Erfahrungen mit Hoppes Elite Copper Terminator??

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#1
Hallo WH´ler :23: :23: :23:

hat jemand schon Erfahrungen mit dem Laufreiniger "Hoppes Elite Copper Terminator" bezüglich der Auswirkungen auf die Brünierung?

Auf dem Fläschchen steht zwar drauf das kein Ammoniak vorhanden ist, aber das soll ja nichts heißen :25:

Ich benutze die Barnes TTSX und brauche eine Mittel, das mir das Kupfer entfernt, möglichst ohne Ammoniak.

Gibt es Alternativen?

WH
Skyhawk
 
A

anonym

Guest
#2
Kupferablagerungen aus dem Lauf entfernen

Ja keinen Ammoniak oder ammoniakhaltige Laufreiniger verwenden ! Greift Brünierung an !

Tip:
Du kaufst ein Fläschchen (250 ml) Essig-Konzentrat. (Großer Lebensmittel-Supermarkt)
Achtung unverdünnt ätzend ! Gummihandschuhe !
Davon 3 Tropfen auf ein Stück Nylonstrumpf (saugt nicht), und das Ganze vorsichtig von hinten durch den Lauf drücken. 48 Stunden warten.

Aus der zähen Kupferschicht wurde durch Essig-Konzentrat und Sauerstoff (Luft) spröder Grünspan.
Giftig ! Gummihandschuhe !
Nun mit in Petroleum getränktem Waffenseidenwerg auswischen!
Du wirst staunen, wieviel Dreck (Grünspan) da rauskommt.
Solange auswischen, bis Werg sauber bleibt. Zirka 3 Mal.
Dann Lauf mit Waffen-Öl ölen.
Öl über Nacht einwirken lassen.
Dann ausputzen (Werg).
Der Lauf funkelt innen regelrecht vor strahlender Sauberkeit!
Sodann leicht einölen.
X-Nokia-Ipaddress: 46.220.70.151

Viel Spaß!

Echnaton :28:
 
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#3
Echnaton hat gesagt.:
Kupferablagerungen aus dem Lauf entfernen

Ja keinen Ammoniak oder ammoniakhaltige Laufreiniger verwenden ! Greift Brünierung an !

Tip:
Du kaufst ein Fläschchen (250 ml) Essig-Konzentrat. (Großer Lebensmittel-Supermarkt)
Achtung unverdünnt ätzend ! Gummihandschuhe !
Davon 3 Tropfen auf ein Stück Nylonstrumpf (saugt nicht), und das Ganze vorsichtig von hinten durch den Lauf drücken. 48 Stunden warten.

Aus der zähen Kupferschicht wurde durch Essig-Konzentrat und Sauerstoff (Luft) spröder Grünspan.
Giftig ! Gummihandschuhe !
Nun mit in Petroleum getränktem Waffenseidenwerg auswischen!
Du wirst staunen, wieviel Dreck (Grünspan) da rauskommt.
Solange auswischen, bis Werg sauber bleibt. Zirka 3 Mal.
Dann Lauf mit Waffen-Öl ölen.
Öl über Nacht einwirken lassen.
Dann ausputzen (Werg).
Der Lauf funkelt innen regelrecht vor strahlender Sauberkeit!
Sodann leicht einölen.
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Viel Spaß!

Echnaton :28:
Hallo Echnaton, :23: :23: :23:

Danke für Deinen Alternativ-Tipp. :27:
Werde ich mal ausprobieren.

Kann mir jemand sagen, ob das Mittel "Hoppes Elite Copper Terminator" die Brünierung angreift?

WH
Skyhawk
 
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#4
Und anschließend kann man mit dem Essig Konzentrat gleich noch die Kaffeemaschine entkalken :21:
 
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#5
Wenn man zu doof ist, ammoniakalischen Kupferlöser nicht auf die Brünierung kommen zu lassen, empfiehlt man Säure weiter, die dann den Lauf innen angreift.
Und auch außen (siehe oben, man ist ja nicht in der Lage, tropfenfrei zu arbeiten) für schönen Rost sorgt. Warum wohl wird kommerziell kein säurehaltiger Kupferentferner verkauft?

Skyhawk, mach bloß nicht diesen Blödsinn mit. Kauf dir Hoppes No.9 Benchrest oder Forrest Schaum. Mit ein bißchen Vorsicht ist das effizienteste aber immer noch Robla Solo.
 
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#6
Shooter Choice Aqua-Clean ist auch ne Empfehlung.

Auf keinen Fall den Blödsinn, den Echnaton "rät"...
 
