die Dame ist schon eine ordentliche Zumutung.

Mit freundlichem Gruss
Schwarzbueb
 
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