Drückjagd: Repetierer oder Kipplauf?

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meine Traumwaffe wäre dafür der DBD 8x57IRS / 20-76 Kugelläufe vorderer Abzug, Schrot hinterer Abzug, abschaltbarer Ejektor. Lohnt aber leider bei max 5 - 10 DJ/Jahr nicht. Habe oft S202 und S404 auf DJ da hatte ich immer das Gefühl wenn ich das Magazin gewechselt habe das die nächste Sau kommt. Dieses Jahr führe ich eine Sako wo ich die Patronen auch von oben ins Magazin drücken kann. Was ich da aber ganz realistisch zu sagen muss.....ich musste noch nie auf einer DJ ein Magazin leerschießen. Wir haben in unseren Revieren wohl nicht die Wilddichte dazu. Da ist wohl immer sehr viel Einbildung (Psychologie) dabei.
 
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vestis virum reddit: Kleider machen Leute.
Der Redestil mit anderen Personen macht ebenfalls Leute.
Deshalb sollte man stets überlegen, was man optisch oder mit den eigenen Worten für einen Eindruck hinterlassen möchte. Es gibt für den ersten Eindruck keine zweite Chance.
 
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Ich verstehe nicht was an einer Kipplauf so teuer sein soll? Das wird hier ständig aufgeführt, patronen fürs Kino liegen bei ca 1€ (8x57IRS,7x57R, 7x65R) S&B.

Im Vergleich zur .308 ein Aufpreis von über 100%... Und wie bei mir auf der ersten Seite angemerkt: Man geht halt mit Jagdpatronen ins Kino... kann man machen, klar.



Und dort liegt der Hase im Pfeffer dann sollte man auch moderne Kipplauf Waffen vergleichen viele sind termostabil und Preislich in der selben Region wie eine R8. Die Waffengattung der DB & BDB wird hier zu grunde debattiert von vielen die selbst keine führen oder sich das vermeintliche wissen angelesen haben.

Wenn man einen absoluten Luxusrepetierer nimmt, mag die Rechnung aufgehen. Aber ein Brauchbarer Standartrepetierer kostet halt nur einen kleinen Bruchteil dessen...
 
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Wenn man einen absoluten Luxusrepetierer nimmt, mag die Rechnung aufgehen. Aber ein Brauchbarer Standartrepetierer kostet halt nur einen kleinen Bruchteil dessen...
Ich kauf Waffen hauptsächlich, weil ich sie haben will, Preis ist nicht das primäre Entscheidungskriterium. Schlimmstenfalls spar ich halt länger, bis ich das Gewünschte kaufen kann.
 
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hrelang bin ich mit einer Repetierbüchse, zunächst Steyer in 9,3 x 62, später R93 aufDrückjagden gegangen. Die Steyer war bis auf das Magazin ein Traum zumeist habe ich damals über Kimme und Korn, mit sehr guten Ergebnissen geschossen.
Die R93 Professional mit Semi Lauf in 9,3 alt. in Normalkontur .308 ist äußerst Präzise aber liegt mir nicht wirklich gut.
Aus diesem Grund und weil ich es wollte habe ich mir vor Jahren eine Krieghoff Ultra BB in 9,3 x 74R zugelegt. Damit habe ich insgesamt eine gute Performance und schaffe es gelegentlich wieder Doubletten zu schießen.
Ein weiterer Vorteil ist der Ansitz insbesondere auf Rotwild, es gibt kein Nachladegeräusch.
Militärisch anmutende Selbstlader möchte ich nicht führen (da ich gedient habe, hatte ich dazu bei der BW genügend Zeit), leider kann ich den Eindruck einiger Kollegen hier bestätigen, dass hinter diesem martialischen Auftritten häufig jagdlich wenig überzeugendes Können steht....das trifft aber sicher nicht auf jeden zu.
 
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Entscheidend ist, denke ich, dass man ausreichend Gelegenheit hatte, Repetierer und Kipplaufwaffen ausgiebig auf Drückjagden zu führen.

