E Auto in Norwegen super erfolgreich

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...
Der Tesla Cybertruck soll 800 Km machen in der Topausführung.
Ja, aber höchstens unter günstigen Standardbedingungen auf einer ebenen Strasse.
Und bei einem richtigen Auto nimmt man noch ein oder zwei Reservekanister für Notfälle mit, aber vergleichbare Akkupacks sind für E-Autos nicht praktikabel.
 
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Ja, aber höchstens unter günstigen Standardbedingungen auf einer ebenen Strasse.
Und bei einem richtigen Auto nimmt man noch ein oder zwei Reservekanister für Notfälle mit, aber vergleichbare Akkupacks sind für E-Autos nicht praktikabel.
Wer in einer Gegend wohnt wo man 1-2 Reservekanister braucht liegt bei einem E-Fahrzeug eher
nicht verkehrt.

Nachtrag:

Ich will auch Nachts bei -10 Grad mit Beleuchtung 600-700km ohne Pause fahren.......
Wer will das nicht......:LOL:
 
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100km Winterbetrieb mit einem E-Omnibus gelten heute noch als ehrgeiziges Projekt. Aber gut, dass das mal jemand ausprobiert (hat).

basti
 
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Ich kann seit 1 Jahr dienstlich auf ein E Auto der Marke Nissan zurückgreifen. Die üblichen Fahrten liegen hin- un zurück bei unter 200 km. Ich kann nur sagen, dass es richtig Spass macht den Wagen zu fahren, Die Reichweite passt, alles läuft völlig problemlos. Ich würde ihn gerne öfters nutzen, doch er ist dermaßen gut gebucht, da kommt man kaum zwischen.

Ich glaube nicht, dass zukünftige Mobilität eine Frage von "entweder oder" ist, sondern eher von "sowohl als auch"! Eben ein Flottenmix von Elektro/Wasserstoff/Kohlenwasserstoffe. Je nach dem wo was Sinn macht,
 
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Wenn man eine ganze Flotte zur Verfügung hat, macht das ja durchaus Sinn. Aber welcher Privatmann hat das schon?
Ich brauche ein Auto für alles und nicht für jeden Anlass ein anderes. Mein Auto muss Laderaum haben, Anhänger ziehen können, lang- und kurzstreckentauglich sein und zu jedem Zeitpunkt einsatzbereit sein. Dazu kommt dann noch, dass ich persönlich gerade keine 40000 € für ein neues Auto auf den Tisch des Hauses legen kann. Ich kaufe alte Karren, z.Zt. 17 Jahre alt, die mich dann noch über Jahre begleiten und halte damit die Ökobilanz der Fahrzeuge für besser und nachhaltiger, als alle 6-8 Jahre einen Neuen zu kaufen.
Was sollen denn bitte all die Normalos machen, die sich nicht alle paar Jahre ein neues Auto leisten können oder wollen? Zu Fuß gehen? Den Anhänger selber ziehen? Zurück zu Handkarren und Kutsche? So kann man eine Gesellschaft auch spalten. In die, die sich Mobilität noch leisten können und die, die zu Fuß gehen oder zu Hause bleiben.
 
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Das sind wenigstens die Details die jeden bewegen. Trotzdem würde ich gleich mal drauf hinweisen wollen, dass die Lebensrealität der meisten Menschen eben bei maximal ca. 100-200km/pro Tag liegen.
Denn ich bin ja auch Kind dieser Zeit. Auch ich bin privat, aber vor allem beruflich auf ein gewisses Maß an Mobilität angewiesen. Ich Arbeite nicht unmittelbar neben meiner Wohnung oder von zu Hause aus und beurteile die Elektrifizierung des PKW-Verkehrs nicht aus meinem Elfenbeinturm.

Erst vorletzte Woche musste ich beruflich 2100km in drei Tagen abspulen (französische Atlantikküste und zurück). Unterwegs war ich mit einem Firmenfahrzeug wie es typischer kaum sein könnte: VW Passat Diesel. Fahrtzeit 11h einfach.
Losgefahren um fünf Uhr früh, damit ich noch bei Tageslicht am mir nicht geläufigen Zielort ankomme. Nach etwas über der Hälfte der Fahrt, also 5-6h Stunden und ca. 500-600km, waren die körpereigenen "Akkus" erstmal leer. Also Rastplatz angesteuert, Sitz zurück und erstmal eine halb-dreiviertel Stunde powergenappt und was gegessen. Dann die restlichen Kilometer runtergerissen.



