Enttäuschung von Hanwag

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#1
Hallo,

ich wollte hier mal meine erste Erfahrung mit dem Hanwag Kundenservice mitteilen.

Vor etwa einem Jahr, genaues Datum kann ich nicht mehr sagen, kaufte ich mir den Hanwag Tatra GTX.

Nun hatte ich krankheitsbedingt nicht die Möglichkeit den Stiefel ausgiebig anzuziehen. Sprich er wurde relativ wenig getragen. Trotzdem riss ein Haken aus. Ich habe den Stiefel dann zum Fachhändler gebracht und dieser hat ihn zu Hanwag geschickt.

Heute kam der Anruf, dass der Stiefel nicht mehr repariert werden kann und Hanwag den Kaufbeleg benötigt. Diesen konnte ich bislang nicht mehr auffinden. Somit wird nur die Hälfte erstattet (wenn ich meinen Händler richtig verstanden habe).

Es handelt sich um einen Stiefel von 259€ Neupreis. Diesen habe ich effektiv nur wenige Monate getragen. Gut gepflegt etc. Den „ganzen“ Stiefel hab ich noch hier und kann ein Foto einstellen.

Finde es sehr schade, da an der Schadstelle offensichtlich sehr weiches Leder verarbeitet wurde. Nun bleib ich auf einen schönen Teil sitzen.

Dies ist mir bislang bei Meindl, Lowa oder Haix nicht passiert. Ich bin jetzt stark am überlegen überhaupt nochmal auf einen Hanwag zurückzugreifen. Habe drei Paar Stiefel dieser Firma und somit auch schon ein bisschen investiert.

Falls es wen interessiert teile ich den Ausgang gerne mit.

WMH
Rudel
 
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#2
Ich finde es am besten in einem solchen Fall mit Hanwag freundlich zu sprechen und nach den Gründen für diese Entscheidung fragen.
Zudem fleissig den Kassenzettel suchen 😀
Drücke dir die Daumen, dass noch eine kundenfreundliche Lösung gefunden wird.
 
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#3
Hallo,

ich wollte hier mal meine erste Erfahrung mit dem Hanwag Kundenservice mitteilen.

Vor etwa einem Jahr, genaues Datum kann ich nicht mehr sagen, kaufte ich mir den Hanwag Tatra GTX.

Nun hatte ich krankheitsbedingt nicht die Möglichkeit den Stiefel ausgiebig anzuziehen. Sprich er wurde relativ wenig getragen. Trotzdem riss ein Haken aus. Ich habe den Stiefel dann zum Fachhändler gebracht und dieser hat ihn zu Hanwag geschickt.

Heute kam der Anruf, dass der Stiefel nicht mehr repariert werden kann und Hanwag den Kaufbeleg benötigt. Diesen konnte ich bislang nicht mehr auffinden. Somit wird nur die Hälfte erstattet (wenn ich meinen Händler richtig verstanden habe).

Es handelt sich um einen Stiefel von 259€ Neupreis. Diesen habe ich effektiv nur wenige Monate getragen. Gut gepflegt etc. Den „ganzen“ Stiefel hab ich noch hier und kann ein Foto einstellen.

Finde es sehr schade, da an der Schadstelle offensichtlich sehr weiches Leder verarbeitet wurde. Nun bleib ich auf einen schönen Teil sitzen.

Dies ist mir bislang bei Meindl, Lowa oder Haix nicht passiert. Ich bin jetzt stark am überlegen überhaupt nochmal auf einen Hanwag zurückzugreifen. Habe drei Paar Stiefel dieser Firma und somit auch schon ein bisschen investiert.

Falls es wen interessiert teile ich den Ausgang gerne mit.

