eine 30-06 als keeper und eine 7x64 zuviel. Was tun?

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Würde ich mir eine "Kanada-Batterie" neu aufstellen, käme eine .30-06 als Brot-und-Butter-Gewehr, und vermutlich eine .375H&H für gewichtigeres Wild in die engere Auswahl. Beides sind etablierte und bewährte Patronen. Von daher finde ich den Gedanken zur Konvertierung der jetzigen 7x64 auf 9,3x64 sehr gut: somit hätte man eine der .375H&H sehr ähnliche Patrone & außerdem wie gewünscht den Faktor "german-exotic" auch gut untergebracht. Und so wie du es schreibst, klingt es für mich so, als ob es hier auch keine Einwände deines Vaters gegeben hätte, hat ihm die Waffe doch anscheinend einst argen Verdruß bereitet, von daher hauch ihr doch ein zweites Leben ein und gib ihr eine zweite Chance in 9,3.

Das Bild mit der "Repetier-Bockdoppelbüchse" habe ich mir übrigens gerne angeschaut -interessiert gelesen, daß der Abzug gleichzeitig die Sicherung ist- und mußte mir vorstellen, wie es wohl gewesen wäre, wenn so ein Unhold als bislang unbekannte Waffe damals plötzlich bei der Jägerprüfung auf dem Tisch gelegen hätte....:devilish: :evil:🤣
Aber Spaß ohne: ganz sicher eine außergewöhnliche Waffe, halte sie in Ehren, sie wird sicher oft das Gesprächsthema am Jagdlagerfeuer sein & dir hoffentlich noch viel Waidmannsheil bescheren. Vielleicht kannst du ja mal ein paar Detailbilder des Bereichs ab Patronenlager/Spannvorrichtung .22Mag bis hin zu den Mündungen hier einstellen, vielleicht auch mal ein paar Schußbilder. Für die technisch Interessierten hier sicher ein Schmaus!
 
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Solch seltene universelle Büchse, wäre doch eine ideale Basiswaffe im und ums kanad. Jagdlager.
Mit der .30-06 sollte man wohl duchaus auch auf größere Tierchen jagen können und die kleine Magnum ermöglicht die Erweiterung des Speisezettels um zarte gefiederte Delikatessen...

Grundsätzlich hält man die Gewehre der Altvorderen in Ehren !
 
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bei der 7x64 weiss ich, dass mein Vater die garnicht wollte - eben wegen der Gamsjagd, bei der irgendwas furchtbar schief ging. Was genau weiss ich nicht, aber die Waffe muss im Zorn meines Vaters meterweit geflogen sein und mein Vater rührte die nie danach mehr an. Das ist also keine Waffe dem er irgendwie nachtraueren würde, wenn er noch leben wurde - Also wenn ich da etwas umbaue meine ich. Warum er die nicht verkauft hat damals, das weiss ich nicht.

Einen 98er wie hier vorgeschlagen auf ein Kaliber-Niveau deutlich über die 30-06 umzubauen, wäre mir persönlich zu viel Aufwand.
Eine 7x64 in Alberta verkaufen zu wollen??? Ob´s dafür da drüben einen Markt gibt, musst Du wissen.

Wenn Du also sowieso Wiederlader bist, rate ich zu des Tschuds Tipp: lad´ Dir was Leichtes, Schnelles da rein und erweitere Dein Portfolio damit nach unten.
 
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bei der 7x64 weiss ich, dass mein Vater die garnicht wollte - eben wegen der Gamsjagd, bei der irgendwas furchtbar schief ging. Was genau weiss ich nicht, aber die Waffe muss im Zorn meines Vaters meterweit geflogen sein und mein Vater rührte die nie danach mehr an. Das ist also keine Waffe dem er irgendwie nachtraueren würde, wenn er noch leben wurde - Also wenn ich da etwas umbaue meine ich. Warum er die nicht verkauft hat damals, das weiss ich nicht.
Dann hau sie weg oder ist es wirklich sinnvoll sich in sowas nen neuen Lauf einlegen zu lassen?
ich hab keine Ahnung aber würde ich nie machen. Dann gleich ne neue waffe.
 
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9,3x62 Lauf und Timney-Trigger dürfte die günstigste Lösung sein, wenn ein Umbau wirklich sein soll. Einfach verkaufen wäre wahrscheinlich vernünftiger.
 

