Endlich: Der DJV geht offensiv gegen Hetze im Netz vor

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#3
ist alles gut. Aber, warum müssen es immer Erlegungsfotos sein und dann noch in sozialen Medien? Wir sind doch früher, nach dem ersten Hirsch, auch nicht online gegangen, sondern haben 2,3, gute Freunde angerufen und fertig...

Horrido
 
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#4
ist alles gut. Aber, warum müssen es immer Erlegungsfotos sein und dann noch in sozialen Medien? .

Horrido
Warum nicht? Was ist dann der nächste Schritt? Sich nicht mehr als Jäger zu erkennen zu geben? Im Gegenteil, ich finde es sehr gut, was dass Mädel da gemacht hat und die längst überfällige Aktion des DJV ebenso. Das einzige, was mich an der Geschichte stört ist, dass sich niemand ihrer (Jagd)Freunde gefunden hat, der Ihre ungebeten "Besucher" mal adäquat begrüßt hätte...
 
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#5
Stimmt da hätte mal zufällig einer ihrer Jagdkollegen die Terriermeute aus dem Auto lassen können bei nem zufälligem Besuch:twisted:
 
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#6
ist alles gut. Aber, warum müssen es immer Erlegungsfotos sein und dann noch in sozialen Medien? Wir sind doch früher, nach dem ersten Hirsch, auch nicht online gegangen, sondern haben 2,3, gute Freunde angerufen und fertig...

Horrido

Deine Frage ist berechtigt und ich stimme Dir auch inhaltlich zu.

Aber: es muss möglich sein, meinen erlegten Fuchs bei Facebook zu präsentieren. Dann werde ich ich ablehnende Botschaften bekommen (auch die MÜSSEN in einer freiheitlichen Gesellschaft möglich sein) und wer die auf Facebook im konkreten Fall gelesen hat ( von "Vergewaltigen die Schlampe" bis hin zu "einfach mal Kehle durchschneiden, wer macht's") weiß, dass das schon schwer auszuhalten sein mag.

Trotzdem: mein Recht auf Meinung bedeutet nicht, dass es keine Gegenmeinung geben kann. Wenn die Gegenmeinung Rechtsnormen verletzt, gibt es juristische Handhaben und ich weiß aus ganz konkreten Fällen, dass die besonders gehässigen Jagdgegner-Kommentatoren tatsächlich sehr oft weiblich und die die typische "Katzenmutti" sind - also prekäre Lebensverhältnisse und den Frust über gescheiterte persönliche Beziehungen lindert dann die enorme Liebe zu allem was da kreucht und fleucht, weil das sich auch nicht wehren kann... Und DENEN tun die Bußgelder wirklich richtig weh.

Also im konkreten Fall: alles richtig gelaufen.

Allgemein: ich habe noch nie das Bedürfnis verspürt, überhaupt Erlegerfotos zu machen, geschweige denn sie zu veröffentlichen. Auf mich wirkt das armselig bis protzig. Mag ich nicht. Mach ich nicht. Aber wer das will, soll auch können.
 
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#7
Stimmt da hätte mal zufällig einer ihrer Jagdkollegen die Terriermeute aus dem Auto lassen können bei nem zufälligem Besuch:twisted:

Wenn Du Dir den Spaß machen willst, dann lies mal, was unsere ganzen Influecer-Jagd-Blogger, Jagd-Journalisten und Jagdrechtsprofis zu dem Fall geäussert haben....

Denen war das alles zu peinlich und die "Betroffene" zu "prollig". Graf Quadt meinte lakonisch, dass sie sich mehr mit den Regeln der Öffentlichkeitsarbeit hätte beschäftigen sollen...

Man kann sich also nur freuen, wenn man schlagkräftige Freunde, eine Terriermeute oder in diesem Fall tatsächlich auch mal den DJV im Rücken hat. Auf die ganze "Hunterbrother-Huntersister-Huntersonstwas-Influencer-Seuche" kannst du jedenfalls keinen Cent wetten. Wichtiger als Solidarität unter Jägern ist es da immer, das richtige Logo in die Kamera zu halten.
 
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#9
Wenn Du Dir den Spaß machen willst, dann lies mal, was unsere ganzen Influecer-Jagd-Blogger, Jagd-Journalisten und Jagdrechtsprofis zu dem Fall geäussert haben....

Denen war das alles zu peinlich und die "Betroffene" zu "prollig". Graf Quadt meinte lakonisch, dass sie sich mehr mit den Regeln der Öffentlichkeitsarbeit hätte beschäftigen sollen...

Man kann sich also nur freuen, wenn man schlagkräftige Freunde, eine Terriermeute oder in diesem Fall tatsächlich auch mal den DJV im Rücken hat. Auf die ganze "Hunterbrother-Huntersister-Huntersonstwas-Influencer-Seuche" kannst du jedenfalls keinen Cent wetten. Wichtiger als Solidarität unter Jägern ist es da immer, das richtige Logo in die Kamera zu halten.
Ich gucke mir ja gelegentlich mal den Jagderlebnisse Youtubefaden hier an, was da bis auf wenige Ausnahmen von Influenzern so an Material gepostet wird, ja das ist tatsächlich zum Teil peinlich!
Ich kann es vielleicht nicht besser, will es aber auch gar nicht, weil mich das nerven würde beim Jagen ne Kamera mitzuschleppen!
Zum rest morgen mehr war ne kurze Nacht und ich bin langsam müde..................
 

Fex

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#10
Wenn man weiss, was man mit influencen verdienen kann, dann ist klar dass sich die Herrschaften hier nicht unnötig exponieren wollen, könnte ja die Werbekunden verprellen.

https://www.youtube.com/watch?v=SdQUGHqvg-s

Hier gehts zwar hauptsächlich um Mode, aber wenn man sich die Zielgruppe der Jägerschaft anschaut, die Abonnentenzahlen der Jagd-Blogger etc., dann sieht man was für ein mächtiges Werbeoinstrument das ist...
 
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#11
Allgemein: ich habe noch nie das Bedürfnis verspürt, überhaupt Erlegerfotos zu machen, geschweige denn sie zu veröffentlichen. Auf mich wirkt das armselig bis protzig. Mag ich nicht. Mach ich nicht. Aber wer das will, soll auch können.
Volle Zustimmung. Ich halte euch nicht viel von Erlegerfotos, aber wer diese gerne teilt, soll daran bitte seine ungestörte Freude haben dürfen.
 
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#12
Volle Zustimmung. Ich halte euch nicht viel von Erlegerfotos, aber wer diese gerne teilt, soll daran bitte seine ungestörte Freude haben dürfen.
Es allerdings große Unterschiede hinsichtlich der Qualität in Sachen Erlegerfotos...hier immer wieder schön zu sehen...nicht jedes Foto taugt um sich auch mit dem Erleger zu freuen...manchmal einfach zu peinlich, oder einfach abstoßend...und genau diese Fotos machen den Unterschied zwischen guter Werbung für die Jagd und beste Argumente dagegen...Ich habe alle YT-Jagdblogger bei mir gesperrt, bis auf zwei, einer davon ist "Jagen NRW"...dieser Kerl versteht es ausgezeichnet das jagdlicht Erlebnis und den Bezug zur Natur herzustellen...
 
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#13

"Neben polizeilichen Vorladungen und Strafbefehlen erwarten die Täter auch zivilrechtliche Schadenersatz- und Unterlassungsklagen."


https://www.jagdverband.de/content/der-djv-geht-offensiv-gegen-hetze-im-netz-vor

:)
basti

Ich wette in 3 Monaten redet niemand mehr darüber, die Verfahren sind eingestellt oder auf die lange Bank geschoben.

Unsere Behörden müssten sich personell vervielfachen um diesen Dingen nachzugehen Bekanntlich fordert man ja auch die Drogenlegalisierung weil die schiere Masse der Delikte Justizia hoffnungslos überfordert.

Der Moloch WWW ist nicht zu disziplinieren. Anonyme user schon gleich gar nicht. Wären hier die foristi mit Name und Hausnummer "offen" würde das Forum völlig anders aussehen und der Ton wäre ein völlig anderer. Hier können ja auch einige von Glück reden, daß die Gegenseite bisher keine Strafanzeigen gestellt hat. Wenn ich mich erinnere was beispielsweise zu Wohlleben für postings geschrieben wurden... und Claudia Roth müssten schon lange die Ohren glühen.

Freiheit ist halt auch immer die Freiheit des Andersdenkenden. Da sind Jagdforen besonders vorbildlich.
 
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#15
Warum nicht? Was ist dann der nächste Schritt? Sich nicht mehr als Jäger zu erkennen zu geben? Im Gegenteil, ich finde es sehr gut, was dass Mädel da gemacht hat und die längst überfällige Aktion des DJV ebenso....
:thumbup:

Dito!

Wir sind alle soziale Wesen und jeder hat sein ganz individuelles Mitteilungsbedürfnis. Früher zückte der glückliche Waidmann unter wissendem Lächeln und kleinem Wink seine Brieftasche und zeigte stolz das letzte Foto des aufgebahrten Kapitalbocks der Polen-Reise, ob man es sehen wollte, oder nicht. Heute nutzt man dafür soziale Netzwerke. So what?

Wer sich bewusst Videos anschaut, die ihn bekannrterweise anekeln werden, ist entweder auf Bildungsreise oder tickt nicht ganz sauber. Dort nur zum Pöbeln zu stöbern, offenbart imo einen merkwürdigen Charakter und sollte m. E. kein Grund sein, sich zu verstecken und nicht mehr die schönen Dinge zu kommunizieren, die einen bewegen und viele Interessenten auch.

Die Unterstützung des DJV finde ich super und hoffe, dass die Kriminellen ordentlich zur Rechenschaft gezogen werden, um hier mal wirksamere Signale zu senden, dass es nur noch für Weltklasse-Hacker wirkliche Verstecke im I-Net gibt und Nötigung auch dort nicht gesellschaftsfähig wird.

Im Übrigen glaube ich nicht an militante Tierschützer. Echter Tierschutz setzt m. E. eine so große Portion an Emphathiefähigkeit voraus, dass sich das nicht mit Gewaltfantasien gegen Menschen vereinbart, sondern argumentativ in der Sache streiten lässt. Deshalb halte ich solche Typen nur für gewalttätige Kriminelle, die den Tierschutz vorgeben, um ihrer Brutalität eine exculpierende Plattform zu verleihen.
 
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