WMH
Rudel
Naja. Ein Grund für mich weiterhin Stiefel, wenn irgend möglich nur bei Globetrotter zu kaufen. Längere Garantie und dank Kundennummer jeder Kauf problemlos nachzuvollziehen.
Ich bekam nach 5 Jahren einen neuen Lowa Renegade, weil sich am Alten die Sohlen auflösten.
Das regelte aber Globetrotter mit mir und nicht Lowa....

Allerdings tut sich nach dem Besitzerwechsel einiges zum negativen, also beobachte ich das Ganze.
 
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#4
Hallo,

ich wollte hier mal meine erste Erfahrung mit dem Hanwag Kundenservice mitteilen.

Vor etwa einem Jahr, genaues Datum kann ich nicht mehr sagen, kaufte ich mir den Hanwag Tatra GTX.

Nun hatte ich krankheitsbedingt nicht die Möglichkeit den Stiefel ausgiebig anzuziehen. Sprich er wurde relativ wenig getragen. Trotzdem riss ein Haken aus. Ich habe den Stiefel dann zum Fachhändler gebracht und dieser hat ihn zu Hanwag geschickt.

Dies ist mir bislang bei Meindl, Lowa oder Haix nicht passiert. Ich bin jetzt stark am überlegen überhaupt nochmal auf einen Hanwag zurückzugreifen. Habe drei Paar Stiefel dieser Firma und somit auch schon ein bisschen investiert.

Falls es wen interessiert teile ich den Ausgang gerne mit.

WMH
Rudel
hall. Und weshalb macht sich der Fachhändler nicht für dich stark? Sollte ja kein Problem sein?
 
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#5
Naja. Ein Grund für mich weiterhin Stiefel, wenn irgend möglich nur bei Globetrotter zu kaufen. Längere Garantie und dank Kundennummer jeder Kauf problemlos nachzuvollziehen.
Ich bekam nach 5 Jahren einen neuen Lowa Renegade, weil sich am Alten die Sohlen auflösten.
Das regelte aber Globetrotter mit mir und nicht Lowa....

Allerdings tut sich nach dem Besitzerwechsel einiges zum negativen, also beobachte ich das Ganze.
Das funktioniert aber auch bei jedem Onlinehändler. Evtl. hat der Themenstarter ja per EC Karte bezahlt und Hanwag begnügt sich mit einem Ausschnitt aus dem Kontoauszug?
 
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#6
Kann über hanwag nix schlechtes sagen. Hatte mir vor 8 Jahren bei Schuh Keller ein Trapper Bergschuh bestellt. Letztes Jahr gingen die Sohlen ab. Kleber war Schuld. Hab sie dann bei hanwag aufbereiten lassen, neue Sohlen, Fussbett, Schnürsenkel, neu gefettet. Sahen wieder aus wie neu. Hat glaube ich 80€gekostet. Wenn die jetzt nochmal so 5-8 Jahre halten bin ich zufrieden.
 
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#7
Das funktioniert aber auch bei jedem Onlinehändler. Evtl. hat der Themenstarter ja per EC Karte bezahlt und Hanwag begnügt sich mit einem Ausschnitt aus dem Kontoauszug?

Nach 5 Jahren? Im übrigen kaufe ich keine Schuhe übers Netz. Globetrotter gewährt 36 Monate Garantie, nicht nur die gesetzlich mit 24.

Darum gehts nicht @Dernixdurchläßt . Ohne Kassenzettel wollen sie keine Garantie anerkennen.
Der Schuh ist erst ein Jahr alt.

Der Sohlenwechsel kostet 80€
 
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#9
Na ja der Renegade liegt bei ca 180...
Ich nutze 2 Paar Renegades unkaputtbar. Das man DA sogar die Sohlen neu machen kann ...!

