England / GB

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#16
Kommt halt drauf an, was dich so interessiert... In Suffolk hats viele Schaugärten und Schlösser, aber auch Landschaften für Wanderungen oder eben Museen. Das Museum of East Anglian Life ist interessant, weil es da auch relativ viele Events zu buchen gibt...
 
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#17
Aber vom berühmten, alljährlichen Achter-Wettkampf Oxford./.Cambridge doch bestimmt schon mal gehört?
Ansonsten:
Ob wir sammeln und ihm 'nen kleinen Reiseführer "Südliches England" schenken?
Diese Art Bücher soll es ja käuflich zu erwerben geben...
 
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#20
Obwohl mir dieses Land und die Jagd dort gefällt, gibt es doch ein paar Wermutstropfen. Da ist zuerst der Zirkus mit den Waffen. Nach Schottland durften vor zwei Jahren keine Waffen über den Flughafen eingeführt werden. Wir cancelten kurz vorher eine Grouse- und Schneehasenjagd. Keine Ahnung wie der jetzige Stand ist, auf jedem Fall mit der Fluggesellschaft genau abstimmen. Habe einmal auf der Taubenjagd mit einer Leihflinte geschossen, war nix gescheitet. Hatte gesagt ich brauch einen langen Schaft, bekommen hab ich das Gegenteil.

Von meiner ersten Schottlandreise abgesehen - der Veranstalter kochte selbst vorzüglich - ist das Essen nur beim Inder genießbar. Die 15 Sorten Senf zu jedem Gericht reißen es auch nicht raus. Das schlechteste Angussteak hab ich in Südengland gegessen. Hunderte von Ringeltauben lagen dafür in den Hecken.
Wild sucht man auf den Speisekarten vergeblich.

Nachdem die Taubenjagd jeden Tag nur ein paar Stunden dauerte, wollten wir am Abend auf Muntjak ansitzen. Die Veranstalter waren da viel zu unflexibel auf die Schnelle was auf die Beine zu stellen. In jedem anderen Land hätte man gesagt: Bevor wir die Muntjaks beim Lamping schießen....wenn die Deutschen noch Geld dafür bezahlen?....

Das Pisswetter kann aufs Gemüt schlagen....kann man alles in Bulgarien, Serbien, Kroatien oder Mazedonien umgehen. Du sitzt am Abend im Straßencafe und lässt den Tag Revue passieren. Ein warmer Wind weht durch die Straßen. Die Bedienung ist nett und eine Augenweide. Ihr wisst warum Schottland nie erobert wurde?

Eine freundschaftliche Atmosphäre baute sich in GB irgendwie nicht auf.
Komisch,meine Erfahrungen waren meist ganz andere.
Flinte = dort sporting equipment-nie das geringste Problem erfahren.Permit besorgte der dortige Jäger für mich.
Auch ist das Essen die letzten Jahre deutlich besser geworden.Wirklich wahr.
Wild ist auch in vielen Restaurants bei uns nicht zu haben.Habe ich nie als schlimm empfunden.
Es gibt durchaus nicht wenige Taubenjagdanbieterfaulpelze, die die Jäger draußen abliefern und sich den ganzen Tag um sie nicht kümmern.
Glücklicherweise habe ich in einen zuverlässigen Jäger dort.
Dessen einziges Manko: vor 10.00 Uhr, ist nie ein Schirm aufgebaut.
Morgenstund kennt man dort scheinbar nicht so.
England ist das einzige Land in Europa, wo Du 12 Monate im Jahr auf Tauben jagen kannst.Da kann der Ostblock nicht mithalten.
Bei meinen Jagdreisen lege ich auch keinerlei Wert auf ein Schwabing-feeling um den Mädels in den Cafes nachzustarren.

Wenn auch alles unverhältnismäßig teuer ist.Alles.
Einfaches Frühstück in Farmers Market -da schlackern einem die Ohren.
Ich empfehle sich nach dem Frühstück zu erkundigen.Bohnen und fette Würschtel am Morgen packt nicht jeder.Manche haben dann schon gegessen wenns es serviert wird weil sie den Anblick nicht vertragen.
Ich mag England ,die Jagd dort ist einzigartig und die Leute finde ich nett.
Was ich festgestellt habe,auch in England,dem Land der Flinte, sind die wenigsten wirklich gute Flintenschützen.
Besseres Niveua als bei uns ,ok.
Aber wer daheim seinen Mann steht ,braucht vor den englischen Mitjägern keinen übergroßen Respekt zu haben.
Ich kann Land und Leute nur empfehlen.
KF
 
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#21
Komisch,meine Erfahrungen waren meist ganz andere.KF
Naja, unterm Strich sind wir nicht so weit auseinander denke ich. Hab vielleicht etwas öfters in Clo gegriffen... ;)

Flinte = dort sporting equipment-nie das geringste Problem erfahren.Permit besorgte der dortige Jäger für mich.KF
Schön wäre es gewesen, ich bekam kein Permit, angeblich hatte das der Berufsjäger. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er Alk ist. Er wich mir nicht von der Seite. Wir saßen immer in Feldgehölzen mit Sturzacker rundum.

Auch ist das Essen die letzten Jahre deutlich besser geworden.Wirklich wahr.
Wild ist auch in vielen Restaurants bei uns nicht zu haben.Habe ich nie als schlimm empfunden.KF
Das erste Mal in Schottland war es auch okay. Unsere Schnepfen und Bekassinen lieferten wir gerupft in der Küche ab und sie wurden hervorragend zubereitet.

