E-Mobilität

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16 Nov 2015
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Tut das was zur Sache?

Stimmt auch wieder nicht. Die Mehrheit der Fahrzeughalter haben eine Garage oder festen Stellplatz (Quelle: destatis).
Ausserdem haben Mieter schon seit September 2020 rechtlichen Anspruch gegenüber ihrem Vermieter auf einen Ladeanschluss am Stellplatz.
Macht euch doch bitte wenigstens mal ein bisschen schlau dann macht ihr euch auch weniger lächerlich.
Stimmt aber auch nicht. Lediglich die Mehrheit der Eigenheimbesitzer hat eine Garage oder Stellplatz. Bei den Mietern sind es "nur" 44 %. Und das ist auch nur eine Hochrechnung aus knapp 60000 Haushalten.

Mieter haben einen Anspruch auf eine Ladestation, müssen aber die Kosten für die Einrichtung selber zahlen....das kann ganz schön teuer werden....

Es kommt also wohl wie immer auf den Blickpunkt an....
 
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In der jetzigen realen Welt haben die allermeisten Autobesitzer keine Garage und keinen Hof.
Sollen die eine Kabeltrommel aus dem Klofenster bis zum Parkplatz abspulen?
Muss ich jetzt deswegen meine Garage zumauern und den Asphalt vom Hof rausreißen um dort Radieschen für die hungernden Kindern in Afrika anzupflanzen? :rolleyes:

Ich hab übrigens keine eigene Tankstelle auf dem Grundstück. Shit, jahrzehntelang alles falsch gemacht. :eek:
 
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7 Jul 2019
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E-Mobilität wäre in meinem Fall eine echte Alternative zum fossilen...

Zum einen - meine Arbeitsstelle ist knapp 17 km von meinem Wohnort entfernt, ÖPNV kannst Du hier im Landkreis knicken, selbst wenn - die fahren nicht früh genug. Und wenn ich den Betrieb wechsle, bzw. wenn mein AG sich vergrößert kann ich evtl. mit der Option spielen den Aussiedlerhof als Wohnort und Chef zu übernehmen - eigene Betriebsstätte mit eigenen Mitarbeiterstamm...

Zum anderen - das ist das negative - die Wartezeiten hier für Ladestationen sind extrem, wenn man nicht über die nötigen Beziehungen verfügt dauert es zu lange um wirklich auch nur ein Gedankenspiel zu sein... die EWE ist auch nicht gerade die zuverlässigste "Firma" was Aufträge und Abarbeitung angeht.

Dann gibt es noch weitere Punkte zu bedenken - ich geh auf die Rente zu... Muss ich mir das alles noch antun? Mir ist klar, dass ich auch noch nach der Rente weiter in der Landwirtschaft arbeiten werde, nicht weil ich muss, sondern weil ich will - ich stehe zu meinem Beruf, und ich stehe zu meinen Chefs - ich bin mit den meisten noch heute freundschaftlich verbunden, und ich bin immer nur einen Anruf weit entfernt - wenn Not am Mann ist.

Fiskalische Dinge spielen bei mir eine eher untergeordnete Rolle, nicht dass ich wohlhabend bin, aber man ist Reich genug, wenn es reicht - ich mache mir da auch wenig Gedanken über "mögliche" Problem der Versorgung, solange ich noch kochen, backen und essen kann was ich gerne möchte - geht es mir gut. Mit Ausnahme vom Essen bin ich recht genügsam.
 
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....mein Chef ersetzt grad unseren Polo durch einen IQ3. Wie sich der bewährt wird man sehen, fähren damit alle eigentlich nur im Stadtgebiet umher. Meinen Vito 160 soll ich noch 4-5 Jahre fahren, danach gibt es einen Elektro. Das wird dann eher spannend. Wird aber auch machbar sein. Bei den täglich zurück gelegten Strecken zwischen 50 und 150km seh ich da weniger Probleme. Aber wie gesagt, privat, wenn ich fahr, dann halt auch weiter. Für nur in der Stadt hab ich meine beiden Beine, mein Radl und den ÖPNV. Da muss ich nicht auch noch mit nem E-Auto durch die Stadt stopseln...
 
