"Ein Berufsjäger packt aus";

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Ich versteh irgendwie die Anschuldigungen gegen den Staatsforst gar nicht....


Der Staatsforst ist jetzt schuld daran, dass es der Berufsjäger irgendwann unterlassen hat dem Stück den letzten bissen zu geben?


Das ist doch jedem seine persönliche Einstellung ... Wenn der Berufsjäger es irgendwann wohl nicht mehr für nötig gehalten hat dem Stück den letzten bissen zu geben dann ist das doch sein Bier....
Jetzt reißt du das Interview aber komplett aus dem Kontext, oder reicht die Konzentration nur für die ersten beiden Sätze?...
 
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Jetzt reißt du das Interview aber komplett aus dem Kontext, oder reicht die Konzentration nur für die ersten beiden Sätze?...
Das gab´s scheinbar auch schon früher, aber vielleicht ist das in der Baumschule auch nicht so wichtig :

"Lesemuffel auf dem Niveau von Analphabeten
Jeder fünfte 15 Jahre alte Schüler in Deutschland kann nicht sinnverstehend lesen. ..."


https://www.faz.net/aktuell/politik...ehnjaehrige-ist-fast-analphabet-16515716.html
 
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....bei breiten Gruppen derer, die mit ihnen zu tun haben, nicht sonderlich sympathisch rüberkommen. Dann erstaunt es auch nicht so sehr, wenn da mal einer die (vermeintliche) Gelegenheit nutzt und sich revanchieren möchte.
Wie bitte?

Du findest es nicht verwunderlich, wenn man sich an jemandem "revanchieren" möchte, indem man mit allem greifbaren Dreck nach ihm wirft, nur weil er einem "nicht sympathisch" ist?
 
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Jetzt reißt du das Interview aber komplett aus dem Kontext, oder reicht die Konzentration nur für die ersten beiden Sätze?...
Warum? Im Text heißt es ja bzw. auf dem Bild "am schlimmsten aber war, dass ich unentwegt gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen habe"

Und weiter im Text unten heißt es dann zu diesem Zeitpunkt habe ich längst aufgehört jedem gestreckten Reh den letzten bissen zu geben - so wie ich ihn verstehe hat er da gegen seine eigenen Prinzipien verstoßen und ich versteh nicht ganz was das jetzt mit dem Staatsforsten zu tun hat das ist ja jedem seine persönliche Einstellung ob das wild noch nen Letzten bissen bekommt 🤷

Allerdings find ich es auch falsch wie hier ja schon geschrieben wurde dann nur den Trophäen Trägern den letzten bissen zu geben - wenn man das aus Respekt vor dem wild macht müsste ja eigentlich jedes erlegte Stück einen bekommen... So ist zumindest meine Meinung dazu
 
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.... eine Fürsorgepflicht, die auch bedeutet, dass keine Anstiftung oder Nötigung zu nicht regelkonformen Handlungen ......
.....Solche infamen Kommentare im kuno-Stil sind Ausgeburten einer durch und durch verkommenen Forstbürokratie ......
... und systematisch sofort tief ins persönliche gehenden Bösartigkeiten, wie sie auch andere aus dieser Richtung regelmässig erfahren, ....
.......Es bleibt zu hoffen, dasss weitere ev. Betroffene dem Beispiel von Jörg Finze folgen.
Also ich lese Deine Kommentare immer gern, sie haben einen hohen komödiantischen Unterhaltungswert. ;)
 
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Also ich lese Deine Kommentare immer gern, sie haben einen hohen komödiantischen Unterhaltungswert. ;)
waldameise hat gesagt.:
.... eine Fürsorgepflicht, die auch bedeutet, dass keine Anstiftung oder Nötigung zu nicht regelkonformen Handlungen ......
.....Solche infamen Kommentare im kuno-Stil sind Ausgeburten einer durch und durch verkommenen Forstbürokratie ......
... und systematisch sofort tief ins persönliche gehenden Bösartigkeiten, wie sie auch andere aus dieser Richtung regelmässig erfahren, ....
.......Es bleibt zu hoffen, dasss weitere ev. Betroffene dem Beispiel von Jörg Finze folgen.
Danke dass du das wesentliche nochmal zusammengefasst hast.

