Energiewende

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Maggi am Malbaum oder am Buchenholz. Energiewende beginnt im kleinen, also am Grillplatz.
Habe auf Mikrowelle umgestellt…
 
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Keine Ahnung wie viele von euch hier verbeamtet sind und nicht im geringsten das übel des "pack" da draussen nachvollziehen können. Es ist aber so, dass den kommenden Generation ein Land übergeben wird welches bereits sehbar in eine neue Weimarer Zeit münden wird.
Wo bleibt der Generationenvertrag? An allen Ecken und Ende wird der angebliche Steuerzahler und die kommenden Generationen verraten und verschleudert. Ich kann nur mal empfehlen jedem der dem neuen Adel ( Politiker und Beamte ) angehört, einen Tag im Leben selbstständig zu versuchen sein Geld zu verdienen um seinen Familie durch zu bringen. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung und die zustände in D. werden so hart das, dass Leben zum Überlebenskampf wird. Und bitte jetzt nicht kommen mit, der Wähler hat die Wahl. Auch die Medien ( ÖR , Presse ) ist zu 99% korrupt und arbeitet mit Gehirnwäsche und Manipulation ( Framing / Nudging) . So und nun könnt ihr, die ihr es euch gemütlich gemacht habt auf kosten der Bevölkerung, mich gerne sperren oder löschen lassen..

Na ja, soooo schlimm ist es nicht.
Jedenfalls nicht im Vergleich zu dem, was unsere Großväter unseren Vätern übergeben haben.
Allerdings haben die nicht auf hohem Niveau rumlamentiert, die haben in die Hände gespuckt....

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Irgendwie tun mir die Bilder gut.
Ich sehe plötzlich auf dem rechten Auge wieder so scharf......
 
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Bild 1 ist die Innenstadt von Düren nach dem Luftangriff vom 16.11.1944.

Bild 2 ist die Innenstadt von Düren wie meine Großmutter mütterlicherseits sie am 02.08.1918 antraf.

Für den Angriff 1944 war ursächlich, dass die Aliierten nach der Ardennenschlacht, die nur wenige Dutzend Kilometer entfernt geschlagen worden war, höllische Angst vor einem weiteren Stellungskrieg hatten.
Aus wiki:
Die Royal Air Force (britische Luftwaffe) bombardierte Düren von 15.23 bis 15.44 Uhr mit 474 Flugzeugen. Es erfolgte der Abwurf von 95 Zielmarkierern, 5.477 Sprengbomben und 148.980 Brandbomben im Gesamtgewicht von 2.751,9 Tonnen. Wahrscheinlich gab es 3.126 Tote. Die Innenstadt wurde völlig zerstört. Nur vier Häuser waren noch bewohnbar. Der größte Teil der Bevölkerung floh nach dem Angriff aus der Stadt.

Und trotzdem die übliche pudlich - Anekdote:
Das Haus meiner Großeltern war eines der 4 bewohnbaren Häuser. Es gab lediglich zerbrochene Fenster und einen Blindgänger im Garten.
Wenige Wochen nach dem Kriegsende, also etwa ein halbes Jahr später, begannen mein Patenonkel, damals 20 und mein Vater (17) mit der Herstellung von "Knollibrandy". Mein Vater organisierte mit Handwagen und Rucksack Kartoffeln und Rüben, mein Onkel brannte und vermarktete. Gebrannt wurde im ausgeräumten Wohnzimmer.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Großmutter schon wieder exzessive Kettenraucherin.
Irgendwann hatte mein Onkel irgendwas versiebt und die Anlage vorübergehend sich selbst überlassen, was zu heftigsten Alkoholdünsten führte, die sich im ganzen Erdgeschoß breit machten. Leider betrat meine Oma, natürlich mit brennender Kippe, zwecks Kontrolle das vor Jahren angebaute Wohnzimmer.
Daraufhin waren nur noch 3 Häuser voll bewohnbar, unserem fehlte das Wohnzimmerdach. Großmutter hatte lediglich leichte Blessuren, am meisten schmerzte sie, dass sie einige Zeit nichts zum Tauschen hatte und entsprechend weniger qualmen konnte.
 
