Eigenpräzision

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#31
Der macht sich schon bei 300m bemerkbar wenns ordentlich Wind hat.
Sonst gilt, dass ab +/- 700m aufwärts die 6.5CM ihre Vorteile gegenüber der 308 ausspielen kann.

Vergiss einfach nicht, dass ein schweres Geschoss bis zu einer gewissen Distanz & bis zu einem bestimmten Tempo weniger windanfällig ist als ein kleines leichtes.


7,5x55 (aka GP11) mussten wir bei Seitenwind rund 30cm nach rechts korrigieren.
223 Rem (aka GP90) warens rund 50cm.
Auf Standart 300m schweizer Schussbahn.
Da staunt man dann durchaus. Einer der Gründe warum bei uns die Topschützen die GP11 favorisieren 😉
Das ist schlicht dem besseren bc der Geschosse geschuldet .
 
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#33
Jo, Deswegen fliegt so ein 45er Geschoss spielend auch 1000yards in Wettbewerben. BC wie ein rostiger Schlüssel.
 
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#35
7,5x55 (steile Schulter)
9,5x57Mannl.Sch. aka .375Exp. (steile Schulter, fast zylind. Brennraum)
.350Rigby Mag (steile Schulter, fast zylind. Brennraum)

P.S. die .308Win. und die .338Lapua haben alles andere als eine "präszisionsfördernde" Schulterform, zudem ist die .300Win.mag. nicht gerade als "kurz und dick" im Pulverraumbereich zu bezeichnen.
 
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#41
Nach meinen Infos hat die GP11 einen BC-Wert von 0,392 & die GP90 0,345 👍🏻
Aber offen gesagt fehlen mir „offizielle“ Angaben 😉
Dass die 11er ein guter Wurf war & ist bestreite ich nicht.
 
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#42
Deswegen findet man die auch so oft auf Benchrest Wettbewerben.;)
Ich hab nicht behauptet das es Sinn macht , auch nicht das die Wettkampftauglich wäre . Aber es liesse sich sicher irgendeine gute 9,3 finden die von der Präzision mit einer zb. 338 auf 300 m mithalten könnte .
Ich verlass mich da aber eher auf meine 6,5x47 Lapua.
 
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#43
Nach meinen Infos hat die GP11 einen BC-Wert von 0,392 & die GP90 0,345 👍🏻
Ich hab die Angaben der Ruag verwendet .
Nach meinen Infos hat die GP11 einen BC-Wert von 0,392 & die GP90 0,345 👍🏻
Aber offen gesagt fehlen mir „offizielle“ Angaben 😉
Dass die 11er ein guter Wurf war & ist bestreite ich nicht.
The GP 11 bullet offered good aerodynamic efficiency and ballistic performance with a ballistic coefficient (G1 BC) of 0.505 to 0.514. At 780 m/s (2,559 ft/s)
 
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#44
Ab welcher Entfernung spielt denn der BC der Kugel eine Rolle?
BC ist v.a. bei modernen Artilleriegeschossen von Belang, also bei Entfernungen die keine genauen Punktschüsse mehr garantieren (Schüsse "hinter den Horizont"). das würde bei modernen Büchsenpatronen umgemünzt wohl auf Entfernungen >1000m entsprechen. Jagdlich wie sportlich also uninterssant. Mit "Ballistic Coefficient" hat man halt nur wieder einen zusätzl. hochtrabenden, anglistichen Begriff, um bei Stammtisch- und Forendiskussionen einen auf den Dicken zu machen. :sneaky:
Was uns jagdlich interssiert ist die Querschnittsbelastung. Das ist der Quotient aus Geschoßgewicht durch Querschnittsfläche. Je höher der ist umso stabiler fliegt das Geschoß in der Luft und auch im Zielmedium und je höher er ist umso weniger verliert das Geschoß an Fluggeschwindigkeit. Das sind alle drei Faktoren mit denen man für den jagdl. Schuß was anfangen kann, denn wir wollen für jagd. Schußentfernungen (bis 200m) ein stabil fliegendes Geschoß (denn daraus resultiert die Präzision), ein Geschoß daß wenig an Fluggschwindigkeit verliert (daraus resultiert weniger Geschoßabfall) und eine hohe und stabile Eindringtiefe ins Ziel bietet.
Lange Teilmantelgeschosse mit stumpfer Kopfform (Rund- oder Halbspitz) bieten da das Optimum.
Erst im Bereich über 200m kommt eine spitze Geschoßkopfform zum tragen. Auch hier haben dann längere Geschosse (optimal 4-5fache Kaliberlänge) die obigen Vorteile.
Boots- oder Torpedohecke haben erst ab ca. 300m präzisionsfördernde Vorteile, sind also jagdpraktisch eher unrelevant, aber offenbar ein gutes Verkaufsargument.
 
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