Eichelhäher im Wohngebiet füttern?

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#1
Hallo zusammen,

bei mir in einem dörflichen Wohngebiet treibt sich auch ein Eichelhäher herum.

Ich möchte diesem Vogel etwas Gutes tun, womit könnte ich ihn "kirren"?

Allerdings wird er , wenn er sich mal bei mir im Garten blicken lässt , oft von den auch vorhandenen Elstern attackiert.

Wie könnt ich den EH exklusiv füttern , ohne das die Elstern mit profitieren.

WMH

ALEX
 
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#5
Normalerweise wäre die Antwort ja:
„Warten bis die Elstern Jagdzeit haben und dann mit 22 Mag, 30-06 oder 416 Rigby tun was getan werden muss, Lord Vader.“
Dürfte im Dorf aber schwierig werden.



Ich hab oft dem Kollegen Eichelhäher an der Kirrung zugesehen, wie er sich am Mais gütlich tat. Damit wäre die Frage nach der Kirrung wohl beantwortet.


Mein Tipp: Sorg dafür dass die Dorfkatzen an die Elstern rankommen.
 
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#6
Mais ist denke außer Eicheln der Spitzenreiter bei den blauschwarzen Waldpflanzern (Mitarbeiter des Jahres - was tun dann die anderen?). An den Fasanenfütterungen nehmen die Fasane lieber den Weizen aus den Automaten als die Maiskörner vom Kolben abzupicken. Hab mit dieser Vogelart Frieden geschlossen und füttere sie extra wegen der Wächterfunktion an der Fasanfütterung. Wobei sie ihre Dienste öfters mit dem Leben bezahlen als die Fasane.
Mais wird auch von Elstern genommen, aber die Häher sind meist schneller. Sonnenblumenkerne nimmt er auch.....Haselnüsse nimmt die Elster vermutlich auch nicht.
 
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#7
Hallo zusammen,

bei mir in einem dörflichen Wohngebiet treibt sich auch ein Eichelhäher herum.

Ich möchte diesem Vogel etwas Gutes tun, womit könnte ich ihn "kirren"?

Allerdings wird er , wenn er sich mal bei mir im Garten blicken lässt , oft von den auch vorhandenen Elstern attackiert.

Wie könnt ich den EH exklusiv füttern , ohne das die Elstern mit profitieren.

WMH

ALEX
Einfach ein Vogelhäuschen, wo die etwas größeren Elstern nicht mehr reinpassen.
 
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#9
Wir hatten früher ein Häuschen, da waren immer nur die Häher drin, die Elstern konnten oder wollten nicht rein. Kann natürlich sein, dass da nur jüngere noch nicht ganz ausgewachsene Vertreter hineinpassten - ist auch schon zig Jahre her...
Vielleicht waren die Elstern mit ihrem langen Stoß auch nicht wendig genug in der Enge des Häuschens, so dass Ihnen der Wiederausstieg zu mühsam erschien. Jedenfalls sah man so gut wie nie Elstern darin, aber immer Häher.
Ich saß meist in 30m Entfernung auf der Lauer und hoffte auf Diana 🤗
 
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#11
Hatten die .22er von damal nicht eicheln auf dem Hülsenboden geprägt -oder war das bei der 6/9mm Flobert so.. oder wie meinst Du das?
 
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#13
Bei uns haben die Eicheln in Wohngebieten meist so eine Größe von 4,5 mm....
Mal ohne Quatsch-- sind imho schöne Vögel.
Aber exclusiv- ohne Elstern- füttern wird wohl nicht klappen es sei denn denen gefällt die Gegend irgendwann nicht mehr.Ansonsten kann man Elstern ja auch mit Eicheln füttern...
 
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#14
Der Eichelhäher ist genauso schlimm als Nesträuber wie die Elster.
Hast Du kein Luftgewehr?
Im übrigen hab ich einen Käfig aus Maschendraht in dem das Futterhäuschen und die Meisenknödel hängen. Da kommt weder Elster noch Eichelhäher rein.
 
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#15
Als ich hab da OFM. Henze gedanklich überwunden und zieh da schon ne Grenze. Der Eichelhäher verteilt sich zur Brutzeit weit mehr als die Elster, welche im urbanen Bereich alle paar 100 m einen Kobel baut und dann ins Offenland streicht. Da sehe ich schon eine Gefahr für Bodenbrüter. Was mache ich gegen den Neuntöter der in meinen LR1 Flächen auch andere Jungvögel nimmt? Wo fängt man an und wo hört man auf. Also meine persönliche Grenze liegt da zwischen Elster und Eichelhäher. Wenn aber jemand Häher schießen will, um sich als erstes Wild einen präparieren zu wollen oder zu essen, dann bin ich der Letzte der da was kritisieren würde. Es gibt außerdem noch genug Möglichkeiten und Begründungen, Häher zu schießen.
Eichelhäherschaden (2).jpg
Im Winter macht der Häher überhaupt keinen Schaden, im Sommer ist er oft woanders. An den Fasanen-und Rebhuhnfütterungen sind mir seine Wächterdienste sehr wichtig.
 
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