Erfahrung mit Parson Russell Terriern

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#1
Hallo Zusammen,

ein zweiter Jagdhund soll einziehen. Zusätzlich zu unserem KLM überlegen wir einen zweiten kleinen Hund zukaufen. Natürlich würde ich diesen auch Prüfung führen.

Aufgaben wären Stöbern auf Schwarzwild, einfach Nachsuchen auf Rehwild und Schwarzwild und vielleicht mal nen Fasan apportieren. Baujagd möchte / werde ich nicht machen.

(Klein-) Kindertauglichkeit ist auch erforderlich.

Auf einigen Jagden habe ich jetzt Parons gesehen und insgesamt haben diese mir schon zugesagt. Wie sind eure Erfahrungen mit Parson Russell Terriern? Wie sieht es mit der Führigkeit aus?

Danke für eure Erfahrungen.

WMH André
 
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#2
Hallo André,

Besitze seit mehr als 10 Jahren PRT.
Aufgaben sind Wasserjagd, stöbern, Bau, buschieren und (selten) eine Totsuche. Auf der Jagd sind die sehr temperamentvoll, zuhause hingegen bei entsprechender Auslastung ruhig und kinderlieb. Die Führigkeit ist gut, allerdings musst du stets konsequent bleiben, es bleiben ja Terrier.
Mit deiner Wahl machst du sicher nichts falsch!

Waidmannsheil, Osttiroler
 
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#3
Die Terrier sind schon ganz besondere "kleine" Hunde! :lol:

Zur Stöberarbeit im Wald (gerade auch auf Sauen!), im Wasser und mal nen Fasan apportieren super. Leistungsbereit und -fähig von Anfang bis Ende.

Ich denke, dass gilt für alle "Jagtterrier" (PJRT,DJT,FT)

Zuhause sind sie der Familienclown, sehr menschenbezogen.

Aber selten sind Terrier absolut führig (manchmal siegt halt doch ihr Temperament und Ego über die Führigkeit). ;-) Das muss man wissen und sich mit abfinden können.
 
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#5
Ich führe seit 2000 Parson Russels.
Für die angedachten Arbeiten sicher eine gute Wahl. Russel sind meiner Meinung nach etwas "vernünftiger" als DJT, aber absolut wildscharf.
Aber es wird aber auch mal hinterfragt, wer denn nun der Chef ist:biggrin:. Das Zauberwort lautet, Konsquenz,Konsequenz und nochmal Konsequenz.
Nicht den kleinen Finger geben, sonst ist der Arm ab.
Super Charakterhunde, aber auch anstrengend und fordernd.;-) Und völlig unkaputtbar. Wenn nach dem ersten Treiben viele Hunde in der Ecke liegen, ein Russel sitzt erwartungsvoll
vor Dir.

WmH
 
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#8
Aufgaben wären Stöbern auf Schwarzwild,
Hätte jemand nach einem Border oder Welsh gefragt wäre der meist fehlende Spurlaut längst kritisiert worden.

zuhause hingegen bei entsprechender Auslastung ruhig und kinderlieb.
Mein Bauchgefühl sagt mir, daß er die entsprechende Auslastung wohl kaum bieten kann. Das was er als gelegentliche Aufgabe sieht kann der KLM genau so gut oder schlecht. Und dann 2 Hunde, die werden vor lauter Jagd nicht zum Schlafen kommen. :biggrin: Da ist es völlig egal was er sich noch zum Schmusen dazu holt oder auch nicht. Parallel hier zu fragt er ja auch schon nach einem Teckel.
 
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#9
Keiner von uns wird in der Lage sein, seine Hunde immer gleichmäßig auszulasten, so sehr man sich das auch wünscht. Im Spätherbst an den Wochenenden die Wasserjagd, dann die Drückjagden, und relativ viele Nachsuchen. Unter der Woche Gassi gehen, Trockenübungen, Langeweile, vielleicht abends mal kurz alleine auf Enten, das wars dann schon. Im Sommer ist es noch schlimmer. Da ist das abendliche Baden am Fluß mit Apportierspielen das Highlight, wenn nicht gerade die Rennleitung wegen eines Wildunfalles anruft. An den Wochenenden mal eine Fährte legen oder es ruft ein Nachbar an, der seinen Bock nicht findet. Selber schießt man ja als Vorzeigejäger nicht vorbei :)

