Ein Rückblick auf die Waffen der 1960 er, 1970 er Jahre

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Ohje, wenn du aber früher ein Mars Mofa gefahren bist , hast du dich doch nur in der Dunkelheit auf die Strasse getraut.
Schreckliche Automatik und frisieren brachte auch nicht den erhofften Erfolg 😁
 
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Ich hab mal einen der Schäfte repariert . Da kein Ersatzschaft zu bekommen und eine Handschäftung sehr teuer geworden wäre hab ich den Bereich des Pistolengriffes entfernt und ein Stück eingesetzt und neu geformt .
Dabei hab ich dann gelernt das Weißleim nicht hält und musste mit PU Leim nacharbeiten. Das hält aber schon 15 Jahre.
Gebrochen ist der Schaft gerade wegen dem schönen Holz, bzw. der unvorteilhaften Maserung.
Sind übrigen wie die Mauser 77 und Steyr Hintenverriegler.
winchester.jpg

Von den wenigen sind sehr viele am Pistolengriff gebrochen.
War, wenn ich recht informiert bin, Claro-Walnut?
 
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Ich hatte mal eine sehr schöne 8x64S mit Claro-Walnut-Schaft von Hartmann&Weiss.
Musste wegen Anschaffung einer schicken Isländerin weichen!
 
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Die Mistral-Büchsen wurden, glaube ich, bei Fuji-Industries (selber Multikonzern stellt u.a. auch die Automarke Subaru her) gebaut.
Smith&Wesson sowie Colt ließen in den 70ern auch Repetierer in Japan fertigen. Die hatten das spätere Howa-1500 System, ähnlich der Weatherby Vanguard in den 80er/90er Jahren.
Preiswerte Büchsen aus GB kamen, neben den 98ern von Parker-Hale, noch von BSA.
Das Schlößchen sah nach vereinfachtem Sako L-61 aus, beim Doppelzüngelstecher saß der Stecherabzug vorne und wurde, wie bei der DJV-Matchbüchse, eingestochen in dem man ihn weiter noch vorne drückte.
Mein Lehrprinz hatte so eine BSA-Büchse in .300Win.Mag. (weitere Kaliber dafür waren .243Win., .270Win., 7x64, 7mmRem.Mag., .308Win. und .30-06) als Hauptrevierwaffe.

Bei den damals verwendeten KW wären neben den häufigeren PP(K), HSc und P4 auch noch die von Hege, als Hege-66 verkaufte, aus Ungarn importierte FEG PA-63 zu nennen, die im Großen und Ganzen ein PP-Nachbau ist und im Gegensatz zu den zuvor genannten, immer noch gebaut wird.

Mit

- Mauser 4000 (aka Heym SR10-Mini) in 5,6x50Mag. mit Zeiss Diatal 6x42
- Mauser M66 in 7x64 mit B.Nickel 2,5-9x52E/D/S
- Steyr Mannl. S in 8x68S mit Hertel&Reuss Exclusiv 3-10x46
- Sauer 3000 Export in 16/70-6,5x57R mit Zeiss Diavari-D 1,5-6x36
- Baikal Tundra BDF in 12/70
- Hege-66 in 7,65mmBrow.
- Swaro Habicht 7x42 Fernglas
- B.Nickel 15-60x60 Spektiv
- Puma Universal Schalenwildmesser No.3591
- Puma Waidbesteck No.3587/3588

wärst du also "retro voll auf 70er getrimmt". 😁
Fehlt nur noch eine braune Cord-Schlaghose und ein dunkelgrünes, auf Taille geschnittenes Hemd mit "Dackelohren-Kragen". 🤣
 
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Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, dass jmd. aus meinem jagdl. Umfeld damals eine KW „verwendet“ hat.
Einige hatten im Nachttisch eine PP oder 08, mein Vater hatte einen Röhm-Revolver in .22lfB, ich bekam irgendwann eine FN-HP - aber verwendet habe ich sie nie!
Ich habe damals auch nie erlebt, dass jmd. so ein Schiesseisen mit zur Jagd genommen hat!
 
