Editorial 5/21: Keine Gnade

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Die Zeitschrift nennt sich "Wild und Hund" und darf sich durchaus als Anwalt des Wildes präsentieren, wenn die entspr. Verbände das schon nicht mehr hinkriegen...
Wem das vom Forst nicht gefällt, der soll halt "Wald und Forst" abonnieren!

Du hast da was missverstanden. Da geht es nicht um "Forst", da geht es darum, dass unfähige Jäger dem Wild schaden. :rolleyes: Dagegen hat man auch als "Forst" was, weil solche Deppen gewisse Probleme erst schaffen (ist in dem Editorial auch angesprochen) oder verschärfen. Als echter Jäger hat man was gegen solche Pfuscher, eben weil sie dem Wild schaden.
 
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Und siehe, auch in der Wild und Hund


,,...Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt diese klare Position und fordert den Gesetzgeber zu Änderungen im Entwurf auf: Lediglich eine Naturverjüngung von standortgerechten Hauptbaumarten des Wirtschaftswaldes sollte möglichst ohne Schutzmaßnahmen funktionieren...."

Ich komme mal auf mein og Beispiel zurück, Eiche und Kiefer als durchaus standortgerechte Bestockung und alles wird abgekaut.

wenn jeder seiner Pflicht nachkommt

...wäre der Zustand wohl nicht erwähnenswert.


CdB
 
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Momentan definiert aber nur der Forst die Pflichten der anderen und für sich selber keine.
 
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Du hast da was missverstanden........da geht es darum, dass unfähige Jäger dem Wild schaden. :rolleyes:,,,,,,,,, weil solche Deppen gewisse Probleme erst schaffen ........ oder verschärfen. Als echter Jäger hat man was gegen solche Pfuscher, eben weil sie dem Wild schaden.


Es scheint dir macht es richtig Spaß immer wieder die gleichen Platitüden zu wiederholen und jede Art von konsenz/diskussion von vorneherein zu unterdrücken.
Sind deine Argumente so dünn oder gefällt dir die Rolle.....

langsam kommt mir das merkwürdig vor :rolleyes:
 
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Du stehst nach wie vor vor dem falschen Plakat. Wenn Du da eine Forst-Jagd-Front oder eine Generalisierung siehst solltest Du an Deinem Lesefilter arbeiten, sowas steht weder in dem Editorial noch in meinen Beiträgen.

@cast: Blödsinn. Im Landeswald z.B. gelten die selben Anforderungen, wegen "Vorbildfunktion" sogar teils noch verschärft - in allen Aspekten.
 
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Scheinbar hat der @jagerloisl und ich die Südwestausgabe der WuH...da scheint was anderes drinzustehen. Oder wir reden doch aneinander vorbei ;-)
 
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Oder ihr lasst euch von euren Vorurteilen blenden und denkt nur in den bekannten Bahnen? Völlig unabhängig davon, wer welche Ziele fordert sind die angeprangerten Auswüchse (Dauerbejagung, Nachtjagd, unsachgemäßes Kirren, übertriebene DJ, ...) Zeugnis schlechten Handwerks. Das geht nämlich auch anders.
 
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Momentan definiert aber nur der Forst die Pflichten der anderen und für sich selber keine.

Was auch immer der "Forst" sein soll...
Was der Förster draussen machen soll, wird im wesentlichen vom Waldbesitzer festgelegt. So und nun stell mal fest was du gerne hättest und in welcher Position du dich befindest zu fordern.


CdB
 
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Oder ihr lasst euch von euren Vorurteilen blenden und denkt nur in den bekannten Bahnen? Völlig unabhängig davon, wer welche Ziele fordert sind die angeprangerten Auswüchse (Dauerbejagung, Nachtjagd, unsachgemäßes Kirren, übertriebene DJ, ...) Zeugnis schlechten Handwerks. Das geht nämlich auch anders.
Da hast Du selbstverständlich recht!
@jagerloisl die ersten 3 Punkte treffen für die Forstjagden, zumindest in meiner Region, nicht zu..
 
Zuletzt bearbeitet:
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@Jagerloisel:

Das ist nicht DER Forst. Schlechte Beispiele gibt es im Landeswald (das wäre "der" Forst) ebenso wie in Pachtrevieren. Positive Beispiele gibt es auch viele im Landeswald, aber auch "private" (Pacht und Eigenjagd). Ich kenne in beiden Formen ("Forst", "privat") Reviere mit Intervalljagd, Zonenkonzepten, Habitatgestaltung etc. bei sehr hohen Abschüssen als Positivbeispiele wie auch Reviere mit 24/365-Präsenz, hohen Schäden bei geringerem Abschuss oder "nur ein totes Reh ..."-Mentalität als Negativbeispiele.

