E-Mobilität

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Oder hast du nur ...
Ernsthaft nur mit marinen E-Antriebskonzepten.

Daß man ein E-Auto in der Garage so wundervoll beheizen kann, beeindruckt mich aber natürlich. Im Stau am Brenner kommt dann eh der gelbe Engel mit der Kabeltrommel.

Ach wirklich, die Wärme kommt beim Verbrenner vom Motor?!? Ja dann könnten die Probleme mit mangelnder Heizleistung bei TDI Maschinen womöglich von deren überdurchschnittlich guten Wirkungsgrad kommen?

Aber laß dich nicht von mir ärgern! Ich falle vorraussichtlich als KFZ Käufer und Wähler in Zukunft aus.
 
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Auf E-Autos hab ich genauso Bock wie auf vegane Schnitzel. Wers mag solls machen, mir damit aber nicht auf den Sack gehen.

Ich fahre meinen Diesel und bin zufrieden. Wenn irgendwann Diesel genauso viel wie Benzin kostet.. kauf ich wieder Benziner oder Hybrid. Oder halt als 2. 3. 4. oder 5. KFZ einen Stromer zum Spaß.
 
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Die Umweltbilanz eines E-Autos ist nicht verheerend. Schon gar nicht de facto.
Wieso nennst du überhaupt diesen Aspekt, wo dein Verbrenner dabei immer schlechter weg kommt? Das ist doch ein glattes Eigentor. Verstehst du nur nicht
Das E-Auto wird immer eine bessere Bilanz haben, schließlich fährt ein Auto nicht nur 100.000km.

Genauer: das e-Auto kann nach 220.000 besser werden als ein Diesel, falls es so lange läuft; die Batterien werden ja auch nicht besser.

Bei einem E-Auto hat man zumindest und wird auch jetzt schon so realisiert die Möglichkeit Ökostrom zu tanken, bzw. sogar selbst mittels Eigenheim-PV herzustellen.

Macht nur kaum jemand. Und jetzt im Winter wird das auch knapp.

Bei einem Verbrenner existiert diese Möglichkeit überhaupt nicht, da schneidest du also immer schlechter ab, egal wie viel oder wenig der verbraucht. Selbst wenn der Wirkungsgrad eines Verbrennungs-Motors plötzlich noch auf wundersame Weise verdoppelt werden könnte, stünde er schlechter da.

Die Möglichkeit bestünde beim Verbrenner durchaus, gäbe es noch reine Biokraftstoffe. Und die e-fuels stehen vor der Tür, mal sehen, ob die neue Regierung da weniger vernagelt sein wird als die alte.

Woher der ganze Strom für die Batterieautos kommen soll, ist jedenfalls noch nicht geklärt. Es werden aber auf keinen Fall Sonne und Wind in relevantem Maß sein.

Wie auch immer - soll doch jeder fahren, was er will und was für ihn passt. Braucht aber nicht glauben, er würde damit das Klima schützen oder gar die Welt retten, weil das geht nicht mal mit veganer Innenausstattung im Batterieauto.
 
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z/7

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Sei mir nicht böse, aber viel Ahnung hast Du da offenbar nicht, oder?

Ich fahre z.Z. jeden Morgen die Kinder zur Bushaltestelle bzw. direkt in die Schule mit dem BMW i3 meiner Frau. Die bzw. ihr Betrieb ist wieder im LockDown und somit ist das Auto um die Zeit daheim.

Ich war so frech und habe die Abfahrtszeit auf 7:30 programmiert von Mo. bis Fr. und wir haben ein auf 19°C temperiertes Autor zur Abfahrt - jeden Morgen.
Außertourlich mache ich das über das iPhone per Mobilfunkbefehl. Das ist vor allem im Sommer praktisch, weil die Wärmepumpe im Auto auch kühlen kann. 10 Minuten vor Abfahrt aus der Ferne den Befehl versendet und man hat ein klimatisiertes Auto am Parkplatz.

Ach ja, unser eAuto hat eine hervorragende Bilanz, weil wir es eigentlich nur daheim mit PV-Strom laden bzw. jetzt im Winter meistens mit Strom aus dem Senertec Dachs BHKW.
Die Abwärme vom Heizöl-BHKW wird zu 100% für die Heizung vom Haus verwendet, somit geht kein Watt an Primärenergie ungenutzt durch den Kühler in die Umwelt. Ich fahre also im Winter, wenn man es genau nimmt, auch zu großen Teilen mit Diesel/Heizöl.
Aber mit wesentlich besseren Wirkungsgrad!
Das ist aber schon ein sehr spezielles Setting.

