Drückjagd - wie wahrscheinlich sind Abpraller/Querschläger von Bäumen

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Ich habe mich bei diesen meinen ersten Drückjagden an die Empfehlungen aus einer Zeitschrift gehalten: ruhig raufgehen, sauber mitziehen und abdrücken, Bäume mehr oder weniger ignorieren - wenn es einen Baum trifft, dann ist es halt Pech. Wie beim Keiler: sauber abdrücken, sonst verreißt man nach unten.
Ein Jagdfreund meinte, dies sei wegen der Gefahr von Abprallern nicht empfehlenswert. Wie ist das, wenn man aus ca. 50m einen Baum trifft - muß da (GMX-Geschoß) mit Abprallern und Querschlägern gerechnet werden?
 
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Jedes Geschoss kann auf jedem Gegenstand abprallen, das sollte man sich immer vor Augen halten.
Deshalb schießt man ja auch nicht Richtung Treiben oder Richtung Nachbarn, um es mal einfach zu sagen, das ist natürlich auch standabhängig.
 
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...

Lässt sich beliebig fortführen.


Hier noch ein guter Bericht zum Thema:

 
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Ich habe mich bei diesen meinen ersten Drückjagden an die Empfehlungen aus einer Zeitschrift gehalten: ruhig raufgehen, sauber mitziehen und abdrücken, Bäume mehr oder weniger ignorieren - wenn es einen Baum trifft, dann ist es halt Pech. Wie beim Keiler: sauber abdrücken, sonst verreißt man nach unten.
Ein Jagdfreund meinte, dies sei wegen der Gefahr von Abprallern nicht empfehlenswert. Wie ist das, wenn man aus ca. 50m einen Baum trifft - muß da (GMX-Geschoß) mit Abprallern und Querschlägern gerechnet werden?
Wer sich darüber immer Gedanken macht sollte zu Hause bleiben.
Grundregeln beachten!
1.) Nie in den blauen Himmel schießen!
2.) Nie Richtung Treiben / Treiber schießen!
Immer den Ansteller fragen wie die Treiber treiben!
Da kommt es auf das Treiben an und wie die Treiber den Busch durchkemmen müssen.
3.) Stand nie verlassen! Und mit den Nachbarschützen Verbindung aufnehmen, wenn es möglich ist!

Hier im Rheinischen Schiefergebirge
haben ja felsigen Boden, mal 80 cm Erdreich und 3 meterweiter puren Fels! Wenn ich danach gehe habe ich nie einen perfekten Kugelfang!

Auf den Weg schießen ist je nach Gelände und Gebiet riskant!

Wanderer die keine Schilder beachten!
Oder dies sogar machen, um die Jagd zu stören! Alles schon erlebt 😢
 
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Der DJ-Bock war recht hoch, hinter der Schneise eine Erhöhung - Kugelfang war gegeben, nur eben viele Bäume zwischen denen sich das Wild bewegte.
 
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Jedes Geschoss kann auf jedem Gegenstand abprallen, das sollte man sich immer vor Augen halten.
Deshalb schießt man ja auch nicht Richtung Treiben oder Richtung Nachbarn, um es mal einfach zu sagen, das ist natürlich auch standabhängig.
Das ist selbstverständlich. Sobald man das Treiben bemerkt stelle ich mich zumindest quer zur Zugrichtung.
 
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Oh wie habe ich mich gefreut, als es verboten wurde, das Durchgeher auf gesundes Wild schießen dürfen. Als bei uns das Rotwild stark dezimiert wurde ( was auch notwendig war) bewaffneten sich einige Durchgeher (komischerweise wieder welche aus dem Umfeld jagdlich andersdenkender Minderheiten) mit Flinten jeglicher Art und Brennecke. Der Rekord war eine vier mal abgelenkte Brennecke an gefrorenen Buchen, bis sie endlich 4 m über dem Kopf eines Kollegen eingeschlagen ist.
Mit dem Verbot des Schusses auf krankes Wild nahm die Bereitschaft durchzugehen, um 50 % ab. Ein Schelm der Böses dabei denkt.
 
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Bei Drückjagden können jederzeit von jeder Seite Hundeführer oder Treiber auftauchen.

Schiessen im Treiben ist auf Ausnahmen zu beschränken, nur Fangschüsse auf nicht von Hunden gedecktes Wild, auf Kurzdistanz.
Die Unart der Durchgehschützen hält sich noch immer in einigen Revieren.

Wenn ich hier immer lese, wieviel Leute sich Gewehre speziell fürs Durchgehen anschaffen...
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich habe mich bei diesen meinen ersten Drückjagden an die Empfehlungen aus einer Zeitschrift gehalten: ruhig raufgehen, sauber mitziehen und abdrücken, Bäume mehr oder weniger ignorieren - wenn es einen Baum trifft, dann ist es halt Pech. Wie beim Keiler: sauber abdrücken, sonst verreißt man nach unten.
Ein Jagdfreund meinte, dies sei wegen der Gefahr von Abprallern nicht empfehlenswert. Wie ist das, wenn man aus ca. 50m einen Baum trifft - muß da (GMX-Geschoß) mit Abprallern und Querschlägern gerechnet werden?
Ich empfehle den Film von Blaser. Google mal „Blaser Querschläger“.

Eigentlich ist nur der gewachsene Boden sicher. Bei so einem Stand würde ich fast nur auf stehendes oder langsam ziehendes Wild schiessen. Hochflüchtig und quer nach dem Motto “der Baum ist Kugelfang“ wäre mir da zu riskant.
 

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