Drohne für Wildrettung

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#93
Der Verein
Wildtierrettung Ries Mitte e.V.
besitzt eine Drohne, die er mit einer Volkasko-Versicherung in Betrieb hat.
Die Kosten liegen irgendwo bei 1.6??,?? EUR.
Den genauen Betrag habe ich nicht am Radar, der Anbieter müsste die Generali sein.
-
Der genannte Betrag kann nur als Richtwert dienen.
Entscheidend für den Aufwand ist, wie & was genau versichert ist!

Gruß & WmH
 
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#94
Horrido zusammen,

Ich hab eine Frage bezüglich der Drohnenausrüstung am Beispiel der Typhoon H.
Konnte mal jemand die Leistung der E3n (oder ähnlich) mit der Yuneec CGO ET
vergleichen?
 
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#95
Horrido zusammen,

Ich hab eine Frage bezüglich der Drohnenausrüstung am Beispiel der Typhoon H.
Konnte mal jemand die Leistung der E3n (oder ähnlich) mit der Yuneec CGO ET
vergleichen?
Also ich hab es für mich mal gemacht und verschiedene Kameras in einer Excel Tabelle verglichen.

Die CGO-ET hat ein FOV von 56 Grad (ca. 16m Sichtfeld bei 15m Flughöhe), die E3n 19 Grad (ca. 16m Sichtfeld bei 50m Flughöhe)..
Der Sensor der CGO-ET hat eine Auflösung von 160x120, die E3n 384x288, also deutlich feiner.
Man muss also mit der E3n höher fliegen, hat aber mehr Details und bessere Bilder.
Die CGO-ET hat halt noch eine RGB Kamera verbaut, man kann beide Bilder übereinander legen oder zwischen beiden wechseln.

Ich habe in der Tabelle ein Kitz mit einer Fläche von 15x15cm angenommen und damit die Flughöhe verglichen. Rot bedeutet, Kitz ist nicht mehr detektierbar.
Ich wollte auch Sauen in der Entfernung entdecken, dafür habe ich mal einen Überläufer mit 50x50cm angenommen. Dunkelrot bedeutet, Sau ist nicht mehr detektierbar.

Ich habe die Werte mal nach meinem Verständnis ermittelt, bei Fragen melden.
Vergleich WBK.jpg
 
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#96
Also ich hab es für mich mal gemacht und verschiedene Kameras in einer Excel Tabelle verglichen.

Die CGO-ET hat ein FOV von 56 Grad (ca. 16m Sichtfeld bei 15m Flughöhe), die E3n 19 Grad (ca. 16m Sichtfeld bei 50m Flughöhe)..
Der Sensor der CGO-ET hat eine Auflösung von 160x120, die E3n 384x288, also deutlich feiner.
Man muss also mit der E3n höher fliegen, hat aber mehr Details und bessere Bilder.
Die CGO-ET hat halt noch eine RGB Kamera verbaut, man kann beide Bilder übereinander legen oder zwischen beiden wechseln.

Ich habe in der Tabelle ein Kitz mit einer Fläche von 15x15cm angenommen und damit die Flughöhe verglichen. Rot bedeutet, Kitz ist nicht mehr detektierbar.
Ich wollte auch Sauen in der Entfernung entdecken, dafür habe ich mal einen Überläufer mit 50x50cm angenommen. Dunkelrot bedeutet, Sau ist nicht mehr detektierbar.

Ich habe die Werte mal nach meinem Verständnis ermittelt, bei Fragen melden.
Anhang anzeigen 126555
Super Tabelle kann ich nur so bestätigen - getestet im Vergleich hab ich in der Praxis die cgo-et mit der liemke Keiler 13 sowie mit der Keiler 18

Ich kann hier berichten das gerade! Die Flughöhe von 50-70 m ideal ist - ganz einfach alles was niedriger ist besteht das Risiko einer Kollision mit einem baum das Problem fällt bei der liemke oder exey e2n und e3n ganz einfach weg Bild ist erheblich besser Sensor ist auch empfindlicher.

In deiner Tabelle würde die Keiler 35 für mich aufgrund des geringen sehfelds ausscheiden das ist unpraktikabel zur Kitzsuche.

Mit meiner Drohnenlösung habe ich sowohl Wärmebild wie auch Normalbild zur besseren Orientierung, dass finde ich eigentlich ideal.
 