Mit meinen Vitaras hatt ich im Winter immer Probleme, die Bude warm zu bekommen, besonders auf Landstraßen bei im Schnitt 70km/h. Französische Diesel. Ne Abdeckung des Kühlers half. Man sollte in der Beziehung durchaus die Gesamtkonstruktion berücksichtigen. Die waren für den spanischen Markt gebaut, also höhere Sommertemperaturen. Über die Effizienz des Diesels ist das also keine eindeutige Aussage. Sparsam waren die aber schon, bei gemäßigter Fahrweise unter 6 l.
 
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Das ist aber schon ein sehr spezielles Setting.
Zugegeben ja - aber das ist das andere Extrem von eAuto ist megascheiße.

Und wenn die Politik nicht so dämlich wäre, dann könnte genau dieses Setting viel weiter verbreitet sein! Gerade auch in größeren Miethäusern oder Eigenheimen / Betrieben wäre die Kombi PV + (Gas-)BHKW eine perfekte Lösung, welche auch im Zusammenspiel mit e-Autos viele Probleme lösen könnte.

Aber man hat ja den ganzen Markt zu Tode reguliert mit
EEG-Umlagen
Mieterstrommodellen wo man ohne Anwalt schon auf der Anklagebank sitzt
Bürokratie in der Peripherie das man eine Halbtageskraft dafür einstellen könnte
usw.
 
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Ernsthaft nur mit marinen E-Antriebskonzepten.

Daß man ein E-Auto in der Garage so wundervoll beheizen kann, beeindruckt mich aber natürlich. Im Stau am Brenner kommt dann eh der gelbe Engel mit der Kabeltrommel.

Ach wirklich, die Wärme kommt beim Verbrenner vom Motor?!? Ja dann könnten die Probleme mit mangelnder Heizleistung bei TDI Maschinen womöglich von deren überdurchschnittlich guten Wirkungsgrad kommen?

Aber laß dich nicht von mir ärgern! Ich falle vorraussichtlich als KFZ Käufer und Wähler in Zukunft aus.

Ganz abstrakte Szenarien muss man auch nicht überbewerten. Als vor wenigen Jahren um das chinesische Neujahrsfest die chinesischen Reisenden tagelang im Auto bei Minustemperaturen auf der Autobahn festsaßen hat denen ihr Verbrenner übrigens auch nichts gebracht.
Im übrigen ist es so, dass Mittelklasse-E-Autos aufgrund der nicht im Überfluss vorhandenen Motor-Abwärme besser isoliert sind als Verbrenner. Das wiegt sich in teilen also schon wieder auf. Ganz ohne Heizung hält man es im E-Auto daher besser aus als im Verbrenner!

Wer klug ist und entspannt reisen will nimmt übrigens den Autozug statt den Brenner. Und an der Brennerroute gibt's schon jetzt genug Ladepunkte.

Der Gag ist nun aber, dass du den umgekehrten Fall wieder geflissentlich verschweigst. Die längsten Staus am Brenner gibt's nämlich nicht im Winter, sondern im Sommer. Und da steht man mit einem E-Auto sehr gemütlich und muss nicht nebenher eine zig kW starke Heizung (den Motor) am laufen haben nur damit ironischerweise die Klimaanlage funktioniert. Und auf dem Weg nach unten rekuperiert man wieder jede Menge Strom den man auf dem Weg nach oben verbraucht hat.
Was macht da eigentlich der Verbrenner? Ach ja, Bremsscheiben runterrubeln...

Mit deiner Aussage zur mangelnden Heizleistung eines bestimmten Motortyps nun einen guten Wirkungsgrad herbeizufabulieren ist ja mal wieder eine sehr spezielle Logik.

Auch der TDI läuft bei einer angestrebten Kühlwassertemperatur von 90°C und verbraucht selbst mit Mogelsoftware genug Sprit dass massig Wärme abfallen muss. Wenn VW dir gegenüber nun behauptet haben sollte, das Auto ist kalt weil der Motor so effizient ist, dann solltest du vielleicht nochmal die Glaubwürdigkeit, Wahrheitsliebe und Kundenorientierung dieses Konzerns recherchieren.

