DJV Pressemitteilung : Wald und Wild gehören zusammen!

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#31
topagrar:
Die Umweltminister aber würden versuchen, Jäger und Förster zu spalten.
fing Anfang der 90er an und steigerte sich. Zwischenzeitlich hat es sich etwas gebessert, dachte ich. Aber wenn ich hier die jungen wilden der Öko Forstfraktionund deren Ansichten zur Jagd lese, dann ist das wohl ein Trugschluss. Da lassen sich die Buben vor einen Karren spannen und merken es noch nicht einmal! Gott sei Dank gibt es aber noch viele anders denkende Förster!
 
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#32
Mach ich Freitag, Samstag und Sonntag wieder, auch beim Staat! Nur leg ich Wert auf das Ansprechen! :whistle:
Das gehört doch zum Standard, dass man anspricht, zwischen frei und nicht frei. Ist das bei euch leicht nicht mehr normal, dass man vor dem Schuss anspricht, weil du das extra hervorhebst.
 
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#37
Falsche Reihenfolge, Nicht alles, was offen ist, ist ein Reh. ;)

Siehe aber auch die Szene mit dem "Bären" aus "4 Lions". :p
 
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#39
topagrar:

FDP: "Konzept des Umweltministeriums zur Wiederbewaldung ist scheinheilig"
FDP-Forstexperte Karlheinz Busen wirft dem Bundesumweltministerium Scheinheiligkeit beim Konzept zur Wiederbewaldung Deutschlands vor. Vor allem kritisiert er die Leitlinie "Wald vor Wild".
Die Politik des Bundesumweltministeriums ist nach Ansicht des jagd- und forstpolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busenan, an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. "Einerseits sollen sich Schädlinge wie der Borkenkäfer in stillgelegten Wäldern in aller Ruhe vermehren können, um im kommenden Jahr noch mehr Wälder kaputt zu machen. Andererseits werden Wildtiere wie Rehe und Hirsche für Waldschäden verantwortlich gemacht. Dabei entsteht aus dem Verbiss durch Wildtiere nicht einmal ein Schaden, lediglich das Wachstum der Wälder wird gehemmt", so Busen zu den Leitlinien des Bundesumweltministeriums zur Wiederbewaldung Deutschlands, die bei der Umweltministerkonferenz in Hamburg Thema sind
Er erinnert das Ministerium daran, dass Schädlinge wie der Borkenkäfer überhaupt erst verantwortlich dafür seien, dass 6 Milliarden Bäume nachgepflanzt werden müssen. Wild und Wald seien untrennbar miteinander verbunden, betont Busen. Jäger und Förster müssten sich miteinander verständigen. Die Umweltminister aber würden versuchen, Jäger und Förster zu spalten. Beide Gruppen müssten sich gegen diese politische Ideologie stellen, mahnt der Politiker.
"Das Bundesumweltministerium disqualifiziert sich mit seinen Plänen zur Wiederbewaldung gänzlich. Weder fachlich noch sachlich ist das Haus von Svenja Schulze in der Lage, gute Strategien zum Waldumbau vorzulegen. Svenja Schulze sollte sich besser um das kümmern, wofür sie zuständig ist, statt im Ressort von Julia Klöckner zu fischen. Das Papier von ihr jedenfalls ist die Tinte nicht wert, mit der es gedruckt ist", sagte Busen.






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Wenn jemand "Forstexperte" in seiner Partei ist, sollte er in der Lage sein, zu differenzieren und vernünftig zu argumentieren. Was Herr Busen im Prinzip tut, ist billiges populistisches Abwatschen eines Ministeriums, um sich in der Jägerschaft ein paar Stimmen zu sichern. Das Thema "Wiederaufforstung" hat sowohl ökologische als auch forstwirtschaftliche Aspekte. Insofern sind beide Ministerien gefragt. Gleiches gilt für jagdpolitische Themen. Hr. Busen ist sicherlich der Allerletzte, den man braucht, um Forst und Jagd "harmonisch" zu gestalten.
 
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#41
Ad 1:
Egal, welchen Verband Du nimmst. Kein Verband wird mit Absichten an die Öffentlichkeit treten, die sich nicht gut "verkaufen" lassen. Insofern ist diese Aussage Deinerseits diesbezüglich Bullshit. Für einen urbanenen Laien liest sich alles gut, was der ÖJV und auch andere Naturschutzverbände im Allgemeinen über die Jagd verbreiten. Jedem Blinden kannst du viel von Farbe erzählen. Presse, Blogger, usw. usf. müssen das dann in den sozialen Netzwerken wieder richtig stellen. ;)
Wenn du das so sehen willst, von mir aus. Ich werde dich dann vermutlich auch nicht vom Gegenteil überzeugen können. Ich wüsste zwar nicht, was ich davon hätte, sämtliches Wild auf null zu reduzieren, da ich ja eigentlich auch "nur" Jäger bin, ohne direkten wirtschaftlichen Bezug zum Wald und Spaß an der Jagd habe, aber wenn dir dein Feindbild vom rehhassenden, schießwütigen ÖJV-Förster / Waldbesitzer besser gefällt... bitte.