Es gibt durchaus nicht wenige Taubenjagdanbieterfaulpelze, die die Jäger draußen abliefern und sich den ganzen Tag um sie nicht kümmern.
Glücklicherweise habe ich in einen zuverlässigen Jäger dort.
Dessen einziges Manko: vor 10.00 Uhr, ist nie ein Schirm aufgebaut.
Morgenstund kennt man dort scheinbar nicht so.KF
Das hat mich auch aufgeregt, bis die am Morgen in die Stiefel gekommen sind. Taubenstand zugewiesen und dann hat sich niemand mehr blicken lassen. Oder wir standen zu eng und mein Nachbarschütze musste die ganzen Himmelsstürmer befunken, bei mir kamen sie noch mal eine Etage höher.

England ist das einzige Land in Europa, wo Du 12 Monate im Jahr auf Tauben jagen kannst.Da kann der Ostblock nicht mithalten.KF
Naja ich kann in der Brutzeit schon mal pausieren.

Wenn auch alles unverhältnismäßig teuer ist.Alles.
Einfaches Frühstück in Farmers Market -da schlackern einem die Ohren.
Ich empfehle sich nach dem Frühstück zu erkundigen.Bohnen und fette Würschtel am Morgen packt nicht jeder.Manche haben dann schon gegessen wenns es serviert wird weil sie den Anblick nicht vertragen.KF
Ging mir auch so, einmal geht es schon aber ein Leben lang? Wir hatten einmal eine Pension, da konnte man aussuchen, das ging dann schon.

Ich mag England ,die Jagd dort ist einzigartig und die Leute finde ich nett.
KF
Wieder sind wir beisammen, ich mag das Land auch, naja die Leute sind schon ein wenig kühl. Das kenne ich von Osteuropa eben nicht.

Was ich festgestellt habe,auch in England,dem Land der Flinte, sind die wenigsten wirklich gute Flintenschützen.
Besseres Niveua als bei uns ,ok.
Aber wer daheim seinen Mann steht ,braucht vor den englischen Mitjägern keinen übergroßen Respekt zu haben.
Ich kann Land und Leute nur empfehlen.
KF
Da kann ich nicht mitreden, wir jagten immer nur allein oder in der Gruppe, von dem anderen EU-Bürger mal abgesehen, der mir den Anflug versaute.
 
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#22
meine Jagderfahrungen in Schottland liegen länger zurück...
Menschen freundlich, vor Allem Deutschfreundlich viele hatten hier gedient...
Essen, Frühstück, Fisch und Krebse sehr gut, Rest lieber Inder oder Chinamann
Frühpirsch, jeden Morgen von 04:30-07:30
Waffen, hatte eigene Waffe mit, aber strenge Gesetze... Leihwaffe war gar nicht.
Essen war teuer, Übernachtungen normal bis preiswert.
Wetter ausnehmend gut!
Aber nach einer Woche pirschen und Rehbockanblick auf mehrere Hundert Meter, am letzten Tag, andere Gegend und Anblick wie im Zoo... Jagdreise halt;)
 
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#23
Schottland, Rotwild an verschiedenen Orten, gelegentlich auch mit Rehwild kombiniert...
Empfehlenswert für unvergessliche Jagdreisen:
1.) Sprache halbwegs beherrschen.
2.) Innerlich auf die Beteiligten "zugehen" - die Menschen sind eher vom abwartenden Typus.
3.) Generell gilt: sich genau an die Regeln halten (acting according to the rules) - keine überflüssigen Diskussionen um alles und jedes; angeflickt ist nun mal angeflickt.
4.) Für die Highlands ist "etwas Training vorweg" keine abwegige Idee.
(Für Ältere oder reine "Bürohengste" nicht erste Wahl für eine Jagdreise;
ebensowenig für Leute, die "Trophhies" nur nach Gewicht bewerten)
5.) "Tip" für den Führer am Ende nicht vergessen.
6.) Man fährt zum Jagd-Erleben - nicht zu Politik-Debatten (dafür haben die ihr eigenes Parlament in Edinburgh)
----------------------
Jede reise dorthin - wegen der vielen Klamotten & Waffe i.d.R. mit Fähre und Pkw -
war Genuss pur! Und den Single Malt kauft man sich dann zu Hause an gewohnter Quelle.
 
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#24
So... Eine kleine Rückmeldung. Ich hatte eine fantastische Jagd in East Anglia. Viel angucken konnte ich mir nicht, die Zeit reichte einfach nicht aus.

Aber die Landschaft und die Jagd waren einfach super. Jeden Morgen und jeden Abend ging es raus. Stundenlange Pirsch, gelegentliches Verharren auf einer offenen Leiter. Meine Begleitung war ein super netter Typ, wir haben uns viel unterhalten und viel gelacht.

Erfolgreich war die Jagd auch, ich konnte drei schwache Muntjac-Böckchen erlegen.

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung mit perfektem Drumrum.
 
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#25
Schön zu hören, Wmh!
Gibt's vllt ein paar Bilder, die Du teilen magst?
 
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#27
Ein paar Bilder... Viele hab ich nicht gemacht, war mit der Jagd beschäftigt, bei manchen sind Personen zu erkennen.
 

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#30
Das find ich mal richtig gut, nicht nur Jagd wegen der Knochen! 👍
 
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