Empörung über Bären-Eilerlass

Anzeige
Registriert
13 Jun 2009
Beiträge
325

Empörung über Bären-Eilerlass​

Bukarest (ADZ) – Gegen die am Mittwoch von der Regierung erlassene Eilverordnung zur Intervention gegen Problembären läuft die Umweltschutzorganisation Agent Green mit der Petition „Stoppt Trophäenjäger“ Sturm: Hunderten unschuldigen Bären drohe die sofortige Exekution! Man wolle mit allen legalen Mitteln dagegen ankämpfen, heißt es auf Facebook.

Empörung auch seitens der PSD, die die Ombudsfrau auffordert, den Eilerlass vor dem Verfassungsgericht anzufechten. Bevor Bären erschossen werden, müssten Maßnahmen wie elektrische Zäune, Erhaltung des natürlichen Lebensraums oder Waldfütterung getroffen werden.

Laut Eilerlass können Lokalbehörden nun entscheiden, ob in Siedlungen eindringende Bären vertrieben, umgesiedelt, eingeschläfert oder erschossen werden. Hierfür wird in jeder Verwaltungseinheit eine Eingreiftruppe aus Mitgliedern des Jagdfonds, Gendarmen und Tierarzt gebildet, der der Bürger- oder Vizebürgermeister vorsteht. Die Eilverordnung regelt Maßnahmen nur kurzfristig, erklärte Premierminister Florin Cîțu (PNL). Das Umweltministerium sei in der Pflicht, eine Langzeitstrategie zu erarbeiten, die in spätestens einem Jahr umzusetzen sei.

Quelle: https://adz.ro/artikel/artikel/empoerung-ueber-baeren-eilerlass
 
Registriert
30 Jul 2011
Beiträge
1.714
Ist ja mal wiedr typisch für die Balkonbiologen. Und immer sinds irgendwelche Raubtiere, die sie beschützen wollen. Ich warte darauf, dass diese Typen sich mal für Rebhuhn und Co intressieren. Nicht nur Wölfe, Bären, Raubvögel und Andere die der Natur schaden, wenn es zu viele davon werden.
 
Registriert
2 Feb 2005
Beiträge
2.305
Ist ja mal wiedr typisch für die Balkonbiologen. Und immer sinds irgendwelche Raubtiere, die sie beschützen wollen. Ich warte darauf, dass diese Typen sich mal für Rebhuhn und Co intressieren. Nicht nur Wölfe, Bären, Raubvögel und Andere die der Natur schaden, wenn es zu viele davon werden.
Rebhuhn und Co. brauchen einfach eine alternative Darstellung. Wer weiß denn schon, dass Rebhühner in gefährlichen Rudeln auftreten und immer wieder einsame Wanderer umzingeln?Deshalb wurden sie früher ja auch scharf bejagt. Ganze Dörfer können die verwüsten... 😁
(Quelle: "Fierce Creatures")
 
G

Gelöschtes Mitglied 23774

Guest
https://m.monitorulsv.ro/Ultima-ora...vEAEUssW69jyzSaBPBRJv3HQkhdBp3TPGRfDH0A7jQFuI
Übersetzer: Der Bärenangriff von der Grenze zwischen den Kreisen Suceava und Harghita, zwischen Panaci und Bilbor, endete leider tragisch. Der nach dem Angriff verschwundene und von Bergretter, Polizei, Gendarmen und Feuerwehr gesuchte Hirte wurde etwa 300 Meter von der Stelle entfernt, an der er und der andere Mann angegriffen wurden, tot aufgefunden.

Mihai Cadar, 26 Jahre alt, hat schwere traumatische Verletzungen durch den Angriff des Bären, das ist eine ziemlich klare Schlussfolgerung derer, die ihn gefunden haben.

Der zweite angegriffene Hirte, Toader Dirma, 45 Jahre alt, wurde am Freitagabend mit einem Krankenwagen in das Kreisnotkrankenhaus „St. Ioan cel Nou ”Suceava. Nach einer Untersuchung in der Notaufnahme beschlossen die Ärzte, ihn in eine Klinik in Iasi zu verlegen. Der Mann war stabil, aber mit tiefen Verletzungen: Biss im Gesicht, komplexes Schädel-Gesichtstrauma, drei teilweise amputierte Finger der linken Hand und Bauchtrauma.

Der überlebende Hirte und ein dritter, der ebenfalls Zeuge der Tragödie war, sagten, sie seien in den Wald gegangen, um eine Kuh zu fotografieren, die teilweise von einem Bären gefressen wurde, um ihr Verschwinden vor dem Bauern zu rechtfertigen. Die Hirten wurden Berichten zufolge von dem Bären in der Nähe der Beute gefangen. Der Bär interpretierte, dass die Leute kamen, um seine Beute zu fangen, also griff er heftig an. Wurde der 45-jährige Hirte von Händen, Bauch und Gesicht gebissen, lief der Jüngste davon, wurde aber von einem Bären erwischt. Alle drei Hirten leben im Kreis Harghita.

Wenn die Durchsuchung von Teams aus dem Kreis Suceava durchgeführt wurde, wurden die strafrechtlichen Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft des Gerichts Toplița übernommen.

Es scheint, dass das Jagdrevier, in dem sich die Katastrophe ereignete, in der Verwaltung des Forstbezirks Broșteni liegt.

Nach Angaben des ISU-Dispatchbüros Suceava fanden die Gendarmen von Suceava am Samstagmorgen gegen 7.40 Uhr die Leiche des 26-jährigen Mannes, der als vermisst gemeldet wurde. Es befand sich in einer Entfernung von etwa 300 Metern von der Stelle, an der es zuletzt im Wald beobachtet wurde. Leider waren seine Verletzungen nicht mit dem Leben vereinbar.

Die Gendarmen übernahmen ihn und baten die Salvamont-Truppen um Unterstützung, um ihn vom Berg in Richtung Harghita abzusenken.
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
97
Zurzeit aktive Gäste
452
Besucher gesamt
549
Oben