Ein Wolfsgraben zieht sich durch die Schweiz

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#46
Womit auch an dieser Stelle der Artenvielfalt wiederum ein flächendeckender Bärendienst erwiesen wird. Muss dann wieder EU Regelung her, wer wann wo was mähen und was pflanzen darf.

@Dauphin-Trapper
Ich, und ejn paar andere hier sicher auch, warten immer noch auf die Beantwortung der Frage, in welchen Regionen und bei welchen Völkern das Zusammenleben mit dem Wolf so gut klappt.

Ich weiß, dass Du diese Frage nicht beantworten kannst. Hoffe aber, dass Du Dich zumindest mit der Thematik ein bisschen intensiver auseinandersetzt und solche unhaltbaren Behauptung einfach nicht mehr weiterverbreitest.
vorweg, der Esel nennt sich immer zu erst!
Nun mal zu Deiner Thematik:
Das Du ausgerechnet einen Spiegel Bericht herbei ziehst ist schon bemerkenswert ( kann den leider nicht öffnen, ohne Zustimmung von C. ), auf der einen Seite wird der Spiegel als Schmierblatt bezeichnet auf der anderen Seite werden Artikel von Dir gern herangezogen, wenn sie Dir in den Kragen passen!
In Kanada wird der Wolf bejagd, damit sich die Bestände an Karibu erholen sollen, nicht weil er Nutztiere oder Menschen angreift!
Als Anmerkung wurde z.B. im Yellowstone Park Wölfe aus Kanada angesiedelt, seitdem wächst der Wald wieder!
Und in Indien, bei der Bevölkerungszunahme und Ausdehnung in die Steppen etc. bestehen nicht nur Konflikte mit Wölfen, da kannst Du Dich ja noch mal Schlau machen.
Und wenn die Einwohner von Tatschikistan in die endlegensden Ecken vordringen, darf man sich nicht wundern, wenn Konflikte mit Wildtieren entstehen. Die gibt es in jedem Land, mit vielen anderen Raubtieren oder Pflanzenfressern auch!

Grundsätzlich haben Deine Behauptungen nichts mit dem eigentlichen Tread zu tun.
Wenn Du also wieder etwas verbreiten möchtest, solltest Du Dich auch auf den Treatstart beschränken und vorweisen, wo tatsächlich Wölfe zur Gefahr für Leib und Leben des Menschen werden bzw. bestehen!
Da fällt mir ein, Adler und Bartgeier verschleppen auch kleine Kinder! Also aufpassen

Wölfe sind beeindruckende Tiere, ( ich durfte einmal in der kanad. Wildnis für kurze Zeit Wölfe beobachten ) die haben eine nicht mindere Lebensberechtigung wie wir, denn wir Menschen verbreiten uns weltweit und drängen in jede Ecke vor und nehmen damit den Tieren den Lebensraum. Wenn jedoch ein Wolf zu sehr zu Schaden, muss der erlegt werden und der Geschädigte sollte entsprechend entschädigt werden!!

D.T.
 
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#47
Wölfe sind beeindruckende Tiere, ( ich durfte einmal in der kanad. Wildnis für kurze Zeit Wölfe beobachten ) die haben eine nicht mindere Lebensberechtigung wie wir, denn wir Menschen verbreiten uns weltweit und drängen in jede Ecke vor und nehmen damit den Tieren den Lebensraum. Wenn jedoch ein Wolf zu sehr zu Schaden, muss der erlegt werden und der Geschädigte sollte entsprechend entschädigt werden!!

Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen !
Auch ich hatte die Möglichkeit (als mein Onkel noch lebte) Anfang der neunziger Jahre in Kanada, knapp 200km nordöstlich von Vancouver, den Wolf zu beobachten. Allerdings - soweit ich mich erinnern kann - waren das Timberwölfe, also wesentlich kleiner als der hier bei uns vorkommende osteuropäische Wolf. Und die haben dort relativ wenig Schaden gemacht. Wurden aber auch gelegentlich bejagt. Was ja mittlerweile verboten ist, soweit ich weiß.
Der Wolf hier in Deutschland war nie ausgerottet! Zu DDR-Zeiten war er bejagbar und wurde auch bejagt, ohne das er je ausgerottet wurde. Denn, wie soll sich eine Wildart wieder ansiedeln können wenn sie doch eigentlich ausgerottet war?
Der Wolf ist nun mal da und wir werden ihn auch nicht mehr los. Aber es sollte die Möglichkeit einer Bestandsregulierung geben - wie für alle anderen Wildarten auch.
Es ist ein Irrtum zu glauben wenn der Wolf kommt und sich vermehrt, regelt sich dadurch der Wildbestand und wir Jäger können nach Hause gehen und die "Flinte an den Nagel hängen".
Der Graue ist ein Minimalist - er versucht mit so wenig wie möglich Aufwand/Kraft Beute zu machen. Wenn ein Schaf leichter zu bekommen ist dann nimmt er doch lieber ein Schaf als das er sich anstrengen muss um ein gesundes Stück Wild zu erbeuten. Und Herdenschutzhunde gibt es nicht überall, die Schutzzäune mit Strom und blauem Flatterband mit grade mal 95cm Höhe - ein trainierter Schutzhund schafft das aus dem Stand. Und der Graue ist genauso trainiert und fit. Ist absolut keine Hürde für ihn. Leider vor drei Jahren im Nachbardorf selbst erleben müssen. Der Schäfer dort hat auch mittlerweile das Handtuch geworfen.
Und solange er mit geringstem Aufwand sich in Dorfnähe seine Nahrung beschaffen kann ohne das er Gefahr läuft das der Mensch als (früher mal) ihm gefährlich werden kann wird er dies auch weiterhin tun. Er ist lernfähig - wie alle Hunderassen bzw. Arten und hat mittlerweile längst gemerkt das ihm vom Mensch keine Gefahr mehr droht. Das Schlimme daran ist - er gibt das an seinen Nachwuchs weiter, und dieser Nachwuchs gibt das wieder weiter und ....
Wie anders ließ es sich sonst erklären das die Wölfe mittlerweile immer öfter in Ortsnähe herum streunen und zum Teil (hier - fast immer Jungwölfe) auch durch Dörfer laufen ohne irgendeine Art Scheu vor dem Menschen zu zeigen?
Nächste Frage die sich mir stellt - was ist mit den ganzen Hybriden? Stichwort Ohrdruf!!!

Der Graue ist da und wird auch bleiben. Er gehört nun mal zur Natur wie alle anderen Wildarten auch. Aber so wie für die Schalenwildarten, das Raubwild und das Federwild sollte auch hier eine Bestandsregulierung möglich sein! So wie es im § 1 des BJG steht - einen artenreichen, gesunden und den Belangen der Land-undForstwirtschaft angepassten Wildbestand zu hegen und zu pflegen.

Wenn doch nur die vielen grynen Gutmenschen sich auch so "aufopferungsvoll" um Feldhamster, Hase, Feldlerche und Schnepfe bemühen würden.



Gruß der olle pudlich
 
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#48
Gegenden, die andere Rahmenbedingungen und andere Verhältnisse haben wie wir hier. Das richtig zu vergleichen ist nicht trivial, und wer das so schlicht macht wie Du macht es halt verkehrt. Sorry, aber DAS "isso". Wirklich. (scnr).
Endlich mal was vernünftiges von dir. Ich stimme dir zu, die Weiten Russlands sind mit unserem dicht besiedelten Kulturlandschaften nicht vergleichbar. Insofern sind die für die Wildnis im Zarenreich angesetzten Abschussvorgaben bei uns noch wesentlich zu erhöhen!

