Entfernungsmesser - wer hat einen und kann Tip geben für Neukauf

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Ich finde EFm`s sinnvoll, praktisch und daher gut !

Sollte man eigentlich niemandem ausreden wollen.... nur weil es jemand selber nicht braucht ;)

Ob es dabei ein High-Tech Engeilgerät sein muss.. darüber entscheidet die Finanzlage. Ich meine, unbedingt müssen muss es nicht
 
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Wenn man doch weiter raus muss empfehle ich auch jedem dringend die blöde ASV weg zu werfen und sich einen vernünftige Tabelle (Drop Chart) anzufertigen und damit zu üben.
Aha.
und dann hast du deine Dropchart mit Abs.4 ohne "BDC" und was machst du dann ? drüberhalten um exakt 10 cm?

Sorry, bei den großen Distanzen gehört der EF plus Dropchart und ASV zusammen, oder besser, man macht es wie zipfl und markiert die klicks für jede 50 m auf dem Höhenturm, ein mildot Absehen erleichtert etwas für den Fall wenn mal nicht die Zeit bleibt zu drehen.
OHNE RF geht's allerdings nicht.

Jagdlich steht auf einem anderen Papier, die Kanone mit dem Glas mit ASV dient nicht nur zur Jagd.
Ich kann die nutzen, ich muss es nicht.
 
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.. sie gingen aber mit Sicherheit davon aus, dass sich der Probant eingehend damit beschäftigt, bevor er los zieht
Erster Fehler :ROFLMAO:
"Mach mal den LP an. Mhh, muss ich gucken, ist neu das Ding, hat zu viele Knöpfe. Aber schau mal, bis 400m kann ich jetzt schießen...." .

Die vorgefertigten Ringe sind ja wohl eher ein grober Anhaltspunkt und die individuellen wohl eine Randerscheinung in der Randerscheinung.

Wer sich damit beschäftigt macht sich so Ding selbst und klebt es sich irgendwo an die Knifte.
Geht schneller, ist billiger, genauer und anpassbar.

Aber mal ehrlich. Wer braucht sowas. Auch eine Randerscheinung in der Randerscheinung
 
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Aha.
und dann hast du deine Dropchart mit Abs.4 ohne "BDC" und was machst du dann ? drüberhalten um exakt 10 cm?
Glaube wir reden da aneinander vorbei.
Natürlich würde ich drehen (aber wie gesagt bis 225m nicht). Aber nicht an der pseudo-angepassten ASV (was ja eigentlich nur ein Plastikring mit ner Skala ist), sondern an meiner normalen Absehenverstellung vulgo Turm.

ASV ist Zeiss
Absehenverstellung hat jeder
 
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Erster Fehler :ROFLMAO:
"Mach mal den LP an. Mhh, muss ich gucken, ist neu das Ding, hat zu viele Knöpfe. Aber schau mal, bis 400m kann ich jetzt schießen...." .
na komm... jetzt betreibst Du aber Sandkörndlpicken ;)

Ich gestehe jedem Käufer einer Zieloptik zu, dass er sich v o r dem ersten Einsatz damit beschäftigt.

Dass man dies ausreichend und oft tun muss, steht ausser Frage!

Die vorgefertigten Ringe sind ja wohl eher ein grober Anhaltspunkt und die individuellen wohl eine Randerscheinung in der Randerscheinung.
die vorgefertigten Ringe kann ich individualisiert auf entweder 50m oder 100m oder 200m so setzen, wie ich es für nötig befinden würde..

In meinem Falle wären 50m Schritte optimal...

Der erste Ring zeigt mir dabei GEE, also eingeschossen auf 100m mit +4cm, danach jeder Ring Treffpunkt >200m auf 50m weiter.
Fleck 100m muss ja nicht zwingend sein!

A b e r : auch bei der ASV kann ich Zwischenklicks stehen lassen !

Wenn man wirklich präzise schießen willst, kommst man z.B. um 1/8 MOA Klickverstellung nicht herum.
Weil, was nutzt es beim präzise schießen, wenn 1 Klick gleich 1cm ist?

Unter präzise Schießen meine ich wettbewerbsmäßig Ringe erreichen!

Also, ich meine damit, dass alles was A Schnell V eine ebenso genaue Annäherung ist.
Auf jeden Fall immer noch genauer, als Schätzungen durch unmarkiertes drüberhalten

Wer sich damit beschäftigt macht sich so Ding selbst und klebt es sich irgendwo an die Knifte.
Geht schneller, ist billiger, genauer und anpassbar.
ok.. dann habe ich ohne ASV eben eine Tabelle am Hinterschaft kleben, die mir die Anzahl der zu drehenden Klicks auf Entferung X angibt.

Das was bei der ASV der grobe Ring für jagdlich ausreichendes Treffen ist, bringt mir dann die (anzeigetechnisch genauere) Rasterung eines Targetturmes. Den ich dann aber trotzdem haben muss!