Ad 2:
Der von Dir eingestellte Artikel stellt - e i n e - Sichtweise dar. Noch dazu von einem einschlägig "vorbelasteten" Autor. Ansonsten ist auch dieser Satz von Dir Bullshit, weil man erst einmal den Begriff "selektiver Verbiss" klar definieren müsste (in welchem genauen Zusammenhang!) und zwar vor dem Hintergrund, dass es in einem Ökosystem natürliche Nutzung durch die Arten gibt, die einem Habitat zunächst einmal nicht schaden muss. Dein Satz suggeriert, dass (selektiver) Verbiss schlecht bzw. nachteilig für ein Ökosystem wäre. Zumindest könnte es so der Laie verstehen. Das wäre aber definitiv falsch!!!
Gut, von mir aus korrigiere ich meine Aussage dahingehend, dass der Artikel beschreibt, welchen Einfluss ZU HOHER selektiver Verbiss auf ein Biotop hat. Das hingegen wird relativ detailliert und gut belegt dargestellt. Wenn Du mit diesen Aussagen nicht einverstanden bis, wäre das korrekte Vorgehen, eine andere Quelle von vergleichbarer Qualität vorzulegen, die deinen Standpunkt untermauert. Sonst kommen wir ganz schnell dahin, uns nur noch Stammtischparolen entgegenzuwerfen.

Ad 3:
Eine sehr "klugscheißerische" Feststellung ist, dass Wald mit Wild "möglich" ist. Die Natur bzw. das Ökosystem mit oder ohne Mensch funktioniert auch ohne Mensch ganz gut. Durch den (überzogenen) Eingriff des Menschen in die Natur besteht ein "Regelungsbedarf", weil ein System bzw. Habitat nachhaltig (negativ) verändert bzw. durch den Menschen "übernutzt" wird bzw. auch in der Vergangenheit wurde.

Und genau an diesem Punkt kommt die Jagd durch den Menschen ins Spiel. Der Mensch muss teils stärker eingreifen, als er bei nachhaltiger und ethisch korrekter Nutzung eigentlich Bedarf hätte (damit meine ich, der ökologisch und nachhaltig orientierte Mensch mit Jagdschein entnimmt ethisch korrekt (zur Sicherheit streng reglementiert) nur soviel Wildbret, wie er auch selber essen kann).

Die Frage der Intensität des menschlichen Eingriffes ist für jedes Habitat differenziert zu betrachten. Was für Dein Heimatrevier gilt, muss woanders lange nicht gelten. Die Frage, ob ich eine Kultur schützen muss bzw. sollte oder nicht, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Zudem ist Wiederaufforstung bzw. Neubestockung eine Generationenfrage und folglich sind etwaige Kosten / Erträge auch entsprechend zu sehen bzw. zu rechnen.

Wer steif und fest behauptet, man könne jegliche Kultur bzw. Anpflanzung aus der Baumschule einfach ohne Schutz hochbringen, ohne dabei in ganz besonders massiver (ethisch bzw. auch gesellschaftlich fragwürdiger) Form in den Wildbestand einzugreifen, ist ein Lügner und Volksverhetzer. Die Aussage "Wald mit Wild" wäre formal korrekt nämlich auch gültig, wenn es bspw. nur noch ein Stück Rot- oder Rehwild auf 100 ha Lebensraum gäbe.
Wenn dieses eine Stück Wild pro 100ha die Bestandsdichte ist, die es braucht, damit die Baumarten, die mit den Bedingungen des Standortes heute und in Zukunft zurechtkommen, verjüngen können, dann ist dieses Maß eben der dem Lebensraum angepasste Bestand - ob das dem Jäger nun passt oder nicht. Wie du selbst richtig sagst, ist das Potential von Biotopen sehr unterschiedlich und wenn das Biotop so arm ist, dass es nur ein Stück Rehwild pro 100 ha ernähren kann, ohne selbst Schaden zu nehmen, dann ist das nunmal so. Und wenn massive jagdliche Eingriffe notwendig sind, um diese Verhältnisse herzustellen, dann ist das auch nunmal so und daran ist überhaupt nichts ethisch verwerflich. Von daher ist die Aussage, "man könne jegliche Kultur bzw. Anpflanzung aus der Baumschule einfach ohne Schutz hochbringen" keine Volksverhetzung, da es meines Wissens nach kein Biotop gibt, das überhaupt keinen Wildbestand verträgt.
 
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#42
Wenn jemand "Forstexperte" in seiner Partei ist, sollte er in der Lage sein, zu differenzieren und vernünftig zu argumentieren. Was Herr Busen im Prinzip tut, ist billiges populistisches Abwatschen eines Ministeriums, um sich in der Jägerschaft ein paar Stimmen zu sichern. Das Thema "Wiederaufforstung" hat sowohl ökologische als auch forstwirtschaftliche Aspekte. Insofern sind beide Ministerien gefragt. Gleiches gilt für jagdpolitische Themen. Hr. Busen ist sicherlich der Allerletzte, den man braucht, um Forst und Jagd "harmonisch" zu gestalten.
Ist der nicht Bauingenieur? Naja... wenn der BJV einen pensionierten Informatikprofessor als Waldexperten verkaufen kann...
 
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#43
(y) genau z.B.
haben wir noch in der Ausbildung gelernt ;)
nicht einfach offen=Reh=Feuer frei
Das wird auch der vernünftige Jäger machen, sofern er die Auswahl hat. Problematisch aber wird es vielleicht dann, wenn vor lauter Ansprechen bzw. differenzieren mehr durchgewunken wie erlegt wird oder irgendwelche Ansagen gemacht werden, die am Ende des Jahres dazu führen, dass zuwenig entnommen wurde und die Übernutzung nicht weniger sondern mehr geworden ist. Wenn das, was wir gelernt haben, dazu führt, dass die Naturverjüngung passt, ist alles o.k.. Wenn nicht, muss man das ein oder andere Gelernte überdenken, wenn es vom Vertragspartner gewünscht wird oder es sein lassen.
 
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#45
Wird bei dir auf den Bewegungsjagden das Wild nach seinem körperlichen Zustand freigegeben? Wenn nein, warum soll ich dann nach diesem Kriterium ansprechen! Da konzentriere ich mich lieber auf einen sauberen Schuss! Ich spreche as Wild nur nach freigegeben oder nicht an.
 
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