Wer sein Leben lang nur Repetierer geführt hat, wird schwerlich zu der Erkenntnis kommen, dass eine Doppelbüchse besser ist,.... umgekehrt natürlich auch.

Ich persönlich liebe den um Welten schnelleren zweiten Schuss der Doppelbüchse, mit dem man hin und wieder mal "die Entscheidung erzwingen" kann.

Als lähmend langsam empfinde ich das Nachladen der Doppelbüchse, egal ob Ejektor und geübt und wie auch immer.

Wer mal die Gelegenheit hat, Doppelbüchsenschützen im Schießkino beim Nachladen zu beobachten wird mir zustimmen.... da is in der Regel die Show gelaufen bis der dritte Schuss mal kommt.

Einfach mal auf den weiterlaufenden Film schauen, was sich da alles abspielt, während sich der Doppelbüchsenschütze abstrampelt, seine Spritze wieder gefechtsfähig zu bekommen.

Da ich fast immer auf Ständen stehe auf denen nichts, oder besten falls ein Stück kommt, is für mich die Doppelbüchse ausreichend..... :cool:

Gruß

HWL
 
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Im Vergleich zur .308 ein Aufpreis von über 100%... Und wie bei mir auf der ersten Seite angemerkt: Man geht halt mit Jagdpatronen ins Kino... kann man machen, klar.





Wenn man einen absoluten Luxusrepetierer nimmt, mag die Rechnung aufgehen. Aber ein Brauchbarer Standartrepetierer kostet halt nur einen kleinen Bruchteil dessen...
Nicht jeder schießt eine 308 das ist natürlich ein vergleich vom billigsten zum teuren. Wie viel einem der luxus jagd wert ist muss jeder selber entscheiden oder ob jemand für ein Kipplauf dementsprechend mehr zahlen will. Aber für den preis einer R8 was ja jetzt gefühlt der Standard der jägerschaft führt, sagen wir mal in der günstigen Kunststoff variante. Für das geld bekommmt man auch schon sehr gute gebrauchte Kipplauf Waffen wer es neu mag da fängt es bei ca1600 an für eine CZ Express die billigen Baikal mal außen vor. Welches kaliber es wird da ist jeder selbst dabei in ser regel sind doch alle irgendwo bei 80cent-1€ bei der günstigen mun die 308 malaußen vor gelassen. Bei einem schuss für 1 euro finde ich es immernoch günstig.
 
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Im Kino bevorzuge ich die starken Rotten...aus Ärmeletui bin ich in ein paar Sekunden bereit für die nächste Doublette.... ganz wie im richtigen Jagd-Leben .:giggle:
Ums so zu machen wie Robert Redford in Jenseits von Afrika sind meine Finger zu dick und die 8mm zu klein. :LOL:
 
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BAL

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Repetierer oder Kipplauf?​

Halbautomat.
Haenel SLB 2000+ in 9,3x62, gebraucht für 800,- EUR erworben.

Warum?
Weil ich auf der DJ gern eine dickere Pille auf die Reise schicke als bei der Pirsch / dem Ansitz und bislang erst eine Waffe in .308 Win vorhanden war.
Weil ich auf der DJ gern einen schnellen zweiten Schuss zur Verfügung habe.
Weil ich nicht das Geld für eine Doppelbüchse habe die in Sachen Präzision / Zusammenschiessen der Läufe mit der Haenel mithalten kann.
 
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Immer diese Scheingefechte...

Davon ab, dass das Thema mal wieder völlig zertreten wurde kommen hier wieder seltsame Ansichten zutage.

Bei den allermeisten Drückjagden ist es doch so, dass die Waffen erst beim Anstellen ausgepackt, also sichtbar werden. Ganz selten sieht man jemanden am Sammelplatz oder bei der Begrüßung, der die Waffe schon trägt.
Da hast Du völlig recht, in tatsächlich 100% der Teilnahmen an Bewegungsjagden sieht man die eingesetzten Waffen - soweit nicht in einer Anstellergruppe - vor der eigentlichen Jagd nicht.

