Drilling gekauft und zu wenig bezahlt !?

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#61
Es wiederholen sich immer wieder dieselben Diskussionen von Unwissenden.
Ich habe schon mehrfach zum EL44 geschrieben. deshalb nur zusammengefasst:
- Der EL44 wird von vielen Büchsenmachern schlampig bis falsch eingebaut. Das wirkt sich sowohl auf die Präzision als auch auf den Aufwand beim Einschießen aus. Zusätzlich ist er dann nicht wiederholgenau bei Ein- und Ausbau.
- Das Einschießen erfordert nur dann viel Munition, wenn man wild drauflosreguliert. Ich hatte mir eine einfache Konstruktion gebaut, mit der ich per Messuhr die Warzen definiert verschieben konnte. Da war das Einschießen so einfach und schnell erledigt wie bei einem modernen mündungslangen EL.

Fazit: Zu seiner Zeit ein sehr gutes Werkzeug. Auch heute noch und ein Fuchs mag die .22 Magnum gar nicht.
 
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#62
Viel Freude mit dem Drilling und dem ESL. In meinem Drilling von Günther Retz ist der auch drin. Die TPL der großen Kugel ändert sich bei meinem nicht, egal ob ein oder ausgebaut.
 
A

anonym

Guest
#63
Heute kam der lauflange original KRIEGHOFF Einstecklauf in .222 in fast neuem Zustand. Für den Einbau incl. Fräsarbeiten am Ejektor ( Waffenseitig ) hab ich knapp zwei Stunden gebraucht. Anfang Februar noch das 56er ZF und dann geht's zum Schießstand.

Der EL 44 in .22 WinMag kommt bei EGUN rein.




7x65
.222
16/70


Anhang anzeigen 30695 Anhang anzeigen 30696
 
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#64
Der Einstecklauf scheint ein 60 cm langer zu sein, Lauflänge Deiner Waffe = 63,5 cm, also ein fast lauflanger ESTL.;-)

Was sagt Krieghoff zur .222 als ESTL im Trumpf Drilling ?
"Freigegeben" hatte Krieghoff für den Trumpf (und Neptun) nur bis zur .22 Hornet und später dann noch die 6 x 70R.
 
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#65
Gut möglich dass am Choke des Trägerlaufs noch was geändert werden muss, da sonst der Verstellbereich des EstLand nicht ausreichen kann. Auf Dauer rät der Hersteller von der .222 im Trumpf ab. Verschluss hält das u.U. keine 250 Schuss aus.

Die Waffe muss dann noch zum Beschuss.

Füxlein
 
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#66
Das ist ein El 65 von Krieghoff oder? Dadurch das er nicht ganz an das Mündungsende reicht hat er vorne eventuell Spiel. Wie hast du das gelöst?
 
A

anonym

Guest
#67
Der Einstecklauf scheint ein 60 cm langer zu sein, Lauflänge Deiner Waffe = 63,5 cm, also ein fast lauflanger ESTL.;-)

Was sagt Krieghoff zur .222 als ESTL im Trumpf Drilling ?
"Freigegeben" hatte Krieghoff für den Trumpf (und Neptun) nur bis zur .22 Hornet und später dann noch die 6 x 70R.
Keine Ahnung !

Ich denke aber mal, der Verschuß wird halten.

Vielleicht kann hier mal jemand die verschiedenen Belastungen berechnen ?
16/70 - .222 Rem - 6x70R


http://jungjaeger-bern.ch/resources/DIE_QUAL_DER_WAHL.pdf
 
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#68
Also die .222 Rem. belastet den Verschluss mit dem 1,5-Fachen der 16/70, aber bei jagdlicher Anzahl an Schüssen fällt das sicherlich nicht so ins Gewicht. Ich wollte bei meinem Suhler den Hornet-ESL gegen einen in .222 Rem. eintauschen, wegen der Reichweite. Mein Büma hätte da keine Probleme mit, aber in der Hornet nehm ich nun das Hornady V-Max und die Kombi reicht bis 150m und mehr brauch ich ehrlich gesagt auch nicht. Die alten Drillinge sind beim Schrotschuss sicherlich auf in den 1960er Jahren übliche Schusszahlen beim Schrot von 400-500 Schuss pro Saison über mind. 30 Jahre, was dann 15000 Schuss entspräche, jagdlich wird man wenn's hoch kommt nur 50 Schuss pro Jahr raus bekommen und wenn dass dann den Verschluss 1,5-Fach belastet, wird es sich auf die Lebensdauer des Drillings nicht sonderbar ausweiten. Hab mal eine Rechnung gemacht, müsste eigentlich richtig sein.
 
A

anonym

Guest
#71
Also die .222 Rem. belastet den Verschluss ...
Das ist doch mal 'ne klare, fundierte Aussage. Danke dafür !

Das heißt nun für mich, das ich am Montag bei KRIEGHOFF Rücksprache halte um sicher zu sein, das der Verschluß auch hält.

Beim Einschießen werden evtl. 20 Schuß durchgehen, und sonst schätze ich mal max. 20 Schuß im Jahr.

Wo finde ich denn ggf. einen .22 Hornet Einstecklaufbesitzer, mit dem ich nicht nur Erfahrungen tauschen könnte ?
 
A

anonym

Guest
#72
Anhang anzeigen 30796

Da sich das o.a. ZEISS auf der vorhandenen SEM nicht weiter nach vorn schieben lässt, habe ich zwei Ringmontagen gefertigt um damit ein 56er ZF (ohne Schiene) zu montieren. Da ich das ZF erst auf der Jagd und Hund kaufe, habe ich die Montage mit einem Drückjagdglas getestet. Die seitliche Verstellung ist ca. 15 cm aus der Mitte, die Höhenverstellung ca. 10 cm. Passt also, da der Verstellbereich üblicher ZF etwa 60 bis 80 cm beträgt.
Das 56er Glas wird mit der hinteren Montage auf der Waffe eingehakt und auf die geöffnete vordere Montage aufgelegt. Dann wird die vordere Montage geschlossen. Bei dem Drückjagdglas ist dieser Umstand nicht notwendig, da sich das Drückjagd-ZF kippen lässt.
Die Montage besteht aus originalen SEM Teilen sowie 30er Montagen für 11 mm Schienen. Ein wenig gemessen, gefräßt, gebohrt, geschraubt, verstiftet und geklebt. Das 30er Rohr des ZF muß nun eine Mindestlänge von 133 mm haben. Dieses Mindestmaß trägt nun auch zur Kaufentscheidung bei.

Anhang anzeigen 30797
Ich komme gerade aus dem Garten, wo ich ein paar "Zielübungen" in der Dunkelheit gemacht habe. Ich bin mir sicher, das das 1-4x24 auch in der "Dunkelheit" an der Kirrung funktioniert.
 

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