Deshalb:
Oder ihr lasst euch von euren Vorurteilen blenden
q.e.d.

Vielleicht kommst Du nur nicht genug im Lande rum?
 
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Ich weiß, es ist OT - hier geht´s ja darum, ob es überhaupt ein Problem gibt :D
Und außerdem, weil es wohl eher um Rotwild geht(?) -

aber auch da ich das hier schon häufiger gelesen hatte - ich hätte da mal eine Frage:
Dabei konzentrieren wir uns zunächst einmal jagdlich ausschließlich auf die Unterstützung des "Forstes" bei der Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen und führen dort eine Schwerpunktbejagung durch.
Ich stell mir vor, dadurch das Rehwild fern zu halten - also entweder durch 1.) Vergrämen??? oder durch 2.) die Wilddichte in diesen Arealen punktuell(?) abzusenken ...?
Hat das jemand schon mal erfolgreich praktiziert?

Meine Erwartung wäre folgende: Wenn es punktuell Schadflächen gibt (und nicht eine zusammenhängende 1.000ha große), dann säße ich durchgehend das ganze Jahr zu allen mir zur Verfügung stehenden Jagdzeiten an diesen Schadflächen an (nix Intervalljagd), und erlege praktisch jedes Reh, das sich blicken lässt. Denn alles andere würden bedeuten: innerhalb kürzester Zeit rückt Rehwild nach und es wäre nichts gewonnen.

Ok: man könnte auf die Art und je nach Bedingungen vielleicht auch den Bestand insgesamt absenken. Wenn das dann der Weg ist (und dann ehrlicherweise auch das Ziel), dann würde ich das auch so nennen; aber "Schwerpunktbejagung" (zur Schadensabwehr, so wie Schadflächen in der Feldflur bewachen, bei Schäden durchs Schwarzwild) suggeriert mir eigentlich etwas anderes :unsure:

Egal: ich würde mich über die Schilderung eurer Erfahrungen zur Schwerpunktbejagung (auf Rehwild) sehr freuen.
 
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äh ne. Vielleicht häufiger als anderswo, aber sicher nicht nur. Und auch in streng jagenden Forsten jagen vor allem Jäger die beruflich andere Dinge tun.
Außerdem gibt es "Die Forst" sowieso nicht, das ist populistisches Geschwätz.

In meinen Augen gibt es nur verschiedene Jagdkonzepte und verschiedene Jäger.

Ich komme z.B. aus einem Forstbetrieb, der versucht seine Naturverjüngung und Kulturen ohne Zaun zu etablieren. Von Deinen oben genannten Vorwürfen müsste ich nur zum Thema DJ Stellung nehmen, denn die ist wirklich wichtig in unserem Konzept und wird auf professionellem Niveau veranstaltet. Ansonsten nutzen wir nur die Chancen, die sich uns bieten und müssen immer schauen, dass wir die BSI bei Laune halten.

Alle anderen Stichpunkte wie Dauerbejagung (jeden Tag mit der Waffe im Revier), Nachtjagd (ständig auf Sauen unterwegs) und unsachgemäße Kirrungen (Berge von Mais, Essensreste und Rübenschnitzel) finde ich tatsächlich nur bei den Pächtern um mich herum.

Aber das ist vermutlich nur bei mir hier so.
 
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@-quercus-
und seit Du als Jäger dort alles besser machst, wachsen die Naturverjungungen und Kulturen ganz ohne Zaun?! Ah ne, die Faulenzer mit ihren schlechten Jagdkonzepten rundherum sind ja Schuld, weil es dann doch nicht so funktioniert....seltsam...bei den Bergen von Mais, Rübenschnitzeln etc. dürfte kein Wild irgendwas verbeissen. Könnte gut sein, dass es nur bei Dir so ist...
 
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@Jagerloisel:

Das ist nicht DER Forst. Schlechte Beispiele gibt es im Landeswald (das wäre "der" Forst) ebenso wie in Pachtrevieren. Positive Beispiele gibt es auch viele im Landeswald, aber auch "private" (Pacht und Eigenjagd). Ich kenne in beiden Formen ("Forst", "privat") Reviere mit Intervalljagd, Zonenkonzepten, Habitatgestaltung etc. bei sehr hohen Abschüssen als Positivbeispiele wie auch Reviere mit 24/365-Präsenz, hohen Schäden bei geringerem Abschuss oder "nur ein totes Reh ..."-Mentalität als Negativbeispiele

Ach ? Ich bin der Ansicht es sind auch nicht DIE Jäger, da kenne ich auch positive und negative Beispiele


Aber das überhebliche "Oberförster"alles richtig Getue geht mir auf den Sender....
 
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