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#97
Super Tabelle kann ich nur so bestätigen - getestet im Vergleich hab ich in der Praxis die cgo-et mit der liemke Keiler 13 sowie mit der Keiler 18

Ich kann hier berichten das gerade! Die Flughöhe von 50-70 m ideal ist - ganz einfach alles was niedriger ist besteht das Risiko einer Kollision mit einem baum das Problem fällt bei der liemke oder exey e2n und e3n ganz einfach weg Bild ist erheblich besser Sensor ist auch empfindlicher.

In deiner Tabelle würde die Keiler 35 für mich aufgrund des geringen sehfelds ausscheiden das ist unpraktikabel zur Kitzsuche.

Mit meiner Drohnenlösung habe ich sowohl Wärmebild wie auch Normalbild zur besseren Orientierung, dass finde ich eigentlich ideal.
Ich habe deshalb die Keiler 35 verkauft und mit die 36 zugelegt, ich nutze sie halt auch viel bei der Jagd.
Als Drohne habe ich einen Eigenbau geplant und bestellt. Ich weiß nicht wie lang ich für den Zusammenbau und die Inbetriebnahme brauchen werde, ich habe aber fest vor das Projekt zu dokumentieren. Falls Interesse besteht kann ich das dann auch mal hier veröffentlichen.
Preis für die Komponenten mit Fernbedinung, Monitor und 4xAkkus (ohne WBK und Akkuladegerät) ca. 1800€ bisher. Flugplanung kann mit dem verwendeten Flugcontroller auch betrieben werden über die Software MissionPlanner. Da ist so ein gebrauchter Typhoon H natürlich eine sehr gute und preiswerte Variante, ich möchte halt mal was selber basteln :)
 
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#98
Ich habe deshalb die Keiler 35 verkauft und mit die 36 zugelegt, ich nutze sie halt auch viel bei der Jagd.
Als Drohne habe ich einen Eigenbau geplant und bestellt. Ich weiß nicht wie lang ich für den Zusammenbau und die Inbetriebnahme brauchen werde, ich habe aber fest vor das Projekt zu dokumentieren. Falls Interesse besteht kann ich das dann auch mal hier veröffentlichen.
Preis für die Komponenten mit Fernbedinung, Monitor und 4xAkkus (ohne WBK und Akkuladegerät) ca. 1800€ bisher. Flugplanung kann mit dem verwendeten Flugcontroller auch betrieben werden über die Software MissionPlanner. Da ist so ein gebrauchter Typhoon H natürlich eine sehr gute und preiswerte Variante, ich möchte halt mal was selber basteln :)
Der typhoon hat ist meiner Meinung nach zu klein ... Lieber die Nummer größer nehmen und gleich den Tornado
 
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#99
Also ich hab es für mich mal gemacht und verschiedene Kameras in einer Excel Tabelle verglichen.

Die CGO-ET hat ein FOV von 56 Grad (ca. 16m Sichtfeld bei 15m Flughöhe), die E3n 19 Grad (ca. 16m Sichtfeld bei 50m Flughöhe)..
Der Sensor der CGO-ET hat eine Auflösung von 160x120, die E3n 384x288, also deutlich feiner.
Man muss also mit der E3n höher fliegen, hat aber mehr Details und bessere Bilder.
Die CGO-ET hat halt noch eine RGB Kamera verbaut, man kann beide Bilder übereinander legen oder zwischen beiden wechseln.

Ich habe in der Tabelle ein Kitz mit einer Fläche von 15x15cm angenommen und damit die Flughöhe verglichen. Rot bedeutet, Kitz ist nicht mehr detektierbar.
Ich wollte auch Sauen in der Entfernung entdecken, dafür habe ich mal einen Überläufer mit 50x50cm angenommen. Dunkelrot bedeutet, Sau ist nicht mehr detektierbar.

Ich habe die Werte mal nach meinem Verständnis ermittelt, bei Fragen melden.
Anhang anzeigen 126555
was beim fov allerdings noch zu beachten ist ist die Höhe des Grases d.h das irgendwann ein noch größere Winkel keinen Mehrwert mehr liefert, das kann ich im vergleich so gut bestätigen.

Der Herr schreibt von 34* als max Ausbeute
https://fliegender-wildretter.de/unser-verfahren/
 
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Der typhoon hat ist meiner Meinung nach zu klein ... Lieber die Nummer größer nehmen und gleich den Tornado
würde ich auch so machen, immerhin hat die 36er um 650g Gewicht das ist schon eine Hausnummer. Auf welche Flugzeit kommst du mit deinem Tornado?