KJM

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Btw. ICH an Deiner Stelle, würde eher die Savage verkaufen als die 7x64
Ach, als "ab in den Dreck" ist die gut genug. Und was soll ich dafür verlangen wenn es die hier im Angebot schon für umgerechnet 300€ mit glass gibt? 150€? Da behalte ich die lieber

Solch seltene universelle Büchse, wäre doch eine ideale Basiswaffe im und ums kanad. Jagdlager.
Mit der .30-06 sollte man wohl duchaus auch auf größere Tierchen jagen können und die kleine Magnum ermöglicht die Erweiterung des Speisezettels um zarte gefiederte Delikatessen...

Grundsätzlich hält man die Gewehre der Altvorderen in Ehren !
die 30-06 wird ja nicht angerührt - nur zur Jagd benutzt.
Es geht um die 7x64 von der ich weiss dass mein vater die garnicht wollte, wegen einem Erlebnis bei der Gamsjagd. Aber ich will das alles nicht nochmal wiederholen.
Einen 98er wie hier vorgeschlagen auf ein Kaliber-Niveau deutlich über die 30-06 umzubauen, wäre mir persönlich zu viel Aufwand.
Eine 7x64 in Alberta verkaufen zu wollen??? Ob´s dafür da drüben einen Markt gibt, musst Du wissen.

Wenn Du also sowieso Wiederlader bist, rate ich zu des Tschuds Tipp: lad´ Dir was Leichtes, Schnelles da rein und erweitere Dein Portfolio damit nach unten.
Ne, verkauft wird die 7x64 nicht. Entweder bleibt sie wie sie ist und schlägt bei mir den Rekord im Verstauben zusammen mit der Zeit die sie bei meinem Vater im Schrank stand oder ich mach was draus.

Dann hau sie weg oder ist es wirklich sinnvoll sich in sowas nen neuen Lauf einlegen zu lassen?
ich hab keine Ahnung aber würde ich nie machen. Dann gleich ne neue waffe.
Nicht lassen - das mach ich natürlich selbst den Umbau. Ein Bäcker lasst sein Brot auch nicht bei der Konkurenz backen :D
9,3x62 Lauf und Timney-Trigger dürfte die günstigste Lösung sein, wenn ein Umbau wirklich sein soll. Einfach verkaufen wäre wahrscheinlich vernünftiger.
Da würde ich kaum was dafür bekommen hier, denke ich. Aber auch wenn mein Vater diese 7x64 eher verbrannt hätte als sie nochmals zu benutzen :ROFLMAO: - es bleibt eine Waffe meines Vaters und die verkaufe ich nicht. Umbau ja, verstauben lassen auch gut aber Verkauf steht absolut nicht zur Dikussion.
Und einen Timney Trigger kommt mir da nicht rein - da ist ein guter deutscher Stecher drin und der bleibt drin. Ich würde bei einem Umbau auch versuchen die SEM wieder zu verwenden, ebenso wie das Carl Zeiss 8x52 Diasta.
9,3x62 war ja auch eine Überlegung, aber mit der 9,4x64 kann ich laden wie ich will, denn die soll von sanft bis zum brutalen Hammer immer präzise bleiben. Gerade für die long range variante sebst zu laden wäre ich mit der 9,4x64 besser aufgestellt als mit der 9,3x62. Trotzdem ist die 62 gedanklich nicht ganz abgeschoben.
 
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wenn der Stecher bleiben soll, würde ich dem Lauf eine Intensivreinigung mit JB-Paste verpassen und dann ein vernünftiges .284er Geschoss um 140gr verladen
 
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KJM

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Oh, die .338-06 hatte ich noch garnicht im Blickfeld. Die hätte zwar das exotsch-deutsche nicht und für weitere Distanzen wäre sich auch nichts, aber interessant ist die allemal. Kommt auf jeden Fall in den Topf zum überlegen mit den beiden 9,3 und evtl auch der 8x68s

Achja - entwertung spielt hier übrigends keine Rolle. Wer hier das Dickicht sieht, der versteht warum man gerne auf etwas Fleich verzichtet, wenn man nur ganz wenig oder garnicht nachsuchen muss. Am besten wäre hier das Bumm-um prinzip.
 
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bei der Kaliberwahl ist manchmal die Magazinierfähigkeit der Munition (factory loads) ein Hindernis.
 

KJM

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bei der Kaliberwahl ist manchmal die Magazinierfähigkeit der Munition (factory loads) ein Hindernis.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich selbst laden muss (wegen der Blaser BBF) und auch möchte. Oder meinst du mit "Magazinierfähigkeit" etwas anderes?
 
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Wenn das System gut ist, dann bau sie um. Sowas lohnt sich. Insbesondere wenn du dir selbst eine Custombüchse daraus machst.
Nimm die 9,3x64. Sie scheint dir am sympathischsten zu sein, also los. Viel Spaß dabei :D
 

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