Doppelbüchse, aber welche?

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Hallo,

ich finde die Diskussion über eine Berechtigung des schnellen 2. Schusses auf ein Stück Wild bei einer Doppelbüchse sehr sinnbefreit. Genau aus diesem Grund wurde sie Ja entworfen, um einen evtl. nötigen Nachschuss ohne Nachladen/ repetieren los zu werden, bzw. einen möglichen zweiten Schuss auf ein anderes Stück Wild abzugeben um seine Strecke zu steigern:unsure:. Laut einigen hier müssten eine Kipplaufbüchse, Blockbüchse oder der Drilling total unwaidmännisch sein, da sie nur einen Schuss besitzen:LOL:, oder liege ich hier falsch.
Trifft man seinen ersten Schuss sauber braucht man sich über mehr nicht Gedanken zu machen, denn ein großes Magazin ersetzt keine sauberen Schüsse.


So und jetzt genug davon, geht ja hier um etwas anderes.

VG. Kipplauf_Fan :cool:
 
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Ist ja nur eine Diskussion und meine Meinung.
Keiner macht dir Vorschriften.
Du kannst machen, was du willst!
Wie gesagt, ich bin zwar viel unterwegs, aber die Drückjagden, an denen ich so teilnehmen, erzeugen den Bedarf gar nicht. Entweder das Wild kommt einzeln, oder mal zwei oder drei, die dann auch dem Nachbarn kommen werden, oder es ist anderes Schalenwild als Schwarzwild. Vernünftiges Ansprechen muss ja auch sein. Ganze Rotten kommen mir meist am Raps oder Mais. Da ist aufgrund der Hintergrundgefährdung oft schon der zweite Schuss obsolet. Manchen Protagonisten würde ich da manchmal auch nur einen Einzellader wünschen. Schießen, inne halten, Lage neu bewerten, weiter jagen. Verzögerungen sind manchmal der Waidgerechtigkeit dienlicher, als noch schnelleres Schießen können. Manchmal ist das sogar dem Jagderfolg dienlicher. Das Ding zwischen den Ohren muss mit dem Tempo mithalten können.
 
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Wie gesagt, ich bin zwar viel unterwegs, aber die Drückjagden, an denen ich so teilnehmen, erzeugen den Bedarf gar nicht. Entweder das Wild kommt einzeln, oder mal zwei oder drei, die dann auch dem Nachbarn kommen werden, oder es ist anderes Schalenwild als Schwarzwild. Vernünftiges Ansprechen muss ja auch sein. Ganze Rotten kommen mir meist am Raps oder Mais. Da ist aufgrund der Hintergrundgefährdung oft schon der zweite Schuss obsolet. Manchen Protagonisten würde ich da manchmal auch nur einen Einzellader wünschen. Schießen, inne halten, Lage neu bewerten, weiter jagen. Verzögerungen sind manchmal der Waidgerechtigkeit dienlicher, als noch schnelleres Schießen können. Manchmal ist das sogar dem Jagderfolg dienlicher. Das Ding zwischen den Ohren muss mit dem Tempo mithalten können.
Nachdem sich die Situation in meiner Gegend dahin gewandelt hat das es nicht mehr so oft vor kommmt in Situationen zu geraten in denen man mehr als 2 Stücke aus einer Rotte pflücken könnte ,und ich schon oft genug 2-3 oder auch schon mal 4 mit der Repetierbüchse aus Rotten erlegt habe (übrigens ohne im Anschlag nachzuladen , da ich absetze um das beschossene Stück als sicher erlegt anzusprechen bevor ich ein weiteres beschieße) hab ich mir auch mal eine Doppelbüchse gegönnt .
Dazu ein kleines Beispiel von der letzten Jagd der vergangenen Saison .
Mir kam eine Bache mit 4 Frischlingen recht flott . Von der Entfernung optimal und auch der sichere Schussbereich war gut .
Den ersten(bzw. der letzte in der Reihe) Frischling konnte ich sofort über Kopf gehen lassen .
An und für sich hätte ich die mit meiner Repetierbüchse aufreiben können , aber im weiteren Verlauf waren die Wildkörper immer deckend hintereinender und ich wollte weder die Bache vorne wegschiessen noch eine Bauerndoublette produzieren . Also bin ich auf dem vorletzten so lange mitgefahren bis er etwas zurückgefallen war und konnte den dann am Beginn der rettenden Buchenrauschen noch zu einer Rolle vorwärts zwingen .
Mir hat also der Magazininhalt nichts genützt und mit der Doppelbüchse wäre dies genau so gut gegangen . IMG-20200111-WA0004.jpeg
 
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und in etwa so „charmant“ wie eine S2...
„Charmant“ ist für mich bei Waffen kein Kriterium. Sie müssen zuverlässig präzise schiessen. Ich führe eine S2 (und das auch noch in 2x 30-06) und würde sie nicht mehr hergeben. Justierbare und absolut thermostabile Läufe, sehr gute Abzüge und eine sehr gute Präzision. Eine robuste, zuverlässige und sehr führige Waffe. Charme suche und vermisse ich an der Blaser S2 nicht, alles eine reine Geschmacksfrage.
 
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Ich hatte meine F. Sodia BDB in 375H&H mit Ejektoren bei schönem Wetter auch schon auf der Drückjagd geführt. Mit ihrem 1-4x20 Nickel Supra auf SEM dafür auch wirklich nützlich.
Hatte sie auch schon mal, einfach damit sie raus kommt, im Juli zur Ansitzjagd im Wald mitgenommen. Dachte mir abends ist es eh lange hell und es müssen ja nicht die letzten 15 Minuten Büchsenlicht sein.
Das kam mir aber unkomfortabel vor.
Da ich dafür andere Waffen mit besser geeigneter Optik besitze, entschied ich mich das nicht mehr zu tun.
Allerdings ist sowieso geplant ein S&B Klassik 3-12&42 oder Kahles Helia 4-12x42 mittels neuer Schwenkmontage draufsetzen zu lassen.
Dann ist sie für mich aber tatsächlich Allrounderin und darf als willkommene Abwechslung zum Arbeitstier R8 auch öfter mit raus...
 
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@SV45069
wie wärs mit einem 1,7-14x50 o.ä. damit es drückjagdtauglich bleibt? Würde mir als Allround ZF mehr zu sagen. ;-)
Wenn ich müsste, ja.
Aber ich habe für meine Arbeits-R8 auch ein Hitpoint.
Da ich also nicht muss, darf ruhig ein optisch anmutendes 42er auf die Herzensangelegenheits-BDB ;):coffee:
Da wäre das kürzlich auf Egun vom Seeberger angebotene Vorführmodell Leica Magnus 1,5-10x42 für unter 1400€ verlockender gewesen...
 
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Bei der Wahl zwischen dem Kahles und dem S&B nimm auf jeden Fall letzteres. Ist definitiv besser und zumindest bis vor kurzem durch einen Lagerabverkauf bei S&B auch recht günstig zu bekommen.
 
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