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Ich bin ein einfältiger Typ und mag einfach zu durchschauende Zahlen ;)
Fahre ich 100km mit Strom, kostet mich das aktuell mit meinem Hybrid ziemlich genau 4,80 Euro.
Fahre ich die gleiche Strecke bei sehr moderater Fahrweise mit E10 Sprit muss ich aktuell dem Tankwart 12 Euro über den Tresen reichen.
Bei meinen 20.000 km pro Jahr macht das einen Unterschied von 1.440 Euro. Bereinigt um ca. 20% Fahrleitung mit "Tiger im Tank" bleibt mir immer noch ein Vorteil von 1.150 Euro.
Ist eigentlich auch die typische Rechenweise eines BEV-Fahrers, ausgenommen der Hybridfahrer (der Du ja bist) !!! Man redet es sich schön,aber läßt geflissendlich alle anderen Nachteile außen vor. Allein der Kaufpreis eines VERGLEICHBAREN BEV und eines Dieselfahrzeug gleicher Größe und Leistung unterscheiden sich enorm und dabei ist noch nicht mal der Anteil mit eingerechnet,den man auf Kosten der hier anwesenden Verbrennerfahrer geschenkt bekommt ,nämlich günstigenfalls 9000 Teuro ! Das E-Mobil-System ist darauf aufgebaut,möglichst schnell und viel der Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Wenn man nur etwas Windungen mehr als normal besitzt,müßte man allein a priori selber darauf kommen,daß eine allseitige Förderung sich irgendwann nicht mehr rechnet und zwangsläufig wegfallen wird. Auch Aldi und & können sich auf Dauer kostenlose Stromtanken nicht leisten, es sei denn sie sind irgendwann staatliche Handelsorganisationen (HO).
Auf Autobahnen bezahlst Du schon heute je nach Anbieter bis 79 Cent/kwh !!! Und das ist die Richtung,dort geht es hin,es sei denn,Du bist selbst Erzeuger. Wenn Du das BEV als autargen Speicher im EFH nutzen möchtest,dann benötigt man sicher gerechnet eine FVA von 8000 kw mit modernster Zusatzsteuerung !
Dann dreht sich auf Dauer die Investition,die sich nicht jeder Normalo leisten kann.
 
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Das was ich bei meiner "Alltags-Hybrid-hauptsächlich-im-E-Modus-gefahrenen-Karre" an Spirt spare, tanke ich dann auch gerne in mein unwirtschaftlichstes Auto ;)
Keine 1000 km Fahrleistung im Jahr, mit einem Durchschnittsverbrauch von 20-25 Liter auf 100 km, bedingt durch die Fahrweise, die mit so einem Auto Spaß macht....
Und das ist halt der Witz und die Rechenkunst des E-Fahrers ! Man kann aus Deinem Post entnehmen,daß Du in erster Linie sparen willst: Dann frage ich mich echt,warum Du Dir ein Zusatzmobil mit E-Antrieb gekauft hast,statt das Geld zu nehmen und mit dem bezahlten Verbrenner weiterzufahren. Ich glaube in 10 Jahren sparst Du da unterm Strich noch etliche Teuros,wenn Du den Kaufpreis und die Differenz zwischen Strom und Benzin/Diesel mit einbeziehst. Hinzu käme noch ,daß der restwert eines Verbrenners mitlerweilen um Welten höher ist ,als bei einem Fahrzeug mit ausgelutschtem Akku,denn wer kauft sowas,doch nur der Vollpfosten,der jeden Tag in Dt. aufsteht und den man nur finden muß.
 
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Jetzt hast schon 2x die Rechenkünste des E-Fahrers lächerlich gemacht.

Sei doch so nett und rechne mir vor wie ich fahren soll. (y) Mir ist es nämlich sch...ßegal mit was die Kiste läuft.

Jeden Tag planbar und an der eigenen Garage endende 120 km. Revier- und Einkaufsfahrten (ver)brauchen nie mehr als 20 km.
Der lokalste Stromanbieter gibt mir ohne zusätzliche Verhandlungen (die er ausdrücklich auch anbietet) die Brutto-kwh für 0,26 €
Weitere Fahrten mit dem Auto hab ich nicht. Alles was dienstlich diesbezüglich anfallen könnte würde mir einen Anspruch auf ein Ticket erster Klasse bei der Bahn generieren. Wobei ich bis 200 km lieber doch mit dem Auto fahre. Dienstwagen würde ich aber auch nehmen können, ist also alles nicht erheblich für meine private Fahrzeugwahl.

Das Lastenheft für Deine Empfehlung:
Allrad muss sein. Und Bodenfreiheit von mindestens 18, besser noch ca. 20 cm.
Überholen ist auf meiner Strecke auch unvermeidlich, unter 150 PS nehme ich daher für einen ernsthaften Vorschlag nicht.
 
