Epilepsie beim Dackel

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#1
Hallo Leute,
hat jemanden von euch Erfahrungen mit Epilepsie beim Hund?
Mein Dackel hatte vor Ca einem Jahr im Saugatter seinen ersten Anfall, danach folgte noch ein weiterer. Der Arzt untersuchte ihn und stellte die Diagnose Epilepsie. Er verschieb uns Penoleptil 25mg.
Bei regelmäßiger Einnahme blieben die Anfälle aus.
Gibt's es alternativen zu diesem Medikament? Kann man im Blut den Medikamentenspiegel feststellen?

Gruß stubenhocker
 
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#2
Hallo Stubenhocker,

mein Max ( verstorben 2017 ) hatte auch dieses Problem. Nach Aussage des Arztes darf "jeder" einmal im Leben einen Anfall haben. Max hatte dann seinen zweiten und bekam ebenfalls das Medikament. Morgens und abends genau auf die Uhrzeit achten. Bis zum letzten Gang hat er es sehr gut vertragen und keine Anfälle mehr gehabt. Max ist 15 geworden und hatte seinen ersten Anfall mit 13.

Aufgrund des Alters bekam er noch ein Mittel für die Schilddrüse und ein Mittel für sein Herz. Hat sich alles zusammen sehr gut vertragen. Am Ende war es dann ein Tumor der Prostata.

Ich hatte überall Notfall Tabletten, falls es mal später wird oder die Tabletten vergessen wurden. Nach Aussage des Arztes muss das Medi täglich genommen werden und man soll sehr auf den 12 Stunden Rhythmus achten, da sonst ein neuer Anfall kommen kann.

Der Arzt hat Phenoleptil empfohlen da nur gute Erfahrung damit.

Wie alt ist dein Hund?

Gruß und Kopf hoch.... Ein Anfall bei einem Hund ist ein schlimmes Erlebnis.
 
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#3
Moin,

mein WSL hat wie der Labrador zuvor Epilepsie. Bei beiden Fällen hat die Homöopathie super geholfen. Die Dosierung war/ist bei meinen Hunden "cuprum metallicum Globolie C30". Morgens und abends jeweils 2 Globoli´s. Der Labrador hat es mit 1 Jahr bekommen und ist stolze 15 Jahre alt geworden. Der WSL ist 10 Jahre und absolut top in Form.

Frag bzgl. der Dosierung einen/eine Heilpraktiker/in.

Karsten
 
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#4
Danke für die Infos,
Er ist mittlerweile 4,5 Jahre alt.
Ich habe mittlerweile echt bedenken ihn noch jagdlich einzusetzen.
Wenn dann höchstens bei der Arbeit nach dem Schuss, im Zweifelsfall lasse ich auch dass sein.
 
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#5
Mein DD 4,5 Jahre hatte vor 4 Monaten einen Krampfanfall. Mögliches Anzeichen einer Epilepsie- Vielleicht auch nur eine Fehlernährung_ Mangel an Vitamin B??

Nun ja, kann man nachträglich einen Epilepsie Anfall feststellen?
 
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#6
Bei uns wurde eine Blutprobe entnommen und weitere Untersuchungen durchgeführt, mit dem Ergebnis das er völlig Gesund wäre.
Also kam der Arzt zum Ergebnis Epilepsie, man könne nix anderes machen als mit Medikamente behandeln.
 
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#7
Voll Gesund? Nun ja, eigentlich ja nicht. Zumindest nix gefunden.
Hoffe das Medikament ist das richtige.

Bei meinem war es die Leber. Zumindest hoffen wir das.
 
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Petra

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#8
Bei uns wurde eine Blutprobe entnommen und weitere Untersuchungen durchgeführt, mit dem Ergebnis das er völlig Gesund wäre.
Also kam der Arzt zum Ergebnis Epilepsie, man könne nix anderes machen als mit Medikamente behandeln.
Und damit hat er auch Recht, was ja auch zeigt, dass er unter der doch relativ geringen Dosierung (auch in Bezug auf sein Körpergewicht) ohne Anfälle ist.
Ich würde in so einem Fall KEINERLEI Experimente machen, der Schuss geht meist nach hinten los. Gib ihm im wirklich genauen Zeitabstand von 12 Stunden seine 25mg und freue Dich darüber, dass es nicht schlimmer wird. Den Phenobarbital-Spiegel würde ich einfach mal messen lassen (simple Blutabnahme), damit Du weißt womit er gut eingestellt ist.

