Ein Wachtelhund für Jungjäger

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#1
Moin. Ich möchte mir dieses Jahr einen Hund anschaffen. Wenn ich mich so umhöre, empfiehlt natürlich fast jeder seine Rasse als den idealen Hund für mich, hängengeblieben bin ich dann aber vorallem am deutschen Wachtelhund. Bei mir vor der Haustür jage ich in reinen Niederwildrevieren, allerdings habe ich auch Möglichkeiten in (weiter entfernten) Hochwildrevieren. Da ich im Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach Forstwirtschaft studieren werde, wird sich mein jagdlicher Schwerpunkt in Zukunft wohl verschieben und eher ein Hund für die Jagd in Hochwildrevieren benötigt.
Nun ein paar Fragen an die Wachtelführer:
Wie gut eignet sich ein Wachtel auch für die Niederwildjagd? Bei mir wäre das vorallem Apportierarbeit auf Krähen und Tauben und die Jagd auf Wasserwild.
Und wie gut eignet sich ein Wachtelhund für Erstlingsführer? In diesem Punkt hab ich von 'Perfekt' bis 'Katastrophe' schon mehrere Meinungen gehört.
 
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#2
Moin. Ich möchte mir dieses Jahr einen Hund anschaffen. Wenn ich mich so umhöre, empfiehlt natürlich fast jeder seine Rasse als den idealen Hund für mich, hängengeblieben bin ich dann aber vorallem am deutschen Wachtelhund. Bei mir vor der Haustür jage ich in reinen Niederwildrevieren, allerdings habe ich auch Möglichkeiten in (weiter entfernten) Hochwildrevieren. Da ich im Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach Forstwirtschaft studieren werde, wird sich mein jagdlicher Schwerpunkt in Zukunft wohl verschieben und eher ein Hund für die Jagd in Hochwildrevieren benötigt.
Nun ein paar Fragen an die Wachtelführer:
Wie gut eignet sich ein Wachtel auch für die Niederwildjagd? Bei mir wäre das vorallem Apportierarbeit auf Krähen und Tauben und die Jagd auf Wasserwild.
Und wie gut eignet sich ein Wachtelhund für Erstlingsführer? In diesem Punkt hab ich von 'Perfekt' bis 'Katastrophe' schon mehrere Meinungen gehört.
Frage 1: macht er

Frage 2: es gibt keinen reinen Anfängerhund, wichtig ist die Möglichkeit des ständigen Austauschs mit versierten Führern und Konsequenz.
Ob, ihr dann zusammen passt oder ob du ein Händchen für Hunde hast, wird sich erst mit der Zeit zeigen. Pauschalaussagen/Bewertungen gibt es hier nicht!
 
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#5
Und was macht der Hund im Studium ????
Studieren, was sonst? :biggrin:

Ich kenne den ein oder anderen Forststudenten bzw welche die schon fertig sind. Die haben genausoviel Zeit, wenn nicht sogar noch mehr als ein Arbeitnehmer mit Hund. Von daher sehe ich da kein Problem. Und jagdliche Auslastung wird er ja genug haben wenn man schon dbaei ist in die Richtung Forst zu gehen. Wenn du in Göttingen studierst gibt's da einen prima Jagdbogen der durch die FH betreut und bejagt wird. Sehr guter Rot- Schwarz und Rehwildbestand und landschaftlich auch nicht schlecht wenn man Berg und Tal mag :cool:
 
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#6
Studieren, was sonst? :biggrin:

Ich kenne den ein oder anderen Forststudenten bzw welche die schon fertig sind. Die haben genausoviel Zeit, wenn nicht sogar noch mehr als ein Arbeitnehmer mit Hund. Von daher sehe ich da kein Problem. Und jagdliche Auslastung wird er ja genug haben wenn man schon dbaei ist in die Richtung Forst zu gehen. Wenn du in Göttingen studierst gibt's da einen prima Jagdbogen der durch die FH betreut und bejagt wird. Sehr guter Rot- Schwarz und Rehwildbestand und landschaftlich auch nicht schlecht wenn man Berg und Tal mag :cool:
Göttingen wär auch tatsächlich mein Favorit. Wohnheimtechnisch findet man einige, die Hunde erlauben und die Hawk soll auch sehr gut geeignet für Hunde sein.
 
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#7
In Göttingen gibts vor allem 5 Forstverbindungen die alle Häuser und günstigen Wohnraum haben und Hundefreundlich sind.
Dort sind meist auch mehrere Hunde vor Ort,Jagdmöglichkeiten haben die auch ohne Ende da musst du nicht im LEERRevier der FH rumsitzen.:biggrin:
 
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#8
Da ich selbst schon im FH Revier gejagt habe und schon mehrfach nach den DJen zum "aufräumen" da war finde ich das FH Revier alles Andere als leer
 
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#9
In Göttingen gibts vor allem 5 Forstverbindungen die alle Häuser und günstigen Wohnraum haben und Hundefreundlich sind.
Dort sind meist auch mehrere Hunde vor Ort,Jagdmöglichkeiten haben die auch ohne Ende da musst du nicht im LEERRevier der FH rumsitzen.:biggrin:
Verbindungen hab ich schon in Marburg kennengelernt, fand ich auch sehr interessant da. Von den meisten in Göttingen hat man mir jedoch abgeratem. Von wegen eher was für besser verdienende Studenten, wo man als Normalsterblicher nicht so leicht reinkommt. Hab ich mir aber auch nur so sagen lassen, ich selbst war noch nicht in Göttingen.
 
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#11
Moin!

Schau sie Dir selber an. Bei mir im Semester waren Leute aus wenigstens vier dieser Verbindungen und die stammten aus den verschiedensten elterlichen Milieus. ;-) Ist aber schon länger her ...

Wenn Du an die HAWK möchtest könnte es sein, dass die Dich dann nicht aufnehmen, denn das waren zumindest zu meinen Zeiten akademische Verbindungen. Kann sich geändert haben, müsstest Du bei Interesse aber sicherheitshalber abprüfen.

Viele Grüße

Joe
 
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#12
Verbindungen hab ich schon in Marburg kennengelernt, fand ich auch sehr interessant da. Von den meisten in Göttingen hat man mir jedoch abgeratem. Von wegen eher was für besser verdienende Studenten, wo man als Normalsterblicher nicht so leicht reinkommt. Hab ich mir aber auch nur so sagen lassen, ich selbst war noch nicht in Göttingen.
Selbst denken,anrufen/Email,anschauen und ein Bild von machen.Vor dem Studium schonmal bei Vorträgen,Grillen,etc vorbeischauen.
Ich Gö gibts über 40 Verbindungen jeder Art und Couleur.
Die meisten erlauben auch Hunde adH.
 
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#13
Moin. Ich möchte mir dieses Jahr einen Hund anschaffen. Wenn ich mich so umhöre, empfiehlt natürlich fast jeder seine Rasse als den idealen Hund für mich, hängengeblieben bin ich dann aber vorallem am deutschen Wachtelhund. Bei mir vor der Haustür jage ich in reinen Niederwildrevieren, allerdings habe ich auch Möglichkeiten in (weiter entfernten) Hochwildrevieren. Da ich im Herbst aller Wahrscheinlichkeit nach Forstwirtschaft studieren werde, wird sich mein jagdlicher Schwerpunkt in Zukunft wohl verschieben und eher ein Hund für die Jagd in Hochwildrevieren benötigt.
Nun ein paar Fragen an die Wachtelführer:
Wie gut eignet sich ein Wachtel auch für die Niederwildjagd? Bei mir wäre das vorallem Apportierarbeit auf Krähen und Tauben und die Jagd auf Wasserwild.
Und wie gut eignet sich ein Wachtelhund für Erstlingsführer? In diesem Punkt hab ich von 'Perfekt' bis 'Katastrophe' schon mehrere Meinungen gehört.
Wachtel-"Vater" OfM Rudolf Frieß hat das 1921 doch sehr schön selber beantwortet - wer würde ihm da widersprechen:

Wo ist der Wachtel am rechten Platz?

Der kleine, anspruchslose Wachtel ist berufen, viele Lücken auszufüllen, sei es nun, dass der Berufsjäger, den noch nie das schnöde Gold gedrückt hat, keinen großen Gebrauchshund halten kann oder will, namentlich da er keine Feldjagd, überhaupt keine Vorsteharbeit hat, oder der Stadtjäger, der Junggeselle in der Mietswohnung die Schwierigkeiten der Unterbringung und Fütterung eines großen Hundes scheut, oder der Bergjäger, der oft wochenlang auf einsamer, entlegener Hütte haust, wohin er den Proviant für sich und den Hund für Tage und Wochen auf dem eigenen Rücken viele Stunden weit bergein tragen muss.
Sie alle finden im Wachtel den kleinen, genügsamen, leicht unterzubringenden und zu verpflegenden Jagdgenossen.
Wie oft bin ich in meinen Wanderjahren mit scheelem Blick von neuen Hausleuten empfangen worden, wenn ich gleich zwei oder drei Hunde mitbrachte! Aber in kurzer Zeit waren die - natürlich gut gezogenen - Wachtel der „Verzug“ der Familie, und ich musste oft energisch werden, damit man mir die Hunde nicht verhätschelte und verwöhnte, und wenn es wieder ans Wandern ging, gab's beim Abschied öfter Tränen um der Hunde willen, die sich so eingeschmeichelt hatten, dass man sie mir gar nimmer mitgeben wollte.

Es waren eben Wachtel!

Der ganze Text unter:


https://www.wachtelhund.de/content/leseecke/wo-ist-der-wachtel-am-rechten-platz-rudolf-friess.pdf

einweihung-gedenkstein-rudolf-friess4.jpg
 
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#14
Für einen zukünftigen Förster ist der DW immer der passende Hund! Im Gegensatz zu vielen Vorstehhundrassen mit dem Titel "Försterhund" verdient der DW diese Bezeichnung zu Recht.
Ob allerdings ein zukünftiger Forststudent später in erster Linie in Hochwildrevieren jagen wird, ist doch etwas fraglich, die Bezeichnung im "Schalenwild - Waldrevier" wäre treffender - aber auch dort passt der DW hin!
 
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#15
Für einen zukünftigen Förster ist der DW immer der passende Hund! Im Gegensatz zu vielen Vorstehhundrassen mit dem Titel "Försterhund" verdient der DW diese Bezeichnung zu Recht.
Ob allerdings ein zukünftiger Forststudent später in erster Linie in Hochwildrevieren jagen wird, ist doch etwas fraglich, die Bezeichnung im "Schalenwild - Waldrevier" wäre treffender - aber auch dort passt der DW hin!
Oder Försterhund=Rauhaarteckel[emoji106]
 
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