"Ein Berufsjäger packt aus";

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#61
hallo.
Der Fall mit den zerschossenen Sauen etwas noch nicht? Zumindest war da etwas im Anrollen, für den / die / das Verantwortlichen. So meine Erinnerung daran.

Eigebtlich wollte ich nur klar machen, dass wenn man mit seinem Finger auf Andere zeigt, immer drei Finger auf einen selbst zurück zeigen !
Vielleicht sollte man nicht immer so viel herumzeigen und sich einfach mehr auf sich selbst konzentrieren!
 
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#63
Vielleicht sollte man nicht immer so viel herumzeigen und sich einfach mehr auf sich selbst konzentrieren!
hallo.
Für mich persönlich bin sowieso der Vefechter, dass ich zuerst den Dreck vor meiner eigenen Türe wegkehre. Da liegt genügend. Irgendeiner findet ja immer ein Körnchen.
Es ändert aber nichts an dem alten Sprichwort
 
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#64
.... Boulevardblatt niedrigem Niveaus. Tendenziös und einseitig.....
Da erreicht mich eben ein weiterer "Artikel" auf so niedrigem Niveau:

(Achtung Satire)

"Ein Begehungsscheininhaber packt aus - unglaubliche Zustände bei Privatjägern!

Begehungsscheininhnaber Hubertus Lodengrün ist am Ende. Nach 17,5 Jahren aufopferungsvoller Revierpflege kann er die Zustände im Pachtrevier von Dr. Müller-Lindenhorst nicht mehr ertragen und möchte nie wieder etwas mit der Jagd zu tun haben.
Dabei hatte alles gut angefangen, damals, am ersten April 2002, als er im privaten Pachtrevier endlich einen Begehungsschein erhielt. Doch schon nach wenigen Wochen gab es den ersten Ärger. Der brave Hubertus hatte einen schwachen Gabler erlegt, den er als zweijährigen Abschussbock angesprochen hatte. Der Pächter hielt den Bock aber für einen guten Jährling und sperrte daraufhin Jäger Lodengrün für 2 Jahre vom Bockabschuss, denn es war verabredet, dass Jährlinge nur bis halb Lauscher hoch erlegt werden dürfen. Richtig am Boden war Lodengrün aber erst, als in der Blattzeit Herr Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klößner den bekannt besten Sechser-Jährling im Revier umriss und von Beständer Müller-Lindenhorst ein ganz herzliches Weidmannsheil dazu bekam.
Nur kurze Zeit später sollte Jungjäger Rainer B. Allermann nachts am schwer geschädigten Weizen ansitzen. Da die Sauen nur sporadisch zu Schaden gingen, wie die die Fotofalle mit Sauenhandy offenbarte, legte Allermann mitten im Weizen eine Kirrung mit Trüffelaroma, in Maggi eingelegten Rübenschnitzeln, Malbaum und Buchenholzteer an. Endlich kamen die Sauen jede Nacht und Allermann beschoss bei wolkenlosem Neumond einen Frischling. Das kam Begehungsscheininhaber Lodengrün natürlich merkwürdig vor, denn er selbst sah die Hand vor Augen nicht. Als er mit dem Pächter darüber sprechen wollte, wurde er per E-Mail darüber belehrt, dass der junge Herr Allermann viel bessere Augen als Lodengrün habe und der helle Untergrund eine exakte Schussabgabe sehr wohl ermöglichte, auch wenn die Sau leider nicht lag. Weitere Unterstellungen solle Lodengrün tunlichst unterlassen.
Am Ende der 70m-Nachsuche am nächsten Morgen, die Lodengrün mit seinem erfahrenen Drahthaar durchführte, lag dann eine 80 kg Bache mit prallem Gesäuge. Müller-Lindenhorst dankte seinem BGS-Inhaber zwar, mahnte aber Verschwiegenheit an, weil das natürlich jedem mal oder zwei bis dreimal passieren kann. Einem Jungjäger sowieso.
Auch die tägliche Kirrungsbeschickung belastete Lodengrüns Gewissen schwer, weil sein Beständer die gesetzlichen Begrenzungen nicht immer einhielt. Schließlich häuften sich auch die Fälle, dass wechselnde Gäste die Wildmarken nicht am Brustbein, sondern gegen die Reviervorschrift am Lauscher anbrachten, das Licht im Kühlhaus brennen ließen und als ein schwedischer Jagdfreund des Beständers einen Frischling mit brutal zerschossenem Haupt in die Wildkammer hängte, wäre Lodengrün fast übel geworden.
Dann kam das Ende des Jagdjahrs und Hubertus Lodengrün legte dem Pächter die sorgfältig geführte Rehwild-Abschussliste mit 77% Erfüllung vor. Als Lodengrün dann bei der Hegeschau erfuhr, dass wieder alle Reviere den Abschuss zu 98% erfüllt hatten, leider aber in den ersten Januarwochen die Fallwildquote, vermutlich wegen des Winterurlaub-Rückreiseverkehrs, rasant in die Höhe geschnellt ist, konnte der aufrechte Hubertus die Last nicht mehr ertragen und gab wenige Tage später seine Waffen bei der Kreisverwaltung ab. Nie wieder möchte er einen Fuß in ein gepachtetes Jagdrevier setzen.
"

