EPB Deutsch Wachtel

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z/7

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Die BP hat er bereits gut geschafft.

Denke, der Hund ist jetzt zu Lande schon im Jagdbetrieb angekommen, mit dem Geflügel fehlt ihm im Vergleich dazu noch der Sinn von et janze. Deshalb hinterfragt er.

Würde an seiner Stelle zusehen, daß vor dem Hund mal ein paar Enten geschossen werden.
 
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Das würde ich als aller letztes machen. Der Hund hat gelernt das leer heimkommen nicht schlimm ist. Das dann mit warmen Wild versuchen geht sicher in die Hose.
Leer Heimkommen wird nicht toleriert ! Das Kommando wurde immer mit letzter Konsequenz durchgesetzt, einmal ging ich durch das Wasser ins Schilf und habe ihm deutlich gemacht was er zu tun hatte. Er ist ja grundsätzlich sehr arbeitsfreudig und bringt auch gerne.
Weshalb er das aufgenommene Wild abgelegt hat und erst auf ein weiteres Kommando gebracht, kann ich mir nicht erklären.
 
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Bei bringen von Ente sind alle Wasserfächer zur Bewertung hinzuziehen. Ist ein Fach schlechter als 2, so ist das Fach mit 0 zu bewerten. Der ausschlaggebende Punkt hier ist "wahrgenommen" und nicht sofort gebracht. Einwirken darf man als Führer, aber ab dem Punkt wahrgenommen muss konsequent gebracht werden.
Passiert ist es nunmal und das ist ja nichts schlimmes. Wäre der Fauxpas nicht passiert hättet ihr wahrscheinlich mit einem guten 2ten Preis abgeschnitten. Eine Prüfung spiegelt halt nur 1 Tag im Leben des Hundes wieder und da gibt es gute und schlechte wie beim Menschen auch.
@Mistfink schrieb es ja schon in #15, ich würde es nahezu genauso machen. Für die nächste EPB eventuell nochmal einem Kurs anschließen und die Möglichkeit auf regelmäßige Wasserarbeit zu haben und je nach Bundesland auch 1x auf die lebende Ente geübt zu haben.
BTW: 54 cm Stockmaß ist aber schon ein stattlicher Rüde.
Da ihr die Brauchbarkeit (wahrscheinlich im Stöbern) ja schon habt, jetzt erstmal jagen und zusammen Beute machen, nach der Saison zielgerichtet auf die nächste EPB vorbereiten.
 
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Der Klassiker bei den DW, mangelhafte Apportausbildung, da gefühlt nicht mehr wichtig. Ich würde den Apport ganz neu aufbauen und nächstes Jahr nochmal führen! @stubenhocker wenn du magst stelle ich den Kontakt zu einer DW-Züchterin und sehr guten Abrichterin her, die kann dir bestimmt helfen, wenn du denn möchtest!
 

z/7

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Das würde ich als aller letztes machen. Der Hund hat gelernt das leer heimkommen nicht schlimm ist. Das dann mit warmen Wild versuchen geht sicher in die Hose.
Das hab ich anders gelesen. Der Hund hat erst auf erneute Aufforderung gebracht, çe tout.

Ohne zu wissen, wie der Apport aufgebaut wurde, kann man eigentlich eh nix sicheres sagen. Bei an sich bringfreudigen Rassen muß man da heutzutage mit allem rechnen. Hatte aber nicht den Eindruck, daß hier lasch vorgegangen wurde. Im Zweifel hat Bolli recht, und der Apport ist komplett neu aufzubauen.
 
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Der Klassiker bei den DW, mangelhafte Apportausbildung, da gefühlt nicht mehr wichtig. Ich würde den Apport ganz neu aufbauen und nächstes Jahr nochmal führen!
Leider nur zu wahr. Viele halten einen DW nur zum Stöbern, was natürlich weit unter dem möglichen liegt. Völlig wertungsfrei und nicht auf den TS bezogen! Ich kann einen Wachtel nur BP Stöbern führen, also Hund in die Dickung, jagen lassen, hoffen dass er zurück kommt. Dann mit lockerer Leine um ein paar Bäumchen gehen, beim Flinten Schuss darf er nicht in die Leine springen und zack habe ich einen vor dem Gesetz brauchbaren Stöberhund. Immer mit dem Wissen, dass ich den Hund nicht zum Apport auf Niederwild oder für die Schweißfährte einsetzen darf. Alternativ und das ist meiner Meinung nach der Königsweg den auch der TS eingeschlagen hat. Das Potential versuchen voll auszuschöpfen und den Hund vollständig ausbilden, durch die EPB führen und einen treuen Begleiter für alle jagdlichen Situationen zu haben, nicht nur vor dem Gesetzgeber. Zum anderen hat man immer noch die Möglichkeit seinen Hund auch als Zuchtrüden aufnehmen zu lassen um den Genpool möglichst groß zu halten. Vorausgesetzt es wurden die Röntgen Aufnahmen gemacht. Aber das sollte man meiner Meinung nach eh tun. Ich will ja schließlich auch wissen wie der Gesundheitszustand meines Begleiters ist. Das Angebot von @Bollenfeld mit den Kontakten kann ich dir auch anbieten falls das andere regional nicht passen sollte.
Beim Leistungszeichen S müssen ja ein paar Kriterien erfüllt sein. Dickung ca 3 ha, das Stück darf kein einzelner Frischling ohne Bache gewesen sein etc. Wenn das alles passt, dann beantragen. 👍
 
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Leider hat es am Wochenende nicht geklappt.
Im Fach 1 machte er ein Stück Schwarzwild hoch verfolgte es kurz laut bis zum nächsten Weg/Prüfer und nahm sich wieder der Dickung an.
Im Fach 4 bzw 8 hat er die Ente im Schilf wahrgenommen, liegen lassen und erst auf ein weiteres "Apport" sauber gebracht.
Im Fach 6 machte der Schlppenleger ein Stück Rehwild hoch dessen Fährte er kurz annahm und es eines weiteren "Apport" bedarf.

Anhang anzeigen 176665
Was war das Problem bei "Bringen von Ente aus tiefem Wasser"? Ich würde auch sagen, das der Hund im Apport nicht durchgearbeitet ist. Von vorne anfangen und nächstes Jahr nochmal zur Prüfung gehen!
 
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Bei Fach 8 wird die Ente doch sichtig vor dem Hund ins freie Wasser geworfen.
 
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Ich - als Laie - lese daraus, dass der Hund beim Stöbern im Schilf und dem Verlorenbringen aus dem Wasser durchgefallen ist. Also in den Wasserfächern.

D. h. nicht die Verlorensuche an Land ?
 

z/7

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Ich kann einen Wachtel nur BP Stöbern führen, also Hund in die Dickung, jagen lassen, hoffen dass er zurück kommt. Dann mit lockerer Leine um ein paar Bäumchen gehen, beim Flinten Schuss darf er nicht in die Leine springen und zack habe ich einen vor dem Gesetz brauchbaren Stöberhund. Immer mit dem Wissen, dass ich den Hund nicht zum Apport auf Niederwild oder für die Schweißfährte einsetzen darf.
Kommt aufs Bundesland an. In BY bspw. gibt es beim BJV nur zwei Varianten: eingschränkte BP für Schalenwildreviere, das ist 400m Übernachtschweiß plus der Gehorsams - und Schußfestigkeitskram, oder normale BP, da gehören neben 300 m Tagschweiß die ganzen Apportfächer dazu, zu Lande und zu Wasser, nicht viel anders als die EPB, aber: KEIN Stöbern. Tatsächlich kräht hier jedoch kein Hahn nach irgendeiner Prüfung, außer man möcht Hundesteuernachlaß bei der Gemeinde.

Was dann den Apport betrifft, ist es in vielen Fällen ein Trauerspiel. Drum bin ich da vllt auch grade etwas milde gestimmt, wenn ein Hund ne Erinnerung braucht. Das wäre hier z.T. mit wehenden Fahnen Suchensieger.

Das ist aber leider ein politisches Problem. Da macht man als Fußvolk gar nix außer hinter den Kulissen bei denen, die offen sind für Hinweise.
 
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Ich - als Laie - lese daraus, dass der Hund beim Stöbern im Schilf und dem Verlorenbringen aus dem Wasser durchgefallen ist. Also in den Wasserfächern.

D. h. nicht die Verlorensuche an Land ?
Bei der EPB gibt es kein Stöbern im Schilf, das ist erst ein GP Fach. Der Hund hat die sichtige Ente (Bringen aus tiefem Wasser) und die versteckte Ente (Verlorensuche im Schilf), nicht aufgenommen. So habe ich das verstanden. Das deutet darauf hin das der Hund im Apport noch nicht komplett durch ist. Da die Apportierfächer Wiese und Wald, ja funktioniert haben. Die Hunde lernen relativ schnell das sie sich im Wasser am einfachstem dem Führer entziehen können. Einfach einen Schritt zurück alles wieder neu aufbauen. Auf keinen Fall mit dem Hund zur Wasserjagd gehen, da lernt er gar nichts ausser sich weiter zu entziehen.
 
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Mit den Ländern hast du natürlich Recht. Bei uns in NDS sieht die Brauchbarkeitsrichtlinie für Jagdhunde tatsächlich ein Minimum an Leistung und Ausbildung für Stöberhunde vor.

6.2 1Die Eignung des Hundes ist durch eine Prüfung oder auf einer Stöberjagd unter jeweiliger Einbeziehung der Prüfungsfächer “Gehorsam” (Nrn. 4.1.1 bis 4.1.4), “Schussfestigkeit im Feld oder Wald” (Nr. 4.2.1)
und einer “Anschneideprüfung” (Nr. 6.5) nachzuweisen. ²Nrn. 2.7 und 2.8 gelten entsprechend.

Ein nicht brauchbarer Hund ist nicht versichert wenn denn etwas passieren sollte... Auf den meisten Jagden die ich besuche werden die Prüfungen neben den Arten der Suche (weit, mittel, kurz, Schwarzwildscharf, etc.) auch mit abgefragt. Zumal wir als Jäger ja nicht nur Freunde haben und z.B. eine Federwildjagd ob Krähe, Ente, Taube oder Gans darf man halt nur mit brauchbarem Jagdhund machen. Das wissen

Die Apportfächer sind auf der EPB wohl auch der Punkt an dem die meisten Gespanne scheitern. Das Üben in der Gruppe bietet extrem viele Vorteile und festigt Hund und Führer für die Prüfung, so wie auch den späteren jagdlichen Einsatz.
 
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