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#7
@Echnaton
Anscheinend bist du ja die eierlegende Wollmilchsau die auf einen unerschöpflichen Fundus an über Jahrzehnte hart erarbeitetem Wissen zurückgreifen kann und immer wieder einen guten Ratschlag parat hat.

@den Rest der Gemeinde
Wenn ich mir die Beiträge anschaue, die unser schlauer Ägypter hier in den letzten Tagen so abgesondert hat, dann habe ich das ganz ganz starke Gefühl, dass wir uns hier einen ganz großen Troll eingefangen haben.

Ratschlag: Leute ignoriert diesen kreativen Typ.

Einen schönen Abend noch.

Havana
 
A

anonym

Guest
#9
Leute, slalomspruefung rät von der altbewährten (seit 1888) natürlichen Essig-Methode ab und rät zu teurer Chemie.

Aber:
solange noch eine Spur von Kupfer im Lauf ist, wirkt diese Kupferspur als Opferanode.
Die Säure greift das Kupfer an, und nicht den Stahllauf.

Warum das so ist ?
Siehe:

Opferanode Wikipedia
 
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#10
Echnaton hat gesagt.:
Leute, slalomspruefung rät von der altbewährten (seit 1888) natürlichen Essig-Methode ab und rät zu teurer Chemie.

Aber:
solange noch eine Spur von Kupfer im Lauf ist, wirkt diese Kupferspur als Opferanode.
Die Säure greift das Kupfer an, und nicht den Stahllauf.

Warum das so ist ?
Siehe:

Opferanode Wikipedia
Nicht immer Fakten umdrehen. Die Opferanode ist der unedle Stahl und der geht dann flöten.
 
A

anonym

Guest
#11
Tetragun hat einen sehr guten Laufreiniger der die Brünirung nicht angreift und Säurefrei ist, ist eher Gelartig. Auf eine weiche Bürste auftragen und durch den Lauf drücken vom Patronenlager aus dann 5 Min warten und auswichen und das ganze einige male wiederholen. In extermfällen gibt es von VJG eine Paste die sehr gut ist.


Bitte bitte nim Abstand von der methode von Essigton!
Das ist ungefähr so als würde man Blei als Entkuperungsmittel mit in die Patrone geben das dann verdampft und sich unter hohem Druck mit dem Kupfer verbindet dann eine sehr harte und spröde verbindung ergibt so das der kram beim nächsten Schuss komplett raus ist. Wird beim Militär in Kanonen so betrieben
 
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#12
Echnaton hat gesagt.:
Opferanode Wikipedia
Lall uns hier nicht auch noch zu.
Von Spannungsreihe hast du auch keine Ahnung.

Nur zur Klarstellung: Dir antworte ich nicht, ich will nur verhindern, dass Andere auf den abgesonderten Mist reinfallen.
 
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#13
Echnaton hat gesagt.:
Leute, slalomspruefung rät von der altbewährten (seit 1888) natürlichen Essig-Methode ab und rät zu teurer Chemie.

Aber:
solange noch eine Spur von Kupfer im Lauf ist, wirkt diese Kupferspur als Opferanode.
Die Säure greift das Kupfer an, und nicht den Stahllauf.

Warum das so ist ?
Siehe:

Opferanode Wikipedia
Ahh ja, da ist ja mal ein gaaaaanz Schlauer unterwegs..... :19:
 
A

anonym

Guest
#14
Wäre der Lauf aus Normalstahl, würde das nicht gehen. Haste recht. zB Original Vorderlader aus 1865 oder Original Werndl Hinterlader M 1867
Aber das waren Schwarzpulverwaffen.

Aber heutige Läufe sind aus Spezial-Gewehrlaufstahl. Eine Legierung, sogenannter Edelstahl.
Und da ist Kupfer das "unedlere" Metall. Probier's aus!

Dem Lauf passiert gar nix, aber das Kupfer wird zu Grünspan und wird dann ausgewischt.
Sollte der Lauf dennoch auch nur eine Spur von Rost (Flugrost) zeigen, dann wirf das Gewehr weg!
Du sollst damit nicht mehr schießen - der Lauf ist eben aus einer minderwertigen, niedrig legierten Stahlsorte. Und er hält geraden noch den Druck beim Beschuß aus, wird aber irgendwann ermüden.

Finger weg ! :26:

Echnaton
 
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#15
Du schreibst so einen Mist, unglaublich.... :16:

Man kann unr hoffen, daß niemand Deinen "Ratschlägen" folgt, Herr Jagdclubpräsident.
 
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