Einstieg in die Technik....

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#1
Moin liebe Miforisten.

Da ich im Herbst Winter mehrmals dort Jagen kann wo Technik erlaubt ist, habe ich mich nun zum Einstieg entschieden.

Ich habe schon ein paar Sachen befingert und setze nun zusätzlich noch auf euer Wissen und eure Erfahrungen.

Zum Plan:

Es sollen eine WBK und ein NSG werden.

Revier 70 Feld und Wiesen 30 Wald

Budget max. 5000€

WBK gefällt mir die Keiler Pro 35 bzw. vergleichbare.
Preis bei ca. 2000

NSG

Gefällt mir die Okularlösung besser als ein Vorsatzgerät, da ich die Vergrößerung des ZF ( Kahles Helia 2,4-12x56 ) nutzen kann.

Dazu ein IR Strahler Laser Lux 905 oder ähnlich.

Hatte nur ein älteres Jahnke zum testen.

Was denkt Ihr, ist da mit meinem Budget ne ordentliche Kombi realisierbar oder hab ich was vergessen?

Wir haben leider keinen Fachmann vor Ort, sonst wäre ich da schön gewesen.

Über konstruktive Antworten würde ich mich freuen

WMH
Stewwert
 
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#2
Kauf dir als WBK die Pulsar Accolade LRF XP 50 mit integriertem Entfernungsmesser.
Das Beobachten mit beiden Augen ist wesentlich entspannter als mit einem Auge.
Ich merke, dass die Abschätzung der Entfernung in der Nacht nicht einfach ist, deshalb mit integriertem Entfernungsmesser LRF.


TH
 
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#5
Dürfte sich aber bei zusätzlicher Nachtoptik auf dem ZF relativieren, oder?
Im Prinzip ja, bzw. für den Moment der Schussabgabe ist das so. Ich finde es aber trotzdem nicht angenehm. Vorallem wenn man (zum Sitz) pirscht, finde ich es von Vorteil auf einem Auge weiterhin sehen zu können.

Jeder wie er mag, ich wollte das nur anmerken.
 
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#7
Also wenn ich durch meine Keiler 35 auf niedrigster Helligkeit kucke bin ich auf dem linken Auge ziemlich blind.

Wenn du allerdings mit beiden Augen abwechselnd durch schaust fühlt man sich besser - schließlich merkt man den Unterschied nicht 😉
 
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#8
Kauf dir als WBK die Pulsar Accolade LRF XP 50 mit integriertem Entfernungsmesser.
Das Beobachten mit beiden Augen ist wesentlich entspannter als mit einem Auge.
Ich merke, dass die Abschätzung der Entfernung in der Nacht nicht einfach ist, deshalb mit integriertem Entfernungsmesser LRF.


TH
War zwar mal wieder keine Antwort auf die Frage des Themenstellers, aber verdammt nochmal,
jetzt hab ich dem nächsten Floh im Ohr!!!
 
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#9
Bei einer Nachtsicht-Aufsatzlösung brauchst Du aber zwingend ein ZF mit Parallaxe-Einstellung. Die hat das Helia5 aber nicht. Also entweder Vorsatzlösung oder das ZF wechseln. DD Optics, Minox, Vixen oder Delta Optical haben ZFs mit Parallaxeausgleich. Ein Z6i brauchste nicht. Die hohe Linsenvergütung ist sogar eher hinderlich.
 
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#10
Ein Bekannter hat so eine Hinten-Drauf-Lösung. Für mich wäre es nix, da ich Brillenträger bin und 20mm Augenabstand trotz SD schon wenig sind.

Er hat sich lange umgesehen, bevor die Entscheidung fest stand. Es waren dann mit Aufheller deutlich über 4,5K€ fällig, was dein Restbudget sprengt. ZF musste auch nach vorne versetzt werden, was bei einem Vorsatz-Gerät nicht erforderlich ist. Schießt er jetzt ohne, muss er umgekehrt eine ziemlich langen Hals machen, damit es wieder passt.