Ich habe deshalb die Keiler 35 verkauft und mit die 36 zugelegt, ich nutze sie halt auch viel bei der Jagd.
Als Drohne habe ich einen Eigenbau geplant und bestellt. Ich weiß nicht wie lang ich für den Zusammenbau und die Inbetriebnahme brauchen werde, ich habe aber fest vor das Projekt zu dokumentieren. Falls Interesse besteht kann ich das dann auch mal hier veröffentlichen.
Preis für die Komponenten mit Fernbedinung, Monitor und 4xAkkus (ohne WBK und Akkuladegerät) ca. 1800€ bisher. Flugplanung kann mit dem verwendeten Flugcontroller auch betrieben werden über die Software MissionPlanner. Da ist so ein gebrauchter Typhoon H natürlich eine sehr gute und preiswerte Variante, ich möchte halt mal was selber basteln :)
für die flugplanung würde ich mir mal die Website anschauen, da kannst ein Gebiet markieren und automatisch die Reihen festlegen lassen ist echt super und alles online:
https://www.uaveditor.com/de/
 
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Mit sls so zirka 25 Minuten je nach Wind und mit den großen Hacker so 30-35 Minuten
dann aber mit 2 Akkus bestückt oder?

mit dem H schaff ich 10-12min bis zur 1. akkustandsmeldung und danach nochmal 7-10 min also ingesamt nur ca. 20min. Aber mit einem Akku.

ich hab halt meine Flugrouten mit Teilgebieten darauf ausgelegt (das würde ich ohnehin immer empfehlen, lieber2-3 kleine Missionen als eine große, dann kann man schnell nochmal einen bestimmtem Sektor zu 100% abfliegen) und finde es garnicht mehr so schlimm, wenn auch etwas umständlicher...

kommt alles auch auf das Revier und den Geldbeutel an. Mein Anspruch war auch ganz klar so günstig als möglich(und möglichst mit Serienprodukten) und das hab ich mit unter 600€ voll erfüllt (natürlich ohne wbk), da kann ich den akkuwechsel gut verschmerzen.
Vll bau ich den H im Winterprojekt auf Dual Akku um 😂?

waidmannsheil allen Kitzsuchern
 
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Klingt auch interessant der Dualakku.
Ab einem gewissen Gewicht wird halt das Verhältnis von Kapazität des Akkus zu Flugdauer relativ schlecht, zumindest mal theoretisch. Das hat zumindest meine Auslegung ergeben aber macht ja irgendwie auch Sinn.

Was sagt den eure Erfahrung bisher, was ist denn eine sinnvolle Flugzeit? Ich habe 25 Minuten angepeilt, eine halbe Stunde wird sportlich.
Ist natürlich auch ein Stück weit von den Flächen abhängig.
Das mit den Teilmissionen ist auf jeden Fall ein guter Tipp!
 
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Klingt auch interessant der Dualakku.
Ab einem gewissen Gewicht wird halt das Verhältnis von Kapazität des Akkus zu Flugdauer relativ schlecht, zumindest mal theoretisch. Das hat zumindest meine Auslegung ergeben aber macht ja irgendwie auch Sinn.

Was sagt den eure Erfahrung bisher, was ist denn eine sinnvolle Flugzeit? Ich habe 25 Minuten angepeilt, eine halbe Stunde wird sportlich.
Ist natürlich auch ein Stück weit von den Flächen abhängig.
Das mit den Teilmissionen ist auf jeden Fall ein guter Tipp!
ja das wird dann erstmal nur eine Spielerei 😂, zu viel möchte ich auch nicht aufladen. Bei weiteren 4200mAh würde das knapp über 3kg bedeuten das wird für den H schon sehr viel, mit vollspeed würde ich zum Motorschutz dann nicht mehr fliegen wollen aber das mach ich zur kitzsuche Ja sowieso nicht.
Flugdauer kommt natürlich ganz auf deine Gegebenheiten an länger ist immer besser, ich komm in unserem Revier mit den 20 min aus (wie gesagt Teilgebiete Programmieren sind echt von Vorteil), etwas Reserve wäre aber klar schöner.
Man muss halt auch beachten das wenn man eine große drohne mit Akkus voll packt, man auch schnell an die 5kg Grenze kommen kann was eine Aufstiegseelaubnis erfordert und in den meisten privat Haftpflichten nicht mit abgedeckt wird. Was das alles genau ausmacht von Geld und Aufwand kann ich aber nicht sagen, hatte mich da schon mit dem kenntnisnachweis verhauen vom Preis 😂
 
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