Ich habe den Eindruck das viele B Ware auf dem Markt zirkuliert. Hatte Pech mit Meindl Borneo -Sohlenverklebung löst sich nach 6 x gebrauch
 
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#10
Ich habe auch seit Jahren drei Paar Hanwag Schuhe für diverse Einsätze. Mit dem Produkt bin ich eigentlich sehr zufrieden , aber mit der Firma selbst hatte ich bis jetzt nie einen direkten Kontakt. Ich mache mir aber wenig Hoffnung was die Kunden-Nachbetreuung angeht. Heutzutage ist doch alles Konsumware und bei den ersten Verschleißerscheinungen rechnet man damit das neugekauft wird. Früher sind wir mit unseren zwiegenähten Bergschuhen zum Schuster gegangen. Wenn man heutzutage die Chance hat noch einen zu finden kann er diese geklebte Schuhe gar nicht mehr selber reparieren.

Bei Hochtouren und Expeditionsschuhe wird , abhängig von den Einsätzen , so oder so nach ein paar Jahren gewechselt , egal wie der Zustand ist. Man kann sich kein Versagen in kritischen Situationen leisten. Bei leichten Trekking Schuhe ist es natürlich anders.
 
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#11
Nach 5 Jahren benötigst Du keine Rechnung mehr!
Noch mal, nach 5 Jahre Nutzung im Revier hydrolyse der Zwischensohle. Ich bekam ein neues Paar.

Die Renegades sind typische Wegwerfartikel. Habe das neue Paar eben im Schrank und nutze es wenns warm und feucht wird. Die Membran ist mittlerweile nach 3 Jahren an der Knickstelle hinüber.
Da die Sohlen angespritzt sind kann man keine neuen aufziehen. Mistzeug
Das geht nur bei gestrobelter Machart oder genähten Schuhen.
 
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#12
Kein Hersteller ist perfekt ! Haix fertigt sehr gute Stiefel, meine fallen an der Spanne sehr eng aus. Zurücksenden wollte ich sie nicht, also zum Schuster (ja wir haben noch einen guten im Nachbarort), die Stiefel weiten lassen. Aber das brachte auch nicht den gewünschten Erfolg. Habe auch nirgens gelesen das die sehr eng ausfallen und nix für breite Füße sind. Dann Meindl, seit Jahren bin ich ,,Fan" der Marke, aufgrund sehr guter Verarbeitung und Qualität. Voriges Jahr habe ich mir ein paar leichte Wanderschuhe bestellt und....drücken im ganzen Vorderfußbereich:mad:. Bei einem Schuh in der Preisklasse und von dieser Marke, ein ,,no go", ausserdem nach 4 Monaten ein Schnürsenkel durchgescheuert. Das hat mein ,,Vertrauen" in die Marke sehr ,,zurückgeworfen".
Wie gesagt....,,die kochen alle nur mit Wasser".
MfG.
 
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#13
Bei meinen Alaska GTX löst sich auch gerade die Sohle vorne vom Geröllschutz. Hab die Stiefel gebraucht gekauft. Soll ich mal versuchen? Hat jemand eine Kontakt Adresse?
 
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#14
... Voriges Jahr habe ich mir ein paar leichte Wanderschuhe bestellt und....drücken im ganzen Vorderfußbereich:mad:. Bei einem Schuh in der Preisklasse und von dieser Marke, ein ,,no go", ausserdem nach 4 Monaten ein Schnürsenkel durchgescheuert. Das hat mein ,,Vertrauen" in die Marke sehr ,,zurückgeworfen".
Wie gesagt....,,die kochen alle nur mit Wasser".
MfG.
Die Passform des individuellen Wanderschuh-Modells sollte man aber schon vorher getestet haben. Wenn die Form des jeweiligen Schuhs nicht zum Fuß passt, kann man das kaum dem Hersteller anlasten.


Grosso
 
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#15
Eher nicht.

Bei leichten Trekking Schuhe ist es natürlich anders.


Ich empfehle mal eine Tour mit dem Rucksack durchs skandinavische Fjäll, wenn der leichte Trekkingstiefel den Geist aufgibt und man noch eine Woche bis in die Zivilisation braucht. Das ist keine Expedition.
 
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