Dann läuft da niemand in Camo rum denn jeder muss gesehen werden. Sicherlich gibt es einige, die (meist dem Wetter und Matsch geschuldet) nicht wirklich angemessen auflaufen. Aber das muss dem Jagdherrn gefallen, nicht mir. Würde es jenem nicht gefallen wären schon entsprechende Worte gewechselt worden.

Den Spaziergängern im Wald ist das eh wurscht. Die sehen ein paar bewaffnete Müllmänner da rum stehen und sind je nach Couleur dann entweder einsichtig oder aufgebracht bis unbelehrbar wenn der Weg nicht weiter begangen werden soll.
Den letzten Absatz sehe ich anders. Ich habe recht häufig Kontakt (eher weniger bei der Drückjagd) mit Spaziergängern und die sind teils sehr interessiert ... durchaus auch an bzw. mit dem Blick auf Bewaffnung. Wir reden bei Verwendung der AR10 bzw. AR15 Klone ja nicht zwangsläufig nur über den Einsatz bei Bewegungsjagden.

Ich selbst lege an mein Auftreten ein gewisses Mindestmaß an. Dies umfasst die nichtmilitätische Ausrüstung ebenso wie das gepflegte Gespräch mit interessierten. Ich wei0 von revieren zu berichten, da machen "Lodenjockel" mit ihrem Geplärre den Waldbesuchern soviel für die Jagd kaputt, da kommt es auf den Knallstock gar nicht an!
Um es mit dem alten Fritz zu sagen: "Jeder nach seiner Facon!" Bevor man aber andere nur aufgrund von Äußerlichkeiten (Ausrüstung usw) in Schubladen stecken will sollte jeder besser mal vor der eigenen Haustüre kehren. Wäre für die Jagd mehr gewonnen als durch dieses Geplänkel und Frontenaufbau.
Ich nehme für mich in Anspruch, im jagdlichen Kontext ein breites Feld der s.g. eigenen Facon zu gewähren, mit den militärisch anmutenden HA a la AR10 und/ oder AR15 tue ich mich schwer. Die vermitteln nun mal, ob gewünscht oder nicht gewünscht, eine deutlich militärischen/ 'kriegerischen' Auftritt.

Über das Jahr bin ich, schon aufgrund meiner Stöberhunde, auf so einigen Drückjagden unterwegs und so sehr ich mich mühe, mir fällt nicht einer der seriösen, soliden und gut schießenden Drückjäger ein, der da mit so einem AR10 Klone unterwegs wäre. Soweit mir die aufgefallen sind, waren die tendenziell eher aus der 'ich wäre gerne ein Profi' Fraktion und in nahezu 100% der Fälle eher diesbzgl. absoluter Gelegenheitsteilnehmer (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel) mit mehr Meinung als Kompetenz/ Erfahrung.

Ich habe durchaus unterschiedliche Waffen und habe mich gemüht, meine Auffassung zur passenden (im Sinne von technisch idealen) Bewaffnung auch im Schießkino mit AR10 und AR15 Klonen zu überprüfen. Um damit ein bisschen Spaß im Kino zu haben sind die sicher ganz nett, die überragende Nutzbarkeit bzw. den überragenden Vorteil auf Bewegungsjagden konnte ich aber auch mit viel Fantasie nicht/ sehr bedingt entdecken. ... und nein, aufgrund meiner Militärdienstzeit waren mir dieser Waffentyp nicht neu.

Ich schließe mich hier der Auffassung an, mit einem mir bekannten und besonnen jagdenden Jäger mit einem AR10 kein signifikantes Problem zu haben, ein Neuling mit AR10 wäre mir auf meiner Jagd nur sehr bedingt willkommen.


grosso
 

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