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Bild 1 ist die Innenstadt von Düren nach dem Luftangriff vom 16.11.1944.

Bild 2 ist die Innenstadt von Düren wie meine Großmutter mütterlicherseits sie am 02.08.1918 antraf.

Für den Angriff 1944 war ursächlich, dass die Aliierten nach der Ardennenschlacht, die nur wenige Dutzend Kilometer entfernt geschlagen worden war, höllische Angst vor einem weiteren Stellungskrieg hatten.
Aus wiki:
Die Royal Air Force (britische Luftwaffe) bombardierte Düren von 15.23 bis 15.44 Uhr mit 474 Flugzeugen. Es erfolgte der Abwurf von 95 Zielmarkierern, 5.477 Sprengbomben und 148.980 Brandbomben im Gesamtgewicht von 2.751,9 Tonnen. Wahrscheinlich gab es 3.126 Tote. Die Innenstadt wurde völlig zerstört. Nur vier Häuser waren noch bewohnbar. Der größte Teil der Bevölkerung floh nach dem Angriff aus der Stadt.

Und trotzdem die übliche pudlich - Anekdote:
Das Haus meiner Großeltern war eines der 4 bewohnbaren Häuser. Es gab lediglich zerbrochene Fenster und einen Blindgänger im Garten.
Wenige Wochen nach dem Kriegsende, also etwa ein halbes Jahr später, begannen mein Patenonkel, damals 20 und mein Vater (17) mit der Herstellung von "Knollibrandy". Mein Vater organisierte mit Handwagen und Rucksack Kartoffeln und Rüben, mein Onkel brannte und vermarktete. Gebrannt wurde im ausgeräumten Wohnzimmer.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Großmutter schon wieder exzessive Kettenraucherin.
Irgendwann hatte mein Onkel irgendwas versiebt und die Anlage vorübergehend sich selbst überlassen, was zu heftigsten Alkoholdünsten führte, die sich im ganzen Erdgeschoß breit machten. Leider betrat meine Oma, natürlich mit brennender Kippe, zwecks Kontrolle das vor Jahren angebaute Wohnzimmer.
Daraufhin waren nur noch 3 Häuser voll bewohnbar, unserem fehlte das Wohnzimmerdach. Großmutter hatte lediglich leichte Blessuren, am meisten schmerzte sie, dass sie einige Zeit nichts zum Tauschen hatte und entsprechend weniger qualmen konnte.
Danke, ich dachte immer, im WK1 wäre auf deutschem Boden nicht gekämpft worden.
 
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Der quadratische Turm rechts müsste der Turm der Marienkirche sein. Und da bin ich getauft worden, ich erinnere mich an jede Minute

:rolleyes:

Im Ernst:
Ich weiß aus Omas Erzählungen, dass sie von Langerwehe/Lucherberg aus sehen konnte, wie Düren durchbrannte. Sie erzählte mehrfach, in der Stadt habe kein Stein mehr auf dem anderen gestanden, als sie, damals 18 Jahre alt, in den Heimatdienst musste, Verwundete/Verletzte suchen.
Macht aber im Ergebnis auch keinen Unterschied. Wer sich heute Sorgen um die nächste Generation macht, sollte sich die Erblasten der vorherigen mal ins Gedächtnis rufen.
 
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Danke, ich dachte immer, im WK1 wäre auf deutschem Boden nicht gekämpft worden.
Kann ich nichts zu sagen.
Düren war aus mehreren Gründen 14/18 kriegswichtig und wurde infolgedessen bombardiert:

1. Es gab starken Maschinenbau, der als Zulieferer für die Rüstungsindustrie arbeitete.
(Zuverässig, da der Vater meiner Mutter in einem der Betriebe gearbeitet hat)

2. Düren war Ausgangshafen für "Seiner Majestät Luftkreuzer" es gab einen nennenswert großen Flughafen.
(Zuverlässig, ein winzig kleiner Teil der Anlagenfläche gehört einer Erbengemeinschaft, zu der ich gehöre)

3. Düren war eines der Zentren für Papier, es wurde unter anderem das deutsche Aktienpapier und teilweise auch Banknotenpapier hergestellt.
(Zuverlässig, der Vater meines Vaters war später Direktor in einem der Betriebe)
 
