Elefantenangriff auf Berufsjäger in Zimbabwe

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https://youtu.be/oR7XEg2J8RI
ein Video von einer Safari von ihm. Was mich nur interessiert: Warum bricht der Elefant auf 7:10 mit dem Schuss nicht sofort zusammen? Liegt es, wie ich vermute, daran, dass man das Gehirn überschießt, wenn man vom Boden aus schräg nach oben zwischen die Lichter hält? Siehthiernach so aus: https://en.upali.ch/wp-content/uploads/2016/10/organe-1.jpg

Nächste Frage: ist eine Elefant mit einem Schuss (ja immer mit Vollmantel oder Solid) nur durch die "Luftzellen der pneumatischen Räume" oberhalb des Gehirns überhaupt ernsthaft verletzt?
Der Jagdgast verliert bei 3:47 seinen Objektivschutzdeckel.
Der arme Büffel wird ja total durchlöchert.

Was soll der Schuss bei 7:12 von hinten auf den Elefanten bringen ?
Der erste Treffer war doch gut.

Bei zu hohen Treffern passiert so was :
https://www.youtube.com/watch?v=Bot9c55xcEc
 
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Was soll der Schuss bei 7:12 von hinten auf den Elefanten bringen ?
Der erste Treffer war doch gut.

Waldameise, nach meinem rudimentären Verständnis ist ein Kopfschuss nur dann gut, wenn der Elefant sofort tot zusammenbricht. Das passiert aber nur bei ZNS-(also Gehirn-)Treffer, dabei aber immer. Rennt er noch weg, ist das Gehirn nicht getroffen und der Schuss nicht gut. Das ist ja kein Blattschuss, bei dem kurze Totfluchten normal sind.
 
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Waldameise, nach meinem rudimentären Verständnis ist ein Kopfschuss nur dann gut, wenn der Elefant sofort tot zusammenbricht. Das passiert aber nur bei ZNS-(also Gehirn-)Treffer, dabei aber immer. Rennt er noch weg, ist das Gehirn nicht getroffen und der Schuss nicht gut. Das ist ja kein Blattschuss, bei dem kurze Totfluchten normal sind.
Der Elefant ist dann ja ohne weitere Schüsse verendet.
Dass der Beschuss von hinten bei 7:12 todesursächlich war, halte ich eher für unwahrscheinlich.
 
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Westwood

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Was soll der Schuss bei 7:12 von hinten auf den Elefanten bringen ?

Verlangsamen bzw. Bremsen...
@Lüderitz hat ja eine Seite mir den verschiedenen Anhaltepunkten verlinkt in einem der ersten Beiträge.
Da Wildbretentwertung vermutlich ehrer zweitrangig ist wird vermutlich geschossen bis das Stück wirklich liegt.
Deswegen ja auch die Haltepunkte auf der Hüfte und den beiden großen Muskeln hinten.
Wäre mir auch lieber als hinterherzurennen.
 
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@boris0815 & Waldameise:
Wenn ein Geschoss direkt ins Hirn trifft, knickt der elefant i.d.R. mit den Vordersäulen ein und ist mausetot.
Wenn das Großwildkaliber-(!)-Geschoss neben dem Gehirn in den Schädelknochen einschlägt, fällt der Elefant genauso um - ist allerdings nur kurzzeitig betäubt und bietet dem Jäger dann die Chance auf einen sicheren "Coup de grace", z.B. am Gehörgang...
Dieses Wissen aus Erfahrung ist bei vielen ernst zu nehmenden Elefantenjägern ausreichend beschrieben, vor allem bei denen, die früher im dichten Busch auf kürzeste Entfernung und oft mitten aus einer Herde schossen. Sie gaben auch Schüsse auf mehrere Tiere unmittelbar nacheinander ab, und dabei hatten sie diesen "Betäubungseffekt" bald verinnerlicht, wenn sich der vermeintliche Brainshot als "nicht final" herausstellte. (Spannende Lektüre!).
Dieser "Betäubungseffekt" wurde aber nur mit "dicken Pillen im .500er Bereich ermöglicht, Karamojo-Bell in seiner "Kleinkaliberzeit" kannte ihn nicht. Deshalb seine ausgedehnten Studien zur Schädelanatomie und deren Anwendung bei seinen Schüssen.
Der seitliche Kammerschuss mit Anzielung des Herzens führt auch - wenn auch erst nach einer gewissen Laufstrecke - zum sicheren Verenden.
@Waldameise: Der Schuss von hinten beim angeflickten, flüchtendden Elefanten galt immer dem Hüftgelenk, um die Flucht zu stoppen - und dann von der Seite endgültig zu beenden.
Genaueres zu den Schussplatzierungen sind nachzulesen im empfehlenswerten Buch meines Kollegen Kevin Robertson "The Perfect Shot"...
 
