Drillingliebhaber und Drillinggeschichten

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Gelöschtes Mitglied 20733

Guest
#1
Hallo zusammen!

Vielleicht können wir hier ja Bilder von unseren Lieblingen und Geschichten dazu einstellen. Egal ob nun alter handgefertigter Recke oder neuzeitlich CNC gefertigter Jungspund. Ihnen allen ist eins gemein. Sie haben 3 Läufe und man liebt oder hasst sie.

Während der Jagdausbildung habe ich noch gesagt, dass mir sowas nie in den Tresor käme. Irgendwann war dann das Interesse an der Technik so groß, dass ich mir zumindest einen in den Tresor stellen wollte. Da ich jedoch Linksschütze bin, wollte ich auch einen linken Drilling. Die Suche dauerte mehrere Jahre, bis ich einen mit angemessenem Preis fand. Da er nur für den Tresor gedacht war, durfte er natürlich auch nichts kosten. Als er dann eingezogen war, wollte ich ihn zumindest Mal ausprobieren und testen. Zunächst wurde einmal die alte Montage entfernt und eine Weaverchiene montiert. Ich weiß, dass kann man auch verschandeln nennen. Aber so ist er für mich optimal einzusetzen. Dann ein 1,5-6x42 drauf und es konnte losgehen.

Er durfte dann auch auf seinen ersten Ansitz mit. Vielleicht lag es dann am Jagderfolg, aber er ließ mich danach einfach nicht mehr los. An diesem schönen Abend des 01. Mai 2018 konnte ich einen zwar noch jungen, aber dennoch einzigartigen Bock erleben und auch erlegen. Dieser war noch nicht bekannt und der Nachkomme eines von uns geschonten Bockes. Vermutlich diese Kombination hat den Drilling und mich nun zu Freunden gemacht. Bis heute kann ich mich genau daran erinnern.

Kurz danach durfte er mich dann auch noch auf einer Krähenjagd begleiten. Auch hier hat er sich bewährt und zu einer sehr ordentlichen Strecke beigetragen. Auch dies hat uns ein Stück näher zusammengebracht.

Nun warte ich noch auf einen Einsatz auf Hase. Bin jetzt schon gespannt, wie er sich da macht.

Von einem anfänglichem Drillingverfechter zu einem Drillingfreund. Mit sowas hätte ich niemals gerechnet. Ich muss zugeben, dass er einen gewissen Charme versprüht und zu begeistern weiß, wenn man sich auf ihn einlässt.

Andere haben vielleicht ähnliches erlebt oder verbinden eine andere Geschichte mit ihrem Liebling, Freund oder Revierbegleiter.

Grüße und Waidmannsheil

Husch


Krieghoff Waldschütz Dural
7x57R / 16/70
ddOptics 1,5-6x42

20180501_195729~2.jpg
 
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#2
Das ist ein sehr schöner Drilling und ich wünsche Dir Waidmannsheil zum außergewöhnlichen Bock.
Ich habe zwar (noch) keinen Drilling, aber ich finde die einfach schön anzuschauen und für den Ansitz natürlich praktisch bzw. sinnvoll.
 
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#9
Im gemischten Revieren in denen nicht der alleinige Schwerpunkt beim Schalenwild liegt ist der Drilling eine vielseitige Ansitzwaffe. Besonders in den Sommermonaten am Maisrand und beim winterlichen Ansitz schätze ich dies.
Genau die Argumente sprechen für einen Drilling, aber irgendwie wird er immer von vielen in meinem Umfeld schlecht geredet.
 
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#10
Genau die Argumente sprechen für einen Drilling, aber irgendwie wird er immer von vielen in meinem Umfeld schlecht geredet.
Man muss wie immer sachlich argumentieren.
Der Drilling hat Vorzüge. Genauso auch Nachteile. Um einige dieser Nachteile zu beheben habe ich mich für den d99 entschieden.
Jetzt bleibt einzig der Nachteil des Gewichtes. Bei meinen Fusswegen von meist max 500m bis zum Ansitz stört mich das wenig.
 
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#14
Nachdem ich mal einen "normalen" Drilling ausprobiert hatte hab ich mir vor ca. zehn Jahren einen Duo Slug/Steel mit extra Holz beim Framic bestellt und dafür damals meine gute BBF95 hergegeben. Habe 9,3 und 5,6 gewählt.
Der Duo ist echt ideal, aber doch relativ schwer. Mittlerweile hab ich wieder eine BBF95 da ich relativ oft bewaffneten Spaziergang mit oder ohne Hund mache. Dafür ist die BBF angenehmer.
 
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