Doppelbüchse, aber welche?

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Nicht wenn sie richtig gefertigt und angebracht sind. ;)
Bei richtig passendem Schaft (bei DF und DB eigendlich eh unabdingbar) ist dann auch das "Rückstoßempfinden" trotz "ungedämpfter Stahlkappe" vernachlässigbar. Bei 65er oder 70er Schrotpatronen mit "vernünftiger" Vorlage und bei 8x57JRS erst recht. :sneaky:
 
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Da geb ich Sirius Recht. Meine 20er Seitenschloßflinte von Boniotti hat keine Kappe, sondern ist einfach gecheckert. Sie ist sehr leicht, trotzdem schieße ich ohne Mullen und Knullen wirklich alles damit. Der Schaft paßt, und das ist die Hauptsache.
Die Piotti DB ist sehr fein. Aber ich hab ja meine Kombi schon 😁
 
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Ich sag ja nicht dass ne kappe dran muss, aber keine Metallkappe. Dann eher ne dünne aus Büffelhorn
 
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Waren beide beim Kauf schon so😉
Hab aber auch jemanden, der mir das nebenbei macht.
 
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Eine Schaftkappe mit Leder überziehen, müsste jeder Sattler können. Einfach mal einen Reiter im Bekanntenkreis fragen.
 
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Eine Schaftkappe mit Leder überziehen, müsste jeder Sattler können. Einfach mal einen Reiter im Bekanntenkreis fragen.
Ich habe so was auf einer Repetierbüchse , aber es sieht nicht aus wie wenn das eine Einzelfertigung wäre. Diese Schaftkappen werden auf vielen Luxuswaffen montiert so das man sie unter aller Wahrscheinlichkeit von irgendwoher beziehen kann.

Eine Leder überzogene Schaftkappe sieht gut aus , aber nach ein paar Einsätzen unter rauen Bedingungen zeigen sich sehr schnell Abnützungsspuren. In meinem Falle hat sie zum Paket gehört , wäre aber nicht meine erste Wahl für eine Doppelbüchse sondern Stahl oder Horn wenn einen nicht zu starken Rückstoß zu erwarten ist. Wenn es doch der Fall wäre , dann eher den klassischen Old english Rifle Pad , heutzutage aus diversen Kunstoffen gefertigt , oder sogar und abhängig vom Waffentyp , den berühmten Silver Pad "Farbe Gummiwarmflasche" wie @Sirius es schreibt.
 
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Ich habe so was auf einer Repetierbüchse , aber es sieht nicht aus wie wenn das eine Einzelfertigung wäre. Diese Schaftkappen werden auf vielen Luxuswaffen montiert so das man sie unter aller Wahrscheinlichkeit von irgendwoher beziehen kann.

Eine Leder überzogene Schaftkappe sieht gut aus , aber nach ein paar Einsätzen unter rauen Bedingungen zeigen sich sehr schnell Abnützungsspuren. In meinem Falle hat sie zum Paket gehört , wäre aber nicht meine erste Wahl für eine Doppelbüchse sondern Stahl oder Horn wenn einen nicht zu starken Rückstoß zu erwarten ist. Wenn es doch der Fall wäre , dann eher den klassischen Old english Rifle Pad , heutzutage aus diversen Kunstoffen gefertigt , oder sogar und abhängig vom Waffentyp , den berühmten Silver Pad "Farbe Gummiwarmflasche" wie @Sirius es schreibt.
Mein persönlicher Favorit ist ein Schaft ohne Schaftkappe.
 
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Wie praktisch sind denn diese Metallkappen, ob skelettiert oder voll, im Bezug auf den jagdlichen Alltag und das Abstellen auf dem Ansitz, im "Dreck" bei der Jagd oder zu Hause?
Haben die irgendeinen Vorteil ausser der Optik oder irgendeinen Nachteil, außer für den Geldbeutel?😬
 
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Wie praktisch sind denn diese Metallkappen, ob skelettiert oder voll, im Bezug auf den jagdlichen Alltag und das Abstellen auf dem Ansitz, im "Dreck" bei der Jagd oder zu Hause?
Haben die irgendeinen Vorteil ausser der Optik oder irgendeinen Nachteil, außer für den Geldbeutel?😬
Nachteile gegen eine Gummischaftkappe liegen auf der Hand. Der Rückstoß wird nicht abgefedert.
Kommt aus dem militärischen Bereich. Da hatte man wohl mehr vor mit dem Schaft.
 
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In der heutigen Zeit sehe ich auch keine Vorteile mehr weder bei der Metallkappe noch bei einer Hornkappe. Nur die Optik und Ästhetik können noch eine Rolle bei der Wahl dieser Kappen spielen.

Beide Kappen sind ein Überbleibsel aus alten Zeiten wo man außer Metall und Horn kein anderes Material hatte um das hintere Teil des Schaftes zu schützen , insbesondere bei den Streitkräften wo der Kolben auch als Waffe gedient hat. Danach hat die Tradition bei den Jägern weiterhin eine große Rolle gespielt. Silver hat seine berühmte Schaftkappe schon Anfang der Siebziger des 19° Jahrhundert patentieren lassen , ist aber zuerst bei den Traditionalisten auf viel Spott und Abneigung gestoßen. Zuerst hat man nur sogenannte Damenwaffen mit solchen Dinger ausgestattet , richtige harte Männer sind den Metallplatten treu geblieben. Erst als man zuerst die Black Powder Express Patronen und danach die Nitro Express Patronen entwickelt hatte , und der Rückstoß auch bei den harten Männer zunehmend deutlich spürbar wurde , kam die Wende und die allgemeine Akzeptanz von den Schaftkappen aus Gummi.
 
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