Effektive Schwarzwildbejagung - Beratungsangebot

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#1
(Baden Württemberg)

Habe vom LAZ BW die Broschüre zur Bejagung bekommen. Dort bieten Berufsjäger auf Beratung an (Wildschadensabwehr, Revierausstattung,...). hat das mal jemand wahrgenommen? Wenn ja, wie war das?
 
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#2
Ich werde oft zu so was gefragt, vorallem im Hinblick auf die Niederwildhege. Ich weiß, damit kann man Geld verdienen. Aber ohne Detailkenntnisse kann niemand eine sachkundige Auskunft geben. Er wird sich in den Bereich der Kaffeesatzleserei versteigen. Mehr wie allgemeine Empfehlungen wird nicht machbar sein. Wahrgenommen werden derartige Angebote immer. Ich kenne einen Berater, der hat es mal fertig gebracht einen Revierinhaber bei der Rotwildhege zu beraten, hat aber selbst noch keinen Wildacker angelegt und auch keine Möglichkeit auf Rotwild zu jagen.

Man sagt den Frauen immer nach sie wollen eigentlich keine Lösung sonder nur das Herz ausschütten (oder auskotzen je nach dem). Manche Jäger sind auch so eingestellt, obwohl nicht weiblichen Geschlechts. Nachdem heutzutage weniger das Können aber umso mehr die Selbstdarstellung (Selbstsicherheit) im Vordergrund steht muss jeder wissen wie er damit umzugehen hat. Die Zahl der "Blender" hat in unserer Gesellschaft rapide zugenommen.
 
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#3
(Baden Württemberg)

Habe vom LAZ BW die Broschüre zur Bejagung bekommen. Dort bieten Berufsjäger auf Beratung an (Wildschadensabwehr, Revierausstattung,...). hat das mal jemand wahrgenommen? Wenn ja, wie wahr das?
Wir haben mal nach der ersten revierübergreifenden Drückjagd im hiesigen Bereich den Vortrag des vom LJV (NRW) zur Verfügung gestellten Berufsjägers genutzt. Dabei geht es um Hinweise, wie solche Jagden geplant und optimal durchgeführt werden. War sehr interessant, aber auch eine Blaupause unserer vorherigen Organisation.
Trotzdem sicher empfelenswert.

wipi
 
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#4
(Baden Württemberg)

Habe vom LAZ BW die Broschüre zur Bejagung bekommen. Dort bieten Berufsjäger auf Beratung an (Wildschadensabwehr, Revierausstattung,...). hat das mal jemand wahrgenommen? Wenn ja, wie war das?
Ich hab das Angebot noch nicht wahrgenommen, aber ich kenne einen der entsprechenden Berufsjäger. Der kann es richtig!
 
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#5
Es geht in meinem Posting nicht gegen derartige Vorträge, die allgemein gehalten sind und Empfehlungen geben. Den Rest muss der Jäger vor Ort selbst erkennen und umsetzen. Ich tue mich nur hart in ein Revier zu fahren und in einer Stunde dem Pächter zu erklären was er am besten tun kann. Dafür ist für Außenstehende die Luft zu dünn.
Bejagungskonzepte die irgendwo einmal funktioniert haben, müssen das nicht zwingend überall tun. Aber sie können wertvolle Anregungen bieten.
Ob man nun einen Lehrgang z.B. unserer Landesjagdschule besucht oder sich einem Referenten sucht ist egal. Meine Vorbehalte betrafen die 1:1-Beratung.
 
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#6
Ich habe noch keinen Berufsjäger getroffen, der in fremden Revieren bessere Tips geben konnte, als die einheimischen Vieljäger.

Diese Vorträge und Beratungen sind aber beispielsweise für Leute interessant und hilfreich, bei denen SW bisher nicht oder kaum vorkam oder die bestimmte Jagdpraxis und -organisation noch nicht betrieben haben, denn so ersparen sie sich eigenes jahrelanges teils schmerzhaftes Lernen by doing.

Ob man nun einen Lehrgang z.B. unserer Landesjagdschule besucht oder sich einem Referenten sucht ist egal. Meine Vorbehalte betrafen die 1:1-Beratung.
Nicht alles was angeboten wird ist praktisch belastbar und nicht jeder Referent ein Glücksgriff. Ich habe da schon Referenten gesehen, die haben nach sehr selbstsicheren Vortrag die anwesenden JABs beim Bier nach einer Jagdgelegenheit angebettelt, denn sie würden ja auch gern wieder mal... KEIN JÄGERLATEIN!
 
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#7
Der Berufsjäger kommt auf Antrag in das/die entsprechenden Reviere und trifft seine Empfehlungen nach Maßgabe der örtlichen Gegebenheiten .
Nix Vortrag Bla Bla .
 
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#8
Ich werde oft zu so was gefragt, vorallem im Hinblick auf die Niederwildhege. Ich weiß, damit kann man Geld verdienen. Aber ohne Detailkenntnisse kann niemand eine sachkundige Auskunft geben. Er wird sich in den Bereich der Kaffeesatzleserei versteigen. Mehr wie allgemeine Empfehlungen wird nicht machbar sein. Wahrgenommen werden derartige Angebote immer. Ich kenne einen Berater, der hat es mal fertig gebracht einen Revierinhaber bei der Rotwildhege zu beraten, hat aber selbst noch keinen Wildacker angelegt und auch keine Möglichkeit auf Rotwild zu jagen.

Man sagt den Frauen immer nach sie wollen eigentlich keine Lösung sonder nur das Herz ausschütten (oder auskotzen je nach dem). Manche Jäger sind auch so eingestellt, obwohl nicht weiblichen Geschlechts. Nachdem heutzutage weniger das Können aber umso mehr die Selbstdarstellung (Selbstsicherheit) im Vordergrund steht muss jeder wissen wie er damit umzugehen hat. Die Zahl der "Blender" hat in unserer Gesellschaft rapide zugenommen.
Wie wahr. Unser Untergang nimmt immer mehr Fahrt auf. :mad:
 
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