E-Mobilität

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Starterbatterien sind dummerweise aber Blei-Säure-Batterien, Akkus in Elektroautos Lithium-Ionenakkus.

Letztere können Minusgrade zwar ab, haben in zu kaltem Zustand aber weniger Leistung.
Lithium-Ionen-Akkus mögen in keinem Fall die Kombination Kälte (Frost) und leeren Ladezustand. Das killt sie ziemlich zügig. Dreiviertel bis voll und alles ist super. Idealerweise lieben sie 75% als Anhalt, was aber den Elektromobilisten nicht freut :) denn der will immer volle Pulle, nehme ich an. Jeder km zählt.
 
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24 Aug 2016
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Mein Fahrprofil gäbe ein E-Mobil als Zweitwagen her, 20km zur Arbeit, nur Landstrasse, ggfs. Laden beim AG. Das ist aber auch bald vorbei, wenn mehr als zwei Menschen ein E-Mobil in der "Firma" haben. Problem ist das Laden zuhause, Mietwohnung im 1. OG. Ich müsste ein 220V-Kabel aus dem Fenster runterlassen und Typ II laden. Sollte für die 40km am nächsten Tag wohl reichen.

Trotzdem trauere ich meinem kleinen Benzin-Lupo mit allem Schnick und Schnack plus Standheizung hinterher, damals die besten 1850€ Invest meines Lebens, bis ein gewissenloser XC90 ihn aus dem Genpool entfernte.
Ein super Winterauto. Könnte ein e-up das auch alles?
 
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Plugin- oder Vollhybrid? Was kosten die zweiten 100km und was die dritten? Jeweils am Stück, meine ich?
Plug-In Hybrid!
Zu deiner Frage was die ersten 100 Kilometer kosten:
50km schaffe ich elektrisch für 2,40 Euro, für die nächsten 50km verbrennt er E10 für aktuell ca. 6 Euro. Wären dann also gemischt 8,40 Euro auf 100km.

Aber so muss ich zum Glück nicht rechnen. Ich habe Tür-zu-Tür 40km Wegstrecke und habe sowohl zuhause als auch in der Firma die Möglichkeit zu laden. Daher auch meine hohe E-Quote. Wenn ich mal Sprit verbrenne, dann nur auf langen Strecken. Derzeit zeigt mein Auto mir eine E-Quote von 86% an.
 
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Das perpetuum mobile gibt es nicht, es kann immer nur ein Teil des Stroms rekuperiert werden und ob das "jede Menge" ist, keine Ahnung. Aber es passiert!
Der E-Antrieb hat den prinzipiellen Vorteil des generatorischen Betriebes, mit dem man bremsen und gleichzeitig Strom erzeugen kann.
Somit sinkt (zumindest in diesem Betriebspunkt) die Belastung auf die Bremsen (die aber dennoch stärker ausgelegt werden müssen, da ein BEV schwerer ist).

Ein E-Motor hat, je nach Betriebspunkt und Motorkonzept, einen realistsischen Wirkungsgrad im Betrieb von 85-98%. Der generierte Strom muß dann aber durch den Inverter und den DC/DC-Wandler zurück in den Akku. Der gesamte Systemwirkungsgrad liegt dann schnell bei <70%.
 
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Das perpetuum mobile gibt es nicht, es kann immer nur ein Teil des Stroms rekuperiert werden und ob das "jede Menge" ist, keine Ahnung. Aber es passiert!

Der Wirkungsgrad der Bremsenergierückgewinnung liegt bei 60 - 65 %. Das ist schon ganz ordentlich, allerdings sollte beachtet werden das ein voller Akku und ein sehr kalter keine Energie aufnehmen können.
Die insgesammte rekuperierte Energie bei einer gemischten Fahrt, also nicht stur Autobahn mit 120 km/h liegt bei ca. 20%.
 
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Für viele ist Auto von A nach B kommen. Da kann je nach Anforderungsprofil ein E- Auto Vorteile bringen.

Für mich ist Autofahren mit Spaß und Emotionen verbunden. Da hab ich noch keine E Auto gefunden, das dies bieten kann. Und glaubt mir, hab schon einige probiert.
Und ja ich weiß, dass manches E Mobil ne ganz passable Beschleunigung hat, aber das war es dann auch schon.

Robert
 
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Es kommt auf das Streckenprofil an, im Bergland kann ich mehr zurückgewinnen als im Flachen.
Autofahren war für mich ganz selten mehr als von A nach B kommen, da machte mir Gespann und Radfahren einfach mehr Freude, ein Teil des Spasses wurde vom Cargorunner und natürlich von RadRhino wieder zurückgebracht.
 
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Plug-In Hybrid!
Zu deiner Frage was die ersten 100 Kilometer kosten:
50km schaffe ich elektrisch für 2,40 Euro, für die nächsten 50km verbrennt er E10 für aktuell ca. 6 Euro. Wären dann also gemischt 8,40 Euro auf 100km.