Da frag ich mich nun aber, wieso unbedingt 800km Reichweite? Solang kann man eh kaum am Stück fahren. Das ist auch weit weg von der üblichen Tagesstrecke der großen Masse an PKW-Nutzern.
Da schwingen doch hauptsächlich die Bedenken zur Ladedauer von mehren Stunden im Hinterkopf mit. Man will einen großen Akku um weit zu kommen, damit man nicht ständig langwierig laden muss.
Aber auch an der Front der Ladedauer bewegt sich einiges. Die Oberklassehersteller führen aktuell die 800Volt Systemspannung ein. Per zugehöriger IONITY-Ladesäule (max. 350kW!) ist dann eine Ladung auf 80% innerhalb von 15 Minuten möglich, das sind >450km.
In der Zeit meiner oben geschilderte Fahrt-Pause, wäre der Akku sogar wieder zu 100% voll gewesen.

Und das ist keine technikverliebte Zukunftsmusik für das was in zehn Jahren vielleicht möglich sein wird, sondern das ist die Technik die jetzt marktreif ist und aktuell eingeführt wird!

Diese 15 Minuten für eine Ladung von 450km, also ca. 4h Fahrtzeit bewegt sich sowieso im Bereich der empfohlenen Pausenzeit für Fahrzeuglenker. Zeitverlust gegenüber Diesel dadurch quasi null. Das diese Rechnung nicht für die Fahrer aufgeht die gewaltsam 8h Stunden am Stück herunterreißen ist auch klar, die sollten man aber vielleicht sowieso besser einbremsen und die Ausnahme dürften sie auch sein.

Dabei wäre die Ladung für den Durschnitts-PKW-Besitzer schon dann kaum mehr ein Problem wenn flächendeckend an den meisten Parkplätzen Ladesäulen stünden. Dort wo man über Nacht abstellt, kann sowieso immer unkompliziert mit geringer Leistung geladen werden.



Wieso sollte die Ladeinfrastruktur ausgerechnet mit Wasserstoff leichter zu realisieren sein? Stromkabel liegen doch an jeder Ecke, Wasserstoffpipelines überhaupt nirgends. Aufgrund der niedrigen Energiedichte würden dann massenhaft Wasserstofftanklastzüge herumfahren die entweder mit >350bar oder -250°C Wasserstoff beladen sind (und undicht). Wenn man darin kein Problem sieht, dann braucht man auch nicht mehr mit der Brandgefahr von Lithiumakkus argumentieren wollen.


Ich glaube nicht das wir zeitlebens noch in den Genuß von grenzenloser Energie kommen.
Regenerative Energien bedeutet ja nicht das sie in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen. Ich gehe davon aus, dass Energie immer ein knappes Gut bleiben wird.
Bei unbegrenzter Energie träumt man ja gern von Kern-Fusion, dass wäre aber übrigens keine regenerative Energie, da die Fusionspartner verbraucht werden.

Zum Thema Heizung noch folgendes, ich habe im Verlauf des Threads schon mehrfach klar gemacht dass ich die Ablösung des Verbrenners schon allein wegen des bizarr schlechten Wirkungsgrades herbei sehne. Viele machen sich scheinbar nicht bewusst warum es üblich ist bevor man ins Auto für eine längere Fahrt steigt die Jacke auszuziehen. Bei knapp 30% Wirkungsgrad entstehen 70% Verlust die in Wärme abgeführt werden. Der PKW mit 100kW Motor hat bei Vollast also 200kW Heizleistung. Im üblichen Fahrbetrieb, also bei Teillast (wo der Wirkungsgrad auch noch schlechter wird), mindestens noch 30-50kW. Die Heizung in meinem Dreiparteien Haus hat nur 30kW...
Mit diesem Übermaß an Wärme fällt es natürlich leicht den Innenraum im Auto zu temperieren. Im Grunde ist das aber gar kein Feature sondern ein Bug. Die Wärme im Innenraum wird teuer an der Tanke bezahlt. Mindestens 2/3 der Spirtkosten, eher 3/4, werden sinnlos zu Wärme. Das meiste verpufft selbst im Winter (immer Sommer erst recht), da die Insassen eingehen würden, wenn man sie der vollen Motorabwärme aussetzen würde.

Die Elektroautos haben (meist ausschließlich) Oberflächenheizung, also Sitzheizung/Lenkradheizung, damit die Wärme da ankommt wo sie gebraucht wird. Die E-Autos sind keine Eisschränke aber die Jacke behält man entsprechend der Außentemperaturen eben einfach an. Ich kann ehrlich gesagt nichts gravierendes daran finden sich im Auto dann eben etwas wärmer anzuziehen statt auszuziehen.
Viele Gegenargumente laufen eben nach wie vor auf Bequemlichkeit heraus.