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Wirkungsgrad von 100%, also keine Verluste über Strahlungswärme oder übers Abgas kann nicht stimmen, da fängt die falsche Kalkulation schon mal an. Die Diskussion, ob ein BHKW im Einfamilienhaus Sinn macht, werde ich hier gar nicht erst beginnen. Mehrkosten durch Wartung bzw. ein erhöhter Installationspreis ist da noch gar nicht mit bedacht.
Das Auto über die eigene PV-Anlage zu laden, ist dagegen überaus sinnvoll.
Das BHKW und der Puffer stehen in einem großen aber unterteilten Raum, der als Umkleideraum und Hygieneschleuse genutzt wird - da wird sogar die Verlustwärme genutzt.
Oberhalb dieses warmen Raumes über der Betondecke befindet sich eine Wohnung und das BHKW nutzt Brennwerttechnik.

Und jetzt können wir ja darüber streiten ob es 98 oder 100% sind, wenn wir uns im Anschluss darüber unterhalten ob ein moderner Verbrenner 33 oder 36% Wirkungsgrad hat…
 
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Das Brennwerttechnik einen besseren Wirkungsgrad hat, wie die Heizwerttechnik, habe ich nicht in Frage gestellt. Mir gings es nur darum, dass hier schon wieder Fakten falsch dargestellt werden.
 
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@Löffelmann
Passt nicht zu deinen Anforderungen aber es gibt dir eine Idee, wie so ein E-Automobil in der Praksis funktioniert.
Im Moment fahre ich taeglich einen Nissan E-NV 200.
Laut Hersteller 250 km maximal Leistung bei voller Batterie. Wenn ich den vollgeladen um ca. 0900 aus der beheizten Garage hole, zeigt mir das Display 117 km Restlaufleistung an. Im Moment beginnt hier der Winter mit -7 bis -18 Grad. Licht und Heizung, sowie Geblaese sind bei der Fahrt in Gebrauch. Heizung auf 30¤C ohne das es im Fahrzeug wirklich warm wird.
Fahrstrecke zwischen den beiden Staellen, ab Garage 16 km. Im zweiten Stall 1,5-2 Stunden Arbeid. Dabei steht das Fahrzeug bei, heute morgen, -18¤C draussen. Danach wieder 16 km zurueck zum Startpunkt. Nach dem Abstellen in der Garage noch 58 km Restlaufleistung auf dem Display. An einer 16A Steckdose muss nun ca. 20 Stunden geladen werden, bis die Batterie wieder voll ist. Mit einer Ladestation zuhause nur ca. 8 Stunden.

Dies sind Daten aus dem praktischen Betrieb. Vielleicht hilft es dir bei deiner Entscheidung.
 

z/7

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Niedrige Temperaturen sind doch der Batteriekiller schlechthin. Merkt man jeden Winter aufs neue, wenn die gelben Engel zwecks Starthilfe ausgebucht sind. :devilish: :evil:
 
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Niedrige Temperaturen sind doch der Batteriekiller schlechthin. Merkt man jeden Winter aufs neue, wenn die gelben Engel zwecks Starthilfe ausgebucht sind. :devilish: :evil:
In der Tat, haben meine Schrauberakkus einen zweiwöchigen Aufenthalt im Auto bei Temperaturen von -10°C und drunter nicht überlebt. Da war ich ziemlich krank und hatte nicht daran gedacht. Wie ist das Problem bei den E-Kutschen gelöst?
 
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Niedrige Temperaturen sind doch der Batteriekiller schlechthin. Merkt man jeden Winter aufs neue, wenn die gelben Engel zwecks Starthilfe ausgebucht sind. :devilish: :evil:

Starterbatterien sind dummerweise aber Blei-Säure-Batterien, Akkus in Elektroautos Lithium-Ionenakkus.

Letztere können Minusgrade zwar ab, haben in zu kaltem Zustand aber weniger Leistung.


In der Tat, haben meine Schrauberakkus einen zweiwöchigen Aufenthalt im Auto bei Temperaturen von -10°C und drunter nicht überlebt. Da war ich ziemlich krank und hatte nicht daran gedacht. Wie ist das Problem bei den E-Kutschen gelöst?

Ohne zu wissen, was kaputt ging, Spekulation. Die Schutzelektronik? Falsch ausgelegt (zB. mit Memory), falsche Zelltypen (auch da gibt es bei Lithium einige)... Oder ein Problem durch Feuchtigkeit?
 
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