Empfehlung .22er Kurzwaffe für Fallenjagd und jagdliche Kurzwaffendisziplinen

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#16
Das mit dem Fallenkurs ist schon komisch.
Ich wohne im Saarland und habe dort auch meine Jägerprüfung abgelegt. Fallen wurden ausgebildet. Die Bayern, die im Saarland ihren Jagdschein machen kriegen (wie mir gesagt wurde) in Bayern die Fallen-Sachkunde anerkannt. Der Saarländer muss einen weiteren Schein machen.
Ich denke das ist Politik (so wenige Waffen wie möglich...), aber ich springe ja bereitwillig durch jeden Reifen den man mir hinhält. Das ist gut für das Seelenheil des Legalwaffenbesitzers :)

Einen Kleinkaliber-Revolver hatte ich bisher ausgeschlossen. Eine der Disziplinen ist ja mehrere Schüsse in schneller Folge auf 25 m, ich dachte dass ich da mit ner Halbautomatik besser dran bin als mit dem langen schweren Abzugsweg eines Revolvers. Das kann man zwar bestimmt meistern, aber ich stells mir deutlich schwerer vor.

@ Ohrenhund: Die Ruger MK2 ist mit Sicherheit eine gute Pistole. Hat aber keinen Hammer. Vielleicht täusche ich mich, aber als ich diese Übung mit der Glock schoss schien es mir, dass eine Waffe mit Hammer schneller gespannt ist als eine Waffe ohne Hammer fertiggeladen.
Ich hab vor einiger Zeit die S&W 22 Victory geschossen - tolle Waffe, toller Abzug, nur eben auch ohne Hammer. Was ich hingegen an .22ern mit Hammer geschossen habe war vom Abzug her alles andere als berauschend.
Mir fehlt da jetzt total die Erfahrung: Lieber auf den Hammer verzichten und eine "Semi-Soprtpistole" kriegen mit der sich gut schießen lässt oder so nen klassischen Plinker à la P22
mit Hammer aber mit mittelmäßigem Abzug?

@ Noackracer: Du meinst diese P38-förmige?
Aussehen tut die natürlich großartig, erinnert mich an "7 Schuss, drei Wurf", ich hab am Original tatsächlich noch gedient. Und das Ding taugt sportlich zum schnellen Schuss, ich mein vom Abzug und der Visierung her?

@ maxdax: Die genannten Modelle sehen alle nach klassischen Sportpistolen aus. Ich bin nicht sicher ob ich so was am Gürtel spazieren tragen würde (beim Fallen kontrollieren mein ich).
Das is halt mein Problem: Was ich suche gibts eigentlich nicht, weil eine gute Sportpistole klopig und schwer, eine Fallenjagdwaffe kompakt und leicht ist.

@ Jaaager
Mein bisheriger Sachbearbeiter war ganz entspannt. Scheinbar gibts da jetzt einen neuen...
Wenn alle Stricke reißen bliebe natürlich immer noch ein Wechselsystem für die Glock...aber für das Geld krieg ich ja schon ne komplette Waffe.
Wenn ich jetzt nen runtergewirtschafteten .357 kaufe und in 5 Jahren argumentiere, der hat nicht genug Wumms, da ich jetzt öfters Nachsuchen mache - da kann ich dann Probleme kriegen?

Aber zum Thema Bedürfnis darlegen: Sollte ich die jagdsportlichen Ambitionen in die Argumentation einbinden? Immerhin kann ich schon eine bronzene Kurzwaffennadel des DJV vorweisen ;).
 
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#17
Ich nutze meine nicht sportlich. Nur mal so aus Spaß auf dem Stand. Da ich echt sensibel bezüglich Abzügen bin- der Abzug ist echt gut. Ich kann Dir die Pistole sehr empfehlen. Und 22 ist für die Falle echt perfekt. Manchmal bekomme ich das Stück aus der Falle ums verrecken nicht raus-da schieß ich halt in die Falle. Schuß macht bei gutem Treffer die Falle nicht kaputt. Ja die P38 förmige. Sieht stark aus.
 
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#18
@ Jaaager
Mein bisheriger Sachbearbeiter war ganz entspannt. Scheinbar gibts da jetzt einen neuen...
Wenn ich jetzt nen runtergewirtschafteten .357 kaufe und in 5 Jahren argumentiere, der hat nicht genug Wumms, da ich jetzt öfters Nachsuchen mache - da kann ich dann Probleme kriegen?

Aber zum Thema Bedürfnis darlegen: Sollte ich die jagdsportlichen Ambitionen in die Argumentation einbinden? Immerhin kann ich schon eine bronzene Kurzwaffennadel des DJV vorweisen ;).
Nimm was du bekommen kannst.
Ich würde jetzt keinen ausgenudelten 357 kaufen um 300 euro sparen.
Geh mit dem Fallenjagdzeugnis hin und kauf was kleines für kleines Geld , vll. bekommst du auf Bronze DJV auch noch ne Sportpistole. Probiere es aus.
 
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#20
@spinatwachtel:
einen größenmäßigen Kompromiss zu finden, ist bei der Kategorie „Pistole“ nicht ganz einfach.
Die S&W 41 ist in meinen Augen noch relativ schlank und leicht gehalten.
Aber eine Erma JSP oder 212 JSP ist noch etwas kompakter.
Es gab/gibt auch KK-Gebrauchspistolen mit SA-Schloss und mit langem Wechsellauf von Beretta (Mod. 74?), Unique oder Astra. Aber diese sind wieder etwas zu leicht für ambitioniertes sportliches Schießen.
Vergessen hatte ich noch die diversen Colt Woodsman oder Huntsman - diese sind als Jagdpistolen zum Mitführen konzipiert worden. Aber sie sind in D nicht häufig anzutreffen und vom Gewicht oder der Größe her fast schon wieder im Bereich der von mir genannten Sportpistolenklassiker.
Eine PP Sport ist natürlich auch ganz schick, aber vom Abzug her m. M. n. nicht so ganz das Wahre.
Von der Zuverlässigkeit her wären die der Beretta, egal ob 70S, 74, 76, 87 Cheetah oder 89 meine Favoriten.
 
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#25
Diese Star der Modellreihe F (es gab die „FM“, „FR Sport“ und „FR Target“) sind auch nicht mehr allzu häufig anzutreffen, ebenso wie die Astra Constable Sport.
👍
Einige der spanischen Pistolen sind gar nicht so schlecht, wie viele vielleicht meinen!
 
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#26
Ey um auf 10 cm Entfernung den Kopf eines Fuchses oder Marders im Abfangkasten zu treffen: Das ist sowas von Wurst was das für eine Knarre ist. Ich würde auch nicht unnötig viel Geld ausgeben.
Nach weiteren 10 Seiten hier, weißt Du eh nicht was Du kaufen sollst.
 
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#28
Eine Sauer Mosquito wäre auch noch eine bezahlbare Alternative. Ich nutze sie selbst seit vielen Jahren sehr gern auf dem Stand. Kann ein wenig munitionsfühlig sein.
 
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#29
Ey um auf 10 cm Entfernung den Kopf eines Fuchses oder Marders im Abfangkasten zu treffen: Das ist sowas von Wurst was das für eine Knarre ist. Ich würde auch nicht unnötig viel Geld ausgeben.
Nach weiteren 10 Seiten hier, weißt Du eh nicht was Du kaufen sollst.
Du hast dir aber schon die eigentliche Problemstellung durchgelesen, oder?
 
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