Es gibt wenig Alternative und im Grunde haben alle eine sedierende Wirkung....
Warum hast Du Bedenken ihn jagdlich einzusetzen, wenn er doch anfallsfrei ist?

Petra
 
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#9
Und damit hat er auch Recht, was ja auch zeigt, dass er unter der doch relativ geringen Dosierung (auch in Bezug auf sein Körpergewicht) ohne Anfälle ist.
Ich würde in so einem Fall KEINERLEI Experimente machen, der Schuss geht meist nach hinten los. Gib ihm im wirklich genauen Zeitabstand von 12 Stunden seine 25mg und freue Dich darüber, dass es nicht schlimmer wird. Den Phenobarbital-Spiegel würde ich einfach mal messen lassen (simple Blutabnahme), damit Du weißt womit er gut eingestellt ist.

Es gibt wenig Alternative und im Grunde haben alle eine sedierende Wirkung....
Warum hast Du Bedenken ihn jagdlich einzusetzen, wenn er doch anfallsfrei ist?

Petra
Hallo Petra,
warum ich bedenken habe? Gute Frage, vielleicht einfach wegen dem Wissen das er was hat. Mag ja unbegründet sein.
Heute Mittag waren wir im Revier unterwegs und ein paar Minuten nicht aufgepasst, weg war er! Alles rufen half nix. Das waren lange Stunden der Ungewissheit.
Ein Wanderer hatte ihn ein paar hundert Meter weiter eingefangen und ins Tierheim gebracht 😡
Alles gut, nur sein Halsband war weg.
Gruß Daniel
 

Petra

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#10
Hallo Petra,
warum ich bedenken habe? Gute Frage, vielleicht einfach wegen dem Wissen das er was hat. Mag ja unbegründet sein.
Heute Mittag waren wir im Revier unterwegs und ein paar Minuten nicht aufgepasst, weg war er! Alles rufen half nix. Das waren lange Stunden der Ungewissheit.
Ein Wanderer hatte ihn ein paar hundert Meter weiter eingefangen und ins Tierheim gebracht 😡
Alles gut, nur sein Halsband war weg.
Gruß Daniel
Ok, dass er komplett weg ist, sollte nicht passieren. Ausschließlich deshalb, weil er alle 12 Stunden das Phenobarbital braucht. Wenn er darunter wirklich keine Anfälle hat, spricht aber nichts dagegen mit ihm zu arbeiten, wenn er so gut eingestellt ist. Nur Stunden weg sollten nicht sein....

So ganz ohne Arbeit wird er auch nicht glücklich sein. Da muss man immer abwägen.

Petra
 
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#11
Hallo, schon mal etwas von LAFORA gehört? Vielleicht ist die folgende Information hilfreich:
Seit Ende 2017 ist es möglich, mittels Gen-Test bei Labogen bzw. Laboklin seinen Hund in Sache einer besonderen Form der Epilepsie überprüfen zu lassen. Die Krankheit nennt sich LAFORA „Epilepsie“ –ist jedoch keine Epilepsie! Zu den betroffenen Rassen gehören Dackel, Basset, Zwergpudel und Großpudel, Pointer, Welsh Corgi, Beagle …..
Siehe hierzu z. B. unter https://www.genomia.cz/de/test/lafora/
Bei vielen Tierärzten (und Züchtern!) ist diese Erbkrankheit mit den unterschiedlichsten Auswirkungen, die erst im Alter von circa 7 Jahren auftreten und dann gegebenenfalls sehr schlimm enden, noch unbekannt. Viele betroffene Hunde erfahren dadurch eine Falschbehandlung und nur in wenigen Züchterkreisen wird streng auf eine Nichtvererbung, die zu einer Erkrankung der Nachkommen führt (Lafora (p/p), geachtet.
 
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