Erfahrung mit SMITH & WESSON Revolver Mod. 36 " Chiefs Special " im Kal .38 Spec.

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#46
Als Grenzbewohner zu Frankreich interessiert mich das . Hast du eine Quelle welche französische Polizeeinheiten noch einen 3" .38er verwenden. Mir sind keine bekannt. ....
Laut meiner Info wird der MR 88 .38 nur bis 2003 verwendet
Du musst nur ins Elsass fahren und wirst dort in etlichen Kommunen, unter anderem in Strassbourg, bei Beamten der „Police Municipale“ MR-88 am Gürtel sehen.
Ansonsten bitte entsprechend googeln „Police Municipale“ und „Revolver“ ...
zB
https://www.policemunicipale.fr/tout-savoir/armement

https://infos.emploipublic.fr/article/securite-les-policiers-municipaux-sont-ils-armes-eea-7715

Viele Revolver bei übrigen nationalen Polizeien und deren Einheiten sind übrigens auch noch nicht ausgemustert, obwohl inzwischen vor allem wegen der größeren Feuerkraft mehrheitlich Beretta 92, Glock 17 oder SIG geführt werden.
Spanien und Portugal haben ihre S&W, Astra und Llama auch noch längst nicht alle ausgemustert.
Wie es wohl in Belgien und England aussieht?
 
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#47
Meine persönlichen Erfahrungen mit der Gendarmerie waren eher unangenehm teuer. Meistens überhöhte Geschwindigkeit mit dem Moped 😗
Da hatte ich immer andere Probleme als auf die Bewaffnung zu achten 😂

In 2" führen sie aber auch keine .38er .
Da auch Manruhin keine Revolver mehr produziert, wird es auch sicher nicht mehr lange dauern bis in auch Frankreich Revolver im Polizeidienst verschwinden.
 
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#48
....
In 2" führen sie aber auch keine .38er .
Da auch Manruhin keine Revolver mehr produziert, wird es auch sicher nicht mehr lange dauern bis in auch Frankreich Revolver im Polizeidienst verschwinden.
Manurhin-Revolver, u.a. der MR-88, werden aktuell noch von Chapuis-Armes hergestellt bzw angeboten.
https://chapuis-armes.com/fr/manhurin-armes
PS: unter einem „Snubbie“ versteht man allgemein einen kurzläufigen Revolver bis 3“. Ob der jetzt 2, 2 1/2 oder 3“ hat, war ja nicht ausschlaggebend. Persönlich würde ich immer 3“ einem 2“ vorziehen. Zum Führen macht es keinen Unterschied. Die Rahmengrösse bzw der Trommeldurchmesser machen sich hingegen sehr wohl unterschiedlich bemerkbar.
 
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#49
Du musst nur ins Elsass fahren und wirst dort in etlichen Kommunen, unter anderem in Strassbourg, bei Beamten der „Police Municipale“ MR-88 am Gürtel sehen.
Im Département Ariège (Ariège liegt in den Pyrenäen) gibt es auch noch Beamte der „Police Municipale“, welche einen MR-88 führen.
 
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#51
Hallo André,

ich habe seit 2012 einen S&W M49 Bodyguard, das ist im Prinzip ein M36 mit verdecktem Hahn.

Grund für den Kauf waren die Handlichkeit und die gute Verarbeitung. Ich habe damals für ein neuwertiges Stück € 100,-- bezahlt.

Der Revolver hat mich oft auf die Jagd begleitet. Geladen war er immer mit 38er Hollow Point Patronen. Ich spendierte ihm auch noch einen Uncle Mikes Griff anstelle der originalen Holzgriffe, die ich beim Schuß sehr unangenehm empfand.

Dann kam der Tag, den eigentlich kein Jäger gerne erlebt: Ich musste einem Reh den Fangschuß antragen. Das Reh saß mit erhobenem Haupt auf einem verschneiten Acker und sah von mir weg, auch als ich mich schon bis auf einen Meter genähert hatte. Ich nahm den Revolver, spannte den Hahn, zielte aus 20cm auf das Hinterhaupt und drückte ab, wobei ich fest davon ausging, dass diese traurige Angelegenheit damit beendet ist.

Von wegen.

Nach dem Treffer ins Hinterhaupt wurde das Reh erst richtig mobil und versuchte verzweifelt auf die Läufe zu kommen. Ich war ehrlich einen Moment konsterniert, trat dann aber zügig an das Reh und trug aus kurzer Entfernung zwei weitere Schüsse auf das Hinterhaupt an.

Ihr glaubt, das war es jetzt?

Das Reh kippt zur Seite und arbeitet sich mit den Läufen im Liegen von mir weg, wobei es im Schnee eine breite Schweißspur nachzieht. Ich kam mir ehrlich vor wie in einem schlechten Horrorfilm.

Daraufhin schoß ich auf´s Blatt, was es zunächst auch nicht verlangsamte. Erst mit dem letzten Schuß, wieder auf´s Blatt, verendete es dann.

Das kann´s ja wohl wirklich nicht sein! Was auch immer die Ursache für dieses Vorkommnis war - den 38er habe ich seitdem nicht mehr mitgenommen. Mir tut das Tier heute noch leid und auch wenn ich hier vermutlich nicht im besten Licht darstehe wollte ich dieses Erlebnis durchaus teilen.

Seitdem führe ich einen Colt Python in 357 Magnum mit 4-Zoll-Lauf, damit fühle ich mich jetzt für alle Gelegenheiten gut gerüstet.

Waidmannsheil,

Bernhard
 

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#54
War das in das hier die Frage, ...
Nein!
Aber DU hast mit dem Unsinn angefangen, dass ein geworfener .38er mehr Energie hätte als die Patrone aus einem 2"-Lauf!