Ich bin davon Überzeugt, daß dein KLM keine jagdliche Hilfe braucht. Er hat die Anlage, all das zu können, was Du als Jäger von einem Hund brauchst.
Wenn er durch die Jagd nicht ausgelastet ist, was nachvollziebar ist, braucht er höchstens einen Spielkameraden, der ihm "den Rest gibt". Das sollte meiner Meinung nach in deinem Fall ein Hund sein, der alleine durch das Spiel und das Beisammensein mit deinem KLM ausgelastet ist.
Ein Jagdhund wäre da nicht das Ideale, denke ich, sondern eher ein Hund mit weniger Bewegungsdrang.
Was weiß ich, eine Französische Bulldogge, ein Mops oder irgendetwas in diese Richtung. dann hast Du zwei entspannte Hunde.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen und bin es gewohnt, mein Leben danach auszurichten, meine Frau geht zwar nicht auf die Jagd, hat aber zum Glück, was Hunde betrifft, die gleiche Einstellung wie ich.
Es ist nicht jedermanns Sache mit mehreren Hunden. Es sieht einfacher aus, als es ist, auch wenn es für den Hund selbst ein erstrebenswerter Zustand sein mag. Der Gedanke, sich einen Zweithund anzuschaffen, um weniger Arbeit zu haben, geht in die Hose, vor allem, wenn es ein Terrorist oder ein Dackel werden soll.
Wir haben derzeit zwei jagdlich geführte Terrier und einen Hollandse Herder.
 
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12 Okt 2012
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#10
Ich führe eine PRT-Hündin seit 4 Jahren und bin absolut begeistert von der Rasse und den Charaktereigenschaften des Hundes...
Unsere Familie besteht aus 2 Kleinkindern, wobei die Große mittlerweile auch 10 Lenze zählt :).
Der Hund ist auf mich fixiert, trotzdem ist er sehr kinderlieb und verträgt die oftmals groben Streicheinheiten der Kleinsten ohne Murren...
Es ist aber ein Terrier mit dem dazugehörigen Dickschädel. Zwei Katzen hat sie mittlerweile "erlegt" und im letzten Sommer konnte ich sie gerade noch vom Kater der Nachbarstochter reißen, als sich dieser in unseren Garten verirrt hatte.
Ich führe sie auf Drückjagden und Nachsuchen; zum Auspowern gehe ich regelmäßig mit ihr joggen und sie begleitet mich auf Fahrradtouren. Sie ist bei jedem Ansitz dabei - d. h. ich bücke mich, sie springt auf meine Schulter und dann baumen wir gemeinsam auf - sie ist der perfekte Wildwarner: bereits Minuten bevor das Wild austritt, beginnt sie zu vibrieren. So kann man schonmal in aller Ruhe die Waffe fertig machen :biggrin:...
 
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26 Feb 2014
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#11
Ich führe eine PRT-Hündin seit 4 Jahren und bin absolut begeistert von der Rasse und den Charaktereigenschaften des Hundes...
Unsere Familie besteht aus 2 Kleinkindern, wobei die Große mittlerweile auch 10 Lenze zählt :).
Der Hund ist auf mich fixiert, trotzdem ist er sehr kinderlieb und verträgt die oftmals groben Streicheinheiten der Kleinsten ohne Murren...
Es ist aber ein Terrier mit dem dazugehörigen Dickschädel. Zwei Katzen hat sie mittlerweile "erlegt" und im letzten Sommer konnte ich sie gerade noch vom Kater der Nachbarstochter reißen, als sich dieser in unseren Garten verirrt hatte.
Ich führe sie auf Drückjagden und Nachsuchen; zum Auspowern gehe ich regelmäßig mit ihr joggen und sie begleitet mich auf Fahrradtouren. Sie ist bei jedem Ansitz dabei - d. h. ich bücke mich, sie springt auf meine Schulter und dann baumen wir gemeinsam auf - sie ist der perfekte Wildwarner: bereits Minuten bevor das Wild austritt, beginnt sie zu vibrieren. So kann man schonmal in aller Ruhe die Waffe fertig machen :biggrin:...
:lol: Wie sich das anhört! Schön, dass Du den Hund begleitest und nicht der Hund Dich! :lol::biggrin:

Wmh
Flo
 
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#13
Hallo
Also ich selbst führe eine PRT seit 10 Jahren .Treue Begleiter und immer wachsam.Aber wie viele geschrieben haben .....das a und o ist Konsequenz....Bis ca drei Jahre versuchte er so all vierteljährige Machtkämpfe ...aber an sonsten Top..
WmH Marcelus
 
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