Disskussion zum Jagdlichen Weitschuss

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
30.717
Gefällt mir
4.767
Wenn eine Waffe mittig stabil aufliegt (vor allem über mehr Fläche) bewegt sich auch nicht mehr.
Die waffe ist ohne jede weitere Unterstützung bereits stabilisiert.
Geeenau - wenn du sie nicht berührst oder anschlägst, dann bleibt sie das auch.
Schon beim Ziehen am Abzug ändert es sich von stabil zu labil.
Es gibt nix labileres als etwas in der Waage schwebendes.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.359
Gefällt mir
12.613
Eher nicht.
Und wenn möglich unterstützt man hinten.
Wenn nicht dann ist das Kissen besser. Mehr auflage. passt sich jedem Untergrund an usw.
Man muss eben immer das richtige wählen.
Wer aber wenig kennt, kann wenig anwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
11 Jan 2006
Beiträge
7.415
Gefällt mir
495
Es bleiben noch sehr viele Dinge zu berücksichtigen, um wiederholbar präzise zu schießen.
Davon sehe ich in dieser "Aufgelegt" Diskussion bis jetzt aber fast nichts.
 
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
30.717
Gefällt mir
4.767
Wenn eine Waffe mittig stabil aufliegt (vor allem über mehr Fläche) bewegt sich auch nicht mehr.
Die waffe ist ohne jede weitere Unterstützung bereits stabilisiert.
Auch die Mündung ist flexibler in der Richtungsänderung.
Alles hat vor und Nachteile und so muss man das jeweils richtige wählen.
Das fällt umso leichter, je mehr man kennt und beherrscht.
Kommt der Faktor Zeit ins Spiel verändert sich vieles.
Du meinst wohl, wenn man die Waffe richtig ausballanciert hat. dann bleibt ein Jahr lang so liegen.
Ist das nicht der Fall, kippt sie nach kurzer Zeit hinten oder vorne runter - oder wie????????
Wie schießt denn du so üblicherweise, es darf auch nach links sein.
Schießt du beim Ein- oder Präzisionsschießen auf ein bewegliches Ziel??
Doch nein??
Warum soll dann die Mündung "flexibler" sein??
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.359
Gefällt mir
12.613
Du meinst wohl, wenn man die Waffe richtig ausballanciert hat. dann bleibt ein Jahr lang so liegen.
Ist das nicht der Fall, kippt sie nach kurzer Zeit hinten oder vorne runter - oder wie????????
Wie schießt denn du so üblicherweise, es darf auch nach links sein.
Schießt du beim Ein- oder Präzisionsschießen auf ein bewegliches Ziel??
Doch nein??
Warum soll dann die Mündung "flexibler" sein??
Willst du nun was lernen, oder nur deine Zeit vertreiben? ;)
IUch schieße auf alles - außer Fische. Deshalb angle ich auch nicht. Würde man Fische schießen dürfen, wäre ich auch Angler.
 
Mitglied seit
7 Dez 2018
Beiträge
1.930
Gefällt mir
1.896
Werter Knalltrauma-

Naja, selbst wer GEE oder dergleichen verwendet, betreibt auf zwei verschiedenen Entfernungen Präzisionsschiessen.

Was ist denn der Schuss von der Kanzel überhaupt anderes?
Diese Frage ist nicht als Provokation gedacht oder als rhetorische Spielerei.

derTschud
Der Terminus Präzisionsschütze kommt aus dem Schiesssportbereich.
Wer z.B. Streukreise von 10-15 cm/100m schießt gilt sicher nicht als Präzisionschütze.
Jagdlich kann das immer noch ausreichen um Wild sicher auf entsprechende Entfernung zur Strecke zu bringen.
Ein Jäger muss also nicht, nach meinem Verständnis, ein Präzisionsschütze sein. Wenn er das ist umso besser.
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.359
Gefällt mir
12.613
Es gibt auch solche Sachen. Auflage mittig ist auch hier nicht verkehrt ;)
1601388278313.png
Es dürfte doich wohl unzweifelhaft sein, dass man auf Wild äußerst präzise schießen muss.
Und wenn man sonst keine Begründung hat, als das nciht beeinflussbare Größen das Treffergebnis ohnehin noch verschlechtern können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
15 Mrz 2005
Beiträge
7.400
Gefällt mir
5.686
Der Terminus Präzisionsschütze kommt aus dem Schiesssportbereich.
Wer z.B. Streukreise von 10-15 cm/100m schießt gilt sicher nicht als Präzisionschütze.
Jagdlich kann das immer noch ausreichen um Wild sicher auf entsprechende Entfernung zur Strecke zu bringen.
Ein Jäger muss also nicht, nach meinem Verständnis, ein Präzisionsschütze sein. Wenn er das ist umso besser.
Wer regelmäßig Streukreise von 10 bis 15 cm/ 100 m schießt, ist doch beim Schießsport viel besser aufgehoben und sollte - nach meiner persönlichen Auffassung - gar nicht auf Lebewesen schießen.

Ich weiß nicht, ob ich den Terminus Präzisionsschütze im jagdlichen Kontext so gelungen finde, präzises Schießen empfinde ich allerdings als essentiell. Nach meiner Auffassung sind das unter Schießstandbedingungen reproduzierbar irgendwas um 30 bis maximal 40 mm.


grosso
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.142
Gefällt mir
6.625
Heute Morgen habe ich mal wieder Pirsch mit weitem Schießen (liegend vom Rearbag) verknüpft, naja, nicht wirklich weit, aber auch auf 184m (gegenüberliegender Bestandsrand) muss man sich schon konzentrieren, wenn man ein 9 kg Kitz exakt dort treffen möchte, wo man hinzielt. Es hat sich auch bewegt, bervor ich es erlegt habe, aber im Schuss stand es ruhig.

20200929_Kitz_184m.jpg
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben