Epilepsie

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#1
Uns hat es erwischt. Meine DW ist Anfang April im Alter von 2,5 Jahren das erste Mal mit einem Krampfanfall weggeklappt. Ein Anfall sei kein Anfall, meinte die Tierärztin, doch leider folgte nur rund eine Woche später eine Anfallsserie von drei Anfällen binnen 24 Stunden. Das löste dann das große Programm aus: Neurologin, großes Blutbild, CT und Hirnwasseruntersuchung. Alles ohne Befund. Damit idiopathische Epilepsie. Einerseits. Andererseits wenigstens kein Hirntumor. Seitdem ringen wir um eine medikamentöse Einstellung. Begonnen wurde mit einer niedrigen Dosis Pexion, was aber keine wirkliche Besserung brachte: letzte Woche kam es am Wochenende nach einer Woche Ruhe zu einer Anfallsserie von 5 Anfällen innerhalb von 24 Stunden. Das Leiden des Hundes und die Begleiterscheinungen der Anfälle lassen einen doch deutlich auf dem Zahnfleisch gehen. Seit letzter Woche gibt es jetzt noch Phenobarbital zum Pexion. Der Hund ist aktuell deutlich abgeschlagen, schläft viel und mit unbekannter Tiefe. Fressen ist ein großes Thema und teils nicht beherrschbar, aber das soll sich wohl legen.

Mit diesem Faden würde ich gerne einen Austausch starten. Was hilft? Was ist zu beachten? Wer kennt gute Ärzte/Spezialisten? Was geht jagdlich, was nicht?

In diesem Sinne: Ho‘ Rüd Ho‘....
 
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#3
Uns hat es erwischt. Meine DW ist Anfang April im Alter von 2,5 Jahren das erste Mal mit einem Krampfanfall weggeklappt. Ein Anfall sei kein Anfall, meinte die Tierärztin, doch leider folgte nur rund eine Woche später eine Anfallsserie von drei Anfällen binnen 24 Stunden. Das löste dann das große Programm aus: Neurologin, großes Blutbild, CT und Hirnwasseruntersuchung. Alles ohne Befund. Damit idiopathische Epilepsie. Einerseits. Andererseits wenigstens kein Hirntumor. Seitdem ringen wir um eine medikamentöse Einstellung. Begonnen wurde mit einer niedrigen Dosis Pexion, was aber keine wirkliche Besserung brachte: letzte Woche kam es am Wochenende nach einer Woche Ruhe zu einer Anfallsserie von 5 Anfällen innerhalb von 24 Stunden. Das Leiden des Hundes und die Begleiterscheinungen der Anfälle lassen einen doch deutlich auf dem Zahnfleisch gehen. Seit letzter Woche gibt es jetzt noch Phenobarbital zum Pexion. Der Hund ist aktuell deutlich abgeschlagen, schläft viel und mit unbekannter Tiefe. Fressen ist ein großes Thema und teils nicht beherrschbar, aber das soll sich wohl legen.

Mit diesem Faden würde ich gerne einen Austausch starten. Was hilft? Was ist zu beachten? Wer kennt gute Ärzte/Spezialisten? Was geht jagdlich, was nicht?

In diesem Sinne: Ho‘ Rüd Ho‘....
Mir scheinen verschiedene Aspekte wichtig:
Für Dich und Deinen Hund gilt es, ihn möglichst schnell medikamentös so einzustellen, dass die Zeit zwischen den Anfällen so lang wie möglich wird - im Optimalfall die Anfälle vollständig aufhören.
Ob man tatsächlich einen spezialisierten Spezialisten konsultieren muss, halte ich persönlich für diskutabel. Wenn eine symptomatische E. tatsächlich ausgeschlossen werden konnte, ist die Konsequenz für Euch so oder so dieselbe: zu prüfen, welches Mittel, in welcher Dosierung, wie hilft. M.E. braucht´s dazu keinen Spezialisten, sondern einen fähigen und vertrauenswürdigen Tierarzt vor Ort.
Die diversen Medikamente dazu sind bekannt. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie je nach Hund unterschiedlich wirken können, die Bandbreite reicht dabei jeweils von "gar nicht" bis "dauerhaft 100%". Ich kenne Fälle in beiden Extremen - und solche dazwischen.

Gelingt Euch eine solche medikamentöse Einstellung nicht, musst Du Dich über kurz oder lang mit der Frage beschäftigen, wie Du reagierst. Ein Hund, der unkontrolliert und unkontrollierbar zu E.-Anfällen neigt, ist letztlich zum Jagen nicht verlässlich einsetzbar.
Ob Du und Deine Familie Euch einen "Sofa-Hund" mit regelmäßigen Anfällen antun wollt, könnt nur Ihr entscheiden - auch hier kenne ich die Extrempositionen von lebenslangem "Ertragen" der zum Ende hin täglichen Anfälle einerseits und dem Einschläfern des Hundes ein viertel Jahr nach dem ersten Anfall andererseits. Ich zumindest bin froh, dass mir eine solche Entscheidung bislang erspart geblieben ist...

Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Du den Züchter und den VDW informiert hast, bei denen sofort sämtliche Alarmglocken loslegen müssten; sofortige Überprüfung der engeren und weiteren Verwandschaft, Zuchtsperre für den Wurf, alle bisherigen Nachkommen, Elterntiere usw.; das volle Programm eben.
 
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#5
Für Dich und Deinen Hund gilt es, ihn möglichst schnell medikamentös so einzustellen, dass die Zeit zwischen den Anfällen so lang wie möglich wird - im Optimalfall die Anfälle vollständig aufhören
Darum geht es,

Ob man tatsächlich einen spezialisierten Spezialisten konsultieren muss, halte ich persönlich für diskutabel. Wenn eine symptomatische E. tatsächlich ausgeschlossen werden konnte, ist die Konsequenz für Euch so oder so dieselbe: zu prüfen, welches Mittel, in welcher Dosierung, wie hilft. M.E. braucht´s dazu keinen Spezialisten, sondern einen fähigen und vertrauenswürdigen Tierarzt vor Ort.
Spezialist wurde auf Anraten der TÄ vor Ort konsultiert. Diese empfahl direkt Phenobarbital, aufgrund der Nebenwirkungen wollte TÄ vor Ort zunächst bei Pexion bleiben und ich habe den Versuch mitgetragen. Leider brachte das wie erwähnt nicht den erwünschten Erfolg, daher wiederum in Absprache mit der Neurologin seit letzter Woche etwas Phenobarbital auf die bisherige Dosis Pexion oben drauf. Ich hoffe, dass es hilft.

Ob Du und Deine Familie Euch einen "Sofa-Hund" mit regelmäßigen Anfällen antun wollt, könnt nur Ihr entscheiden
Sie ist mein Hund und ich werde mit ihr solange es für sie nicht unerträglich wird jeden Weg gehen. Jagdliche Einsatzfähigkeit ist für mich aktuell sekundär. Ich will, dass wir die Anfälle in den Griff bekommen. Letzte Woche hatte ich ihr samstags morgens eine Schwiessfährte gelegt, die wir dann infolge der Anfälle nicht machen konnten. Sonntags war sie extrem unruhig und ich wollte sie irgendwie beschäftigen. Also sind wir mal an den Anfang der Fährte und siehe da: mein Hund hat seine erste 28-Stunden-Fährte gearbeitet.

Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Du den Züchter und den VDW informiert hast, bei denen sofort sämtliche Alarmglocken loslegen müssten;
Züchterin und Zuchtbuchamt sind informiert.
 
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#6
Spezialist wurde auf Anraten der TÄ vor Ort konsultiert. Diese empfahl direkt Phenobarbital, aufgrund der Nebenwirkungen wollte TÄ vor Ort zunächst bei Pexion bleiben und ich habe den Versuch mitgetragen. Leider brachte das wie erwähnt nicht den erwünschten Erfolg, daher wiederum in Absprache mit der Neurologin seit letzter Woche etwas Phenobarbital auf die bisherige Dosis Pexion oben drauf. Ich hoffe, dass es hilft.
Auch das gehört zu einem guten (T)A, zu wissen, wo die eigenen Grenzen liegen! Was die eigentliche Form der Medikation betrifft - beide Ansichten des Vorgehens haben sicher etwas für sich, aber das "wer hilft hat Recht", ist wohl das einzig Relevante! Ich hoffe für Dich, dass es klappt!

Sie ist mein Hund und ich werde mit ihr solange es für sie nicht unerträglich wird jeden Weg gehen. Jagdliche Einsatzfähigkeit ist für mich aktuell sekundär. Ich will, dass wir die Anfälle in den Griff bekommen. Letzte Woche hatte ich ihr samstags morgens eine Schwiessfährte gelegt, die wir dann infolge der Anfälle nicht machen konnten. Sonntags war sie extrem unruhig und ich wollte sie irgendwie beschäftigen. Also sind wir mal an den Anfang der Fährte und siehe da: mein Hund hat seine erste 28-Stunden-Fährte gearbeitet.
Ein Punkt vielleicht dazu: Dein Hund leidet sicherlich nicht während der akuten Anfälle oder an ihnen; davon bekommt er selbst in diesen Momenten gar nichts mit. DIESER Teil des Leidens findet derzeit praktisch ausschließlich in DEINEM Kopf statt.

Züchterin und Zuchtbuchamt sind informiert.
(y)
 
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#7
Ich hoffe für Dich, dass es klappt!
Danke!

Ein Punkt vielleicht dazu: Dein Hund leidet sicherlich nicht während der akuten Anfälle oder an ihnen; davon bekommt er selbst in diesen Momenten gar nichts mit. DIESER Teil des Leidens findet derzeit praktisch ausschließlich in DEINEM Kopf statt.
Ja, wobei es schon auch die Phase nach den Anfällen gibt. Bei vereinzelten Anfällen bzw. bei einem Einzelanfall an einem Tag ist sie relativ schnell wieder normal, aber auch das dauert 1-2 Stunden. Bei Anfallserien ist sie irgendwann schon deutlich beeinträchtigt und dass auch über mehrere Stunden hinweg und bis zum nächsten Tag, einschließlich totaler Unruhe (stundenlanges Winseln, kläffen in der Hundebox, was es sonst NIE gibt). Aber tatsächlich geht man selbst auch nach drei Anfällen in der Nacht wirklich auf dem Zahnfleisch. Zum Schlafmangel kommen die Sorgen dazu und das ist nicht wirklich lustig.
 
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#8
Als wir unser Haus umbauten hatte ein Putzer immer seinen Hund mit auf der Baustelle.
Bob war auch Epileptiker, als ich mal auf ihn im Garten aufpasste und spielte bekam er auch einen Anfall. Ich wusste das vorher nicht und man kommt sich sehr sehr hilflos in dieser Situation vor.

Es ist eine ganz schwere Situation für die ganze Familie und den Hund. Wünsche Dir dass alles medikamentös gut verläuft und toll, dass du deinen Hund nicht aufgeben willst!
 
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#9
toll, dass du deinen Hund nicht aufgeben willst!
Das kam mir nicht annähernd in den Sinn. Selbst wenn sie nicht mehr jagen kann. Eher käme dann ein zweiter, als dass ich sie gehen ließe. Ich habe mit dem Hund in den letzten beiden Jahren den weit überwiegenden Teil meiner Zeit verbracht und sie gehört zu mir und zu uns. Solange die Anfälle auf ein für sie und uns erträgliches Maß reduziert werden können, passt zwischen uns kein Blatt... 😉
 

Rotmilan

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#11
Was für eine Schxxx! :(
Meine letzte Katze hatte auch immer wieder Anfälle, es ist schlimm, wenn man dabei sitzt und wenig bis nichts tun kann.
Ich drücke Euch die Daumen, dass ihr eine passende Medikation findet, die deiner Hündin ein beschwerdefreies Leben und Jagen ermöglicht.
 
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#12
Das kam mir nicht annähernd in den Sinn. Selbst wenn sie nicht mehr jagen kann. Eher käme dann ein zweiter, als dass ich sie gehen ließe. Ich habe mit dem Hund in den letzten beiden Jahren den weit überwiegenden Teil meiner Zeit verbracht und sie gehört zu mir und zu uns. Solange die Anfälle auf ein für sie und uns erträgliches Maß reduziert werden können, passt zwischen uns kein Blatt... 😉
Leider eine traurige Geschichte aus meinem Leben mit Hunden.

Leider musste ich miterleben wie eine sehr enge Freudin ihren Hund verlor, ich kannte den Hund von Welpenbeinen an und habe sehr viel Frühprägung und Jagerlebnisse mit Ihm gehabt. Er war mir fast so nahe wie meine eigenen und der Hund hat sich immer ein riesen Loch in den Bauch gefreut mich zu sehen.

Das Geschehen ähnelt dem bei Dir. Wenige Anfälle wurden mehr, Sie wurden zu Serien und Clusteranfällen . Man muss wissen dass hier Stück für Stück Hirnschäden entstehen der Hund sich im Wesen verändert und/oder sich in verschiedensten Situationen und Alltag nicht mehr unter Kontrolle haben kann. Er fühlt Angst und Verwirrung die Ihr zum Teil, durch Nähe, nehmen könnt.

Nach 1/2 Jahr mit diversen Untersuchungen (CT) Medikamenten und Therapien mit immer schlechterem Erfolg setzte ich mich ins Auto und nahm die 500km auf mich um Besitzerin und Hund zu besuchen. Die Besitzerin warnte mich im Vorfeld, der Hund brummt mittlerweile außer dem Besitzer alle Leute an zeigte Zähne und war aus Unsicherheit fast schon aggressiv.

Nun, ich fuhr auf den Hof, der Hund kam raus, knurrte und zeigte Zähne. Ich setzte mich einfach im Schneidersitz vor ihm auf den Boden sprach mit ihm und bewegte mich nicht. Man merkte förmlich wie er in sich hineinhörte und auf einmal winselte er vor Freude, umgarnte mich mit unsicheren Bewegungen lies sich kraulen und wollte sofort wie früher auf meinen Schoß. Er entspannte redlich als er den Kopf auf meine Oberschenkel legte. Man merkte er hat mich wiedererkannt.
Wir alle sahen er hatte sich verändert, hofften aber dass er noch einige Zeit hat.

Leider ging es eine Woche später erneut los,
Die Anfälle wurden länger zum Schluss hing der Hund stundenlang im Status Epilepticus.
Man legte ihn in Narkose und versuchte ihn aus der Narkose vorsichtig wieder aufwachen zu lassen. Leider fing er immer wieder das krampfen an.

Die Besitzerin rief mich weinend aus der Klinik an und fragte um Rat. Leider konnte ich ihr nur den Rat geben im Sinne des Tieres zu entscheiden. Sie teilte mit mir (als Vertrauensperson) die Entscheidung und mein kleiner Jagdfreund durfte über die Regenbogenbrücke.

Ich schreibe hier absichtlich !durfte! .
Wir liesen ihn gehen, obwohl wir doch sehr an ihm hingen.

Es muss und soll bei Euch nicht so sein! Doch wenn Ihr merkt es geht bergab, es ist mehr Leiden als Leben ist , dann überprüft Euch, in wessen Interesse ihr gerade entscheidet.
Manchmal hilft auch das ehrliche Wort/Rat eines guten Freundes.

Ich wünsche Euch dass die Medikamente anschlagen und der Hund noch viel GUTE Zeit mit Euch verbringt.

Brackenmann....ein alter Hundekuschler!
 
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#13
Ich hoffe sehr, dass es uns das erspart bleibt und dass wir es schaffen, sie medikamentös einzustellen. Darf ich fragen, wie alt der Hund war, als die Anfälle begannen?

Zusätzlich zu den Medikamenten stellen wir übrigens auf ein spezielles Futter um, Purina Neurocare. Leider teuer und schwer zu bekommen, aber man tut was man kann.

Leider - obwohl absolut sekundär - wird es mit der EPB/Brauchbarkeitsprüfung nichts werden. Aufgrund des starken Fressdrangs infolge der Medikamente, fürchte ich, dass sie anschneiden würde/könnte. Dafür hat sie aber heute morgen nochmal 600 Meter Schweiß über Nacht gearbeitet (künstlich). Das macht sie ganz gut. Ich denke, wir werden mal die eingeschränkte Brauchbarkeit Schweiß sind Stöbern anpeilen.

Immerhin hatte sie jetzt seit über einer Woche keinen Anfall mehr.
 
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#14
Ich hoffe sehr, dass es uns das erspart bleibt und dass wir es schaffen, sie medikamentös einzustellen. Darf ich fragen, wie alt der Hund war, als die Anfälle begannen?

Zusätzlich zu den Medikamenten stellen wir übrigens auf ein spezielles Futter um, Purina Neurocare. Leider teuer und schwer zu bekommen, aber man tut was man kann.

Leider - obwohl absolut sekundär - wird es mit der EPB/Brauchbarkeitsprüfung nichts werden. Aufgrund des starken Fressdrangs infolge der Medikamente, fürchte ich, dass sie anschneiden würde/könnte. Dafür hat sie aber heute morgen nochmal 600 Meter Schweiß über Nacht gearbeitet (künstlich). Das macht sie ganz gut. Ich denke, wir werden mal die eingeschränkte Brauchbarkeit Schweiß sind Stöbern anpeilen.

Immerhin hatte sie jetzt seit über einer Woche keinen Anfall mehr.
Der Hund war 5 Jahre alt. An spezielles Futter glaube ich nicht. Da wird den Besitzern in meinen Augen nur das Geld aus der Tasche gezogen. Aber jeder wie er glaubt und möchte.
Gruß und auf dass das Hundel weiterhin anfallfrei bleibt!

Brackenmann
 
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