:)
 
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#65
Wieviele mehrjährige Füchse laufen denn bei dir im Revier rum?
Vergleicht man die Lebenserwartung von Füchsen und Rehen außerhalb der freien Wildbahn, so geben sich beide Arten nicht viel. Das Reh liegt etwas höher.
Mit der Altersbestimmung der erlegten Füchse wird es halt ein wenig schwieriger als beim Rehwild, aber es kommen immer wieder auch bei uns ältere Füchse zur Strecke. Die Lebenserwartung des Rehwildes wird in erster Linie durch die Jagd geprägt. Beim Fuchs sind es noch eine Reihe anderer Faktoren wie Verkehr oder Krankheiten die einen Fuchs auch in unbejagten Revieren nicht so alt werden lassen. Insofern hinkt Dein Vergleich.
Meine Fasanhennen werden wohl im Durchschnitt nur 1,5 Jahre, in der Voliere auch 5-7 Jahre. Obwohl sie nicht bejagt werden.
 
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#67
Eigentlich wollte ich nur klar machen, dass wenn man mit seinem Finger auf Andere zeigt, immer drei Finger auf einen selbst zurück zeigen !
Das wird den Herrn Finze jetzt aber arg bedrücken, so schonungslos vor die Wahrheit gestellt zu werden. Ich wünsche ihm wenigstens jetzt die Charakterstärke, seinen Fehler wie ein Mann zu tragen.
 
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#68
Wenn es in einem Revier keine Stücke älter als 3 Jahre mehr gibt, dann liegt das nicht daran dass diese zwar da aber unsichtbar sind. Wenn jeder Rehbock fast das ganze Jahr auf die Seite gelegt wird, das hält keiner aus. Der Letzte fällt zu Weihnachten am Tresterhaufen. So gibt es Reviere wo durch die Art und Weise der "Entname" einfach keiner überlebt. Das leere Revier wird aber durch Zuwanderung im Frühjahr wieder bis zu einem gewissen Grad aufgefüllt. Diese Reviere haben immer einen hohen Abschuss von Jährlingen und Schmalrehen, das ist ganz normal. Aber man schließt daraus Rehwild bekommt man nicht klein. Dies ist aber nur deshalb so, weil irgendwo der Zuwachs nicht abgeschöpft wird. Man will dort den Bestand heben und tritt nur auf der Stelle.

Wann ein Bock geschossen wird ist mir egal. Nachdem in der normalen Jagdzeit jeder Bock erlegt wird, macht das keinen Unterschied. Wenn niemand ein Rehgehörn will, habe ich da auch kein Problem damit. Aber ich bin gegen eine Übernutzung des Bestandes auf Kosten anderer die eben anders denken und jagen. Das systematische Ausbluten anderer Reviere durch Totalabschuss.
Das mit dem gesunden (Altersstruktur) und artenreichen Wildbestand nimmt sowiewo niemand mehr ernst.
Durch eine intensive Jagd kann ich den Wegzug von Kitzen am erfolgreichsten verhindern, aber auch ältere Stücke werden ins Vakuum gehen.

Bei der Rehwildbejagung wird inzwischen nicht das erlegt, was landeskulturell notwendig wäre, sondern es geht darum die Zahl der erlegten Rehe pro 100 ha möglichst in die Höhe zu treiben, vielleich auch um damit anzugeben.

Ein Öko wird nie genug bekommen. Es sind die einzigen Jäger auf der Welt die ihr Wild hassen.
Natürlich kann ich das von Dir geschilderte verstehen. Du solltest aber auch verstehen (Achtung meine Vermutung aus Erfahrung) welchen Frust diejenigen schieben, die den Zuwachs der Möchtegernjäger (also Rehstreichler*) mit abschöpfen MÜSSEN, weil ihnen auf ihrem kleinen Fleck von Revier gar keine andere Wahl bleibt.