Fehlkonstruktionen und physikalische Gegebenheiten sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
 
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In der jetzt schon realen Technikwelt hängt das E-Auto morgens in der Garage am Strom und heizt automatisch zum programmierten Abfahrtzeitpunkt vor
In der jetzigen realen Welt haben die allermeisten Autobesitzer keine Garage und keinen Hof.
Sollen die eine Kabeltrommel aus dem Klofenster bis zum Parkplatz abspulen?
 
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Ach was. Wann hast Du den denn das letzte mal genommen?
Tut das was zur Sache?
In der jetzigen realen Welt haben die allermeisten Autobesitzer keine Garage und keinen Hof.
Sollen die eine Kabeltrommel aus dem Klofenster bis zum Parkplatz abspulen?
Stimmt auch wieder nicht. Die Mehrheit der Fahrzeughalter haben eine Garage oder festen Stellplatz (Quelle: destatis).
Ausserdem haben Mieter schon seit September 2020 rechtlichen Anspruch gegenüber ihrem Vermieter auf einen Ladeanschluss am Stellplatz.
Macht euch doch bitte wenigstens mal ein bisschen schlau dann macht ihr euch auch weniger lächerlich.
 
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Deswegen haben ja auch viele viele Städte Anwohnerparkausweise zur Pflicht gemacht und dafür Parkzonen am Straßenrand ausgewiesen.
Da kann man ja mal von seinem Vermieter den Ladeanschluss fordern.

Wenn ich mir die naheliegende größere Stadt ansehe, da hat man als Mieter im Wohnblock keinen "Stellplatz", sondern es gibt einen Parkplatz, wo man sich einen Platz sucht.
Da kann man ja mal von seinem Vermieter den Ladeanschluss fordern.

Wenn ich bei mir (absolut dörflich) aus dem Fenster sehe, dann sehe ich ein MFH, wo 6 PkW am Straßenrand parken.
Da kann man ja mal von seinem Vermieter den Ladeanschluss fordern.

Wenn ich meine eigene Wohnsituation sehe, dann habe ich ein EFH aus den 30ern auf 1500 qm Grund, wo aus räumlichen und baurechtlichen Gründen weder Garage noch Carport möglich sind.
Da kann ich den Ladeanschluss auf den Bürgersteig legen, da mein Auto auch am Straßenrand parkt.

Aber Hauptsache, eine Statistik sagt was anderes aus.....
 
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Wenn ich bei mir (absolut dörflich) aus dem Fenster sehe, dann sehe ich ein MFH, wo 6 PkW am Straßenrand parken.
Da kann man ja mal von seinem Vermieter den Ladeanschluss fordern.

6 Autos gleichzeitig laden? Wird eng. Die Stromleitungen geben sowas idR. nicht her. Ladeinfrastruktur ist schließlich mehr als nur eine Wallbox.
 
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2 Mai 2011
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...
Ach ja, unser eAuto hat eine hervorragende Bilanz, weil wir es eigentlich nur daheim mit PV-Strom laden bzw. jetzt im Winter meistens mit Strom aus dem Senertec Dachs BHKW.
Die Abwärme vom Heizöl-BHKW wird zu 100% für die Heizung vom Haus verwendet, somit geht kein Watt an Primärenergie ungenutzt durch den Kühler in die Umwelt. Ich fahre also im Winter, wenn man es genau nimmt, auch zu großen Teilen mit Diesel/Heizöl.
Aber mit wesentlich besseren Wirkungsgrad!
Wirkungsgrad von 100%, also keine Verluste über Strahlungswärme oder übers Abgas kann nicht stimmen, da fängt die falsche Kalkulation schon mal an. Die Diskussion, ob ein BHKW im Einfamilienhaus Sinn macht, werde ich hier gar nicht erst beginnen. Mehrkosten durch Wartung bzw. ein erhöhter Installationspreis ist da noch gar nicht mit bedacht.
Das Auto über die eigene PV-Anlage zu laden, ist dagegen überaus sinnvoll.
 
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Im Einfamilienhaus weniger da die Grundauslastung fehlt, in Gästehäusern zB mit regelmäßigem Warmwasser Verbrauch sind BHKW sinnvoller
 
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