Zum Beobachten mit beiden Augen oder Schußauge: Das geht wohl nur wenn man von WBK auf NSG wechsle. Da ich noch ohne NSG jage, bin ich erst mal auf dem rechten Aufge ziemlich blind, wenn ich damit durchschaue. Von daher beobachte ich mit links und schieße - meist - mit dem rechten Auge.
 
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#11
WBK gefällt mir die Keiler Pro 35 bzw. vergleichbare.
Preis bei ca. 2000
Kann man so empfehlen. 2,5 Fach optische Vergrößerung ist im Wald noch ok und fürs Feld brauchbar. Man muss halt v.a. Im Wald beachten, das das Sehfeld (abhängig von der Vergrößerung und auch von der Sensorauflösung) im Vergleich zu einer klassischen Tageslichtoptik immer sehr viel kleiner ist. Man schaut halt wie durch eine Klorolle.

Da einem Wärmequellen aber quasi ins Auge springen kann man doch auch große Flächen schnell „abglasen“ . Wichtig ist hierfür auch die bildwiederholungsrate. Mit 9 Herz ala Flir scout bist du halt verloren da das Bild beim abglasen ruckelt.
 
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#12
Erstmal danke für euer Feedback 👍

Also WBK wird dann wohl so bleiben.

NSG dann wohl doch eher ein Vorsatzgerät.

Aber wie ist das mit dem Einschießen? Jedes Mal neu oder Markierungen machen und gut ist?

Kann es halt nur Auswärts verwenden und nicht zu Hause.

Welches Modell ist da aktuell zu empfehlen?
Es wird auf eine CTR in 308 mit dem genannten Glas Platz finden.

Danke

Cheers
Stewwert
 
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#13
Hängt an der jeweiligen Technik und Anbieter. Gibt Einige, die damit werben, dass sie selbst einen Kollimator haben und damit die Geräte vor Versandt überprüfen/ justieren.
 
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#14
Hab ich z.B. bei Laserfux so gelesen, aber ohne es vorher selbst zu testen, würde ich es nicht einsetzen......
 
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#15
Da ich in die Niederlande lebe und auch mit Technik auf schwarzwild jage (und viele andere Jaeger auch) haben wir viel Erfahrung. Die entscheidung NS oder WB auf der Waffe ist eine Persoenliche. Wenn es nur fuer die sau ist und in eine Umgebung mit viel bewuchs schwoere ich auf WB. Mit NS hat mann das Risiko das der IR strahl reflektiert. Auch sieht man wegen diesen effektes beim schuss nicht wass passiert weil der IR strahl gegen den Pulverdampf reflektiert. Mit WB auf der Waffe gibt es sicher mehr chancen auf Beute. Mit Nebel ist oft der Schuss noch moechlig. Beim schuss sieht man genau was passiert (kein Pulverdampf oder erblenden).
Vorige Woche hatte ich noch ein frischling erbeutet in hohes Gras und eine zweite Sau bekam ich auch noch. War mit NS oder Restlicht nicht moechlich gewesen.
Es kann sein das mit Schalldaempfer das Pulverdampf effekt weniger ist.
Ein NS ZF ist ein Vorsatzgeraet auf jedem fall vor zu ziehen. Ich werde aber nichts dazu sagen weil es bei euch ein verbotener gegenstand ist.
Schwer, aber mit excellente Batterie lebensdauer und viel weniger Risiko auf fehlschuss wegen Aufsetzen ist zum beispiel ein Dipol Vorsatzgeraet (der Nachbar hat einer) . Da sind die Pulsar F155 und Core risikovoller. Der letste hat ueberiges keine stand-by Funktion und 6 sec aufwachzeit. Da ist mann bei Sauen oft zu spaet. Mein Neffe hat das Pard 007 Hintersatzgeraet. Gut und billig.
 
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