Eigenpräzision

Mitglied seit
8 Apr 2016
Beiträge
6.647
Gefällt mir
7.220
#61
Na das hört sich doch gut an. Jetzt vor der Jagd mit den Corona-Zwängen würde sich ein Training auf 300m für die jagdlichen Durchschnittschussweiten von 100m sicher positiv auswirken.
Lattengestell kann mitunter ernüchtern, aber wenn ne Armauflage dabei ist, sieht es schon wieder besser aus.
Die Übung vom Lattengestell habe ich ganz zum Ende des Schiesen durchgeführt, eine Armauflage hatte ich bewust weggelassen um den Jungs klarzumachen wie groß der Unterschied vom Stand zum Ansitz ist, das Ergebnis hat sie ernüchtert, es hat keiner geschafft Ausrutscher in die 6 oder schlechter zu vermeiden. Dadurch wollte ich ein Bewußtsein für eigene Unzulänglichkeit wecken.
 
Mitglied seit
16 Apr 2008
Beiträge
2.883
Gefällt mir
3.136
#62
BC ist v.a. bei modernen Artilleriegeschossen von Belang, also bei Entfernungen die keine genauen Punktschüsse mehr garantieren (Schüsse "hinter den Horizont"). das würde bei modernen Büchsenpatronen umgemünzt wohl auf Entfernungen >1000m entsprechen. Jagdlich wie sportlich also uninterssant. Mit "Ballistic Coefficient" hat man halt nur wieder einen zusätzl. hochtrabenden, anglistichen Begriff, um bei Stammtisch- und Forendiskussionen einen auf den Dicken zu machen. :sneaky:
Was uns jagdlich interssiert ist die Querschnittsbelastung. Das ist der Quotient aus Geschoßgewicht durch Querschnittsfläche. Je höher der ist umso stabiler fliegt das Geschoß in der Luft und auch im Zielmedium und je höher er ist umso weniger verliert das Geschoß an Fluggeschwindigkeit. Das sind alle drei Faktoren mit denen man für den jagdl. Schuß was anfangen kann, denn wir wollen für jagd. Schußentfernungen (bis 200m) ein stabil fliegendes Geschoß (denn daraus resultiert die Präzision), ein Geschoß daß wenig an Fluggschwindigkeit verliert (daraus resultiert weniger Geschoßabfall) und eine hohe und stabile Eindringtiefe ins Ziel bietet.
Lange Teilmantelgeschosse mit stumpfer Kopfform (Rund- oder Halbspitz) bieten da das Optimum.
Erst im Bereich über 200m kommt eine spitze Geschoßkopfform zum tragen. Auch hier haben dann längere Geschosse (optimal 4-5fache Kaliberlänge) die obigen Vorteile.
Boots- oder Torpedohecke haben erst ab ca. 300m präzisionsfördernde Vorteile, sind also jagdpraktisch eher unrelevant, aber offenbar ein gutes Verkaufsargument.
Was ein Blödsinn.:rolleyes:

Der BC macht sich ab ~150-200m bemerkbar, das schließt Boot und Torpedoheck ein.
beim Longrange (z.b. 308) entscheidet das schnell ob Du überhaupt über 750m kommst.

Schuster bleib bei deine Leisten!
 
Mitglied seit
8 Apr 2016
Beiträge
6.647
Gefällt mir
7.220
#63
BTT, Meine "Billigbüchse" in .300WM (Nach Angaben der Eigenprätzisonanänger völlig unggünstige Hülsengeometrie) bringt hervorragende ergebnisse auf grosse Entfernungen :unsure::devilish: :evil::devilish: :evil::devilish: :evil:
 
Mitglied seit
2 Aug 2017
Beiträge
1.912
Gefällt mir
4.497
#68
Der BC macht sich ab ~150-200m bemerkbar, das schließt Boot und Torpedoheck ein.
beim Longrange (z.b. 308) entscheidet das schnell ob Du überhaupt über 750m kommst.
Über 750m kommst du mit ner 308 locker.
Wie gut & wiederholgenau die Trefferlage ist, steht dann auf nem anderen Blatt.

Ist schon heftig wenn man sieht wie extrem sich 2 Schüsse innerhalb von 3-4 Minuten unterscheiden können 👍🏻
 
Mitglied seit
16 Apr 2008
Beiträge
2.883
Gefällt mir
3.136
#69
Über 750m kommst du mit ner 308 locker.
Wie gut & wiederholgenau die Trefferlage ist, steht dann auf nem anderen Blatt.

Ist schon heftig wenn man sieht wie extrem sich 2 Schüsse innerhalb von 3-4 Minuten unterscheiden können 👍🏻
Richtig!
Ich habe vergessen dazuzuschreiben im Überschallbereich.

Da geht eine 308 mit schlechtem BC Wert schnell mal in Unterschall. Und dann wars das mit der Präzison.
 
Oben