Drückjagden 20/21

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Ich darf auch endlich mal von einer Jagd im Schnee berichten. 😊
Am Samstag ging es auf Muffelwild in einen Höhenzug westlich der nds. Landeshauptstadt. Traumhaftes Wetter, - 2°C, blauer Himmel und Windstille. Der Stand im Altholz nahe einer großen Dickung. Anhang anzeigen 150373 Anhang anzeigen 150370 Anhang anzeigen 150372
Bei mir kam ziemlich am Anfang vor einer Bracke eine Bache mit deutlich sichtbaren Strichen. Darum blieb die Kugel im Lauf und der Schnee weiß. Ansonsten durfte ich mich den Tag nur an dem Wetter erfreuen. Es war dennoch einer der schöneren Jagdtage. Die Hunde hatten, wie auch das Wild mit dem relativ schweren Schnee zu kämpfen.
Gestern morgen bereitete mir der Blick aus dem Fenster nicht die größte Vorfreude bei ziemlich starkem Regen. Aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Also los! Grobe Richtung ist nordwestliches Harzvorland. Unterwegs wurde aus dem Regen Schneepampe, die dann zu dicken Flocken wechselte. Im Wald angekommen war alles weiß, der Wind frischte auf und der Schnee wurde wieder zu eiskalter Pampe. Ich durfte einen Stand in Douglasien beziehen, angrenzend an eine große Kalamitätsfläche.
Auf der anderen Seite Fichtenaltholz und junge Eichen. Grundsätzlich erstmal sehr sehr vielversprechend. Anhang anzeigen 150371
Mein Hund war wie immer richtig motiviert, wurde aber nach seiner ersten Runde schon etwas gedämpfter. Bei mir kam in den 2,5 Stunden ein Reh flüchtig über die Schneisen. In den Douglasien selbst lag ein Überläufer den mein Hund hochmachte und meinem Nachbarn brachte. Mehr war in unserer Gruppe den Tag nicht zu holen.
Der tauende Schnee, der von den Ästen rutschte und eine kleine Kettenreaktion anstieß ließ mich immer wieder spannungsvoll schauen. Die Bewegung der Äste sah ja wirklich aus, als ob da Schwarzwild zieht. Trotzdem ein schöner Tag und unsere Drückjagdsaison neigt sich langsam dem Ende entgegen.
Allen die auch noch losziehen ein kräftiges Waidmannsheil.
Ich bin auf der Fahrt zu dieser Jagd mit einer Panne auf der A7 liegen geblieben! Eine Stunde auf den ADAC gewartet, dann nach Hannover geschleppt worden..,
Auto noch in der Werkstatt!
 
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Seltsam, was mag er sich zu Schulden hat kommen lassen, außer seinen (zugegeben) sehr oft wiederholten Thesen und Erfahrungen zu Bewegungs-/Schwarzwildjagd hab ich zumindest keine verbalen persönlichen Entgleisungen von ihm gelesen...Da muß dann eine unterschwellige Auseinandersetzung mit der Admin gelaufen sein.
Wenn man ihn deutlich kritisiert hat ist er sehr wohl ausfällig geworden, ich erinnere an seine Fehde mit BHD und auch anderen Hundeführern.
Daher wundere ich mich auch ein wenig über den jetzigen Rausschmiss.

Bausaujäger
 
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Heute unsere vorletzte Jagd heuer, im östlichen Hunsrück. Gutes Wetter mit Sonne, um die 0 C° bei mäßigem Wind und einer dünnen Schneedecke. :) Frei waren Rot-, Reh und Schwarzwild in einem großen Revier des dortigen Forstes und so waren die Holde und ich guten Mutes, zumal wir unbedingt mindestene eine Sau brauchten und diese Saison nur Pech, sprich so gut wie keinen Anblick hatten.
Unsere Stände lagen nebeneinander, das Treiben sollte 4 Stunden gehen und nach fast 2 Stunden hatte ich die Augen zu und verließ mich auf mein Gehör. Bis dato waren höchstens 6 Schüsse im Umkreis gefallen. Plötzlich ein Schuß von links in nächster Nähe, kurz darauf Hundegeläut und ich dachte mir, das kann nur die Liebste gewesen sein. Und richtig, sie hatte eine einzelne Sau schon aus mehr als 200 Metern im lichten Buchenwald anwechseln sehen, die spitz direkt auf ihren DJ-Bock zusteuerte.
Als sie 25 Meter vor ihr war und einfach nicht abbiegen wollte, zimmerte sie ihr kurz entschlossen eine Kugel zwischen die Lichter, wonach besagte bei der Sau schlagartig ausgingen...
Es lag eine Ü-Bache von gut 35 Kilo. Es sollte das einzige Stück in einer Reihe von sechs Schützen bleiben, ich selber hatte wieder mal nicht einen Anblick. :(
Insgesamt betrug die Strecke 17 Sauen und 21 Rehe.

Hier die glückliche Erlegerin mit ihrer Beute:

20210113_133325.jpg
Kleiner Nachtrag:
Nach dem Bergen der Sau nehme ich meine Sauer 90 vom Boden auf, da löst sich die vordere Riemenaufhängung, die Büchse knallt mit dem Kolben auf den Boden und bricht in 2 Teile...:eek:
 
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Nicht die erste S.80 bzw. 90, bei der der Schaft gebrochen ist. Auch bei geringerer Belastung!
Am Pistolengriff gebrochen?
 
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....und bei der M66Magnum bricht es in Höhe des Magazinkastens, da ist das Holz hauchdünn!
 
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Kenne eine Sauer, an der ein Splitterbruch des Kolbenhalses vom BüMa zusammengeklebt wurde und der Besitzer wieder damit erfolgreich jagt...:unsure:
 
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Nach meinem Kenntnisstand hat er sich nicht abgemeldet, er wurde abgemeldet...
Ich war davon ausgegangen, dass er eine vorübergehende Sperre kassiert hat und aus Verärgerung darüber das Konto aufgegeben hat. Sein letzter Eintrag war wohl im Oktober, im Dezember war er wohl zuletzt online.
Wenn dem so ist, dass man ihn dauerhaft gesperrt hat, kann ich das nicht nachvollziehen. Ich hab ihn stehts als einen der sachlichsten und v.a. fachlich fundiertesten mit einem enormen Wissensstand hier erlebt. Viele seiner Argumente konnte ich nachvollziehen und bestätigen. Er war definitiv eine Bereicherung für dieses Forum und ich finde es schade, dass er nimmer hier schreibt, gerade weil er der breiten Masse hier mit eisener Überzeugung die Stirn geboten und fachlich fundiert dagegen argumentiert hat.
 
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