Es wird langsam mit dir! (y)
 
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#50
Hehe Leute, wenn ihr euch unbedingt streiten müsst - könnt ihr das nicht in einem separaten Thread machen?
Kleiner Hinweis - hier geht es um die Meinungsverschiedenheiten in der Schweiz zum Thema Wolf.
Danke.


Gruß der olle pudlich
 
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#51
Timberwölfe, also wesentlich kleiner als der hier bei uns vorkommende osteuropäische Wolf.
??

Die kleinen werden Koyoten genannt.


Meinungsverschiedenheiten in der Schweiz zum Thema Wolf.
Die Ergebnisse zeigen recht deutlich den gleichen Konflik wie hier in Deutschland auch; die tatsächlich Betroffenen (in welcher Weise auch immer) werden von den gänzlich Unbetroffenen überstimmt.

Ich bin nicht für einen Stimmenausgleich, aber für einen Betroffenheitsausgleich.
Der könnte so aussehen, dass zum Ersatz dem Stadtmenschen mal seine Hauskatze oder der Hamster gemeuchelt wird. ODER das der bis hierhin Unbetroffene selbst mit dem eigenen schon versteuerten Nettoeinkommen die gerissenen Schafe, Rinder, Pferde bezahlt. Das Geld muß nichtmal dem Schaf-/Rinder-/Pferdehalter überwiesen werden, es darf auch einfach verbrannt werden, aber es soll den Wahlrechtsausübenden in der Stadt zum Bewußtsein der absoluten Sinnlosigkeit dieser Verschwendung gereichen.

Natürlich genauso unrealistisch wie eine vernünftige Enschädigungspolitik oder eine geregelte Bejagung.



CdB
 
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#52
Nicht soviele wie in Deutschland, der Geiz- und Gierfaktor mit den berüchtigten Anscheißauswirkungen bringt es mit sich, dass hierzulande noch nicht normal gehandelt wird.

Die Schweizer sind einfach zu brav dafür.

Das ist die einzige Erklärung für die zwei Ausnahmen im weltweiten Vergleich.

CdB
Wieso? Gerade im Wallis wurden doch zumindest die Luchse schonmal erfolgreich wieder ausgerottet.
 
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#54
Nö, in' nich' so. Der Wolf erschwert manche (nicht alle) Haltungsformen, aber er macht die Freilandhaltung nicht unmöglich. Bei uns stehen mitten im Wolfsgebiet jede Menge Rinder und Pferde mit echt mickerigen Zäunen und die Verlustraten sind in vielen Herden <NULL>. Vielleicht mal mehr durch Landschaften mit Wölfen fahren als sich auf dem Fratzenbuch "informieren"?
Bei uns in Russland gibt es nicht mal Zaeune, aber dafuer bewaffnete Hirten und scharfe Schaeferhund mit viel Erfahrung = das sind die Verlustraten bei den Nutztieren auch bei Null.
Falls doch mal ein Rudel auf die Idee kommt sich die Ortschaften mal naeher anzuschauen, dann wird schnell und entschlossen gehandelt.
Leider nimmt das Deppentum in den Staedten auch zu, die Plage sind jetzt verwilderte Hunde, die nicht mehr final entnommen werden koennen.
 
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#55
@Coureur de Bois

guggst du hier -> https://de.wikipedia.org/wiki/Timberwolf

Timberwölfe sind etwas größer und im Schnitt 10kg schwerer als die Koyoten. Aber nur knapp halb so schwer wie der europäische Grauwolf.
Ich hatte damals eine Population schwarzer Timberwölfe gesehen, gibt aber auch welche die farblich unseren Wölfen (grau-braun-gelb) ähneln.



Gruß der olle pudlich
 
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#56
Schwärzlinge gibts in NA überall, außer bei den Polarwölfen, ansonsten sind die nicht kleiner als unsere hier in Mitteleuropa.
Die Wiki-Artikel sind in der Hinsicht auch mit Vorsicht zu genießen in deinem Link wird von Durchschnittsgewichten geschrieben im Wolf von den Maximalgewichten.



CdB
 
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