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Bei uns hatte mal (war aber in den 80ern) ein älterer Jäger bei der TJ einem angebleiten Hasen mit der Marine-Luger 04 einen Fangschuß gegeben. 😂
 
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Geprägt haben mich die Waffen meines Großvaters, der von 1963 - bis 1990 Pächter eines Reviers in Franken war. Geführt hat er einen Ferlacher Bockdrilling 7x65R, 22Hornet, glaube 16er Schrot, mehrere Bockflinten (viele Rebhühner und Fasane) eine Browing SLF, Stutzen Jehn Detmold 7x64, Frankonia 98er 7x64, Anschütz 22. Hornet, Walther PPK .22 lfb
 
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Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, dass jmd. aus meinem jagdl. Umfeld damals eine KW „verwendet“ hat.
Einige hatten im Nachttisch eine PP oder 08, mein Vater hatte einen Röhm-Revolver in .22lfB, ich bekam irgendwann eine FN-HP - aber verwendet habe ich sie nie!
Ich habe damals auch nie erlebt, dass jmd. so ein Schiesseisen mit zur Jagd genommen hat!
In der Heide ist die Welt ja auch noch in Ordnung. In den Niederwildrevieren meiner Umgebung gab es wesentlich mehr Wilderei als in den Hochwildrevieren (Schlingensteller und Autowilderer) - die Beute unerkannt zu bergen und verschwinden zu lassen, ist bei Hase, Fasan und Rehen ja auch viel leichter als beim 24-Ender. Zudem gab es vielfach aufgebrochene Jagdhütten und Jagdautos ( Grenznähe). Da hatten selbst Leute, von denen ich es eher nicht erwartet hätte, eine .38 oder 7,65 dabei - ganz diskret in der Seitentasche des Jagdrucksackes oder im Innenbundholster - die bekam praktisch nie jemand zu Gesicht und man sprach auch darüber gar nicht. In den seltensten Fällen wurden größerkalibrige Kw regelmäßig mitgeführt - die waren ansonsten höchstens mal bei Sau-Nachsuchen oder Wildunfällen mit im Handschuhfach des Wagens.
 
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Naja, wir hatten in der Heide aber auch das ein oder andere Problem. Früher kam man nicht so leicht wie heute an "schwarze" Waffen. Da wurde tatsächlich mal der ein oder andere Jäger überfallen, um an die Waffen zu kommen. Die Nähe zu den Bundesstraßen machte es nicht besser. Der ein oder andere Forstkollege meines Vaters hat das spüren müssen.
Aber zu den Waffen in der Heide:
Seit der Eintragungspflicht standen bei meinen Großeltern und meinem Vater folgende Waffen auf der WBK:
- S80 7x64 (weiss nicht,, ab wann die auf die WBK kam)
- M66 8x68 S
- Drilling S3000 in 7x57 R und 8x57IRS
- S54 in 7x57R
- Anschütz Hornet
- Steyr SL in 222
diverse KK
diverse Flinten
Mit allen Waffen wäre man heute noch top ausgerüstet
 
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Die Savage 110, die Anfang auch in "deutschen" Kalibern von Anschütz angeboten wurde, war eine präzise und "dankbare" Waffe. Meine war in 6,5x57 bis ich sie meiner USA-Jagd auf 25-06 umkalibriert hatte. Nachdem damals die Zulieferer keine anschraubbaren Basen für Montagen angeboten hatten, wurde der Vorderfuß eingeschwalbt, was nach über 40 Jahren Gebrauch dann zur Sprengung führte. Den Lauf habe ich noch liegen.
Intressant, dass der Lauf den Beschuss aushielt. Ist doch viel mehr Druck als Normalmuni. Dass der nach 40 Jahren kaputtgieng?
 
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In der Heide ist die Welt ja auch noch in Ordnung. In den Niederwildrevieren meiner Umgebung gab es wesentlich mehr Wilderei als in den Hochwildrevieren (Schlingensteller und Autowilderer) - die Beute unerkannt zu bergen und verschwinden zu lassen, ist bei Hase, Fasan und Rehen ja auch viel leichter als beim 24-Ender. Zudem gab es vielfach aufgebrochene Jagdhütten und Jagdautos ( Grenznähe). Da hatten selbst Leute, von denen ich es eher nicht erwartet hätte, eine .38 oder 7,65 dabei - ganz diskret in der Seitentasche des Jagdrucksackes oder im Innenbundholster - die bekam praktisch nie jemand zu Gesicht und man sprach auch darüber gar nicht. In den seltensten Fällen wurden größerkalibrige Kw regelmäßig mitgeführt - die waren ansonsten höchstens mal bei Sau-Nachsuchen oder Wildunfällen mit im Handschuhfach des Wagens.
Ach, ich habe die 60/70er Jahre ziemlich weit von der Heide verbracht, Grenznähe sogar zu zwei Ländern Max.30km entfernt....😂😉😉
 
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