Und das total abgefahrene ist ja, dass das Tohuwabobu nach dem Ausscheiden von Finze scheinbar munter weiter geht.
Wir reden hier ja z.B. über die Kürnach bei Kempten, wo im noch laufenden Jagdjahr 2019/20 von offenbar übermotivierten Schalenwildbekämpfern wohl ein Abschussplan mit einem Soll von 28 Gemsen erstellt wurde, real erlegt wurden dann aber nach meinen Informationen ganze 3 Gemsen.
Kann man so was noch als fachlich ernstzunehmendes Wildtiermanagement bezeichnen oder wäre die versuchte lokale Ausrottung einer FFH-Art nach Anhang V vom grünen Planungstisch aus hier schon eine näherliegendere Interpretation ?

Dazu müsste man jetzt wissen wie es vor Ort aussieht und das ganze nicht vom hören sagen zu beurteilen ...
Ich weiss, wie es vor Ort aussieht, du scheinbar nicht.
 
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Die Malerfeder ist z.B
auch ne Trop
Warum? Im Text heißt es ja bzw. auf dem Bild "am schlimmsten aber war, dass ich unentwegt gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen habe"

Und weiter im Text unten heißt es dann zu diesem Zeitpunkt habe ich längst aufgehört jedem gestreckten Reh den letzten bissen zu geben - so wie ich ihn verstehe hat er da gegen seine eigenen Prinzipien verstoßen und ich versteh nicht ganz was das jetzt mit dem Staatsforsten zu tun hat das ist ja jedem seine persönliche Einstellung ob das wild noch nen Letzten bissen bekommt 🤷

Allerdings find ich es auch falsch wie hier ja schon geschrieben wurde dann nur den Trophäen Trägern den letzten bissen zu geben - wenn man das aus Respekt vor dem wild macht müsste ja eigentlich jedes erlegte Stück einen bekommen... So ist zumindest meine Meinung dazu


Die Malerfeder ist auch eine Trophäe, oder die Fuchshaken, oder Erpellocken, Stossfeder vom Fasan............
 
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Das total abgefahrene ist ja, dass das Tohuwabobu nach dem Ausscheiden von Finze munter weiter geht.
Wir reden hier ja z.B. über die Kürnach bei Kempten, wo im noch laufenden Jagdjahr 2019/20 von offenbar übermotivierten Schalenwildbekämpfern ein Abschussplan mit einem Soll von 28 Gemsen erstellt wurde, real erlegt wurden dann aber nach meinen Informationen ganze 3 Gemsen.
Kann man so was noch als fachlich ernstzunehmendes Wildtiermanagement bezeichnen oder wäre die versuchte Ausrottung einer FFH-Art nach Anhang V vom grünen Planungstisch aus hier schon naheliegender ?
Dazu müsste man jetzt wissen wie es vor Ort aussieht und das ganze nicht vom hören sagen zu beurteilen 😁

Aber schließlich ist das ja mittlerweile Mode das gewisse Faktenlagen gar nicht mehr in Betracht gezogen werden sondern schlichtweg ein nachgeplappere erfolgt von Leuten die eigentlich gar keine Ahnung von der ganzen Sache haben 😅
 
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Der Mann schildert hier vermeintliche Rechts- und jagdethische Verstöße und geht in diesem Kontext auf seine eigene persönliche Entwicklung ein. Die Aufgabe des Brauchtums am Ende dieser Entwicklung ist als Abschluss und Selbstaufgabe seiner Prinzipien zu verstehen. An der Stelle war er schon so abgestumpft, dass er nicht einmal mehr den letzten Bissen gereicht hat. Ist halt etwas ausgeschmückt!
 