* Rehstreichler verstehe ich vollkommen. Sie sollten aber die Jagd aufgeben. Das wird nix.


P.S.
Denen sollte man aber jemand erklären, das sie Böcke gleich welchen Alters aus rationellen Gründen pardonieren sollten. Volle Kraft voraus auf SCHMALREHE.

Sagst Du es ihnen ?
 
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#69
Das wird den Herrn Finze jetzt aber arg bedrücken, so schonungslos vor die Wahrheit gestellt zu werden. Ich wünsche ihm wenigstens jetzt die Charakterstärke, seinen Fehler wie ein Mann zu tragen.
darüber wird er wohl vorher lange und ausführlich sinniert haben. Schätze ich einmal.

Unsereins ging halt so dann und wann einmal zur Beichte. Das hat sich aber aufgehört. Aus diversen Gründen
 
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#70
Es stellt sich doch die Frage nach dem Müssen. Wir machen ein aufwendiges Vegetationsgutachten, wichtige Arbeit für die AELF's. Schlüsse werden daraus zogen: Abschuss rauf? Abschuss runter? Soweit alles gut.
Aber wie sieht es dann in der Praxis aus. Egal wie das Gutachten ausfällt, es wird geschossen was geht. Beispiele für deutliche Abschussplanüberschreitungen gab es ja in der Praxis genug.
Okay ich bin für die Abschaffung der Abschusspläne beim Rehwild. Andere Bundesländer kommen damit ja auch klar. Dann brauchen wir aber auch das AELF nicht zum Mitschnabeln.
 
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#71
Was sind denn jetzt die Vorwürfe ? Das er selber Wild, bei Schnee, nach Büchsenlicht geschossen hat ? Sowie das er seine Wildkammer nicht sauber halten konnte ?
 
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#72
Gäääähhhhhnnnn............ :cautious::sleep:
Und wieder einmal das übliche!
Die Baumpflanzer Fraktion windet sich wie ein Aal und kommt wie üblich mit anderen Baustellen an.
Laßt sie ballern! Irgendwann müssen sie doch ihr Holz fressen!
Aber dann haben natürlich wieder die anderen schuld! :rolleyes:
Mit diesen super schlauen ist es müsig über Rehwildbejagung zu diskutieren.
 
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#73
Es stellt sich doch die Frage nach dem Müssen. Wir machen ein aufwendiges Vegetationsgutachten, wichtige Arbeit für die AELF's. Schlüsse werden daraus zogen: Abschuss rauf? Abschuss runter? Soweit alles gut.
..

Nein nicht gut diese Gutachten sind für die Katz. Jedenfalls für die Abschlussplanung.
Abschlussplanung für Bayern. Neuestes Formular. Zeig mir nur einen einzigen Punkt, der irgendwie was mit durchdachter Wildbiologie in Verbindung gebracht werden kann ?

Beeile: Zitat:
>>>Selbstverständlich gelten die Ausführungen im Sinne des Gender Mainstreaming ebenso für Frauen.<<<


deshalb sind die Kitze im Formular schon geschlechtsneutral :D
 
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#74
Gäääähhhhhnnnn............ :cautious::sleep:
Und wieder einmal das übliche!
Die Baumpflanzer Fraktion windet sich wie ein Aal und kommt wie üblich mit anderen Baustellen an.
Laßt sie ballern! Irgendwann müssen sie doch ihr Holz fressen!
Aber dann haben natürlich wieder die anderen schuld! :rolleyes:
Mit diesen super schlauen ist es müsig über Rehwildbejagung zu diskutieren.
So geht's mir auch immer mit der Rehhegerfraktion😉 Mühsam gell?😂
 
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#75
Ähnliche Erfahrungen musste ich auch schon mit dem Forst machen. Selbst habe ich eine Jagd vom Forst gepachtet und hätte eigentlich diese Leute als Ansprechpartner. Als Bäumchensetzer sind sie bestimmt unerreicht auf ihrem Gebiet aber als Jäger bezweifle ich das. Leider sind diese Leute nur an hohen Abschusszahlen und der Pacht interessiert. Mir bleibt nur diese Leute zu ignorieren und mich freuen wenn Holz geklaut wird. Leider ärgert mich das mit meinen Abzügen vom sauer verdientem Geld solche Sorten bezahlt werden.
 
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