Drilling - Eine Waffe zum verlieben!

Drilling: Weg damit oder Trennung unmöglich?

  • Drilling, die beste Waffe der Welt

    Stimmen: 358 69,4%
  • Drilling, ein komplexer Schießprügel aus längst vergangenen Zeiten

    Stimmen: 158 30,6%

  • Umfrageteilnehmer
    516
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Ich vermute das! Bei dem damals doch sehr hohen Preis wurde mein BüMa bei der Fragestellung nicht sehr gesprächig! Er hatte ab Ende der 50er bei S&S in Eckernförde gelernt, kannte also sowohl deren Drilling als auch das "Original" der Suhl-Fortuna-Fertigung, da beide Waffen auf dem S&S-Suhl-Mod. 30 beruhten. Der meinerseits vermutete Einbausatz hätte ohne wesentliche Änderungen in beiden Drillingen plaziert werden können - daher auch der gleiche Preis in beiden Fällen. Die Kugelpannung erfolgte ja über Schieber auf der Scheibe, dieser Schieber wäre handwerklich doch nur mit erheblichem "Feinwerkbedarf" herzustellen und diese Schieber, die ich bei beiden Drillingen sah, waren identisch - was mich auf die Idee von Einbausätzen brachte...
Barthold (Suhl) beschreibt in seiner Jagdwaffenkunde "die Einrichtung separater Kugelschloßspannung" ohne die sonst bei ihm üblichen technischen Skizzen und Maße - was dafür spricht, dass diese als "Einbausatz" von die Waffenproduzenten erhältlich waren.
 
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Vor einiger Zeit wurde bei eGun ein solcher Einbausatz für einen S&S 3000 angeboten. Das war für mich der Anlass, meinen Büma darauf anzusprechen. Er wollte (ich bin seit 30 Jahren Kunde) nichts damit zu tun haben.
 
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Naja, OldHand, weißte, wenn man 'nem ausgewachenen BüMa mit 'nem Teil von egun kommt, stellen sich ihm die Nackenhaare hoch; kräuseln tun sie sich aber bis zur Stirn, wenn Du von ihm dann noch verlangst, er soll solchen gebrauten Kram einbauen!
 
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Solche Drückeberger kenn ich auch.
Die bekommen jetzt halt kein Geld mehr von mir...
 
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Diese Einschätzung muss individuell sein, da du geplante Umbaukosten (Wechsel des Glases bei SEM) für dich einpreisen musst.
Falls du ihn mit knapp 1.000 bekommen hast, läßt es sich m. E. rechnen. Der Verkäüfer wird wohl eher ca. 1.500 im Sinn gehabt haben.
 
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Naja, OldHand, weißte, wenn man 'nem ausgewachenen BüMa mit 'nem Teil von egun kommt, stellen sich ihm die Nackenhaare hoch; kräuseln tun sie sich aber bis zur Stirn, wenn Du von ihm dann noch verlangst, er soll solchen gebrauten Kram einbauen!

Das sehe ich etwas differenzierter. Wenn ich dem BüMa einen Teilesatz bringe, den er selbst nicht beschaffen könnte weil es den seit langer Zeit nicht mehr gibt, dann erwarte ich auch, dass er ihn einbaut. Dafür bekommt er ja auch Geld. Auch erwarte ich, dass er z. B. gebrauchte Montageteile wieder verbaut, wenn sie passen. Ich würde aber niemals verlangen, dass der BüMa irgendwelche gängigen Neuteile, die ich billig im Internet gekauft habe, um seinen Verdienst zu schmälern, einbaut.
 
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Davon habe ich ein Exemplar sei 1998 im ständigen Einsatz.
12er Schrot mit der guten 9,3, allerdings mit S&B 3-12*52 und SEM
Keine Probleme, robustes, zuverlässiges Alltagsgewehr.
Der Verschluss hat kein Spiel, die 9,3 scheint er zu verkraften.

Kurz und gut, meine Lieblingswaffe

WMH
TicTac
 
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Davon habe ich ein Exemplar sei 1998 im ständigen Einsatz.
12er Schrot mit der guten 9,3, allerdings mit S&B 3-12*52 und SEM
Keine Probleme, robustes, zuverlässiges Alltagsgewehr.
Der Verschluss hat kein Spiel, die 9,3 scheint er zu verkraften.

Kurz und gut, meine Lieblingswaffe

WMH
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Hab ich auch schon gesehen. Allerdings ist das buntgehärtete nicht meins …
 
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Ich glaube, dass häufiges Benutzen der Schrotläufe dem Verschluss aufgrund der asymetrischen Belastung und der Lage der Läufe weit über dem Keineintritt der Laufhaken mehr zusetzt als ein ebenso häufiger Einsatz der Kugel, auch wenn es eine 9,3x74R ist. Für einen Standarddrilling wird nicht umsonst maximal .22 Hornet im Einstecklauf empfohlen.

Dies entspricht auch meinen persönlichen Erfahrungen. 2013 habe ich als Schrotwaffe mal spaßeshalber ausschließlich einen Krieghoff Neptun, Kaliber 16 und 7x65R, geführt, auch auf dem Stand vor der Saison. Ich habe in dem Jahr relativ viele Tauben, Enten und Gänse geschossen. Nach der Saison hatte der Verschluss leichtes Spiel, was vorher nicht da war.

Ich glaube im Ergebnis nicht, dass die klassischen Drillinge für einen dauerhaften Einsatz als Flinte mit hohen Schusszahlen gemacht sind.
 
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Ich glaube, dass häufiges Benutzen der Schrotläufe dem Verschluss aufgrund der asymetrischen Belastung und der Lage der Läufe weit über dem Keineintritt der Laufhaken mehr zusetzt als ein ebenso häufiger Einsatz der Kugel, auch wenn es eine 9,3x74R ist. Für einen Standarddrilling wird nicht umsonst maximal .22 Hornet im Einstecklauf empfohlen.

Dies entspricht auch meinen persönlichen Erfahrungen. 2013 habe ich als Schrotwaffe mal spaßeshalber ausschließlich einen Krieghoff Neptun, Kaliber 16 und 7x65R, geführt, auch auf dem Stand vor der Saison. Ich habe in dem Jahr relativ viele Tauben, Enten und Gänse geschossen. Nach der Saison hatte der Verschluss leichtes Spiel, was vorher nicht da war.

Ich glaube im Ergebnis nicht, dass die klassischen Drillinge für einen dauerhaften Einsatz als Flinte mit hohen Schusszahlen gemacht sind.
Dem muss ich widersprechen.
Bei mir im Schrank stehen zwei Sauer - Drillinge, beide aus den späten 50ern, beide wurden ca. 40 Jahre lang fast ausschließlich als Schrotflinte mit Reserve - Kugellauf geführt. Aus beiden wurden jährlich >500 Schrotpatronen abgefeuert. Beide haben so leichtes Spiel im Verschluß, dass sowohl der Büma meines Vertrauens wie auch ich selber keinen Handlungsbedarf sehe.
Eine Ausnahme sehe ich - die Verwendung zum Tontaubenschießen. Dazu würde ich, dem Rat unseres früheren Büma folgend, keinen Drilling hernehmen. Leider weiß ich nicht, waum er mir davon so vehement abriet, ich vermute, es hängt mit der schnellen Schußfolge zusammen.
 
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Äh vielleicht wegen der vielfach höheren Schusszahl?
Wie man über Tausend Schuss Schrot im Revier im Jahr los wird ist mir trotzdem rätselhaft 🤣
 

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