Eichelhäher

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#16
saujager1977 hat gesagt.:
Count Zero hat gesagt.:
Und schmecken Reiher wirklich so gut, wie es immer heisst ???
Auf alle Fälle vorsicht mit Trichinen. rosa angebratene Reiherbrust würde ich auf keinen Fall essen, mein vorletzter hat beim einsammeln erstmal ne Maus ausgespuckt...
Nach Auskunft eines meiner Jagdspezln gibt es bei Vögeln nur eine Form von Trichinen, die auf Menschen nicht übertragbar ist.
Er ist Tiermediziner und auf Geflügel spezialisiert.

Greetz Anton
 
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#17
Rainbow hat gesagt.:
saujager1977 hat gesagt.:
Count Zero hat gesagt.:
Und schmecken Reiher wirklich so gut, wie es immer heisst ???
Auf alle Fälle vorsicht mit Trichinen. rosa angebratene Reiherbrust würde ich auf keinen Fall essen, mein vorletzter hat beim einsammeln erstmal ne Maus ausgespuckt...
Nach Auskunft eines meiner Jagdspezln gibt es bei Vögeln nur eine Form von Trichinen, die auf Menschen nicht übertragbar ist.
Er ist Tiermediziner und auf Geflügel spezialisiert.

Greetz Anton
Naja so richtig lecker sind solche Trichinen aber auch wieder nicht - odda?
 
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#18
3 Eichelhäher zubereitet und genüsslich verspeist !

Waidmanns Heil in´s Revier.

... mein Posting Nr.1000

Jenes widme ich allen, die mir bisher hier im Forum geholfen haben, Jenen die mir per PM weiter helfen und nicht zu Letzt allen voran dem @jagermichl der mich mit in´s Revier nimmt, seiner Frau und den Waidgenossen bei uns im Lavanttal, die mir ihre Jagdbeute überließen.

Vielen Dank für die aufgezeigten Rezepte, heute war es also so weit.

Irgendwie war es mir ja die letzten Tage mulmig zu Mute.. ich gebe es ja gerne zu.
Da lagen also die 3e draußen bei -° (Minus Graden) und ich wusste nicht so Recht, was ich wirklich tun sollte.

Einerseits hatte ich noch niemals einen Eichelhäher gerupft und abgehäutet, andererseits auch keine Ahnung, was da beim Verspeisen auf mich zu kommen würde.

Der Entschluß drei Eichelhäher zu verspeisen, reifte also mindestens genau so lange, um das Wildpret nicht verderben zu lassen ;)

Das Rupfen ging relativ leicht von statten.. ausser dass ich in einer Federwolke stand und mir draussen einen abgefroren habe (einige haben es ja mit bekommen: keine Waffen, kein Hund kommt in´s Haus, mussten also auch die Tschoja`s draußen bleiben ;) ), war ich positiv überrascht wie unproblematisch das Rupfen war.



Einigen Rezept-Vorschlägen hier aus der Runde konnte ich durchaus Gefallen abgewinnen, letztendlich wurde es dann aber doch die "SusiSorglosLösung".

Die ausgelösten Brüstchen und Beinchen habe ich in leicht geräucherten Speck gewickelt. Olivenöl in der Pfanne erhitzt...



und so schmorten die Teile alsbald im heißen Olivenöl.
Kein vorweihnachtlicher Duft... nein, der Duft von anbratendem Eichelhäher zog sich durch die Küche.
Neugiernasen wurden derweil dezent abgewehrt :)



ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze.. während dessen Toastbrot gebacken.
Kurzes wenden der Teilchen, abwürzen mit Pfeffer und Salz.. Mehr brauchts nicht dazu.

Und, zack, rauf auf den Teller.



Das Fleisch ist purer, komplett magerer, Muskel und der Geschmack erinnert zart an Leber.
Die Beinchen sind eher nur zäh und drauf ist ausser sehnendurchsetztem Muskel eigentlich auch nicht viel... naja, der Fux soll nächstes mal auch leben ;)

Ich kann eigentlich nur Jedem empfehlen, solch ein hochwertiges Flugwild dem Fuchs nicht gänzlich als Luder zu überlassen, sondern sich solche Vögelchen mal selbst zu Gute zu führen.

Gutes Gelingen und guten Apettit !
 
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#23
So Freunde gleich gibt es Besuch und die bekommen serviert...
Gulasch von 2 Frischlingsblättern und einem Rehhals (Träger), verfeinert (gestreckt) mit Zwiebeln, Steinpilzen, Maronen und Champignons, gewürzt mit Salz, Pfeffer,gestossenen Wacholderbeeren und Rotwein.
Dazu selbstgemachte Semmelknödel, Rotkohl mit Äpfeln, Rosenkohl und Preisselbeerkompott, gekrönt mit einem duftenden und tiefroten Spätburgunder aus der Pfalz...

statt Rabenvögel...

Bis später;-)
 
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