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Keine Ahnung wie viele von euch hier verbeamtet sind und nicht im geringsten das übel des "pack" da draussen nachvollziehen können. Es ist aber so, dass den kommenden Generation ein Land übergeben wird welches bereits sehbar in eine neue Weimarer Zeit münden wird.
Wo bleibt der Generationenvertrag? An allen Ecken und Ende wird der angebliche Steuerzahler und die kommenden Generationen verraten und verschleudert. Ich kann nur mal empfehlen jedem der dem neuen Adel ( Politiker und Beamte ) angehört, einen Tag im Leben selbstständig zu versuchen sein Geld zu verdienen um seinen Familie durch zu bringen. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung und die zustände in D. werden so hart das, dass Leben zum Überlebenskampf wird. Und bitte jetzt nicht kommen mit, der Wähler hat die Wahl. Auch die Medien ( ÖR , Presse ) ist zu 99% korrupt und arbeitet mit Gehirnwäsche und Manipulation ( Framing / Nudging) . So und nun könnt ihr, die ihr es euch gemütlich gemacht habt auf kosten der Bevölkerung, mich gerne sperren oder löschen lassen..
Das Thema passt zwar nicht so ganz zur Energiewende aber es ist richtig der Beamtenapparat hat sich letzten Jahrzehnte aufgebläht.
Aber es steht jedem frei zu entscheiden wie und wo man sein Geld verdient.
Jammern hilft da wenig.
Man muss auch über den Tellerrand blicken. Das Problem heißt EU.
Das soll jetzt nicht heißen das ich gegen die EU bin, ich sage sogar das es das beste ist was die Politik die letzten Jahrzehnte geschaffen hat.
Es ist so das wenn das Niveau für alle Länder gleich sein soll dann müssen die Stärkeren Länder eben abgeben und dazu zählt eben auch DE und das ist die Herausforderung für die nächsten Jahre.
Naja den Medien zu glauben ist die eine Sache. Es steht jedem frei sich im WWW schlau zu machen und vor allem nicht z.B. die Bildzeitung zu lesen.
 
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Bist Du sicher, dass das 1918 ist?

Das Bild zeigt tatsächlich Jülich, ebenfalls 44.
Da ich kein frühes Bild von Düren habe, musste ich mich aus dem Netz bedienen und hab dabei irgendwas falsch einkopiert, sorry.
Dass Düren am 01.08.18 heftig bombardiert wurde, ist allerdings unstrittig.

Hierzu aus einer Veröffentlichung des Dürener Stadtmuseums:
Mit dem englischen Flieger-Angriff auf die Stadt am 1. August 1918 ist auch Düren endgültig zum „Frontgebiet“ geworden. Längst schon ist der „Heldentod“ von Angehörigen traurige Alltagserscheinung, die Nachrichten von der Front über Feldpost oder Erzählungen von Urlaubern lassen kaum Hoffnung auf einen günstigen Ausgang des Krieges aufkommen. Nur ein letztes Aufbäumen symbolisiert da im Herbst 1918 das beste Dürener Ergebnis aller bisherigen Kriegsanleihen. Die „Spanische Grippe“ schließlich wirkt wie eine Strafe Gottes für das verwerfliche Tun aller Kriegsparteien.

Dass die vorletzte und die Generation davor und die Generation davor ebenfalls kriegsbedingt von vorne anfangen durften, sollte nicht zur Debatte stehen. Im Vergleich dazu sind die heutigen Zeiten eher schmerzfrei.

Eine Bemerkung zum Beamtenstand:
Aufgabe der Politik ist es Verordnungen und Gesetze auf den Weg zu bringen.
Aufgabe der Verwaltung ist es, diese Verordnungen und Gesetze anzuwenden und/oder ihre Anwendungen zu gewährleisten.
Ergo => je mehr Politiker, umso mehr Regelungen umso mehr Beamte.

Liegt aber im Endeffekt an uns: Würden wir, so wie früher üblich, nicht wegen jedem Pups zum Kadi rennen, würden wir statt auf der Basis gesetzlicher Regelungen auf der Basis von Rücksicht und Anstand miteinander umgehen, brauchten wir eine Menge Beamte weniger.
 
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