Editorial : Sprachlos 2/21

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Der Denkfehler in dem Beitrag ist die Benutzung des Begriffs: "Der Wald". DEN Wald gibt es nicht! Es gibt Wälder und Forsten, wo ein Wildbestand existiert - mancherorts sogar ziemlich viel - , aber es gibt auch Forsten, wo nur noch wilde Schiesser Ihr Unwesen treiben und die Bestände gegen Null tendieren.
Daher auch kontroverse Meinungen zu dem Thema, je nach persönlicher Erfahrung.

Fakt ist aber, daß es einige sehr ernste Bemühungen gibt, "Wald vor Wild" politisch und rechtlich durchzusetzen - und das ist für die waidgerechte Jagd gefährlich.
 
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Der ein oder andere Jäger wird auch nach Büchsenlicht draußen hocken. ........................... Das würde Anzeigen hageln.
Nein, das ist leider nur eine Annahme, aber (leider) keine zutreffende.
In der Forst und drei Feldrevieren in meiner Umgebung hat dieses Jahr ein Wilderer wie verrückt nachts mit NZT geschossen. Wir waren Ihm auf der Spur, aber es ein gerissener und gut ausgebildeter Typ, der alle Tricks nutzt, um immer wieder zu entkommen. Er nutzt definitiv NZT. Alleine in 10 Tagen vor Weihnachten hat es gut 20 mal geknallt, ob er was getroffen hat, wissen wir nicht. Nur das die Sauen alle weg sind und kaum noch Rehwild im Anblick ist - das ist gewiß.

Anzeige? Ja eine, von meinem Jagdherren. Die anderen Pächter zuckten nur mit den Achseln ..
 
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In der Forst und drei Feldrevieren in meiner Umgebung hat dieses Jahr ein Wilderer wie verrückt nachts mit NZT geschossen. Wir waren Ihm auf der Spur, aber es ein gerissener und gut ausgebildeter Typ, der alle Tricks nutzt, um immer wieder zu entkommen. Er nutzt definitiv NZT. Alleine in 10 Tagen vor Weihnachten hat es gut 20 mal geknallt, ob er was getroffen hat, wissen wir nicht. Nur das die Sauen alle weg sind und kaum noch Rehwild im Anblick ist - das ist gewiß.
mit Schalli?
 
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Der ein oder andere Jäger wird auch nach Büchsenlicht draußen hocken. Flächendeckend im größeren Stil Nachtjagd auf Reh und Rotwild ? Sicher nicht. Das würde Anzeigen hageln.
Die gabs schon, sogar von Waldbesitzern die diese Art des jagens nicht goutieren. Die wurden sofort per Anwalt eingeschüchtert
 
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da würde mich mal interessieren, wie das gehen soll!
Wenn einer mit einem Hof in der Pampa nachts einen Schuß hört und bald darauf ein Fahrzeug mit einem Stück Rotwild am Hänger vorbeifahren sieht und das Maul aufmacht und sofort mit einer Verleumdungsklage bedroht wird macht er es wieder zu, denn Beweisen kann er es dann nicht. Das spricht sich herum und die anderen trauen sich dann auch nicht mehr. Im privaten Umkreis hört man aber dann doch was sich da alles abspielt.
Aufbruch mit Föten bei der Waldarbeit gefunden, verludertes Tier mit Gesäuge gefunden, verwaiste Kälber auf den Wiesen etc.
 
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Wie lange hält Rotwild eine Nachtjagd in einem einzelnen Revier wohl aus? Und es ist wohl kaum anzunehmen, dass diese flächendeckend in einem ganzen Landstrich üblich ist.
Das Ergebnis wird wohl eher eine deutliche Raumnutzungsänderung sein, als ein wirklicher Eingriff in den Bestand.
Dafür braucht man die übrigens gar nicht schießen, es würde reichen dauernd nachts mit der WBK durch die Einstände zu rennen und Sauen zu suchen.
 
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War der Wilderer jetzt ein Student oder ein angehender Forstbeamter?
Ich finde erschreckend unsachlich, von einem Einzeltäter, auf die gesamte Forstverwaltung zu schließen, der der junge Mann ja nicht mal angehört.
Als Bauer bin ich da extrem sensibel. Ariwa oder PETA machen so etwas mit uns auch gerne. Motto: Wir haben einen bösen Bauern entdeckt, deshalb sind alle Bauern böse.
Also was sollen solche Kommentare in einer Jagdzeitschrift?
Ich mag persönlich auch nicht alles im neuen Bundesjagdgesetz, der Weltuntergang ist es allerdings nicht.
 
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