Die Wildkatze ist dank NABU wieder bei uns heimisch

Anzeige
Mitglied seit
14 Dez 2014
Beiträge
1.875
Gefällt mir
846
#1
Danke an NABU und anderen Naturschützern die durch Waldumbau und Neupflanzung die Wiederansiedlung der Wildkatze unterstützt haben.
Ich frage mich wieder mal wo unsere Lobby ist? Pflanzen doch Jäger und der Forst bestimmt zig 10.000x mehr als die sogenannten Naturschützer.
Der Jäger wird mal wieder denunziert, weil ihm die böse Katze die Beute wegfrisst. Wieder mal erfolgreiches, zu Neudeutsch, bashing gegen die Jagd.

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/rückkehr-der-waldgeister/ar-BBQ900F?ocid=ientp
 
Mitglied seit
10 Nov 2010
Beiträge
1.357
Gefällt mir
1.048
#2
Da war doch schon mal was ...

https://forum.wildundhund.de/threads/tausende-wildkatzen-in-deutschland.94853/

AW: Tausende Wildkatzen in Deuschland;

Warum fragt sich eigentlich niemand, wie es möglich ist, dass sich Naturverschlimmbesserungsverbände in dieser Weise mit einer Art profilieren können, die dem Jagdrecht unterliegt ?
Und warum die Jagdverbände sich (auch) bei dem Thema nicht offensiv öffentlich erkennbar engagiert haben ?

Auf Dauer ist wird man in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mit Jammern, sndern nur mit Leistung und medienwirksam präsentierten Erfolgen punkten können.

Wenn die Jagdverbände weiter so unfähig agieren, wird es mit Luchs und Wolf genauso laufen wie jetzt mit der Wildkatze.
P.S.: Wie kommst Du eigentlich zu der Überschrift, dass die Wildkatze dank NAB* wieder bei uns heimisch ist ?
Gibt es dafür irgendwelche Belege ?
Ich halte das für Fake-News.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
10 Nov 2017
Beiträge
432
Gefällt mir
279
#4
Der Jäger wird mal wieder denunziert, weil ihm die böse Katze die Beute wegfrisst. Wieder mal erfolgreiches, zu Neudeutsch, bashing gegen die Jagd.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/rückkehr-der-waldgeister/ar-BBQ900F?ocid=ientp
Auszug:

"Wer im 18. und 19. Jahrhundert über ein Tier dieses Aussehens sprach, der hätte auch gleich vom Teufel reden können. Die Wildkatze war zu dieser Zeit alles andere als beliebt. Schließlich töte sie mindestens Hirsche, wenn nicht gar Menschen, hieß es in Jagdberichten des 19. Jahrhunderts. Der wahre Antrieb, solche Schauermärchen zu verbreiten, lag wohl in der Furcht der Jäger, die Wildkatze nehme ihnen Rehe, Feldhasen und Rebhühner als Jagdbeute weg. Tatsächlich fressen die Tiere vor allem Mäuse, hin und wieder auch andere kleinere Säuger, Vögel und notfalls Aas.
Außerdem setzte der Wildkatze einst zu, dass ihr Fell sehr begehrt war. Bereits gegen 1900 galt sie in vielen Teilen Deutschlands als ausgestorben. Einen gewissen Schutz erhielt sie zwar 1935 durch das Reichsjagdgesetz, doch fortan gefährdete der Straßenbau die Tiere. Er zerschneidet bis heute ihre Lebensräume, viele Wildkatzen werden totgefahren."


Ich kann da kein „Jägerbashing" erkennen. Viel mehr ist das ein historischer Abriss über den dazumals durchaus üblichen Umgang mit sämtlichem „Raubzeug" (der Ausdruck kommt ja nicht von ungefähr :rolleyes:). Von meinem Urgroßvater existiert zb noch eine Fotographie, auf der er sich mit einem erlegten Bartgeier verewigen ließ: Diesem majestätischen Greif hatte der Volksglaube angedichtet, dass er Schafe, aber durchaus auch Kinder (!), in die Felsen tragen und dort verschlingen würde :oops: Und entsprechend war der verwegene Freiherr, der das Untier zur Strecke gebracht und die Almleute von dieser Geißel befreit hatte, in den Augen der Bevölkerung kein lustmordender Trophäenjäger, sondern ein Held!

Ich bin eher erstaunt, dass sich der Autor getraut, dem Reichsjagdgesetz (!) eine positive Deutung zukommen zu lassen - womöglich in dem Wissen, dass dessen Inhalt z. T. in moderne Jagdgesetze eingeflossen ist?
 
Mitglied seit
17 Nov 2016
Beiträge
1.442
Gefällt mir
1.148
#5
Wenn ich ein damaliges Verhalten (heute schlechtes) mit dem dem heutigen umgang so darstelle, als wenn die damaligen "aktivisten" das heut noch so täten .
Und mich als Heilsbringer gebe, der die Leuterung vollzogen hatt , wie nennt man das ?

Ach und Otto Braun kennen die auch nicht...
Naja ist ja auch nicht verwunderlich wenn man nach herrman Göhrings "Umweltgesetzen" handelt.


Wenn ich zeit hätt würd mir noch mehr einfallen..

Spendenpack :mad:
 
Mitglied seit
10 Nov 2010
Beiträge
1.357
Gefällt mir
1.048
#6
Den Schutz durch das Reichsjagdgesetz von 1935 teilt die Wildkatze übrigens mit dem Fischotter.
Und dieser Schutz ist höchstwahrscheinlich auch die wirkliche Ursache für die Bestandserholung BEIDER Arten, denn von einem sehr niedrigen Niveau aus kann das zunächst recht lange dauern und ziemlich unauffällig verlaufen.

Und in manchen Landstrichen wie z.B. dem Bayerwald ist es ev. auch nicht von Nachteil, wenn potentiell uneinsichtigen Kandidaten klar ist, dass Verstösse gegen Vorschriften konsequent geahndet werden.

Aber nach der Behauptung, der BUN* könnte sich die Ausbreitung der Wildkatze auf die Fahnen schreiben, weil er angeblich ganze Landstriche wieder mit Bäumen bewaldet hat (was für ein absurdes Märchen), kann man jetzt darauf warten, ob er auch die Erholung der Fischotterbestände durch das angebliche Anlegen von Bächen und die Ausbreitung des Wolfes durch die Ausweisung von Truppenübungsplätzen als eigenes Verdienst beansprucht.

Da die Wildkatze zum Jagdrecht gehört, wäre ein Monitoring durch die Jagdverbände allerdings wünschenswert und sinnvoll gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben