Ein Wolfsgraben zieht sich durch die Schweiz

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#2
Das Land stimmt dann ab, wenn der erste Mensch durch den Wolf zu tote gekommen ist.
Dann wird es auch den Städtern (Politikern) Angst und Bange werden. ;)
 
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#5
Habe ich geschrieben, daß er das soll?
Lesen und verstehen ist schon mal ein guter Wegl, wenn man mitreden möchte.:cool:
Deine Worte: Wenn ein Mensch durch den Wolf zu tode kommt...., ist: ???, dann nicht auch fressen???
Deine Wortwahl solltest Du dann besser wählen, bzw. verständlicher was du mit Deinem Post sagen möchtest!!
D.T.
 
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#6
Das Land stimmt dann ab, wenn der erste Mensch durch den Wolf zu tote gekommen ist.
Dann wird es auch den Städtern (Politikern) Angst und Bange werden. ;)
Na ja, dann wird das wohl noch eine ganze Weile dauern.
Bei uns warten ja auch schon manche seit vielen Jahren darauf, dass endlich mal ein Kind gefressen wird, aber die verdammten Wölfe machen einfach nicht mit. lollol.gif

Wenn man bei uns möglichst effektiv Todesfälle durch (Wild)tiere vermeiden wollte, müsste man erst mal sofort die Imkerei mit ihren Killerbienen verbieten ...
 
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#7
Zitat aus NZZ:

"Beim Wolf gaben die Naturschutzverbände nun im Nachhinein zu, dass es eine Regulierung der Wolfbestände brauche. Wörtlich heisst es: «Wo nötig eine massvolle Regulierung des Wolfes, welche die Bestände und die Rudel sichert und zugleich Anliegen der Bevölkerung aufnimmt.»"

Zum Nachdenken. Gruss w
 
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#8
was soll die Panikmache? Warum sollte ein Wolf den Menschen fressen?:unsure: D.T.
Was soll die Verharmlosung?

Ich bin kein radikaler Wolfsgegner, doch daß der Wolf ein Raubtier ist, der schon ab und zu mal einen weiblichen, einen juvenilen oder selten mal einen männlichen adulten Nacktraubauffen (vulgo Homo sapiens) erbeutet, ist gar nicht so selten. In Europa (ohne Russland) gabs von 1950 - 2000 im Schnitt etwa Zwischenfall pro Jahr, wobei 9 tödlich waren und nur etwa die Hälfte der Angriffe auf's Konto der Tollwut geht.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wolf_attacks

Interessiert nur keinen, wenn's irgendwo in Rumänien passiert, bei der Engländerin in Griechenland wars 2017 plötzlich erstaunlich ruhig in den Medien, als sich abzeichnete, daß es wohl doch keine streuenden Hunde waren.

Machen wir uns nichts vor, früher oder später wird dies bei steigender Population und fortschreitendem Verlust der Scheu auch bei uns passieren.

Munter bleiben und Waidmannsheil
Ratatoskr
 
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#9
Was soll die Verharmlosung?

Ich bin kein radikaler Wolfsgegner, doch daß der Wolf ein Raubtier ist, der schon ab und zu mal einen weiblichen, einen noch nicht ausgewachsenen und selten mal einen männlichen adulten Nacktraubauffen (vulgo Homo sapiens) erbeutet, ist gar nicht so selten. In Europa (ohne Russland) von 1950 - 2000 etwa einer pro Jahr, wobei etwa die Hälfte der tödlichen Angriffe auf's Konto der Tollwut geht.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wolf_attacks

Interessiert nur keinen, wenn's irgendwo in Rumänien passiert, bei der Engländerin in Griechenland wars 2017 plötzlich erstaunlich ruhig in den Medien, als sich abzeichnete, daß es wohl doch keine streuenden Hunde waren.

Machen wir uns nichts vor, früher oder später wird dies bei steigender Population und fortschreitendem Verlust der Scheu auch bei uns passieren.

Munter bleiben und Waidmannsheil
Ratatoskr
ja, so hat jeder seine Quellen, der eine von Wikipedia, der andere von Völkern, die mit dem Wolf schon hunderte von Jahren leben, wobei ein Einzelfall nicht ausgeschlossen werden kann
D.T.
 
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#12
Das wirklich beschissene an der Rewildingpolitik ist ja nicht, dass Großprädatoren auch mal einen Mensch in D töten werden (möglicherweise haben sie es schon), sondern, dass die gesamte Viehwirtschaft auf den Kopf gestellt wird.
Alles, allen voran ausgerechnet unsere grünen "Umweltschützer", salbadert von artgerechter Haltung, angeblich niemand will Schweine-, Milchvieh- oder Geflügelmastfabriken, der Wolf macht aber den Weidetieren nunmal den Gar aus.
Wolf wollen bedeutet mit dem Tierelend in Großställen einverstanden zu sein.
Isso.
Nur sind die meisten Städter von allem, also sowohl von Weidetieren als auch Wölfen, leider viel zu weit weg und dazu zu ideologisiert, nicht gebildet wie sie meinen, um diesen direkten Zusammenhang erkennen zu können.
Gibt es einen noch direkteren, noch einfacher zu verstehenden Zusammenhang???
Am Nichterkennen, dass A unweigerlich zu B führt sieht man bestens, wie es um unsere Bildungssituation bestellt ist. Da wird nicht gebildet, da wird in erster Linie indoktriniert.

Der erste offizielle Wolfstote in D wird vermutlich sehr viel eher einem Herdenschutzhund zum Opfer fallen.
Und, wie praktisch, the one to blame wird dann nicht der Wolf sein, sondern der Landwirt, der nie Herdenschutzhunde oder Wölfe wollte, sondern auf dem grünbunten Narrenschiff von grünbunten Kapitänen bei deren weiteren Versuch der Quadratur eines Kreise dazu gezwungen wurde, welche anzuschaffen und aber im Ausgleich 🤡 das Risiko allein und selbst tragen muss.
Wen befördert diese ganze Scheiße??
Den Großagrarier, der bisher bereits sein Vieh ausschließlich in Ställen hält.
Kleine Höfe, genau die, die wir angeblich!!! erhalten wollen, mit weniger Spielraum, sind die Verlierer.
Dörfliche Strukturen sind der Verlierer.

Und nur weil man nix liest und hört, heißt nicht, dass Menschen aktuell untangiert im Wolfsgebiet leben.
Das ist mitnichten so. Gelangt aber über die Regionalpresse eben nicht hinaus.
Wer will schon morgens sein Kind im Dunkeln allein an die Bushaltestelle laufen lassen, wenn man weiß, dass sich Wölfe im Dorf, ja die sind auch direkt in den Dörfern, und aussenrum rumtreiben?
Damit leben die Menschen in den Wolfskernzonen und man lässt sie damit allein, gibt sie noch der Lächerlichkeit preis, in dem man Geschichten à la "Rotkäppchen lügt" erfindet und mit grosser medialer und finanzieller Unterstützung in die Welt bläst, um zu demonstrieren, wie blöd man doch bitte ist, wenn man Angst vor einem in Rudeln jagenden Großprädator hat, der gestern Nacht Schafe im Stall oder 2 Rinder oder Nachbarspferd auf der Weide gemeuchelt hat.

Unsere gesamte Politik beruht nur noch darauf bestimmte Gruppen, die Zielen, welche auch immer das sein mögen, der politischen Führung widersprechen, zu stigmatisiert. Doof, hinterwäldlerisch, niedere Triebe. Egal. Hauptsache, man bekommt eine Gruppe Schreihälse auf seine Seite, die sich moralisch überlegen fühlen.
Guggt Euch egal welche Thematik an.
Wo gibt es einen echten Diskurs darüber?
Mit dem Rewilding nahm dieses Abwürgen der Diskussionskultur vor etlichen Jahren einen bösen Anfang.
Die dummen Bauern wollen nur ihr Vieh selber umbringen und sind zu doof Zäune zu bauen..
Und die bösen Jäger wollen lieber selber Rehe töten, dabei könnte der Wolf doch ein natürliches Gleichgewicht in unserer Wildnis wieder herstellen.
So die Theorien der Ahnungslosen, mit denen man sich allen Ernstes dann auseinander setzen darf. So viel Unwissen, aber so viel Meinung.

Im Zuge dieser Entwicklung haben sich übrigens viele angebliche Naturschützer, Tierbefreier und Jagdgegner durch den gefühlten Aufwind aus Berlin und Brüssel radikalisiert.
Das Ergebnis erleben wir. Siehe Jägerin Sinah.
 
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#14
Bromisch, ich bin nicht sicher, dass es nur Ahnungslose sind, die auf den Wolfseffekt setzen, bei der Reduzierung der Schalenwildbestände.

Aber egal, als besonders problematisch sehe ich die Aktionen derjenigen, die sich mit Fleischresten in die bekannten Wolfsgebiete begeben, um Isegrim, ich sage mal, nur vor den Fotoapparat zu locken, weil das Foto in freier Wildbahn natürlich etwas ganz anderes ist als im Zoo, wegen des Zauns natürlich und des Mutes, sich so einem Raubtier auf Fotodistanz zu nähern.

Das führt dazu, so meine Einschätzung, dass Isegrim die angebliche Scheu vor dem Homo nicht so sapiens sukzessive verliert. Das kann dann eben aus dem Ruder laufen.

Vor zwei drei Tagen sprach ich noch mit einem Schäfer, der darauf hofft, dass Isegrim nicht bis zu ihm kommt. „Ja,“ entgegnete ich, „mit Ihren lächerlichen Netzen würden Sie keinen Blumentopf gewinnen und Ihr Border Collie übrigens auch nicht.“
Aber er hat gute Chancen, der nächste Wolf hinterlässt seine Spuren normalerweise nicht im Umkreis von etwa 40 Kilometern. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden, wieviele Isegrims haben wir jetzt, etwa 4.000 oder vielleicht schon fast 5.000? Da war doch was, heisst das nicht günstiger Erhaltungszustand?

Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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