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Der Mann schildert hier vermeintliche Rechts- und jagdethische Verstöße und geht in diesem Kontext auf seine eigene persönliche Entwicklung ein. Die Aufgabe des Brauchtums am Ende dieser Entwicklung ist als Abschluss und Selbstaufgabe seiner Prinzipien zu verstehen. An der Stelle war er schon so abgestumpft, dass er nicht einmal mehr den letzten Bissen gereicht hat. Ist halt etwas ausgeschmückt!
Ja wo liegt der Verstoß jetzt genau erläuter mir das bitte - der Herr Finze hat nach eigenen Angaben das wild mit künstlichen Lichtquellen erlegt also hat ER ja einen Verstoß begangen nicht die Staatsforsten ... Die zuständige in der wildkammer wo der Berufsjäger der WILDKAMMERBEAUFTRAGTE ist also nach meinem Verständnis dafür zuständig das die Hygiene Vorschriften eingehalten werden und das wild korrekt versorgt wird... Hat ja leider nicht so gut geklappt... Also muss ja eine Rüge an die Jagdgäste erfolgen das sind ja Privatjäger oder Hobbyjäger zum großen Teil die da Pirschbezirke haben

Also ich finde da muss man halt dann auf denjenigen Mal zugehen der hat die Stücke nicht richtig versorgt hat oder die wildkammer nicht im ordnungsgemäßen Zustand hinterlassen hat - kann man ja nachvollziehen aus dem Wildeingangsbuch wer was wann erlegt hat und denjenigen direkt darauf ansprechen - find ich auch gut gelöst wie in dem Artikel geschrieben wurde das der Betriebsleiter Oetting die Stücke in Rechnung gestellt hat 🤷 find ich gut gelöst würd ich auch so machen wenn einer meiner Mitjäger da schlampereien anfängt weil so merkt er sich das besser als wenn man's nur zu ihm sagt
 
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Wie bitte?

Du findest es nicht verwunderlich, wenn man sich an jemandem "revanchieren" möchte, indem man mit allem greifbaren Dreck nach ihm wirft, nur weil er einem "nicht sympathisch" ist?
Woher die Millerin ihre Motivation bezieht, auf alles zu hetzen, was Förster heißt, ist ja nun zur Genüge bekannt. Daß die sie instrumentalisierenden Kreise es nicht besonders sympathisch finden, wenn man ihnen ihr Lieblingsspielzeug rationiert, ist auch nur menschlich. Die Formulierung trifft es also auf den Punkt.
 
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Kann man so was noch als fachlich ernstzunehmendes Wildtiermanagement bezeichnen oder wäre die versuchte lokale Ausrottung einer FFH-Art nach Anhang V vom grünen Planungstisch aus hier schon eine näherliegendere Interpretation ?
Den Aufschrei hätt ich hören mögen, wenn die tatsächlich 28 Gams erlegt hätten. Vllt solltest Du mal überlegen, was Du eigentlich willst. Der aktuelle Eindruck sieht nach Trotzphase aus, Hauptsache laut gebrüllt, Inhalt Nebensache.
 
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Das muss ich mir rahmen und aufheben! :giggle:



Das ist gut. Der bayerische Staatswald gehört ja eigentlich den Bürgern. Wenn man jetzt, bei den kommenden Kommunalwahlen, den Wähler fragen würde, ob die BaySF seinen Wald so bewirtschaften sollen, wie in dem Artikel unterstellt - was würde da der Großteil der Grundeigentümer wohl sagen...? :unsure:

Gruß, rauhbart
Die Bürger können sich bei den Kommunalwahlen Gedanken über den Kommunalwald machen, falls der im Wahlkampf überhaupt eine Rolle spielt.
Staatswald ist Landeswald. Da wir in keiner Räterepublik oder im Zeitalter der Germanenstämme leben, entscheidet der von den Bürgern gewählte Landtag über die Geschicke des Landesvermögens. So schwer ist das nicht zu verstehen.
 
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