Drilling - Eine Waffe zum verlieben!

Drilling: Weg damit oder Trennung unmöglich?

  • Drilling, die beste Waffe der Welt

    Stimmen: 357 69,6%
  • Drilling, ein komplexer Schießprügel aus längst vergangenen Zeiten

    Stimmen: 156 30,4%

  • Umfrageteilnehmer
    513
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Das muss man wohl als Kunst auffassen .... aber ich bin mal ruhig solange ich das Ding nicht wieder habe :)
 
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ja, diese Art Sicherung war selten !

(Die übliche seit. Greener-Sicherung der DR wirkt nur auf die Abzüge.)
 
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Ein Freund hat auch solch Drilling...da steht wohl Bitdorf drauf. Vermutlich aber nur der Verkäufer...
 
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Na dann wollen wir mal dem ehrenvollen Ruf aus dem @Busche folgen:
Eckernförder Sauer & Sohn Drilling Modell 3000, das ab 1956 dem Modell S/53 folgte (dem es bezküglich Baskülen-Form anfänglich unverändert folgte) wobei es im wesentlichen um die Erfüllung vielfältig gewordener Marktforderungen ging: Dural Basküle neben der aus Stahl, diverse Kugel-Kaliber und bis 12er Schrot, Böhler Antinitläufe, separate Kugelspannung und - wie hier - der Ersatz der seitlichen Greener -Abzug- /Abzugsstangensicherung durch eine als wesentlich sicherer geltende Schlagstücksicherung (ab 1957 imho).

Merkwürdig an diesem Drilling aus 1961: die auffällige, 6 stellige Waffen-Nummer in einem Bereich, wie sie die S&S-Suhl-Drillinge um 1938 aufwiesen.
Sollte da eine bewußte Analogie erfolgen?:unsure:
Wurde gelegentlich versucht, da die äußere Form und die technik dem alten Suhler Modell Modell 30 entnommen war - halt nur mit anderer Beschriftung und Stempelung.
 
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@Wini W : Genau richtig gemacht. Es wird zwar immer gerne darauf hingewiesen, dass Holz als Schaftmaterial den Vorteil habe, dass es einfacher zu bearbeiten sei, was auch stimmt - eine Anpassung im Stile einer Schaftverlängerung unsichtbar vorzunehmen, ist allerdings aufgrund der Wachstumsstruktur des Holzes so gut wie unmöglich. Da müsste entweder ein Zufall im Spiele sein, der einem Lottosechser an Wahrscheinlichkeit gleichkommt oder aber das Ursprungsholz ist in seiner Maserung so wild und ungleichmäßig, dass Übergänge verschwimmen... Sieht man gelegentlich bei Meranti, kommt daher wie ein Strichtarn der NVA... Bei Nussbaum geht das eher nicht.
Von daher ist der Vorschlag des Schäfters, den Übergang, wenn man ihn ohnehin schon sieht, deutlich sichtbar als Zierrat - in diesem Fall mit einer passenden Arabesque - auszugestalten, mehr als begrüßenswert. Da weiß einer, was er macht. Alle Daumen hoch!

@Busch : Der von dir eingestellte Drilling (Exportmodell für Amerika) mit der Schaftverlängerung ist nicht mal gewollt, geschweige denn gekonnt... Den hätt ich so nicht abgenommen. Gut und schlampig kostet ja leider oft das gleiche Geld...

Ich bin eigentlich generell kein Fan davon, aber um eine Verlängerung zu kaschieren, bieten sich auch breitere Schaftverschneidungen in Form von Bändern an, wenn die Holzbeschaffenheit beider Teile zu unterschiedlich ist. Hier ein Beispiel aus der Hand von Franz Schlögl (kann man leider nicht einbetten):

 
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Guten Abend zusammen. Ich bräuchte mal bitte euer Schwarmwissen. Leider hat der Verkäufer auf meine Frage nur sehr kurz geantwortet. Was haltet ihr von diesem Drilling? Baskülle Stahl oder Alu? Vielen Dank für eure Hilfe.
 
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Guten Abend zusammen. Ich bräuchte mal bitte euer Schwarmwissen. Leider hat der Verkäufer auf meine Frage nur sehr kurz geantwortet. Was haltet ihr von diesem Drilling? Baskülle Stahl oder Alu? Vielen Dank für eure Hilfe.
DURAL - Alu. Ist aber per se nichts Schlechtes... Außer die Basküle wäre ganz frisch nachpoliert, ansonsten müsste sie zumindest etwas angelaufen sein...
 
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@Wini W : Genau richtig gemacht. Es wird zwar immer gerne darauf hingewiesen, dass Holz als Schaftmaterial den Vorteil habe, dass es einfacher zu bearbeiten sei, was auch stimmt - eine Anpassung im Stile einer Schaftverlängerung unsichtbar vorzunehmen, ist allerdings aufgrund der Wachstumsstruktur des Holzes so gut wie unmöglich. Da müsste entweder ein Zufall im Spiele sein, der einem Lottosechser an Wahrscheinlichkeit gleichkommt oder aber das Ursprungsholz ist in seiner Maserung so wild und ungleichmäßig, dass Übergänge verschwimmen... Sieht man gelegentlich bei Meranti, kommt daher wie ein Strichtarn der NVA... Bei Nussbaum geht das eher nicht.
Von daher ist der Vorschlag des Schäfters, den Übergang, wenn man ihn ohnehin schon sieht, deutlich sichtbar als Zierrat - in diesem Fall mit einer passenden Arabesque - auszugestalten, mehr als begrüßenswert. Da weiß einer, was er macht. Alle Daumen hoch!

@Busch : Der von dir eingestellte Drilling (Exportmodell für Amerika) mit der Schaftverlängerung ist nicht mal gewollt, geschweige denn gekonnt... Den hätt ich so nicht abgenommen. Gut und schlampig kostet ja leider oft das gleiche Geld...

Ich bin eigentlich generell kein Fan davon, aber um eine Verlängerung zu kaschieren, bieten sich auch breitere Schaftverschneidungen in Form von Bändern an, wenn die Holzbeschaffenheit beider Teile zu unterschiedlich ist. Hier ein Beispiel aus der Hand von Franz Schlögl (kann man leider nicht einbetten):

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Guten Abend zusammen. Ich bräuchte mal bitte euer Schwarmwissen. Leider hat der Verkäufer auf meine Frage nur sehr kurz geantwortet. Was haltet ihr von diesem Drilling? Baskülle Stahl oder Alu? Vielen Dank für eure Hilfe.
Dural nannte man diesen Werkstoff.
Das muss nicht schlecht sein - ich habe dieses Jahr auch einen Drilling von Krieghoff erworben,
der einen sehr vergleichbaren Systemkasten hat.

Unabhängig davon - das Holz bei meinem Drilling ist nicht mehr original.
Ähnliches vermute ich auch bei dem Drilling Deines Interesses - zumindest nach den Fotos.
Bei der Preis-Angabe zum Zielfernrohr ... sollte man evtl. vorsichtig sein.
Gefühlt passt die Angabe zum Listenpreis, aber direkt über den Hersteller bezogen gab es
das Zielfernrohr auch mal für u700,- ... würde ich annehmen.

Nur mal aus der Ferne laut darüber nachgedacht .... 😇
 

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