... oder wie sinnvoll heute noch eine .38 für den Jäger ist ?
Wieso reitest Du so auf dem "heute noch" herum - ist das Wild in den letzten Jahren schusshärter geworden?
Neben dem Fangschuss auf Monsterkeiler und kapitale Auwaldhirsche gibt's noch ein paar andere Möglichkeiten.


Du kennst also 5 Jäger die in den letzten 2 Jahre einen neuen 2 " Snubby in .38 gekauft . haben . Hut ab
Wen meinst Du mit "Du"?
DU kennst doch ALLE Jäger und die haben nach Deinem Bekunden ALLE KEINEN .38er gekauft.
Und wieso schränkst Du auf einmal auf "einen neuen 2 " Snubby in .38 gekauft" ein?


Wie schon geschrieben:
Ohne Zugang zum Nationalen Waffenregister wird keiner sagen können wie viele .38er gekauft wurden.
BTW: Wird da eigentlich das Bedürfnis (Jäger, SpoSchü, Sammler, ...) dokumentiert - und, falls ja bezogen auf die einzelne Waffe oder nur auf die Person?


WaiHei
 
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#55
Da auch Manruhin keine Revolver mehr produziert, wird es auch sicher nicht mehr lange dauern bis in auch Frankreich Revolver im Polizeidienst verschwinden.
So häufig wie der normale Polizist mit seiner Waffe (inkl. Training) schießt kann das noch ziemlich lange dauern, zumal die Manurhins einen legendären Ruf haben.

Wenn die verschwinden, dann weil "die Führung" meint, dass mehr "Fire-Power" nötig wäre, weil unbedingt etwas neues her muss, ...
Diese Entscheidungen sind aber häufig nicht rational, wie z.B. der Wechsel von Glock zu HK bei den Finnen (IIRC) - da sehe ich weder einen Vorteil in Bedienung, Zuverlässigkeit, ... gegenüber der Glock und ausgeschossen werden sie die Glocks ja wohl nicht haben.


WaiHei
 
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#56
Dann kam der Tag, den eigentlich kein Jäger gerne erlebt: Ich musste einem Reh den Fangschuß antragen. ...
Solche Erlebnisse kann man auch mit anderen Kalibern haben.
Ich hatte keine guten Erfahrungen mit der .308 Win auf DJen gemacht, Nachsuchen, trotz guten Treffersitzes, also zur 9,3x62 gewechselt - und auch bei der kamen schon Nachsuchen, trotz Kammertreffer vor.


Was auch immer die Ursache für dieses Vorkommnis war -
DAS wäre wirklich interessant zu wissen.
Muss wohl an lebenswichtigen Teilen vorbei gegangen sein, denn dass eine .38er auf Fangschuss-Entfernung die Wirbelsäule eines Rehes nicht erreicht erscheint mir sehr unwahrscheinlich.


Seitdem führe ich einen Colt Python in 357 Magnum mit 4-Zoll-Lauf, damit fühle ich mich jetzt für alle Gelegenheiten gut gerüstet.
Und wie viele Gelegenheiten hattest Du schon mit dem .357er Erfahrungen zu sammeln?
Wie waren die?


WaiHei
 
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#58
Und wie viele Gelegenheiten hattest Du schon mit dem .357er Erfahrungen zu sammeln?
Wie waren die?
Hallo JMB,

bisher habe ich mit der Python nur auf dem Schießstand auf Entfernungen bis 15m geschossen. Ich habe den Holzgriff gegen einen Pachmayr-Griff getauscht, schießt sich gleich viel angenehmer. Einen Fangschuß musste ich seitdem aber nicht mehr antragen.

Gruß,

Bernhard
 
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#59
Nein!
Aber DU hast mit dem Unsinn angefangen, dass ein geworfener .38er mehr Energie hätte als die Patrone aus einem 2"-Lauf!


Wieso reitest Du so auf dem "heute noch" herum - ist das Wild in den letzten Jahren schusshärter geworden?
Neben dem Fangschuss auf Monsterkeiler und kapitale Auwaldhirsche gibt's noch ein paar andere Möglichkeiten.


Wen meinst Du mit "Du"?
DU kennst doch ALLE Jäger und die haben nach Deinem Bekunden ALLE KEINEN .38er gekauft.
Und wieso schränkst Du auf einmal auf "einen neuen 2 " Snubby in .38 gekauft" ein?


Wie schon geschrieben:
Ohne Zugang zum Nationalen Waffenregister wird keiner sagen können wie viele .38er gekauft wurden.
BTW: Wird da eigentlich das Bedürfnis (Jäger, SpoSchü, Sammler, ...) dokumentiert - und, falls ja bezogen auf die einzelne Waffe oder nur auf die Person?


WaiHei
Damit du Ruhe hast. Ein .38 mit 2" ist mit Fabrikmunition kein Energiewunder .
Die 200 J werden nicht immer erreicht.
Von mir aus kannst du aus den " Neuen " .38er auch gebraucht machen.
Der Ansturm bei egun zeigt wie beliebt sie sind .

Du kannst von mir aus mit deinem 2" glücklich sein .
Der Threatstarter wollte Informationen zu dieser Waffe .
Du darfst ihm gerne die Sonnenseite von ihr erzählen .
Dann musst du aber auch akzeptieren , das ihm jemand die Schattenseite erzählt .
 
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#60
zu den ominösen 200 J jetzt mal kurz eine Anmerkung: in einschlägigen US Tests kommt aus einem 2'' mit der Speer Gold Dot 135grs bei einer gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 821fps (= ca.269 m/s) eine kinetische Energie von knapp 316 Joule, kann jeder mal gerne selber nachrechnen..... das sollte für Rehwild gerade so reichen....
 
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