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Auf einem anderen Forum hat ein Jäger berichtet über eine Aussage des Kunden den Philipp Smythe geführt hat. Dieser Jäger wäre zwar ein Bekannter der Familie des Forum Mitgliedes , trotzdem müssen solche Informationen aus zweiter Hand mit Vorsicht behandelt werden.

Philipp Smythe wäre dem Elefant im Laufschritt gefolgt und hätte angeblich , nachdem dieser ihn angegriffen hatte , nur einen verzögerten Schuss und zu spät abgeben können. Er könnte laut Aussage mit seiner VC Doppelbüchse Kaliber 500NE vielleicht ein technisches Problem gehabt haben. Was der Kunde bei der Aktion gemacht hat wird nicht berichtet. Auch wird nicht berichtet wie es mit dem Elefanten weiterging. Ich wollte zuerst den Autor des Beitrages fragen , aber aus diversen Gründen werde ich es doch nicht tun. Egal wie , es wird sich nichts ändern an dem tragischen Unfall.
 
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@boris0815 & Waldameise:
Wenn ein Geschoss direkt ins Hirn trifft, knickt der elefant i.d.R. mit den Vordersäulen ein und ist mausetot.
Wenn das Großwildkaliber-(!)-Geschoss neben dem Gehirn in den Schädelknochen einschlägt, fällt der Elefant genauso um - ist allerdings nur kurzzeitig betäubt und bietet dem Jäger dann die Chance auf einen sicheren "Coup de grace", z.B. am Gehörgang...
Dieses Wissen aus Erfahrung ist bei vielen ernst zu nehmenden Elefantenjägern ausreichend beschrieben, vor allem bei denen, die früher im dichten Busch auf kürzeste Entfernung und oft mitten aus einer Herde schossen. Sie gaben auch Schüsse auf mehrere Tiere unmittelbar nacheinander ab, und dabei hatten sie diesen "Betäubungseffekt" bald verinnerlicht, wenn sich der vermeintliche Brainshot als "nicht final" herausstellte. (Spannende Lektüre!).
Dieser "Betäubungseffekt" wurde aber nur mit "dicken Pillen im .500er Bereich ermöglicht, Karamojo-Bell in seiner "Kleinkaliberzeit" kannte ihn nicht. Deshalb seine ausgedehnten Studien zur Schädelanatomie und deren Anwendung bei seinen Schüssen.
Der seitliche Kammerschuss mit Anzielung des Herzens führt auch - wenn auch erst nach einer gewissen Laufstrecke - zum sicheren Verenden.
@Waldameise: Der Schuss von hinten beim angeflickten, flüchtendden Elefanten galt immer dem Hüftgelenk, um die Flucht zu stoppen - und dann von der Seite endgültig zu beenden.
Genaueres zu den Schussplatzierungen sind nachzulesen im empfehlenswerten Buch meines Kollegen Kevin Robertson "The Perfect Shot"...

Betäubungseffekt ab .500...

oh Mann da lese ich Schomburgk und komme zu anderen Schlüssen... 458 Kaliber haben die beste Flächenlast und verbunden mit genug Speed die größte Wundhöhle.

Die stärkste. 458 sei es Lott, wby,Dakota oder rigby ist daher die beste Medizin, weil auch noch beherrschbar. Vom Elefanten gejagt zeigt, sehr gut, wie viel vom betäubungsmythos übrig bleibt. Schomburgk schoss. 600 ne...

Ivan Carter eine heiß geladene. 450 ne 3,25...
 
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