Drückjagdglas gut für Luftgewehr?

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#16
Ja, nicht jedes Luftgewehr prellt gleicht stark.
Gamo-LGs haben z.B. einen deutlich stärkeren Prellschlag, weil sie für höhere Leistungen als die in Deutschland üblichen 7,5J gebaut sind und die Drosselung über Bohrungen im Kolben realisiert wird. Die starke Feder bleibt.
Ein Weihrauch HW 77 oder 97, womöglich noch mit einem V-Mach Kit oder ähnlichem ausgerüstet, prellt schon deutlich weniger.
Oder ein Walther LGV/LGU, das mit ziemlich modernen Methoden entwickelt wurde und wo eine möglichst ruhige Schussentwickliung ein Entwicklungsziel war.
 
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#17
[...]
Es gibt ein ganz nettes, anschauliches Beispiel: Nimm deine flache Hand und hau dir damit fest vor die Stirn. Ist recht gut auszuhalten. Das ist der Rückstoss.
Nun nimm einen kleinen Hammer und schlag dir damit leicht vor den Hinterkopf. Tut schon mehr weh, trotz wesentlich weniger Energie. Das ist der Prellschlag.
Ich glaub das einfach mal so ohne es zu testen.
 
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#22
Du hast eine so stark gekrümmte Flugbahn, die benötigst den PA zur ermittlung der Entfernung!
.... ich wusste nicht das du nur F- Waffen schießt.
Gerade zum Scheiben stanzen ist die Entfernung doch definiert und
du brauchst die PA nur zum scharfstellen. (Wo doch bei vielen ZF für LG die Einstellung erst bei 10Yards beginnt.) Bei FieldTarget - Optiken siehts anders
aus, hier müsste die Entfernung schnell mit dem seitl. Stellrad gemessen werden.
Mein FX Royal zb. fällt auf 60m 12cm und hat noch genügend Restenergie
um letal zu wirken. Der Wind ist hier eher das Problem :rolleyes:
 
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#23
Na ja... eher Field Target...
Egal ob offiziell oder in der Halle bei einem Bekannten...
 
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#24
Es gibt ja auch noch das untere mittlere und das mittlere Preissegment, so Marken wie Bushnell, Tasco, Minox und Co. Minox hat mit dem ZL doch auch eine günstige Reihe, z.B. das

ZL 2-7x35

Beim Luftgewehr muss noch der Prellschlag berücksichtigt werden, je nach Modell und Ausführung ruiniert das so manches Glas rapide.

Der letzte Halbsatz ist entscheidend. Der Prellschlag trennt die SPreu vom Weizen. Daher ein altes Zeiss, S&B, Kahles o.ä. um Überraschungen zu vermeiden.
 
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#25
Ein Drückjagdglas halte ich nicht für das Gelbe vom Ei.
Jagdliche Gläser sind in der Regel nicht wirklich tauglich für ein Luftgewehr, weil ja meist parallaxefrei um 50m und wie schon gesagt, normalerweise nicht prellschlagfest.
Federdruckluftgewehre produzieren durch den Prellschlag des Kolbens Schwingungen, die schnell dazu führen können, dass sich Linsen im Glas lockern.
Zeiss, Swaro und S&B sind es jedenfalls...

Stärkere HA sind nämlich auch diesbezüglich kritisch...
 
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#26
Ich hatte früher ein Knicklauf-LG Diana 45 (EWB-pflichtig).
Darauf war ein Diana Zfr montiert (ich glaube 4x28).
Mit diesem LG hab ich an manchen Tagen über dreihundert Schüsse abgegeben. Das Zfr - es schien mir vergleichbar mechanisch und optisch mit einem guten Tasco - hat keinen Schaden davon getragen. Irgendwann ist das Gewehr umgefallen - erst dann war das Zfr dahin. Zu diesem Zeitpunkt war der Lauf schon „bananenförmig“ nach unten gebogen aufgrund der vielen Spannvorgänge.
 
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