Drilling für Drückerchen

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@Westwood @Dauphin-Trapper

Das mit Kimme und Korn hatte ich jetzt nur als Notbehelf auf dem Schirm. Werde es aber bevor ich da jetzt irgendwas bastel definitiv mal auf dem Stand probieren, ob das Trefferbild mit K&K jagdlich brauchbar ist. Wäre natürlich die einfachste Lösung und wie westwood sagt auch am besten für den rauen Schuss.

Je weiter sich das Einsatzspektrum des Drillings hin zum Schrotlauf verschiebt, desto unsinniger ist ein ZFR egal welcher Vergrößerung.

Wenn K&K nicht funktioniert, solltest Du max. über die Montage eines Docter-/...sight nachdenken...
 
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Mache es 1:1 genauso wie Westwood nachdem mehrfach auf der Treibjagd Sauen vorkamen. Lustigerweise seitdem nie wieder vorgekommen...
Für genau diese Jagden wo ggf. Schwarzwild vorkommen kann, es aber primär auf Niederwild geht, gibt es meiner Meinung nichts besseres. Ich würde dabei auch definitiv keine Optik nutzen, bei Schrot ist bei 30m Schluss und bis dahin reicht mir Kimme und Korn. Habe aber auch weit über 300 Schuss im Kino geübt, bevor ich mich das auf der Jagd getraut hab.
Sollte dann doch mal ne Sau weiter weg sein, ist es halt so. Aber mir beim Schrot die Sicht einschränken mit einer Optik kommt überhaupt nicht in Frage.
 
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Aimpoint wäre auch meine Wahl. Der Schrotschuss darüber selbst auf Flugwild, wenn nicht gerade Schnepfe ist durchaus praktizierbar.

Hatte lange das Aimpoint Micro mit 2MOA Punkt auf dem D99 und habe ettliches damit erlegt. Das Verhältnis Schrot zu Kugelschuss war und ist mindestens 10:1 für Schrot.

Das 1-4x DJ Rohr kam drauf wenn Wild mal etwas weiter stehen sollte. Auf 1x runter gestellt funktioniert das nicht schlechter als mit dem Aimpoint auch sofern dir derSchaft und dein Anschlag passt.

Zum Absehen: ich empfehle da bloss ein Punkt oder das K-Dot von Meopta. Das LDi von Swaro ist auch gut.
Aber kein Absehen 4 oder 1 oder sonst was mitdeutlichen vertikalen Linien. Denn das verleitet zum Zielen statt intuitiven schiessen. Bzw bremst beim Mitschwingen. Und gezielte Schrotschüsse... ihr kennt's ja selbst... ;-)
 
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Ich bin bekennender Drilling Fan. Im Niederwildrevier mit evtl. vorkommenden Sauen für mich die Universalwaffe. Habe ein Burris Sight das auf meine Schwenkmontage passt. Das Teil ist klein und steckt in einem Schlüsselfutteral in meiner Tasche.
Damit bin ich für die genannten Situationen aus meiner Sicht ziemlich optimal gerüstet.
 
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Bei einem "Klapperchen" wie es der TS schrieb, ist ein Drilling eine gute Wahl, mit einer hohen Schussfolge ist da nicht zu rechnen. Ein Glas habe ich bei solch einer Jagd nicht dabei, weil unnötig
Man sollte schon wissen, wo der Drilling über K&M auf 50 Meter hin schießt!
D.T.
So mache ich das auch. 2x Schrot und für das doch auftauchende lebensmüde Reh/die Sau weiß ich, wo kimme und Korn auf 50m hinzeigen müssen. Nämlich Fleck.
 
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Es gibt im Angelgerätegeschäft fluoreszierende Posenfarbe. Damit die Kimme des Drillings markiert kann ausgesprochen hilfreich sein.
 
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nee, genau nicht
ich habe alle drei varianten ausprobiert, also nur korn, nur kimme und beides angemalt. Ich habe den Eindruck, mein Auge findet die Ziellinie am schnellsten, wenn sie durch die hellgelbe Kimme geführt wird.
Kann ja jeder selbst ausprobieren. wie es ihm am Besten passt
 
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Das sehe ich genauso. Ich hatte z.B. mit orangem oder gelbem Korn immer Probleme bei manchen Lichtverhältnissen, da die umrisse verschwommen waren (bei einem angemalten Korn, kein Leuchtkorn!). Habe einiges ausprobiert und bin bei der Lösung der Altvorderen gelandet: ein glänzendes Perlkorn ist für mich am einfachsten "aufzunehmen", in Verbindung mit gefärbter Kimme.

Aber für mich (!) bleibt KuK ein Notbehelf bzw. für den absoluten Nahbereich. Für den "regulären" Schuss baue ich auf eine präzisere Einrichtung.
Das soll nicht heißen, dass KuK unpräzise wären. Ich kenne genug Leute, die damit päzise jag(t)en. Aber bis die meisten Leute mit KuK auf 50 m den Schuss auf einem Bierdeckel haben, habe ich mit Rotpunkt o.ä. bereits nachgeladen. Bei vielen wohl auch den zweiten Schuss bereits drauf.

Es geht mir jetzt explizit um die Nutzung des Büchsenlaufes!
Erstens kann ich ein Rotpunkt auch abnehmen, wenn ich auf dem Entenstrich stehe oder im offenen Feld Streife Laufe - wenn ich keines montiert habe, kann ich es an der Brombeerdickung oder am Schilf jedoch nicht aufsetzen.
Zweitens lässt sich damit auch mal ein flüchtiger Schrotschuss gut antragen...
 
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Drilling ist nicht gleich Drilling. Ein filigraner Drilling aus den 40-/50-/60igern ginge da vielleicht.Mit meinem Blaser Duo möchte ich da nicht paar Stunden rumrennen.

Wir schreiben ja auch über Drillinge und nicht über drei unförmige, aneinander getackerte Rohre mit einem Stück Holz hinten dran... :cool:

Im Ernst, ich kenne niemanden, der so ein B.-Trum so nutzt, wie man einen richtigen Drilling eben nutzt...
 
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Wie gesagt... hier in der CH sehr verbreitet! ;-)

Über die Ästhetik des D99 lässt sich sicher trefflich streiten, jedoch kam mir noch kein besserer Drilling in die Finger was die Abzüge und Präzision angeht. Auch ist das Ding einfach sehr funktional, sicher umd zuverlässig. Mir liegt er persönlich sehr gut in der Hand. Aber er ist definitiv sauschwer und halt nicht das, was man sich unter einem klassischen Drilling vorstellt.

Aber so ist halt der Lauf der Dinge. Wer den Trabbi gewohnt ist mag einen GLS als komisches Fahrzeug empfinden, mir ist letzterer jedich deutlich lieber, auch wenn viel schwerer! :p
 
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