Aber so muss ich zum Glück nicht rechnen. Ich habe Tür-zu-Tür 40km Wegstrecke und habe sowohl zuhause als auch in der Firma die Möglichkeit zu laden. Daher auch meine hohe E-Quote. Wenn ich mal Sprit verbrenne, dann nur auf langen Strecken. Derzeit zeigt mein Auto mir eine E-Quote von 86% an.
Waren es nicht vorher noch 4,80€? Da sieht die Welt doch schon ganz anders aus...nicht jeder hat diesen Idealfall mit kurzen Strecken und günstig oder umsonst tanken auf der Arbeit.

8,40€ halte ich mit meinem 2004er 2.4 Volvo S40 mit 140 Benzin-PS und LPG die ersten 400km mit. Danach würde es auch bei mir teurer, aber i.d.R. habe ich bis dahin eine Tankstelle gefunden und in 5' wieder vollgetankt, wenn es lange dauert.

Der Volvo hat jetzt fast 300000km runter, das finde ich schon recht nachhaltig.
 
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Lies bitte noch einmal in Ruhe!
Ja, ich fahre 100km für 4,80 Euro, da ich nach 40 km immer wieder an der Dose hänge und daher - wie geschrieben - fast nur elektrisch unterwegs bin.
Die Rechnung mit den 100km "am Stück" hatte für dich aufgemacht. Fahre ich 100km am Stück wird es aufgrund der geringen E-Reichweite schon eine Mischkalkulation aus Strom- und Spritkosten.
 
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Waren es nicht vorher noch 4,80€? Da sieht die Welt doch schon ganz anders aus...nicht jeder hat diesen Idealfall mit kurzen Strecken und günstig oder umsonst tanken auf der Arbeit.

8,40€ halte ich mit meinem 2004er 2.4 Volvo S40 mit 140 Benzin-PS und LPG die ersten 400km mit. Danach würde es auch bei mir teurer, aber i.d.R. habe ich bis dahin eine Tankstelle gefunden und in 5' wieder vollgetankt, wenn es lange dauert.

Der Volvo hat jetzt fast 300000km runter, das finde ich schon recht nachhaltig.
Nachtrag: ich habe wohlgemerkt zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass diese Form der Mobilität für jeden passt. Ich habe nur meine Rahmenbedingungen erläutert und die dazugehörige Berechnung anheim gestellt. Ich muss übrigens in der Firma auch ganz regulär für meinen Strom zahlen, ich hänge da an einer öffentlichen Säule von Hamburg-Energy, zahle also ganz regulär 30 Cent pro kWh.
 
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Die Grafik ist doch eindeutig, da verlangt es keine besonderen Rechenkünste. Reichweite
Ach ja, und meine Stadtwerk waren so nett und haben mir die häusliche Wallbox mit 50% der Gesamtkosten (Wallbox und Installation) gefördert...
Dann hast du kein gutes Geschäft gemacht, die KfW hat mir fast die komplette Box bezahlt. Das Ding hat 950€ gekostet und ich habe 900€ Förderung bekommen.
War allerdings knapp bevor die Elektriker beim Wallboxeinbau auf Raubritter umgesattelt haben.

Ich selbst habe ein Hybridfahrzeug als Firmenwagen und für mich lohnt sich das - im Moment noch - vor allem steuerlich. Ich möchte allerdings nicht auf den Verbrenner im Auto verzichten, weil so dolle ist die Ladeinfrastruktur in DE noch lange nicht.
Ich hatte von einem Freund einen Skoda Enyaq 80 für eine Woche ausgeliehen bekommen, habe den ausgiebig getestet und musste feststellen dass selbst im Sommer die angegebenen 540km Reichweite sehr sehr optimistisch sind.
Elektrisches Fahren ist schon cool, aber selbst im Rhein Main Gebiet musste ich irrwitzige Umwege nehmen um an Schnellladesäulen zu kommen und da kostet die kWh zwischen 0,69 und 1,09€. Das egalisiert den Kostenvorteil zum Verbrenner recht schnell.
11kW hilft bei einem 77kWh Akku nicht immer wirklich weiter
Da muss sich noch eine Menge tun bevor ich auf rein elektrisch umsteige.

Für die Optimisten, der Enyaq 80x mit Allrad ist sicherlich auch eine Option für Jäger, nur die Lieferzeiten sind jenseits von gut und böse und knapp 50k€ muss man auch noch mitbringen.
 
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Seit ja schwer am Rechnen, sogar mit Kommastelle
Ihr werd es nicht glauben, aber ich weiß bei meinem privaten Fahrzeug nicht was es verbraucht. Wenn der 2-3 Jahre alt ist juckt mich meist ein Neuer. Egal welche Marke, bin da nicht festgelegt. Nur bei den Anzahl der Zylinder. Das sollten 8 Töpfe sein.

Beim Firmenwagen juckt es mich eh nicht, da war ich Asozial und hab so einen Plug Dingens Hybrid, weil ich den nur mit 0,5% verteuern muss.

Robert
 
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Nachtrag: ich habe wohlgemerkt zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass diese Form der Mobilität für jeden passt. Ich habe nur meine Rahmenbedingungen erläutert und die dazugehörige Berechnung anheim gestellt. Ich muss übrigens in der Firma auch ganz regulär für meinen Strom zahlen, ich hänge da an einer öffentlichen Säule von Hamburg-Energy, zahle also ganz regulär 30 Cent pro kWh.
OK, Du hast aber die idealen Rahmenbedingungen, die 90-95% nicht haben :)
 
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