Dein behaupteter Wirkungsgrad ist aus den 1990er JAhren-Neue Verbrenner sind deutlich besser. Merke 1000 Lügen ergeben keine Wahrheit. Im Winter ist die Abwärme sehr willkommen...

Ich fahre auch 1000km am Stück und verwehre mich gegen BEschränkungen in dieser Richtung.

Wenn man den Leuten schon direkt nichts vorschreiben kann, versuchts der Politmob übers Unterjubeln drittklassiger Technik per ZWang.
 
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Man muss den E Hype nur für sich nutzen. Als Firmenwagen nen Hybrid Q7. Nur 0,5% vom Listenpreis versteuern und als richtiger Assi die Allgemeinheit dafür zahlen lassen bzw die Steuer vorenthalten. Ne Steckdose wird der nie sehe, aber hat richtig Schmackes im Abzug.
Aber ist ja von der Regierung so gewollt.

Robert
 
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Man muss den E Hype nur für sich nutzen. Als Firmenwagen nen Hybrid Q7. Nur 0,5% vom Listenpreis versteuern und als richtiger Assi die Allgemeinheit dafür zahlen lassen bzw die Steuer vorenthalten. Ne Steckdose wird der nie sehe, aber hat richtig Schmackes im Abzug.
Aber ist ja von der Regierung so gewollt.

Robert
Da musst du differenzieren. Im Angestelltenverhältnis musst schon ziemlich ganz oben stehen, um den zu kriegen und die Flottenmanager kaufen bzw. genehmigen die normaleren E-Kisten auch nur so lang, wie sie mit satten Rabatten von der Industrie gelockt werden, denn der tatsächliche Verbrauch bei aktiver Fahrweise kostet den Firmen viel Geld. Das muss man über die Konditionen wieder auffangen. Freiberufler oder selbständige Unternehmer mit hoher Fahrleistung haben keinen Vorteil draus. Die fahren mit geilen Rückläufern aus Leasingverträgen, die sie dann auf die eigene Bilanz nehmen und wieder verscherbeln am Leiwandsten. :cool:
 
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Man muss den E Hype nur für sich nutzen. Als Firmenwagen nen Hybrid Q7. Nur 0,5% vom Listenpreis versteuern und als richtiger Assi die Allgemeinheit dafür zahlen lassen bzw die Steuer vorenthalten.
Sowas kann nur ein frustrierter Angestellter schreiben der weder rechnen kann noch weiss welche Gruppe in diesem Land die größte Steuerlast trägt.
 
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Na, wenn hier ja alle immer so schön auf:
"Will ich nicht! Ist unsinn! Nicht durchdacht! Keine Reichweite! Kein Nutzen! Vermaledeide neue Technik!....." macht, dann dürft Ihr ja auch alle nie eine andere Neuentwicklung kaufen.
Egal in welchem Bereich.
Dieses elende neue Teufelszeug!

Bei dem, bei dem ein E-Auto paßt, paßt es und der soll sich eins holen (wir haben eins).
Und die anderen können ja weiter Diesel, Benziner,.... fahren.

Wenn die Leute hier alle 1000 km am Stück fahren, ist das ja toll.
Wir haben hier im Forum ja auch nur Sniper, die auf 100, 300 und 500 m nur Loch in Loch schießen.

In diesem Sinne: Frohe Vorweihnachtszeit!
 
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Bei dem, bei dem ein E-Auto paßt, paßt es und der soll sich eins holen (wir haben eins).
Und die anderen können ja weiter Diesel, Benziner,.... fahren.
Du hast aber schon mitgekriegt, dass man den Bürgern diese Antriebe nicht nur gnadenlos besteuern, sondern auch mit allerlei anderen Mitteln madig machen will, oder?

Und letztendlich müssen die konventionellen Antriebe ja auch noch die Subventionen für die E-Mobilität mitfinanzieren.

Da ist dann nicht mehr viel mit (Wahl-)Freiheit.
Oder anders gesagt: Die Verkäuferin mit ihrem alten Polo finanziert den neuen Tesla ihres Chefs.

basti
 
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Wenn man eine ganze Flotte zur Verfügung hat, macht das ja durchaus Sinn. Aber welcher Privatmann hat das schon?
Deshalb schrieb ich ja Flottenmix (in der BRD). Da werden sinnigerweise die einen weiter Kohlenwasserstoffe (Benzin/Diesel/Gas) die einen im urbanen Bereich Elektro/ Hybrid die anderen Wasserstoff und wiederum einige keines von dem v. g. da öffentlicher Nahverkehr eine Alternative ist.

So eingleisig wie das immer einige postulieren ist eine Gesellschaft nicht mobil zu halten.
 
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