Man muss sich nur damit beschäftigen... ;)

Aber mal ehrlich. Wer braucht sowas. Auch eine Randerscheinung in der Randerscheinung
ich bin Wer..... ich nutze allerdings die genauere Rasterung mit 1/8 MOA Klick am Targetturm vulgo A Schnell V


edit meint, gut dass sich unsere Postings überschnitten haben !
.... Du bestätigst es ja:


Glaube wir reden da aneinander vorbei.
Natürlich würde ich drehen (aber wie gesagt bis 225m nicht).

Aber nicht an der pseudo-angepassten ASV (was ja eigentlich nur ein Plastikring mit ner Skala ist), sondern an meiner normalen Absehenverstellung vulgo Turm.

ASV ist Zeiss
Absehenverstellung hat jeder
Das was Du unter Pseudo.angepasster ASchnellV verstehst, ist nichts anderes als ein Targetturm.
Nur eben ohne Nummerierung....

Jagdlich reicht sie aus, denn sie hat keine anderen Effekt, wenn man Zeischenschritte einlegt und die Ringmarkierung als Anhaltgpunkt für Entfernung XXX nimmt

Weshalb es wohl A Schnell V heisst ? ;)
 
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Wenn ich nicht weis was ich tue darf ich nicht schießen. Fertig.

Viele Theoretiker mit EM, ASV, RF sind dann aber trotzdem nur mit Glück in der Lage auf diese Entfernungen zu Treffen und versuchen mit der trügerischen Sicherheit die sie durch das ganze Zeug haben Schüsse die sie eigentlich nicht beherrschen.
Wir wissen was wir tun sonst würden wir es nicht machen.

Ich wollte nur sagen das man so was leider nicht auf einem normalen Schießstand proben kann.
 
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Ich habe den hier vor 2 Jahren gekauft:

Entfernungsmesser TONOR 600 für 70.-€

Er ist super leicht und klein und begleitet mich im Rucksack zu den Drückjagden, damit ich zu Beginn die Schuss-Schneisen begutachten kann. Ich verschätze mich da im Eifer des Gefechtes gerne mal, gerade wenn es sich um kuppiertes Gelände handelt, werden aus 80 gerne mal 130 Meter. Die Messergebnisse sind bisher präzise und schnell. Das leichte Gewicht ist beim Peilen ein kleiner Nachteil und man muss einmal nach dem Anschalten auf Meter klicken (das stört nicht). Größte Einschränkung ist die fehlende Beleuchtung. Wenn es dunkel wird, sieht man den Zielpunkt und das Ergebnis nicht mehr. Aber dafür war er nicht gedacht und dafür steht auch ein Geovid noch im Schrank ;)
 
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Und da kommst du dann mit theoretischen Messverfahren oder mit praktischer Erfahrung und Training weiter?
Sicher muss man die Ballistik seiner Patrone gut kennen und eine entsprechende Einschießentfernung wählen.

Die Wahl der Patrone und des Geschosses spielen auch einer Rolle.

Die Feinheiten müssen an Ort und Stelle vor der Jagd überprüft werden.

Ich habe einiges zwischen 300 und 400m im Gebirge erlegt , ich weiß deswegen das es aus vielen Gründen nicht einfach ist und ohne Entfernungsmesser und Spektiv unmöglich.
 
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Hier mein Sett;
IMG_3153.JPG
Funktioniert und ich habe den Entfernungsmesser am Anfang sehr viel benutzt. Das war besonders auf neuen Posten und bei Jakt in fremden Terreng hilfreich.

Heute ist der Leica nur noch beim Pirschen dabei. Er kann auch ein Fernglas teilweise ersetzen. Nicht gut aber es geht zu Not.

tømrer
 
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Gibt es eigentlich in Deutschland oder Österreich eine maximal festgelegte Obergrenze betreffend Schussdistanzen?

In meinem Wohnkanton (Zürich) ist die maximal erlaubte Schussdistanz auf 200 Meter festgelegt; in diversen anderen Kantonen - wenn nicht gar bei allen - gilt die gleiche Obergrenze.
 
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servus

Gibt es eigentlich in Deutschland oder Österreich eine maximal festgelegte Obergrenze betreffend Schussdistanzen?

......
für mein Bundesland, Kärnten, sind mir keine Beschränkungen bekannt.

Sie ergeben sich aber de facto fast von selbst, wenn man die zuverlässige Wirkung von Jagdgeschoßen zu Grunde legt und berücksichtigt....
 
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@gipflzipfa
@Passion
Danke für eure Antworten - dann lag ich mit meiner insgeheimen Annahme ja richtig.
Wie bereits erwähnt, sind wir (W)Eidgenossen diesbezüglich leider nicht in dieser komfortablen Lage.
In der Jagdverordnung des Kantons Bern wird beispielsweise sogar festgelegt, dass man sich bei der maximal zulässigen Schussdistanz nur um maximal 10 % verschätzen darf...

Art. 18​
Schussdistanzen​
1 Die maximalen Schussdistanzen betragen​
a 35 Meter für den Schrotschuss und Flintenlaufgeschosse,​
b 200 Meter für den Kugelschuss.​

2 Beim Schätzen der Schussdistanzen wird ein Schätzfehler von höchstens zehn Prozent zugestanden.​
 
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